Was in der DDR alles verboten war

Letztes Jahr habe ich folgenden Text schonmal im Blog veröffentlich… Aber weils so schön ist, gefunden in einem Dokumentarfilm der DEFA über die X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Berlin, August 1972.

Wie reich die Bundesrepublik ist zeigt sich allein daran, dass wir wesentlich mehr Reiche haben als die DDR.
Wie hoch die Bundesrepublik entwickelt ist zeigt sich schon allein daran, dass auf jedes Kind im Vergleich zur DDR erheblich mehr Parkplätze entfallen.
Wie viel mehr Chancen die Arbeiter in der Bundesrepublik haben zeigt sich schon allein darin, dass die Chancen einen Arbeitsunfall zu machen bei uns doppelt so hoch sind.

In der DDR dagegen ist fast alles verboten. Die Deutsche Bank, Dr. Oettker, Gunther Sachs, … und vieles andere was der Arbeiter so zum täglichen Leben braucht.
In der DDR dagegen ist fast alles verboten. Preiserhöhungen, Mieterhöhungen, Krankenhausgebühren, Lehrermangel, Vermögensbildung in Arbeitgeberhand.
Außerdem sind in der DDR verboten Entlassungen, Dividentenerhöhungen … und sonst noch so alles, was den Kapitalismus für den Arbeiter attraktiv macht.

  1. Eine Reaktion

  2. Von peter s. am 10. Okt 2008 um 16:38 Uhr

    leider wurde vergessen, das es in der DDR auch zensur gab – was natürlich in diesem unserem freien, demokratischen land nie nicht vorgekommen ist.

    das beispiel vom handelsblatt-blogger z.b. vom 4.oktober ist zwar ganz neu, doch keine zensur !

    http://oekonomie.blogger.de/stories/1234230/#1234929

    die seiten würden gar nicht ausreichen, wo und wie keine zensur in diesem unserem freien teil der freien welt war – von den sogenannten berufsverboten (SPD-Brandt) ganz abzusehen – bis in die anfänge der gründung unseres freien, demokratischen staatswesens (50er Jahre)

    bürgewr westberlins

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