Neu in meiner Bibliothek

So eine LLL-Demo ist auch immer einer hervorragende Möglichkeit, an Bücher heranzukommen. Die Folgenden habe ich diesmal heimgeschleppt. 😉 Einiges davon werde ich sicher in nicht absehbarer Zukunft für www.stalinwerke.de und www.deutsche-kommunisten.de digitalisieren.

  • „Bericht vom 15. Parteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands“ – 19. und 20. April 1946 in Berlin
  • „Geschichte der deutschen Arbeiterjugendbewegung“ – 1904-1945
  • Lucio Colletti „Zur Stalin-Frage“ von 19701
  • „Ernst Thälmann – Briefe aus dem Gefängnis an seine Angehörigen“ (Aus den Jahren 1933 bis 1937)
  • Walter Bartel „Unser Präsident Wilhelm Pieck“ – Erzählungen aus seinem Leben, ein Kinderbuch von 1954
  • „Kulturpolitisches Wörterbuch“ – Dietz Verlag Berlin 1970
  • „Wörterbuch der Marxistisch-Leninistischen Philosophie“ – Dietz Verlag Berlin 1985
  • „Wörterbuch der Marxistisc-Leninistischen Soziologie“ – Dietz Verlag Berlin 19692
  • „Wilhelm Pieck – Dem Vorkämpfer für ein neues Deutschland zum 70. Geburtstag“ – erschienen 1946 im Verlag Neuer weg G.M.B.H. Berlin3
  • „Der Godsberger Parteitag und das Grundsatzprogramm der SPD“ einschließlich einem „Offenen Brief des ZK der SED an Mitglieder, Funktionäre und Freunde der SPD“ sowie einem Ausschnitts „Aus der Rede Herman Materns auf der 9. Tagung des ZK der SED“
  • „Die illegale Tagung des Zentralkomitees der KPD am 7. Februar 1933 in Ziegenhals bei Berlin“ – Bericht über das Referat Thälmanns und den Verlauf der Tagung sowie Biographien von Teilnehmern der Tagung, erschienen 1961 im Dietz Verlag Berlin
  • „Pieck, Dimitroff, Tolgatti – Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunisten im Kampf für die Volksfront gegen Krieg und Faschismus“ – Referate auf dem VII. Kongreß der Kommunistischen Internationale 1935, erschienen 1957 im Dietz Verlag Berlin
  • „Georgi Dimitroff – Ausgewählte Schriften“ Band 1 (1903-1920) und Band 2 (1921-1935). Band 3 fehlt mir leider.

Außerdem unter dem Titel „Das Sowjetland“ 4 kleine Bände, erschienen 1947 im SWA-Verlag Berlin:

  • Band 2: B.M. Wolin „Der Kampf um den Sieg des Sozialismus in der UdSSR“
  • Band 3: W.A. Karpinskij „Die Gesellschafts- und Staatsordnung der UdSSR“
  • Band 4: I.I. Minz, I.M. Rasgon und A.L. Sodorow „Der große vaterländische Krieg der Sowjetunion“
  • Band 5: N.N. Michajlow „Die Weiten und Reichtümer des Sowjetlandes“

Damit ich mich den Landesfarben von Bayern anpassen kann, gabs es als Krönung noch ein blau-weißes Palituch dazu. *g*4

lll.jpg

Nachtrag: Witzige Sache, inzwischen hat sich der Käufer des ersten Bandes der Reihe „Das Sowjetland“ bei mir gemeldet. Wir haben uns quasie die Bücher gegenseitig weggekauft. 😳

  1. Hier stellte sich mir die Frage, ob das etwas vernünftiges ist. Folgendes Zitat klärte dies: „Das sind Sentenzen aus Stalins berühmter Rede vor dem II. Sowjetkongreß am 26. Januar 1924. Ein Abgrund von Jahrhunderten – Jahrhunderte, die Galilei, Newton, Voltaire und Kant zum Zeugen haben – trennt diese Sprache und diese Mentalität von der eines Marx und eines Lenin. Die Diktion dieses „Schwurs“, eine Häufung religiöser Litaneien, worin Stalin sich als des verstorbenen Gottes Stellvertreter auf Erden und sein Testamentsvollstrecker präsentiert, läßt uns, besser als eine lange Abhandlung es vermöchte, die Solidarität verstehen, die sich abzeichnet zwischen Stalin und seinem bürokratischen Apparat einerseits (einem Apparat, in dem sich obskure Funktionäre, die der Geschichte des Bolschewismus und selbst der Revolution fremd sind, Funktionäre wie Poskrebyscev, Smitten, Ezov, Pospelov, baumann, Mechlis, uritskij, Varga, Malenkow, usw., nur so häufen) und der Masse einer Partei anderseits, die durch das „Leinin-Aufgebot“, die beginnenden und wenig später massiv einsetzenden Säuberungen und den massenhaften Eintritt von Menschewiki und Überresten des alten Regimes immer mehr zu einem geschwächten und undurchsichtigen Körper wird, der bereits weitgehend aus entweder „dem Führer ergebenen Vollzugsorganen“ oder geradezu politischen Analphabeten besteht.“ []
  2. In dem Buch befindet sich ein handschriftlicher Kommentar von einem unbekannten Vorbesitzer: „Betr. Bayern: Kein Urlaubsort wo Meinungsmord“ []
  3. In dem Buch fand ich ein bedrucktes Blatt Papier mit dem Titel „Die Bilanz des Bolschewismus“, dazu aber später mehr und ein Scan []
  4. Nein, ich habe immer noch nichts gegen Juden, auch nicht wenn mir nicht kalt ist! []
  1. 2 Reaktionen

  2. Von Thomas Trueten am 14. Jan 2008 um 18:45 Uhr

    Also wegen dem fehlenden Dimitroff: bei http://www.zvab.de gibt es 41 Treffer dazu.

  1. 1 Trackback(s)

  2. 14. Jan 2008: Berlin: 70.000 gedachten Rosa und Karl - trueten.de - Willkommen in unserem Blog!

Zu diesem Beitrag sind keine Kommentare möglich.