„Bis heute fehlt mir die DDR sehr. Mehr als die Bands von damals.“

Rammstein-Keyboarder Flak (In der DDR: Feeling B) bei spiegel.einestages.de:

Im Osten gab es ja auch kein System zum Kritisieren. Wir fanden ja die DDR gut, schon zu Ost-Zeiten. Wir konnten machen, was wir wollten, wir hatten keine Existenzängste. Ich fand alles gut. Auch die Mauer war für mich eine klare Sache: Da stand dran „Wer versucht rüberzugehen, wird erschossen.“ Und wenn man dann rübergeht, weiß man, dass man erschossen werden kann. Man hatte also immer eine Alternative.

Ich musste mich damals auch entscheiden: Ich wollte auf keinen Fall zur Armee, man musste aber hin, sonst konnte man sogar ins Gefängnis kommen. Trotzdem habe ich mich dagegen entschieden. Dafür durfte ich dann nicht studieren und konnte nicht Arzt werden. Das war für mich eine freie Entscheidung. Für mich bedeutet Freiheit, dass man die Wahl hat zu tun, was man will. Und das hat für mich im Osten sehr gut funktioniert. Und jetzt passiert durch den Kapitalismus so viel Dreck hier um mich herum. Weil so viele Menschen irgendwelchen Mist machen, nur um Geld zu verdienen. Das nervt mich.

Bis heute fehlt mir die DDR sehr. Mehr als die Bands von damals.

Wenn das der Schönbohm liest…

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  1. 17 Reaktionen

  2. Von Alex am 23. Jun 2008 um 19:16 Uhr

    „Für mich bedeutet Freiheit, dass man die Wahl hat zu tun, was man will.“

    Genau. Man muss im Zweifel nur dafür nur in Kauf nehmen, erschossen zu werden.

  3. Von Standpunkt am 23. Jun 2008 um 22:27 Uhr

    Interessante Sache, verlink ich gleich mal

    @ Alex““Für mich bedeutet Freiheit, dass man die Wahl hat zu tun, was man will.“
    Genau. Man muss im Zweifel nur dafür nur in Kauf nehmen, erschossen zu werden.“
    Klar es ist viel besser wenn man selber Wohlstand hat und im Irak die Menschen erschossen werden^^
    Du darfst die Mauer nicht als Staatengrenze verstehen sondern musst verstehen, das sie zwei völlig gegensätzliche Systeme trennte, die so nur sehr schwer nebeneinander existieren können, deswegen gab es Sicherungen, und erschossen wurden nur diejenigen, die versuchten zu Flüchten.
    An der spanischen Küste kommen die ums Leben die vor Hunger und Krieg flüchten, solche existenzielle Not gab es in der DDR wohl kaum.

  4. Von Woschod am 23. Jun 2008 um 22:34 Uhr

    Erschossen wurde niemand einfach so, sondern es gab für die Grenzer strikte Anweisungen.

    1. Anrufen des Grenzverletzers
    2. Warnschuss in die Luft
    3. Gezielter Schuss, um den Grenzverletzer zu stoppen

    Speziell 3. besagt nicht, dass er erschossen werden soll sondern das er gehindert werden soll, sein Tun fortzusetzen. Dazu reicht auch ein Schuss ins Bein.

  5. Von Bernd am 25. Jun 2008 um 18:53 Uhr

    Bist du ernsthaft von der Scheisse überzeugt, die du hier loslässt?
    Die DDR war ein toller Staat: Ein funktionierendes Rechtssystem (Kritiker landeten sofort im Knast und wer nicht zur Armee geht wird in seiner Berufsfreiheit eingeschränkt) und keinerlei demographische Probleme (darf ja keiner das Land verlassen).
    Erschossen zu werden, weil man von seinem Recht auf Reise- und Meinungsfreiheit gebrauch macht – ist doch akzeptabel, meine Güte. Und Stalin war ein toller Mensch, nicht wahr?
    Was willst du sein, links? Falls ja, dann tust du mir leid.
    Du verharmlost den Mord an unschuldigen, deren Verbrechen es war, aus einem Land ausreisen zu wollen, weil es ihnen dort nicht gefiel.
    Du relativierst Grundrechte (Handlungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, Recht auf Verweigerung des Militärdienstes) sowie deren Verletzung durch ein diktatorisches Regime.

