Liebe zu Kuba
“Ich wurde mit der Revolution geboren und bis hundertprozentig Fidelist. Sie können mir alles Geld der Welt bieten, die Liebe und Herzlichkeit meines Volkes, die Anerkennung in meinem Land kann man nicht kaufen.”
Das waren die Worte des kubanischen Boxers und Doppel-Olympiasiegers Mario Kindelán als Reaktion darauf, dass sich einige seiner Landsleute während der Panamerikanischen Spiele von dem deutsch-türkischen Box-Unternehmers Ahmet Öner haben abwerben lassen.
Siehe auch bei Redglobe: “Kubanische Box-Legende enttäuscht von Verrätern”





Eine Reaktion
Von D. Krüger am 31. Jul 2007 um 21:44 Uhr
Hallo,
da gehen mir doch so einige Gedanken durch den Kopf.
Wie war es mit den DDR-Sportlern, die in einen “freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat flüchteten” und ihre Mannschaftskameraden um des schnöden Mammons wegen im Stich ließen.
Ach nein, da scheine ich etwas zu verwechseln – es ging denen ja nur um die Freiheit und noch größere sportliche Erfolge.
Komisch ist nur, daß kaum einer von ihnen nach der “Flucht” einen nennenswerten sportlichen “Erfolg” in der “Freiheit” zu verbuchen hatte. Andere dagegen, die in der Diktatur verblieben, setzten ihren sportlichen Erfolg fort (selbstverständlich mit Doping).
Stark bleiben!