<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Warum ist Wolfgang Leonhard so verbittert?</title>
	<atom:link href="http://www.woschod.de/2007/04/29/warum-ist-wolfgang-leonhard-so-verbittert/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.woschod.de/2007/04/29/warum-ist-wolfgang-leonhard-so-verbittert/</link>
	<description>Sozialismus 2.0 (beta)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:00:04 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: D. Krüger</title>
		<link>http://www.woschod.de/2007/04/29/warum-ist-wolfgang-leonhard-so-verbittert/comment-page-1/#comment-3295</link>
		<dc:creator>D. Krüger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2007 17:40:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=1562#comment-3295</guid>
		<description>Hallo,
@Woschod - ein sachlicher Bericht zu einer von vornherein durch die Initiatoren geplanten unsachlichen Veranstaltung.
Zum Thema &quot;Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED&quot; den Herrn Leonhard als Hauptreferenten zu benennen ist von vornherein als Provokation zu werten. Somit ist also auch der inhaltliche Standpunkt der Veranstalter klar umrissen. Punkt.
Zu Deiner Bemerkung (von wegen kein &quot;Zeitzeuge&quot;) - d&#252;rfen nur sog. meist selbsternannte &quot;Zeitzeugen&quot; sich zu Wort melden? Und haben die dann auch noch das Privileg der &quot;Wahreitsverk&#252;ndung&quot; gepachtet? Ich glaube nicht.
Die theoretischen Erkenntnisse aus einem Studium (oder auch nur durch das lesen eines Buches oder der pers&#246;nlichen Erfahrungen - siehe: M. Gorki: &quot;Meine Universit&#228;ten&quot;) sowie auch die eigenen als auch die Erfahrungen und Erlebnisse anderer Personen zu einem bestimmten Problem wiegen im Erkenntnisproze&#223; oftmals schwerer, als ein subjektiv verbr&#228;mtes Erinnerungsverm&#246;gen einzelner beteiligter sog. &quot;Zeitzeugen&quot;.
Zu Leonhard ist in diesem Zusammenhang zu sagen, da&#223; er im Alter von 27/28 Jahren den Versprechungen und Verlockungen der b&#252;rgerlichen Ideologie auf den Leim ging und zur Selbstbegr&#252;ndung seines Handelns mit der M&#228;r vom &quot;Bruch&quot; mit dem sog. &quot;Stalinismus&quot; auf Reisen geht. Das Auftragswerk von 1955 und einige Kurzlehrg&#228;nge in den USA brachten ihm akademische Titel ein.
Kurz gesagt: Leonhard ist ein williger Helfer.
Von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Liebknecht, Luxemburg, Th&#228;lmann, Pieck, Grothewohl, Ulbricht wird man noch in ferner Zukunft berichten - wer ist da Leonhard.
&#220;ber K. Kipping braucht man keine Worte zu verlieren.
Sternschnuppen kommen und gehen, leuchten mal kurz auf, und verblassen - siehe A. Marquardt.
Zur Urabstimmung am 31.M&#228;rz 1946:
Interessant ist, da&#223; das Abstimmungsergebnis als &quot;Niederlage f&#252;r die Zwangsvereinigung&quot; bewertet wird. Schaut man sich den Wortlaut des Textes an, der zur Urabstimmung den Sozialdemokraten vorlegt wurde, dann bekommt die ganze Sache schon eine andere Sicht:
1.	Bist Du f&#252;r den sofortigen Zusammenschlu&#223; beider Arbeiterparteien? 82,2 % dagegen
2.	Bist Du f&#252;r ein B&#252;ndnis beider Parteien, welches gemeinsame Arbeit sichert und den Bruderkampf ausschlie&#223;t? 62,1 % daf&#252;r 
( siehe: http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/01281.pdf )
Die Mehrheit der SPD-Mitglieder war eindeutig f&#252;r eine Einheitspartei. Durch Schumacher, Ollenhauer u.a. wurde dieses Abstimmungsergebnis als Sieg ihrer Positionen gewertet.
