Ich bin ein Schmierfink
12. November 2007 20:38Das Internet ist eine Plattform auch für Schmierfinken ganz besonderer Art. Schmierfinken, die sich als Journalisten bezeichnen, die aber Persönlichkeitsrechte verletzen, sich nicht an unsere Postulate wie Wahrhaftigkeit, Objektivität, Vollständigkeit halten. Sie treiben ihr mieses Geschäft mit Veröffentlichungen, gegen die wir oft rechtlich nicht vorgehen können, die aber nicht selten ihre Voyeure finden.
Diese offenen Worte stammen von Michael Konken, dem Vorsitzenden des Deutschen Journalistenverbandes. Weiter sagt er:
Blogs sind meines Erachtens nur in ganz wenigen Ausnahmefällen journalistische Erzeugnisse. Sie sind eher der Tummelplatz für Menschen, die zu feige sind, ihre Meinung frei und unter ihrem Namen zu veröffentlichen.
Da fällt mir nur noch eines ein: Wer aus dem Rahmen fällt, muss vorher nicht im Bilde gewesen sein.
(via lawblog)



7 Reaktionen
Von Steffino am 12. Nov 2007 um 21:27 Uhr
mich würde mal interessieren, was für blogs der mann liest (wenn überhaupt) – bzw. wie er zu dieser “meinung” gekommen ist… naja, vielleicht sind die schmierfinken ja einfach nur potentielle konkurrenz, die er schon im vorfeld (aus seiner sichtweise) bekämpfen will.
Von Steffino am 12. Nov 2007 um 21:35 Uhr
p.s. offene email an den herrn konken bei indiskretion ehrensache
Von tex am 12. Nov 2007 um 21:58 Uhr
Ohman, was für eine Aussage …
Aber warum sollen Blogger zu feige sein ihren Namen zu veröffentlichen? Die meisten Blogger geben ihren Namen durchaus bekannt.
Von barlow am 13. Nov 2007 um 15:35 Uhr
Der Autor hat doch recht. Das beste Beispiel hierfür ist ja wohl dieser Blog.
Von Zu feige meinen Namen zu nennen am 26. Feb 2009 um 11:48 Uhr
Da hat der Michael Konken aber schlecht recherchiert.
Erklär dem doch mal was ein Impressum ist.
Vielleicht wird ja doch noch ein halbwegs erträglicher Journalist aus dem.