    Entweder du bist dumm oder genauso ein sadistisches Arschloch wie die DDR-Führung und ihre Stasischergen.

  6. Von Kalle am 25. Jun 2008 um 23:15 Uhr

    sorry, aber ein Staat der denjenigen mit dem Tode bedroht der ihn verlassen will, hat keinerlei Sympathie verdient. Wie ideologisch verblendet muss man sein um einen derartigen Staat zu verteidigen?!

  7. Von gewe am 26. Jun 2008 um 20:59 Uhr

    @Bernd: schon mal was von Einstein gehört?
    Der sagte mal, zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum war er sich noch nicht sicher …

    Regst Du Dich auch so auf, wenn von der USA-Grenze zu Mexiko die Rede ist? Oder über die Kriege auch heute weltweit? Die werden alle im Namen des Friedens geführt. Im Irak hat die letzte Befriedung über 3000 Amerikanern das Leben gekostet… und über 150.000 irakische Männer, Frauen und Kinder. Die wollten nicht mal ihren Staat verlassen. Die wollten wahrscheinlich weder Hussein noch die Amerikaner. Die hatten einfach Pech … Welche Titulierung für die amerikanische Regierung und ihre Geheimdienste hast Du hier zu bieten? Ich meine ja nur, mich würde die Steigerung von saddistisch interessieren.

  8. Von Kalle am 27. Jun 2008 um 09:37 Uhr

    du lenkst ab, es geht hier nicht darum worüber wir uns sonst noch so aufregen. Glaub mir, da gibt es noch genug 😉

  9. Von gewe am 27. Jun 2008 um 19:36 Uhr

    Nein, ich lenke nicht ab. Es gab heiße und ein kalten Krieg – 70 Jahre lang. Da standen sich zwei gesellschaftliche Systeme gegenüber. Das neuere vom alten System gehaßt, dass es nicht schlimmer sein konnte. Warum wurde sonst Hitler und sein System von den ach so demokratischen Westmächten geduldet und gefördert? Das hörte erst auf, als die Sowjetunion unter Stalins Führung zeigte, dass diese neue Gesellschaft Kräfte entwickeln konnte, die den alten Mächten gefährlich werden konnten.
    Es war aber stets Bestreben der alten Ordnung, die neue Ordnung zu zerstören. Das ist Ihnen gelungen – aber erst nach dem die konsequent marxistischen Führungskader – wie ein Stalin – durch revisionistische Konterrevolutionäre wie Chruschtschow und Gorbatschow abgelöst waren.
    Bis dahin wurden die Gegner der neuen Ordnung mit aller Konsequenz und gebotener Härte bekämpft. Das erforderte Sicherheitsdienste wie KGB und MfS.
    Wärst Du an Stalins Stelle gewesen, hättest seine Verantwortung gehabt und seinen Willen, die neue Ordnung zu erhalten – ich garantiere Dir, Du hättest nicht anders gehandelt – weil Du nicht anders handeln konntest.
    Klar wäre es schöner gewesen, ohne unschuldige Tote, ohne Mauer, ohne überzogene Spitzelei nach Innen auszukommen. Doch das ist Wunschdenken. Die Realität des Lebens und die Brutalität des Gegners sind nunmal nicht zu leugnen.
    Es wird Dir kein Kommunist böse sein, wenn die nächste Revolution friedlicher verlaufen kann – aber daran wirst nicht mal Du glauben, oder?

