Eine tolle Idee von Günter Wallraff

Günter Wallraff hat die brilliante Idee, in der Kölner Moschee aus den “Satanischen Versen” von Salman Rushdies zu lesen.

Diese Idee könnte man doch mal fortführen.

  • Wie wäre es, mal einen schönen Sexfilm in einer Kirche zu zeigen?
  • Man könnte auch mal in einer Synagoge leckere Blutwurst servieren.
  • In Bayern könnte man ruhig mal einen homesexuellen Afrikaner seinen evangelischen Freund heiraten lassen.
  • Oder in der CDU-Zentrale eine Lesung des Kommunistischen Manifest durchführen.
  • Vielleicht will aber Gübter Wallraff auch einmal einen Tag lang Chefredakteur von BILD werden und Alice Schwarzer wählte das Titelgirl aus.

Wäre doch alles mal überlegenswert….

[Update] Es gibt zu dem Thema auch einen guten Artikel beim Spiegelfechter.

  1. 4 Reaktionen

  2. Von Das Linksgewinde am 13. Jul 2007 um 17:00 Uhr

    …oder man lässt es :grin:

  3. Von Jochen Hoff am 14. Jul 2007 um 08:52 Uhr

    Ich wollte eigentlich vorschlagen, das Rudelbumsen im Vatikan auch nicht schlecht wäre.

    Solange die nicht anfangen auf meinem Klo lesen zu wollen, bin ich ja noch bereit über jeden Blödsinn zu grinsen. Auf dem http://watchblogislamophobie.wordpress.com/2007/07/13/eigenwillige-logik/
    bringt jemand den Vergleich, das man ja auch die Rede Martin Hohmanns in einer Synagoge vorlesen könnte.

  4. Von bigberta am 14. Jul 2007 um 11:40 Uhr

    Ich denke, daß das nichts als eine Werbeidee für’s neue Buch war. Sowohl er als auch Schwarzer haben in Summa gezeigt, daß sie wissen, wie man Leser vera***lbert, aber auch, dass sie kein Zutrauen darin haben, daß das, was sie zu sagen haben, ohne solche Mätzchen noch ankommt. Übrigens waren die beiden mit Giordano zusammen schon mal andernorts mit ganz vorne. Es lohnt, daran zu erinnern:
    http://tinyurl.com/2rux8n ; bei dem, was Herr Maltzahn dazu zu sagen hat, http://tinyurl.com/2oqt63 , weiss man nicht, ob man lachen oder weinen soll: Über sowas wie
    “Der Mann hat eine wichtige Denkübung provoziert”, hätten meine Deutschlehrer früher ein halbes Fass rote Tinte vergossen. Heute qualifiziert das zum Spiegel-Redakteur.

  5. Von otti am 14. Jul 2007 um 22:00 Uhr

    Richtig!
    Grenzen austesten.
    Von Merkel wissen wir, dass es keine Denkverbote und Denkblockaden geben darf.
    Still gestanden!

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