Der SPIEGEL und die Linkspartei

Na das nenne ich mal Gehorsam von Seiten der Linkspartei!

DDR-Verklärung im Internet: Voller Selbstbewusstsein haben frühere SED-Funktionäre und DKP-Kader auf der Homepage der Linkspartei die ostdeutsche Diktatur idealisiert. Auf einen entsprechenden SPIEGEL-Bericht hat die Parteizentrale jetzt reagiert – die Publikation ist im Netz nicht mehr zu lesen.

Zu lesen im Sturmgeschütz der Demokratie.

Die Parteizentrale der Linken hat noch am Montag auf die Veröffentlichung des SPIEGEL reagiert. Unter der Überschrift „Nachhut der Arbeiterklasse“ hatte der SPIEGEL berichtet, wie frühere SED-Funktionäre, DKP-Kader und ehemalige Stasi-Offiziere auf der Homepage der Partei die DDR bejubeln. Noch am Montag nahm die Partei die entsprechenden Publikationen vom Netz.

In dem SPIEGEL-Artikel finden sich so schöne Formulierungen wie:

Im Rausch des Erfolgs der Linken nutzen alte Kader mit neuem Selbstbewusstsein die Gunst der Stunde, um ihr Bild von der Geschichte unter das Parteivolk zu bringen. Es ist ein rosarotes Gemälde der DDR und ein Horrorbild der Bundesrepublik Deutschland.

Schon in seinen Memoiren hat Modrow, 80, ein geschöntes Bild der DDR gezeichnet, in der es keinen Schießbefehl gab, sondern lediglich eine „Schusswaffengebrauchsbestimmung“, die angeblich nicht einmalig unter der Sonne war.

(Hervorhebung von mir)

Und die Linkspartei? Mit ihrer verachtenswerten Anbiederungspolitik nimmt sie die Befehle aus dem Hause SPIEGEL entgegen und kuscht.

Aber haben wir etwas anderes erwartet?

Zu diesem Beitrag sind keine Kommentare möglich.