  10. Von Marc am 27. Jun 2008 um 20:07 Uhr

    @Kalle, ich halte auch nicht viel davon, Unrecht mit anderem Unrecht zu relativieren. Aber was du schreibst ist eben auch nicht gerade objektiv und korrekt. Ich zitiere mal:

    „…ein Staat, der denjenigen mit dem Tode bedroht, der ihn verlassen will,…“

    Das ist so einfach nicht richtig. Hätte ich die DDR verlassen wollen (ich wollte das nie), hätte ich das getan, was die meisten getan haben, die die DDR verlassen wollten: Ich hätte einen Ausreiseantrag gestellt. Und ich habe noch nie gehört, dass so ein Ausreisewilliger mit dem Tode bedroht worden wäre.

    Wer dennoch meinte, er müsse über die Grenze fliehen, wusste eigentlich genau, welches Risiko er eingeht. Er musste erstmal ein paar Gesetze verletzen, um überhaupt in den 500 Meter Streifen zu komme. Er musste den ersten Warnruf des Grenzsoldaten ignorieren. Er musste auch den zweiten Warnruf irgendwie für einen Scherz halten. Und selbst nach dem Warnschuss muss er immer noch der Meinung gewesen sein, dass der Grenzer dass nicht wirklich ernst meint.

    Was Flak gesagt hat ist weiter nichts, als dass man immer eine Wahl hatte. Wer nicht erschossen werden wollte, der wurde auch nicht erschossen. Und er wurde mehr als einmal gefragt, ob er das will.

    In diesem reichen Land, einem der reichsten Länder der Welt, kannst du ohne jeden Warnruf und ohne die Möglichkeit, einfach stehenzubleiben, obdachlos unter einer Brücke erfrieren.

    Dann aber lieber eine Grenze, die ich nur mit Mühe überqueren kann; die ich aber auch nicht überqueren muss um zu überleben. Wenn dafür garantiert ist, dass keiner obdachlos ist und niemand seine Würde aufgeben muss um in einer Behörde um Almosen zu betteln. Wenn auch die Schwächsten der Gesellschaft nach ihren Fähigkeiten Teil der Gesellschaft sind und nicht einfach auf den Müll geworfen werden. Denn all dies, was diese schweinereiche BRD angeblich nicht schaffen kann, all dies hatte die viel ärmere DDR geschafft.

    Und genau deswegen gibt es Menschen, die dieses Land verteidigen. Die meisten sind keineswegs ideologisch verblendet, und es sind mehr als du denkst

  11. Von Kalle am 28. Jun 2008 um 01:02 Uhr

    @gewe
    Natürlich lenkst du ab, du versuchst eine vermutet Position von uns zu attackieren in dem du andere Probleme der Welt anspricht. Das ist ein klassisches Strohmann-Argument.

    Ohja, Stalin war so konsequent ideologisch verblendet das er Pfeifen wie Lyssenko Machtpositionen gab. Toller Führer …

    Gegner der Ordnung mussten also bekämpft werden, zur Not auch in dem man diejenigen erschoss die die neue Ordnung schlicht verlassen wollten? Wieviel Tote ist eure ertäumte Utopie denn wert?

    Nein, ich hätte nie wie Stalin gehandelt, denn im gegensatz zu ihm stelle ich eine Ideologie nicht über alles. Erst die Warheit dann folgt daran eine neue Ordnung, nicht umgekehrt. Gegner eines System zum Schweigen zu bringen und zu verfolgen ist Totalitarismus und damit in keinster Weise zu akzeptieren.

    —-
    @Marc
    „Wer dennoch meinte, er müsse über die Grenze fliehen, wusste eigentlich genau, welches Risiko er eingeht“

    Damit kannst du so ziemlich jedes menschenverachtende Gesetz legitimieren. Menschen einzusperren, ihnen die Wahl des Systems in dem Sie leben wollen zu nehmen ist niemals freiheitlich sondern immer diktatorisch.

    Ein solches System zu verteidigen ist zynisch und menschenverachtend.

