Volksverhetzung bei Altermedia
Ich finde es durchaus interessant, wenn auch nicht angenehm, bei der rechten Seite Altermedia zu lesen, man sollte schließlich wissen, was der Feind denkt. Deshalb auch ausnahmsweise mal eine Verlinkung zu einer Naziseite.
Was dort allerdings zu lesen ist, erfüllt meiner Meinung nach schon den Strafbestand der Volksverhetzung. im Folgenden einige Zitate:
Ehemalige polnische Fremdarbeiterin zur ersten Ehrenbürgerin von Sassnitz gekürt (28.10.06)
(…)Tatsächlich hat diese “Ehrenbürgerschafts”-Verleihung nichts mit ehrlicher Geschichtsaufarbeitung zu tun, so ignoriert der Bürgermeister völlig, dass der Einsatz der Bevölkerung besetzter Gebiete in Kriegen für die eigene Kriegswirtschaft durchaus üblich ist. Zudem kommt hinzu, dass die Fremdarbeiter in deutschen Betrieben oder Bauernwirtschaften für gewöhnlich um ein Vielfaches besser gehalten wurden, als “befreite” Deutsche oder deutsche Kriegsgefangene nach (!) dem Krieg in Polen, der Tschechei und anderen Ostblockstaaten. Wenn jemand eine Ehrenbürgerschaft in Sassnitz verdient hätte, dann allenfalls einer jener Kapitäne, die unerschrocken ihre Flüchtlingsdampfer trotz Flugzeugbeschusses oder U-Boot-Gefahr in Sicherheit gebracht haben und nicht die Angehörige einer Nation, die durch ihre niederträchtige Behandlung von nationalen Minderheiten ihr Schicksal selbst heraufbeschworen hat und die auch nach dem Krieg nichts, aber auch nichts gelernt hat. (…)
Bald Stolpersteinflut in Ostvorpommern? (27.10.06)
(…)Waren Stolpersteine für Juden, die während des Dritten Reiches aufgrund zeitlicher Unbilden ihre Wohnorte verlassen mußten,…
Messer, Gabel, Schere, Licht … – Kokeleien in ehemaligem Zwangsarbeiterlager (26.10.06)
(…)Ein Tun, das aus rechtlichen Gründen natürlich zu tadeln und zu verwerfen ist, menschlich und moralisch gesehen, aber angesichts des förmlichen Zwangsbewältigungsterrors, mit dem die bundesdeutsche Öffentlichkeit Tag für Tag heimgesucht wird, kaum verurteilt werden kann.
Wer den Wind sät, muß eben gewahr sein, irgendwann Sturm zu ernten und von diesem Aspekt aus betrachtet, ist die Gedenkshow in Berlin-Oberschöneweide noch ausgesprochen gut davongekommen.
Allein diese drei Zitate zeigen, wessen revisionistisches Gedankengut dort verbreitet wird. Dagegen gilt es aktiv anzugehen.




