“Die Amerikaner bomben im Irak”

Heute stolperte ich via yigg.de über einen Artikel von Karl Weiss, der sich wiederum auf einen Artikel eines angesehenen Journalisten beruft. Dieser enthält eine ordentliche Portion Brisanz, weshalb ich hier einige Ausschnitte zitiere. Den kompletten Artikel könnt ihr bei Karl Weiss lesen.

Kürzlich kamen einige Dokumente ans Tageslicht, die belegen, daß die Figur Al Zarkawis im Irak eine erfindung war – ebenso wie die Al Quaida dort eine Propagandalüge (“PSYOP”) militärischer US-Stellen ist. (…)

Ebenso hatten die sunnitischen Widerstandskräfte im Irak wiederholt darauf hingewiesen, daß sie ausschließlich gegen die Besatzer und deren Hilfswillige vorgingen und nicht das geringste Interesse hätten, (…)

Der bekannte britische Journalist Robert Fisk, der im Libanon lebt und als der best informierte westliche Journalist im Nahen Osten gilt, schrieb in einem Artikel, der ursprünglich vom 18. April stammte und nun bei ‚informationclearinghouse.info’ nachveröffentlicht wurde, daß syrische Geheimdienstquellen und irakische Zeugen aussagen, es seien “unbekannte Amerikaner”, die jene mörderischen Anschläge begehen, die für das ständige Anwachsen der Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten im Irak verantwortlich sind.

Fisk berichtet, was ihm ein syrischer Geheimdienstmann erzählte: “Ein junger irakischer Mann hat uns berichtet, daß die Amerikaner ihn als Polizist im Irak trainiert haben. 70% der Zeit lernte er Auto fahren und den Rest in Waffentraining.(…) Sie gaben ihm ein Handy und ließen ihn einen Wagen in eine belebte Gegend nahe einer Moschee fahren. Dort sollte er sie anrufen. Er hatte aber dort kein Signal und mußte aussteigen, um einen Ort zu finden, an dem er das Handysignal empfangen konnte. Als er dann anrief, flog sein Auto in die Luft.”

(…)

Die Geschichten, die der Geheimdienstmann erzählt, kommen aus glaubwürdigen Quellen. (…)

Fisk ist als extrem umsichtiger Journalist bekannt, der keine Gerüchte in die Welt setzt. Er würde dies nicht veröffentlichen, wenn er nicht vom Wahrheitsgehalt der Berichte überzeugt wäre – und wenn er das ist, ist es stichhaltig. (…)

Das stützt einmal mehr den Bericht des jungen Irakers, den ich im April veröffentlichte.

  1. Eine Reaktion

  2. Von D. Krüger am 3. Jul 2007 um 07:05 Uhr

    Hallo,
    die Lüge gehört nun mal zum Krieg.
    Stark bleiben!

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