Verfolgte totalitärer Ideologien fordern Gedenktag

Bei idea.de, dem christlichen Nachrichtenportal, kann man lesen:

P r a g (idea) – In Europa sollte ein Gedenktag für die Verbrechen von Nationalsozialismus und Kommunismus eingeführt werden. Dafür setzen sich prominente Politiker und Opfer totalitärer Regime ein.

Und als Gedenktag wird der 23. August gefordert, der Tag es Abschlusses des Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.

Die Befürworter des Gedenktags veröffentlichten eine „Erklärung über das europäische Gewissen und den Kommunismus“, die vor kurzem bei einer Konferenz in Prag ausgearbeitet und vom Senat des tschechischen Parlaments angenommen wurde. Darin fordern die Unterzeichner unter anderem ferner, ein Institut zur Erforschung totalitärer Kräfte und ein gesamteuropäisches Museum zu errichten, in dem Opfer aller totalitären Regime ihre Erinnerungen schildern. Außerdem sollten Geschichtsbücher darauf durchgesehen werden, ob sie Kinder vor dem Kommunismus genauso warnten, wie sie es im Blick auf den Nationalsozialismus täten.

Es ist natürlich eine Ironie, dass ich diese Nachricht gerade auf einem „christlichen Nachrichtenportal“ gefunden habe, denn wie wäre es mal für ein Denkmal für die Opfer der Kirche?

  1. Eine Reaktion

  2. Von Silvio am 25. Aug 2008 um 03:53 Uhr

    Zum Nichtangriffpakt gibt es ein Neues Buch auf den Markt „Die Legende vom Hitler-Stalin-Pakt“ Kai Homilius Verlag 2008. Der Autor Holger Michael beschreibt in diesem Buch die Historische Tatsachen warum es notwendig war , das die damalige SU mit Deutschland einen Vertrag abzuschließen musste. Hier mal ein auszug „Für den Krieg, der am nächsten Morgen in Europa begann, hatte sich die Sowjetunion eine neutrale Stellung verschafft und in Asien einem gefährlichen Aggressor vorläufig die Lust auf einen Angriff genommen. Das war eine enorme historische Leistung der der politik, Diplomatie und des Militärwesen eines Staates, der noch vor wenigen Tagen mit einem die Existenz bedrohenden Krieg seiner gefährlichsten und stärksten Gegner in Europa und Asien zu rechnen hatte… In den nächsten Tagen fiel die gesammte Presse des Westens und auch Polens über den Vertragsabschlu? her, als ob hier ein Verrat allergrößter Dimension stattgefunden hätte. Sofort sprach man davon, dass sich die UdSSR wegen ihrer angeblichen Demokratiefeindlichkeit und ihren gesellschftlichen Strukturen lieber mit Nazideutschland als mit den westlichen Demokratien verbündete. Die polnische Presse beschwor den bösen Geist von Rapallo , d.h eine angebliche Bedrohung Polens herauf. Die Legende vom Hitler-Stalin-Pakt war geboren.“

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