Uneingeschränkte Solidarität mit Genossin Christel Wegner

Wir akzeptieren nicht die „Panorama“ – Lüge vom 14. Februar 2008.
Nach Kenntnisnahme der Sendung und der tatsächlichen Aussagen der Genossin Wegner im Interview erkennen wir, dass mit einer gezielten Fälschung der Meinungsäußerung eine unisono Medienkampagne losgetreten wurde, die darauf abzielt, dem Kapitalismus unangepasste Kommunisten und Sozialisten die Wählbarkeit in Parlamente für immer zu versperren und allen Kritikern, die sich mit dem System ernsthaft auseinandersetzen, den Maulkorb anzulegen.

So sieht der Kampf der herrschenden Klasse aus! Wir erkennen, dass es Politiker in der sogenannten Linken gibt, die sich an dem Geschäft beteiligen und dabei noch den Anspruch erheben, die alleinigen Vertreter der „Linken“ zu sein.

Wir wenden uns an die Marxisten mit und ohne Parteibuch, die den Kapitalismus in der Tat durch die sozialistische Gesellschaftsordnung ablösen wollen:
Das Gebot der Zeit ist Aktionseinheit!
Stärken wir die regionalen kommunistischen Aktionsbündnisse!

Dresden, am 19.02.2008
Versammelte Mitglieder des Revolutionären Freundschaftsbundes e. V. (RFB),
Mitgliedergruppe Dresden

Liebe Genossin Wegner!

Dein „Fall“ bestätigt erneut, was Kommunisten und Kommunistinnen im Kampf gegen das kapitalistische System tausendfach erfahren konnten:

Sie werden mit allen (!) Mitteln von Klassengegner bekämpft, bis hin zum Mord. Die gezielte Kampagne in deinem Fall hat aber zusätzlich die beschämende Seite, dass bisherige Wegbegleiter dem Klassenfeind zur Seite stehen und damit dir, sich, vor allem aber den Arbeitenden, deren Interessen sie vertreten sollten, einen Bärendienst leisten.

Dein „Fall“ zeigt wiederum deutlich, dass jene „Linke“, die meint, es gebe einen dritten Weg zwischen Anpassung und radikaler Überwindung des herrschenden kapitalistischen Systems, wie schon oft in der Geschichte und Gegenwart bewiesen, einfach Unrecht hat.

Wie soll jemand, der schon bei so einer banalen Kampagne des Klassengegners sich in die Hosen scheißt, in schärferen Formen des Klassenkampfes bestehen?

Wie sollten solche „Linke“, deren „Anpassung“ ans herrschende System bis ins Unerträgliche geht, die keinen Anflug von proletarischer Solidarität mehr haben und deren Handlungen sich an der möglichen Reaktion ihrer Gegner orientieren, in diesem Klassenkampf bestehen?

Man muss aber nicht nur auf die reale Politik dieser „Linken“ hinweisen, auch deine Partei, die DKP hat z. B. beim Kampf der Lokführer leider eine Position eingenommen, die einer Partei mit gesellschaftsverändernden Ansprüchen nicht gerecht wurde.

Wir wünschen dir Genossin Wegner jene Kraft und Stärke, die du nun benötigst, um die Interessen der Arbeiterklasse zu vertreten.

Mit solidarischen Grüßen

für den Vorstand der Kommunistischen Initiative Österreich

Otto Bruckner

Lisl Rizy

  1. Eine Reaktion

  2. Von Christopher Tracy am 20. Feb 2008 um 12:28 Uhr

    Nun ja, was erwartet man denn auch? „Dem Kapitalismus unangepasste Kommunisten und Sozialisten“ haben in bürgerlichen Parlamenten schließlich nichts zu suchen und sollten nach jahrzehntelanger Erfahrungen mit der Pressefreiheit auch endlich mal aufhören, von der bürgerlichen Presse zu erwarten, dass sie anders als antikommunistisch über KommunistInnen berichtet.

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