Die Doppeldeutigkeit dieser Urabstimmung ist bewu&#223;t durch die West-SPD-F&#252;hrung angelegt worden um die Spaltung der Arbeiterbewegung fortzusetzen. In wessen Interesse das war und ist, wird uns Tag f&#252;r Tag vor Augen gef&#252;hrt.
Stark bleiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
@Woschod &#8211; ein sachlicher Bericht zu einer von vornherein durch die Initiatoren geplanten unsachlichen Veranstaltung.<br />
Zum Thema &#8220;Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED&#8221; den Herrn Leonhard als Hauptreferenten zu benennen ist von vornherein als Provokation zu werten. Somit ist also auch der inhaltliche Standpunkt der Veranstalter klar umrissen. Punkt.<br />
Zu Deiner Bemerkung (von wegen kein &#8220;Zeitzeuge&#8221;) &#8211; d&#252;rfen nur sog. meist selbsternannte &#8220;Zeitzeugen&#8221; sich zu Wort melden? Und haben die dann auch noch das Privileg der &#8220;Wahreitsverk&#252;ndung&#8221; gepachtet? Ich glaube nicht.<br />
Die theoretischen Erkenntnisse aus einem Studium (oder auch nur durch das lesen eines Buches oder der pers&#246;nlichen Erfahrungen &#8211; siehe: M. Gorki: &#8220;Meine Universit&#228;ten&#8221;) sowie auch die eigenen als auch die Erfahrungen und Erlebnisse anderer Personen zu einem bestimmten Problem wiegen im Erkenntnisproze&#223; oftmals schwerer, als ein subjektiv verbr&#228;mtes Erinnerungsverm&#246;gen einzelner beteiligter sog. &#8220;Zeitzeugen&#8221;.<br />
Zu Leonhard ist in diesem Zusammenhang zu sagen, da&#223; er im Alter von 27/28 Jahren den Versprechungen und Verlockungen der b&#252;rgerlichen Ideologie auf den Leim ging und zur Selbstbegr&#252;ndung seines Handelns mit der M&#228;r vom &#8220;Bruch&#8221; mit dem sog. &#8220;Stalinismus&#8221; auf Reisen geht. Das Auftragswerk von 1955 und einige Kurzlehrg&#228;nge in den USA brachten ihm akademische Titel ein.<br />
Kurz gesagt: Leonhard ist ein williger Helfer.<br />
Von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Liebknecht, Luxemburg, Th&#228;lmann, Pieck, Grothewohl, Ulbricht wird man noch in ferner Zukunft berichten &#8211; wer ist da Leonhard.<br />
&#220;ber K. Kipping braucht man keine Worte zu verlieren.<br />
Sternschnuppen kommen und gehen, leuchten mal kurz auf, und verblassen &#8211; siehe A. Marquardt.<br />
Zur Urabstimmung am 31.M&#228;rz 1946:<br />
Interessant ist, da&#223; das Abstimmungsergebnis als &#8220;Niederlage f&#252;r die Zwangsvereinigung&#8221; bewertet wird. Schaut man sich den Wortlaut des Textes an, der zur Urabstimmung den Sozialdemokraten vorlegt wurde, dann bekommt die ganze Sache schon eine andere Sicht:<br />
1.	Bist Du f&#252;r den sofortigen Zusammenschlu&#223; beider Arbeiterparteien? 82,2 % dagegen<br />
2.	Bist Du f&#252;r ein B&#252;ndnis beider Parteien, welches gemeinsame Arbeit sichert und den Bruderkampf ausschlie&#223;t? 62,1 % daf&#252;r<br />
( siehe: <a href="http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/01281.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/01281.pdf'>http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/01281.pdf</a> )<br />
Die Mehrheit der SPD-Mitglieder war eindeutig f&#252;r eine Einheitspartei. Durch Schumacher, Ollenhauer u.a. wurde dieses Abstimmungsergebnis als Sieg ihrer Positionen gewertet.<br />
Die Doppeldeutigkeit dieser Urabstimmung ist bewu&#223;t durch die West-SPD-F&#252;hrung angelegt worden um die Spaltung der Arbeiterbewegung fortzusetzen. In wessen Interesse das war und ist, wird uns Tag f&#252;r Tag vor Augen gef&#252;hrt.<br />
Stark bleiben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

