MLPD

Ich muß hier doch noch mal ein Wort über die MLPD verlieren.

Also: Egal, was ihr bei der nächsten Wahl macht, ob ihr hingeht oder nicht, ob ihr die Partei wählen wollt oder die, aber auf keinen Fall dürft ihr die MLPD wählen!

Geheimdienst-Insider sagen immer so einen Satz: Einmal Firma, immer Firma.

Und so ist das auch mit der MLPD. Aus dieser Partei steigt man nicht aus. Zweie kenne ich, die habens versucht. Und die sitzen heute noch im Hochsicherheitstrakt von Truckenthal und müssen bis ans Ende ihrer Existenz Mao-Bibeln illustrieren.

Also, was auch immer passiert: Wenn dicke Onkels auf der Straße auf euch zukommen und sagen: „Hi, ich bin der dicke Günter und kommandiere die Außendienststelle der MLPD in dieser wunderschönen Elbstadt hier“, dann macht, was ihr wollt, nur vergeßt nicht, dabei wegzulaufen und laut um Hilfe zu schreien.

PS: Auch von einem Besuch der MLPD-Hompage rate ich dringend ab. Die scheinen sich der Erkenntnisse der modernen Farbenlehre zu bedienen, um die Psyche ihrer Besucher vom Unterbewußtsein her zu unterwandern. (ein Beispiel für Hartgesottene)

  1. 56 Reaktionen

  2. Von Sepp Aigner am 23. Mai 2009 um 09:13 Uhr

    Woschod:
    Habs nachgelesen. Das Uebliche. So geht Ackermann mit allen um, die ihm nicht passen. Zu Palaestina, nebenbei (weil unter Nahost dazu kein Kommentar moeglich ist): Auf der Seite der oesterreichischen KI gibts ein interessantes Interview mit Mohamed Hassan: „Wie kann der Erfolg der Hamas erklaert werden ?“
    Sepp

  3. Von Woschod am 23. Mai 2009 um 10:02 Uhr

    @Sepp: Das Interview gibt es auch in der Offensiv Ausgabe 2/09.

    Das DKP-Dokument könnte dieses sein: Chronik der 60er Jahre – Kommunistische Aktivität (PDF), das liegt auch direkt auf dem DKP-Server.

    1967 15. März / 22 April

    Parallel zum Auftreten des Initiativausschusses für die Wiederzulassung der KPD meldet die Presse einen “Aufruf” zur Gründung einer “chinesischen” Partei, die “konsequent marxistisch” sein, sich aber von der “kritiklosen Befolgung der Moskauer Befehle abheben” und an Peking orientieren will. Sie will sich “Freie Sozialistische Partei” nennen. Als einziger Unterzeichner des Aufrufs wird in der Presse der 27-jährige, in Erfurt geborene Günter Ackermann genannt, der 1959 “Notaufnahme” im Westen erhielt. Auf der Gründungsversammlung am 22. April in Frankfurt/M. übernehmen jedoch Gegner dieser Parteigründung und Sympathisanten der KPD, die im Saal in der Mehrzahl sind, per Geschäftsordnungsantrag die Versammlungsleitung und lösen die Zusammenkunft auf.

    (Hatte ich übrigens hier in meinem Blog erwähnt.)

  4. Von Sepp Aigner am 23. Mai 2009 um 10:17 Uhr

    Genau. Das hatte ich gemeint.

  5. Von Hamlet am 23. Mai 2009 um 10:41 Uhr

    Auf der Seite der oesterreichischen KI gibts ein interessantes Interview mit Mohamed Hassan: “Wie kann der Erfolg der Hamas erklaert werden ?”

    Das habe ich damals gelesen. Es entspricht, soweit ich mich erinnere, der üblichen Einseitigkeit, mit der Nahost-Konflikt bei den Linken behandelt wird. Man könnte glatt den Eindruck gewinnen, die Hamas sei eine fortschrittliche Bewegung mit Potential – wenn man es nicht besser wüßte.

    Interessant ist, daß z.B. über den Mißerfolg der Hamas – das meint vor allem: die wachsende Unzufriedenheit der Palästinenser mit der Politik der Hamas – in den linken Organen keine Rede ist.

  6. Von Siegfried Caccia am 13. Jan 2011 um 00:45 Uhr

    Mein Gott, das ist ja mal ein armseeliger „Bericht“…schade das dieser bei Google gefunden wird, wenn man bestimmte Suchbegriffe eingibt…

    auch wenn ich als Unternehmer (erfolgreicher Kleinbürger, Mittelschicht) sicherlich nicht zur Zielgruppe der MLPD gehöre, dennoch bin ich FREWILLIG Unterstützer und darüber hinaus (bin 21) Mitglied in deren Jugendverband.

    Kann nur sagen das gerade der Jugendverband eine sehr wertvolle Arbeit leistet, arme und vernachlässigte Kinder von der Strasse holt und denen sowas wie Werte versucht zu vermitteln und Respekt vor der andere Leute Arbeit…wohlgemerkt absolut freiwillig und ohne jegliche Zwänge…

    wer der MLPD oder deren Ableger und nahe Orgas vorwirft Leute zu zwingen dort Mitglied zu sein und sich (was durchaus sinnvoll WÄRE, keine Frage, teilweise auch mit dem zwingen, versteht sich) sozialistische Theorie einzuverleiben der ist einfach nur gehässig und neidisch…

    sag mir wer es schafft ohne Alkohol und Partys Kinder und Jugendliche bzw. allgemein die Generation 14-30 für Politik zu begesistern, wo das heute niemanden in der Jugend mehr interessiert weil ficken und saufen viel interessanter zu sein scheint weil man sonst heute eh nicht mehr viel erreicht als 0815 Teenager??????? Wer schafft es auf dieser Grundlage jährlich auf dem eigenen Grundstück und Gelände einen tollen Urlaub/Camp zu veranstalten und sowohl Programm als auch Finanzierung völlig ohne Subventionen vom Staat durchnzuführen? Dieses Gelände ebenfalls ohne jegliche Zuwendung zu sanieren?

    Selbst die NPD (die ja dafür bekannt ist aktiv auf Jugendliche einzuwirken) schafft dies nicht mal in Ansätzen und mit viel Bier und Puffbesuchen…und wenn der Staat sie nicht finanzieren würde wären diese rechte Partei genauso wie die „Linke“ längst pleite…

    und bevor jetzt die große Hetze los geht, ich bin weder von denen bezahlt noch gebeten worden hier meine Meinung zu äußern, im Gegenteil, mir wurde sogar im Vertrauen gesagt ich könnte „das Ansehen der Partei“ von Köln aus gefährden!

    In diesem Sinne…es lebe der Sozialismus!

  7. Von Nicole am 23. Jan 2013 um 19:42 Uhr

    Durch Zufall auf diese Seite gelandet ❗ sollte wohl so sein ❗ Wenn ich hier so einiges lese…merkt man das einige keine Ahnung von Politik haben ❗
    Komm mir vor wie im Kindergarten….
    Und schnell wieder weg hier ➡

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