Keine Meinungsfreiheit für Blogger?

19. Juni 2007 21:04

Dass die “Meinungsfreiheit” in diesem Land einigen Einschränkungen unterliegt, das ist eigentlich bekannt. Das aber jemand, der selber für Journalismus steht, so offen die Einschränkung fordert, wie Stephan Holthoff-Pförtner, Vertreter der “WAZ”-Gesellschafter, beim Kölner “Medienforum”, das ist schon mehr als dreist.

“Blogger verdienen nach meiner Ansicht nicht den Schutz des Artikel 5.”

Gefunden habe ich dieses Zitat bei Stefan Niggemeier.

Artikel 5 des Grundgesetztes
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (…)

  1. 6 Reaktionen

  2. Von Das Linksgewinde am 19. Jun 2007 um 22:09 Uhr

    Hat der das auch begründet?

  3. Von Woschod am 19. Jun 2007 um 22:18 Uhr

    Das ist mir nicht bekannt.

  4. Von Oliver am 20. Jun 2007 um 01:25 Uhr

    oh,oh, da spüre ich die angst vor konkurrenz für sein ruhrpottblättchen.

  5. Von Cyberdroid am 20. Jun 2007 um 13:00 Uhr

    Zum Glück spielt dem seine Meinung keine Rolle in der Politik.

  6. Von Das Linksgewinde am 20. Jun 2007 um 16:34 Uhr

    Hinterbankpolitiker halt. Noch kurz vorm Sommerloch irgendwelchen scheiß von sich geben

  7. Von Jörg Friedrich am 20. Jun 2007 um 17:43 Uhr

    Ich nehme ja an, der Mann meinte eigentlich nur die “Gewährleistung der Berichterstattung durch Presse und Rundfunk”. Aber als Journalist ist es nunmal schwierig, sich klar auszudrücken. Er kann ja nicht ahnen, dass ihm jemand zuhört und dann auch noch im Grundgesetz nachschaut.

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