Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau über Hubertus Knabe

Richtig ist : Herr Knabe ist Historiker, er recherchiert, und er kommt zu Urteilen. Das ist sein Beruf und wohl auch seine Berufung. Aber richtig ist auch : Weder er noch andere Historiker haben ein Monopol auf Wahrheit. (Hervorhebung von mir.)

Das ist aber auch schon der einzigste vernünftige Satz von Petra Pau in diesem Interview in der Volksstimme.

Wenn sie dann sagt: „Aber was ist eigentlich mit der Geschichte der Bundesrepublik alt ? Die aktuelle Debatte um Filbinger und Oettinger zeigt erneut, dass es da erhebliche Defizite gibt.“, dann hat sie sicherlich auch Recht. Aber sie kann ja schonmal in das Braunbuch schauen.

  1. Eine Reaktion

  2. Von D. Krüger am 8. Mai 2007 um 07:13 Uhr

    Hallo,
    Herr Knabe spielt eine Rolle in diesem „rechtsstaatlichen, freiheitlichen und demokratischem“ System und Frau Pau auch.
    Es geht beiden um die Durchsetzung des Klassenauftrages: Deligimitierung des Existenzrechts der DDR.
    Frau Pau umgibt sich mit einem Schein der Geschichtsaufarbeitung.
    Darum geht es ihr jedoch nicht.
    Es geht ihr und dieser sog. „Linkspartei“ darum, Protestpotential in dieser Gesellschaft aus einer bestimmten Richtung aufzufangen und im Interesse der Machterhaltung des Kapitals zu neutralisieren.
    Dazu taucht sie immer wieder mal in den Medien auf.
    Diesmal hat Herr Knabe im Auftrag seiner Geldgeber eben die Frau Pau ausgesucht.
    Stark bleiben!

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