Chávez – Merkel – Hitler – Was hat er denn nun wirklich gesagt?

Die komplette Übersetzung (Übersetzung: André Scheer) ins Deutsche gibt es bei Venezuela aktuell.

(…) Und weiter sagt Lula das Folgende… Da wir gerade von Deutschland sprechen: die deutsche Kanzlerin, die der deutschen Rechten angehört, (trinkt einen Schluck Wasser) derselben Rechten die Hitler unterstützte und den Faschismus, sie ist heute die Kanzlerin von Deutschland, hat gesagt, weil sie zum Gipfel von Lima kommt, und die Europäer sagen, sie kommen um über Integration zu sprechen, aber schaut euch die Kanzlerin an, und deshalb spricht Lula solchen Klartext mit ihnen, und es ist nicht nur Lula, Correa reist in diesen Tagen auch durch Europa, ab morgen, hoffentlich versteht Europa, was hier passiert.

Aber da kommt die deutsche Kanzlerin und sagte gestern oder vorgestern, dass sich die Regierungen Lateinamerikas von Regierungen wie der von Hugo Chávez fernhalten sollten. Gehen Sie, Frau Kanzlerin. Da sie eine Dame ist, sage ich nichts weiter: Gehen Sie, mehr nicht. (Pause) Gehen Sie, Frau Kanzlerin… (unhörbarer Zwischenruf) Du kannst das komplettieren, aber nicht heute in Aló Presidente, bitte nicht. Gehen Sie, Frau Kanzlerin. Nun gut, ich weiß noch nicht ob ich nach Lima fahre. Wenn ich nach Lima fahre, dann wollen sie, dass ich den Mund halte. Wenn ich nach Lima fahre, gibt es dort vielleicht… Vielleicht sage ich etwas und sie wird wütend und vielleicht springt sie dann auf und ruft: ‚Warum hältst du nicht den Mund’. ‚Warum hältst du nicht den Mund, verdammt!’ (Lachen im Publikum)

Weil es auf diesem Boden Würde gibt! (Beifall) Wir werden nicht den Mund halten! Wir schweigen vor nichts und niemandem! Hier herrscht Würde! (…)

(…) Sie kommen also und sagen, um uns zu helfen. Aber wo ist denn der Plan, um den Armen zu helfen. Fragen wir doch den Präsidenten von Haiti, wie viele Versprechen ihm Europa und die Vereinigten Staaten gegeben haben. Und ihr werdet sehen, die einzigen, die ihr Versprechen halten, die bescheidenen Dinge, die wir tun können, sind Kuba und Venezuela, Brasilien, Argentinien. Dort sind die kubanischen Ärzte und Venezuela, das keine Ärzte hat, um sie dorthin zu schicken, muss Ressourcen schicken, um ein Haus zu bauen. Wir bauen einige kleine Märkte. Die Kinder von Haiti sterben vor Hunger und dort verbreiten sie Lügen, sie geben gar nichts. Aber die Vereinigten Staaten sagen: Nein, in Haiti haben wir ich weiß nicht wie viele Millionen. Aber diese Millionen geben die Beamten bei ihren Reisen aus, in Hotels. Sie kommen nach Puerto Principe in Luxus-Hotels, um dort guten Whiskey zu trinken, um zu solchen Orten zu gehen, um spazieren zu gehen und ein gutes Leben zu führen. Fast alles geben sie für die Reisen aus. Die Kubaner und die Venezolaner kommen in die Armenviertel, um dort mit dem Volk von Haiti zu leben, im Schmerz des Elends. Dort sterben, seht, ich habe hier die letzten schrecklichen Nachrichten, die Kinder Haitis essen Kekse aus Lehm, so wie hier die Kinder Kekse aus Lehm gegessen haben, und Kekse aus Hundefutter, hier, vor gerade einmal zehn Jahren! Aber dann ist diese Revolution gekommen und von hier werden wir niemals wieder gehen! (Beifall) Niemals wieder wird es das hier geben! (…)

(via trueten und RedGlobe)

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  1. 4 Reaktionen

  2. Von Ernesto am 14. Mai 2008 um 20:54 Uhr

    Hey ho, das Video ist nicht mehr abspielbar. Wo kann ich das noch herbekommen?

  3. Von Woschod am 15. Mai 2008 um 06:47 Uhr

    In der Originalquelle bei Venezuela aktuell ist es leider derzeit auch offline.

  4. Von Ernesto am 15. Mai 2008 um 14:40 Uhr

    Ha, das Video ist bei Venezuela aktuell wieder online.

  5. Von Woschod am 15. Mai 2008 um 14:58 Uhr

    Dann soll es das hier auch wieder sein. 😎

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