Hubertus Knabe darf nicht „Volksverhetzer“ genannt werden

Dafür, dass der Sprecher des MfS-Insiderkomitees, Wolfgang S., geschrieben hat, man dürfe den Leiter der so genannten Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, „öffentlich und ungestraft als Volksverhetzer bezeichnen“, wurde er zu einer Strafe von 70 Tagessätzen á 30 Euro verurteilt. Dieses Urteil wurde nach berufung durch Wolfgang S. jetzt auch vom Landgericht Berlin bestätigt.

Hubertus Knabe sagte dazu, es sei wichtig, dass die Justiz ehemaligen Stasi-Offizieren Grenzen setze, wenn diese die Aufarbeitung der Vergangenheit verunglimpften.

Quelle: ad-hoc-news

Mit Aufarbeitung meint Knabe vermutlich die bekannte und offensichtliche Verfälschung der Vergangenheit, wie in dem Buch „Das Gruselkabinett des Dr. Hubertus Knabe(lari)“ von Horst Schneider beschrieben.

  1. 5 Reaktionen

  2. Von Fritz am 13. Nov 2007 um 20:25 Uhr

    Oh je…. ich kenne den guten Wolfgang S. ein wenig und weiß, das es bei ihm finanziell sehr duster aussieht (Strafrente) daher meine Frage, gibt es schon einen Spendenfond um ihn zu unterstützen?

  3. Von BOFH am 13. Nov 2007 um 23:56 Uhr

    Gerade die letzten Aktivitäten von Schäuble & Co. zeigen, dass ALLE Bürger lückenlos bespitzelt und überwacht werden. Immer mit dem bitteren Beigeschmack, dass das, was noch nicht beschlossen ist schon „erfolgreich“ getestet wird, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen.

    Komisch, in der DDR habe ich mich immer(!) sicher gefühlt. Warum fühle ich mich jetzt so unsicher und bekomme ein beklemmendes Gefühl wenn ich etwas sage, jemandem etwas gebe oder irgendwo irgendetwas eintippe?

    Diese ganze inhumane Heuchelei kann man dann bezeichnenderweise am besten mit „Freiheit statt Sozialismus“ verdeutlichen. Freiheit ist immer die Freiheit der Herrschenden.

    BOFH

    P.S.: Gibt’s ein Solikonto?

  4. Von franzi am 31. Jul 2008 um 00:03 Uhr

    was seid ihr doch alles für kleine schisser, die nicht den arsch in der hose haben, sich mal objektiv mit der ddr-geschichte auseinanderzusetzen!
    das ist schon fast wieder faschistoid.

    denkt mal drüber nach und springt über euren schatten, auch wenn es schwer fällt und sich einige in ihrem idealismus (oder watauchimmer, wer benötigt eh eine ideologie, um auf der erde klar zu kommen…) angegriffen fühlen.
    hört endlich auf mit beschissener augenwischerei.

  5. Von Johnny am 12. Aug 2008 um 20:25 Uhr

    Hallo und Guten Abend !
    Chancen einer „Aufarbeitung“, was immer gemeint sein soll, sind vertan ! 17 Mio. sind über verschiedene Schatten gesprungen, mancher gestolpert. Bezüglich dessen, was im Ergebnis heutiger „Politik“ kommen wird, werden wohl 60 Mio. ein deutliches Erwachen erleben !
    Es ist wohl wahr, daß ein Nachtrauern keinesfalls hilft. Der Populismus eines H.Knabe, der Medien und sogg. Volksvertreter wird allerdings auch keinem helfen !
    MfG. Johnny

  6. Von Reiner am 10. Feb 2009 um 12:42 Uhr

    Hallo
    schön ,daß es noch Leute gibt, die sich nicht auf das niedriege Niveau eines Herrn Knabe begeben. Kein Außenstehender kann ein anders Land erklären. Als DDR – Bürger kann ich auch nicht verstehen wie man nach dem Krieg mit den größten Verbrechern aller Zeiten ein neues Land aufbauen konnte. Das Wirschaftswunder der“BRD“ finde ich eigentlich lächerlich. Ein Wunder wäre es gewesen,wenn es bei den geschenkzen Millionen Dollar und derunverdienten
    D- Mark nicht schnell vorwärts gegangen ist. Aber da hatte man ja novh den Osten, der euer Krieg bezahlt hat. Den „Historikern“ aus Ost und West würde Nachdenken auch nuct schaden.

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