Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat

Schaut euch das mal an, und schaltet nicht nach 10 Sekunden weg!

(via Pantoffelpunk)

Ganz großer Witz: Wenn man bei Wikipedia nach “Stauffenberg” sucht, bekommt man eine Auswahlliste verschiedener Personen. Hinter Claus Schenk Graf von Stauffenberg steht dort tatsächlich:

Offizier, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime, Attentäter des 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler

Widerstandskämpfer! Ich glaubs nicht!

Joseph Goebbels über Stauffenberg:

Der Stauffenberg, allerdings, das war ein Kerl! Um den ist es beinahe schade. Welche Kaltblütigkeit, welche Intelligenz, welch eiserner Wille! Unbegreiflich, daß er sich mit dieser Garde von Trotteln umgab.

  1. 9 Reaktionen

  2. Von sven am 22. Jan 2009 um 18:52 Uhr

    Die junge welt bringt es auf den Punkt:

    http://www.jungewelt.de/2009/01-21/015.php

  3. Von D. Krüger am 22. Jan 2009 um 23:21 Uhr

    Hallo,

    Stauffenberg war ein Hitlerfanatiker ohne Beispiel – er verehrte Hitler anfangs geradezu – http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg).
    Erst als der goßgermanischem Adel (und mit ihm Stauffenberg) seine Felle wegschwimmmen sah, bekamen er aus (für den verbrecherischem Adel)Angst vor dem Verlust der alleinigen Verfügungsgewalt über die germanischen Produktionsmittel Manschetten.
    Stauffenberg und Kumpane rechneten nicht mit dem eigenen Tode. Sie hofften auf die Gnade ihrer Herkunft und zählten auf die siegreiche Rote Armee – doch sie verrechneten sich.
    Die Sowjetarmee hatte an der alleinigen Last des Krieges schwer zu tragen – Amerikaner und Britten kamen nicht aus ihren Ruhe-Quartieren heraus. Sie schlenderten und hurten sich durch Westeuropa – Jugosliavien z.B. befreite sich selbst (siehe: Schlacht an der Neretva). Die Rote Armee dagegen mußte sich nicht nur den weiten Weg von Wolgograd bis nach Berlin über Warschau freikämpfen und Auschwitz befreien (Buchenwald hat sich z.B. selbst befreit – die Amerikaner taten nichts dazu…).
    Stauffenberg war ein selbstgefälliger Aristrokrat, dem sich Hittler als eine willkommene Karriereleiter darstellte, die er nutzte.
    Als sich der Faschismus für den großgermanischen Adel als nicht mehr salongfähig darstellte, suchten Stauffenberg und dessen Adelshorde nach Alternativen.
    Heute nennt man diese Brut: “Die Reichen und Schönen”.
    Bei RTL; Pro7, ARD; ZDF … – na eben im Fernsehen täglich zu bewundern.

    Stauffenberg war ein faschistischer Verbrecher, dem fünf vor zwölf die Muffe ging, mit der Roten Armee eventuel den Gröfsaz zu besiegen.
    Stauffenberg war ein faschistischer Verbrecher, der seinem Herren aus eigenen Karieregründen den Gehorsam verweigerte.
    Stauffenberg war niemals ein idealistischer Alleitäter (egal, wer sich in dieser Bande noch versteckte) -eine bürgerliche Horde wollte sich gegen die siegreiche Sowjetarmee stellen – um gemeinsam mit den germanischen Faschisten und amerikanischen und britischen Kapitalisten gegen den Kommunismus zu kämpfen.

    Stark bleiben!

  4. Von gewe am 24. Jan 2009 um 07:39 Uhr

    Leute wie Stauffenberg und Kumpane sind den Herrschenden von heute dennoch von Nutzen. Man kann den Widerstand an einigen wenigen Personen festmachen und alle anderen Menschen, die wirkliche Hitlergegner waren, ignorieren und todschweigen. Vor allen diese Einseitigkeit der Geschichtsdarstellung ist eine ungeheure Fälschung. Da haben wir eines Tages viel aufzuarbeiten und in den Köpfen der Menschen gerade zu rücken.
    Ich hatte ohnehin nicht die Absicht, mir dieses geschichtsfälschende Schnulliwud-Getöse anzutun.

