Reporter ohne Grenzen
25. März 2008 16:16Medienjournalist Stefan Niggemeier, bekannt durch das hervorragende BILDblog, stellt kommentarlos ein Bild der Reporter ohne Grenzen in sein Blog.
Ein Zeitpunkt, auch mal kritischen Stimmen über die Reporter mit Grenzen Gehör zu verschaffen.
Redblog: Onlinedemo in wessen Sinne?
Die Organisation steht jedoch unter massiver Kritik, die im Mainstream konsequent verschwiegen wird. Dabei geht es unter anderem um die Finanzierung der ROG. Der Haushalt der Organisation betrug 2006 4 Millionen US-Dollar. Davon stammen 57 % aus dem Verkauf eigener Publikationen, 24 % von Institutionen, Unternehmen und Stiftungen. Zu diesen Geldgebern zählen neben dem National Endowment for Democracy (NED) auch das Center for a Free Cuba (CFC). Offiziell gelten beide Organisationen als Nichtregierungsorganisationen, jedoch nur auf den ersten Blick. Das NED wurde erstmals 1982 unter Präsident Reagan gefördert und soll “die Demokratie fördern”. Einen Großteil des Geldes wird vom US-Außenministerium gegeben, somit ist auch wenig verwunderlich, daß das NED ein zentrales Instrument US-amerikanischer Außenpolitik ist. Das Center for a Free Cuba agiert ebenfalls offiziell als Non-Profit-Organisation und setzt sich für die Menschenrechte und einen “demokratischen Wandel” in Kuba ein. Leiter des CFC ist der in Kuba geborene Frank Calzón, ein einschlägig bekannter CIA-Agent und ehemaliger Söldner der paramilitärischen Gruppe Alpha66, die in den 60er und 70er Jahren zahlreiche Anschläge in Kuba vornahm. Auch Otto Juan Reich gehört zum Umfeld des CFC, in den 80er Jahren spielte Reich eine zentrale Rolle in der aggressiven US-Politik gegen das sandinistische Nicaragua.
Junge Welt: Mission Desinformation (Leider nur mit Abo lesebar)
Die Menschenrechtsorganisation “Reporter ohne Grenzen” sorgt sich um die Pressefreiheit in Venezuela und Kuba. Aus den USA wird sie finanziell versorgt.
Und noch ein Ausschnitt aus Wiklipedia:
Ein von Reporter ohne Grenzen verfasster Bericht zu der Nichtverlängerung der terrestrischen Sendelizenz des Privatsenders RCTV seitens der venezolanischen Telekommunikationsbehörde CONATEL stieß wegen seiner Polemik, Unfairness und Parteinahme für den Medienkonzern auf heftige Kritik. In einer Analyse des Berichts im Fernsehsender teleSUR unter dem Titel “La consolidación de una mentira mediática a través de 39 embustes” (deutsch: “Die Verankerung einer Medienlüge durch 39 Schwindeleien”) wurde dem Bericht in 39 Punkten unlautere Berichterstattung vorgeworfen.



3 Reaktionen
Von Cujau am 25. Mrz 2008 um 21:52 Uhr
Das Bild erklärt sich selbst. Das sagt dann mehr als Worte. Wie auch diese Kari:
http://www.stoibaer.de/wie-logos-entstehen.html
Und zu “Reporter ohne Grenzen” empfehle ich folgenden Artikel:
http://fr.wikipedia.org/wiki/Robert_M%C3%A9nard
Von D. Krüger am 26. Mrz 2008 um 08:54 Uhr
Hallo,
Paul Sethe im Spiegel vom 5. Mai 1965 “Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.”
Womit er wohl auch in diesem Zusammenhang unfreiwillig recht hat.
Stark bleiben!
Von Qna am 27. Mrz 2008 um 02:19 Uhr
Ich habe auf der genannten Seite (http://www.stoibaer.de/wie-logos-entstehen.html) meinen Standpunkt gepostet. Mal sehen,ob er auch freigegeben wird