Der schönste König im ganzen Land

Ich möchte hier mal an meinen Kumpel Numa erinnern, der im Stalinwerke-Forum, dessen Administrator ich bin, immer so hervorragende Beiträge schreibt, die zwar keiner von uns übrigen liest, auf die wir aber alle mächtig stolz sind.

Außerdem ist er ein vorzüglicher Koch und Gastgeber, er kann Handstand auf einem Biedermeierstuhl, hat eine vollendet schöne Handschrift und führt eine glückliche Ehe. Das alles, würde ich sagen, macht ihn zum besten Menschen der Welt.

Aber natürlich bin ich als Stalinist gegen jede Form des Personenkults und sage daher, daß Lobpreisungen, auch wenn sie so berechtigt sind wie im Fall von Numa, nicht zur Selbstverständlichkeit werden dürfen.

Servus, sagt:
Euer Doaniel

  1. 6 Reaktionen

  2. Von ein aufmerksamer Sergej-fan am 11. Mai 2007 um 23:07 Uhr

    ja das mag zwar sein, dass der Numa genial ist … aber der Sergej ist da viel besser und hübscher ;)

  3. Von Sergej am 11. Mai 2007 um 23:16 Uhr

    Nee nee, der Numa ist schon der Beste. Das muß man mal neidlos anerkennen.

    Auch wenn man Fan von mir ist.

  4. Von Writer am 12. Mai 2007 um 05:23 Uhr

    Ich beneide Numa um die kuhlen Poster in seiner Wohnung.

  5. Von PornoPeter am 13. Mai 2007 um 18:36 Uhr

    Numa ist doch völlig überschätzt!

    Ja sicher, irgendwie weiß er immer alles. Aber ist er deswegen etwa gebildet?

    Und natürlich: Er hat auch eine ausgsprochen starke Urteilskraft. Nur: ist er deswegen sicher in seinen Schlüssen?

    Naja, und zugegeben: Humor hat er. Doch ist er darum auch gleich witzig?

    Durchaus: Seine Schlagfertig habe ich stets zu spüren bekommen. Aber weiß er deswegen auf alles eine Antwort?

    Und zugegeben: Schön ist er. Aber ist er deswegen auch hübsch?

    Warum, verdammt noch mal, nimmt ihn jeder ernst? Und warum, zum Henker, lachen alle immer über mich? Der Numa wird doch total überschätzt. Und glaubt da wohl auch noch selbst dran. Das nannten die alten Römer Hübris!

  6. Von Peter Hoersel am 15. Mai 2007 um 10:41 Uhr

    Dja, so sehen sie aus, die Projektionen.
    Was ist damit gemeint? Im psychoanalytischen sinne Operationen, durch die das Subjekt Qualitäten, Gefühle, Wünsche, sogar Objekte, die es verkennt und in sich ablehnt, aus sich ausschließt und in dem Anderen lokalisiert. Es handelt sich hier um eine Abwehr sehr archaischen Ursprungs, die man besonders in der Paranoia am Werk findet sowie beim Aberglauben!
    Darüberhinaus: Verdünnung durch Beifügung, Alchimist stalinistischer Gläubigkeit, Kraft ohne Ausbreitung, Intensitäten ohne wirklichen Inhalt, all das ist dem Spötter entgegenzuhalten!

  7. Von Numi am 15. Mai 2007 um 19:18 Uhr

    Peter, Du bist zu streng mit Dir! So übel, wie Du Dich hier machst, bist Du doch gar nicht. Von Projektion würde ich nicht gleich sprechen. Deine Abneigung gegen mich ist wohl eher die ganz natürliche Reaktion, die ein Dilettant gegen einen Fachmann haben muß, wenn dieser reüssiert, wo jener glänzen will.

    Ich finde es aber anerkennenswert, daß Du öffentlich Deine eigenen Aussagen kritisierst, wenn Du merkst, daß Du übertrieben hast. Dazu gehört Größe!

    Weiter so!

    PS: “Hübris” schreibt man: Hybris, und es kommt nicht von den Römern, sondern von den Griechen (den alten).

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