  5. Von mrbrightside am 24. Jan 2009 um 10:58 Uhr

    Die “Rote Armee” soll Warschau befreit haben???
    Ja, nachdem die deutschen bereits abgezogen sind!
    Seit Juni 1944 stand die “Rote Armee” vor den Grenzen Polens von 1939 und hat wartete,ob die polnische Exilregierung die Komunisten (Lubliner Komitee) akzeptiert.Der Warschauer Aufstand vom August 1944 fand unter der “Beobachtung” der “Roten Armee” statt,die zuschaute und nebenbei Säuberungen unter der polnischen Bevölkerung im Osten durchführte.Wie Hitler,für ein “besseres” System.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Warschauer_Aufstand_von_1944
    Somit sind die hiesigen “Berichte” genauso fundiert,wie der
    “Operation Walküre” Film.

  6. Von Reiner wäscht keiner am 24. Jan 2009 um 13:59 Uhr

    “Widerstandskämpfer, ich glaubs nicht.” Nein, das kann ein Kommunist nicht glauben. Widerstandskämpfer können nur Kommunisten oder wenigstens Linke gewesen sein. Ein Attentat auf Hitler, war das kein Widerstand? Da stellt sich nicht die Frage, aus welchen Motiven oder aus welchen ideologischen Hintergrund, erstmal war es Widerstand gegen die Nazis. Am Widerstand gegen Hitler waren eben viele beteiligt und die kamen aus unterschiedlichen Positionen, konnen ja nicht alle gleich Kommunisten sein.

  7. Von Thomas am 24. Jan 2009 um 15:56 Uhr

    “Erst als der goßgermanischem Adel (und mit ihm Stauffenberg) seine Felle wegschwimmmen sah, bekamen er aus (für den verbrecherischem Adel)Angst vor dem Verlust der alleinigen Verfügungsgewalt über die germanischen Produktionsmittel Manschetten.”

    Der deutsche Adel hatte 1944 die alleinige Herrschaft über die Produktionsmittel? Ich glaube, wir müssen die Geschichte neu schreiben…

  8. Von kucaf am 25. Jan 2009 um 01:21 Uhr

    Widerstand?
    Nein er hatte nicht widerstanden, er was ein glühender Verfechter, der Stauffenberg und hat trotzdem eine Bombe gezündet! Aber wie sollte er auch widerstehen, und was hatte der preußisch-deutsche Adel anders zu tun, als Krieg zu führen?
    Sicher ist das Zünden einer Bombe, um einen Machtwechsel zu bewirken, Widerstand, nur sollte nicht vergessen werden, welche Motivation die Tat bestimmte!
    Ich sehe das Problem weniger im Widerstand, sonder mehr in dessen Verklärung und Zweckinterpretation. Schauen wir und doch um, wie wird heute das Dritte Reich dargestellt, wie wird es Verklärt, wie werden Verbrechen relativiert? Ist es nicht so, das versucht wird, die Verbrechen der Nazis auf die Judenvernichtung zu beschränken, genauso wie den Widerstand auf ein Attentat?
    Durch diese Verklärung und eingeschränkte Darstellung soll suggeriert werden das es keinen nennenswerten Widerstand gegeben hat, sondern nur einen, aus den eigenen Reihen, welcher letztendlich erfolglos war und dieses faschistische System nicht zu Fall gebracht hat, ihm nicht einmal nennenswerten Schaden zufügen konnte.
    Nein, das Problem ist nicht die Einordnung der Tat als Widerstand, sondern deren Vereinnahmung, Verklärung und die damit einhergehende Beschränkung von Widerstand auf diese Tat. Unter dem Widerstand, welchen dem Faschisten im eigenem Land entgegengebracht wurde, war dieser eigentlich einer der bedeutungs- und erfolglosesten, dessen Motivation auf Torschlusspanik zurückzuführen ist.

  9. Von Franz Fakler am 25. Jan 2009 um 18:15 Uhr

    Ich will mich hier nur auf das Youtubevideo (des Blogs) beziehen. Das ist wenig objektiv. Objectiv, das heisst fuer mich, es wird nicht den historischen Tatsachen gerecht. Das heisst, Stauffenberg hat aus dem was er erlebt hat Konsequenzen gezogen und aufgehoert dem Regime Treue zu halten. Was nur relatif wenige getan haben (die meisten haben nichts getan, oder das Regime bis zuletzt unterstuetzt).

  1. 1 Trackback(s)

  2. 29. Jan 2009: Was so bewegt! » Blog Archive » Widerstand?

Ich würde mich freuen, wenn Du einen Kommentar hinterlässt.

(Name und E-Mail müssen eingeben werden, Fakeangaben sind möglich und erlaubt.)

Hinweis: Kommentare werden grundsätzlich nach Prüfung manuell freigeschaltet!