  12. Von gewe am 28. Jun 2008 um 06:39 Uhr

    @kalle
    Wenn man nicht verstehen will, dann will man es halt nicht.
    Nun gut, Dein Problem. Du bist halt in Deiner Ideologie und Vorstellungswelt gefangen.
    Im übrigen, Begriffe wie Stalinismus, Totalitarismus sind Wortschöpfungen unserer Gegner. Also der Leute, die Dich als „Stalin“ ganz bestimmt nicht unterstützen werden.

  13. Von Marc am 28. Jun 2008 um 22:30 Uhr

    @kalle
    „Damit kannst du so ziemlich jedes menschenverachtende Gesetz legitimieren.“

    Nein, kalle, dass kann ich nicht, und ich habe auch versucht dies zu erklären. Und, wie ich auch schon sagte, dies meint auch der Text, der Grundlage dieser Diskussion ist. Es gab in Geschichte und Gegenwart genügend menschenverachtende Gesetze, bei denen die Betroffenen keinerlei Wahl hatten oder haben: Wer wegen seiner Hautfarbe verfolgt wird kann sich eben nicht einfach umfärben lassen.

    @kalle, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du das gegenwärtige System für freier und humaner als das System der DDR hältst. Mag sein. Zum Nachdenken möchte ich mal sinngemäß einen Satz zitieren, der ganz bestimmt nicht von Kommunisten stammt:

    „…dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,…“

    Würde mich sehr interessieren, wie du darüber denkst. Für eine Diskussion ohne Beschimpfungen kannst du auch gern meine Email – Adresse bekommst. Wie gesagt, deine Meinung interessiert mich wirklich.

  14. Von Kalle am 30. Jun 2008 um 00:34 Uhr

    “ ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du das gegenwärtige System für freier und humaner als das System der DDR hältst.“

    Leg mir keine Wort in den Mund, du hast meine Position nicht mal ansatzweise verstanden. Hier geht es schlicht darum, ob ein Staat das Recht hat seinen Bürgern die Ausreise zu verweigern und im Zweifel sogar mit dem Tode zu bestrafen. Dieses Recht hat ein Staat nicht und darf er niemals haben.

    Ihr habt euch eine rationale Weltsicht sehr erfolgreich durch eine Ideologie versaut. Ihr seit das perfekte Beispiel dafür warum Ideologien schädlich und im Prinzip nichts weiter als religiöser Schwachsinn sind.
    (ein weiteres Beispiele siehe „Lyssenko“ weiter oben)

  15. Von Marc am 30. Jun 2008 um 21:58 Uhr

    Ein Staat, vor allem wenn er von nahezu allen Staaten der Welt völkerrechtlich anerkannt wurde und keineswegs ein verdammenswerter „Schurkenstaat“ ist, hat natürlich das Recht und auch die Pflicht, auf der Basis des des Völkerrechts alles zu tun, um Gefahren für seine Existenz abzuwehren.

    Seinen Staatsbürgern die Ausreise verweigern, so sagst du, darf er auf garkeinen Fall. Nun habe ich da möglicherweise eine Wissenslücke; wo genau steht denn das im Völkerrecht? Aber bitte komm mir jetzt nicht mit den unverbindlichen Absichtserklärungen der KSZE.

    Ach, Kalle, beim nächsten Mal, und so schrecklich lange wird es garnicht dauern, sieht es anders aus. Dann sind wir die mit dem viel effizienteren System, weil nämlich gegen eine IT – gestützte Planwirtschaft eure Chaoten – Marktwirtschaft abstinken wird.

    Dann könnten wir uns vielleicht hinstellen und euren Ärzten das zehnfache ihres Gehaltes bieten, und ganz bestimmt würden die in Scharen wechseln. Und wenn dann irgendwann kein Arzt mehr in der Nähe ist für dein krankes Kind, dann würdest du als erster fordern, dass dein Staat das Ausreisen der Ärzte verbietet.

    Natürlich hast du recht, meine Annahme ist sehr fiktiv. Vor allem zwei Dinge: Erstens hast du warscheinlich keine Kinder.

    Weitens: Wir Kommunisten würden nie so was dreckiges machen und Ärzte abwerben, wo sie gebraucht werden.

    Ich hoffe Woschod macht eine Ausnahme und lässt meine Mailadressehier ausnahmsweise (doppelt, Woschi, weil ich mir durchaus etwas davon verspreche) zu:

    Kontakt@lindigsoft.com

    Weil ich deine Position wirklich noch nicht richtig verstanden habe würde ich mich freuen, von dir zu hören

  16. Von Kalle am 1. Jul 2008 um 18:17 Uhr

    Völkerrecht interessiert mich in dem Zusammenhang nicht die Bohne. Mich interessiert die Freiheit des Einzelnen, das Recht zu gehen wenn es mir in einem System nicht gefällt. Ein Staat, der versucht diese Rechte zu begrenzen handelt in meinen Augen unrecht.

    Ihr würdet also nie einen Arzt abwerben … aber einen erschiessen der gehen will würdet ihr … wirklich nobel von euch. Wenn ihr ihn nicht haben dürft, soll ihn keiner haben oder wie?

    Und zu deiner IT Planwirtschaft….ähm viel Ahnung von Wirtschaft hast du nicht oder? Wie soll denn deine IT Planwirtschaft funktionierten, was kann den das Zauberwort „IT“?

    Sollte eine Planwirtschaft funktionieren, steht einer Übernahme des Systems natürlich nichts im Wege, aber ich sehe ehrlich nicht wo und wie das funktionieren soll.
    Aber auch dieser Ausflug in die Wirtschaft hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun.

    Ich würd euch ideologisch Indoktrinierten echt mal empfehlen den Marx aus den Händen zu legen und auch mal andere Bücher zu lesen, der Trend geht ja zum Zweitbuch.
    Euch zu empfehlen wäre z.B. Camus „Der Mensch in der Revolte“ und „Verteidigung der Freiheit“

    Ich hab keine Nerven mehr mit euch zu diskutieren, es ist ähnlich anstrengend wie mit einem Kreationisten über die Evolution zu debattieren.

  17. Von Kalle am 1. Jul 2008 um 18:55 Uhr

    P.S.: […] „eure Chaoten – Marktwirtschaft“ […]

    woher nimmst du das „eure“? Wo habe ich die zügellose Marktwirtschaft oder den Kapitalismus vertreten?

    Das ist einer der Gründe warum Diskussionen mit euch so wenig spass machen und ungefähr so waidmännisch sind wie tote Schafe treten, ihr ergeht euch in endlosen Strohmann-Argumenten. Ihr errichtet Positionen von denen ihr glaubt ich würde sie vertreten und attackiert diese dann. Das zeugt von keiner sonderlich guten Diskussionskultur verhindert eine sachliche Diskussion.

    Zusätzlichen zu den Buchtipps muss ich euch daher dringend raten mal diskutieren zu lernen.

  18. Von Woschod am 1. Jul 2008 um 19:08 Uhr

    @Kalle: Du bist ein Lügner! Es wurde niemand erschossen, weil er gehen wollte. Es wurden Menschen erschossen, die illegal eine gesicherte Staatsgrenze, eine Grenze zwischen zwei sich unversöhnbar gegenüberstehenden Systemen überschritten. Menschen, die sich weigerten, stehen zu bleiben, wenn sie entdeckt wurden. Welche Wahl hatte denn der Grenzer? Hätte er den Flüchtling laufen lassen sollen? Dann hätte man die Grenze ja gleich abschaffen können, dann könnte man ja alle Grenzen abschaffen. (Was schön wäre, aber derzeit nicht machbar ist.) Wer illegal die Grenze überschritt, handelte nunmal illegal. Das war damals so, das ist auch heute noch so.

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