„Gott gibt es nicht. Religionsunterricht ist Betrug.“ / atheist action week

noreli

Es wird Zeit, daß wir Atheisten Farbe bekennen…

Durch die grassierende Obamania fast untergegangen ist die Meldung, daß es den religiösen Dunkelmännern und -frauen wahrscheinlich gelungen ist, einen Volksentscheid für Religion als Wahlpflichtfach an Berliner Schulen zu erzwingen. Träger dieser Kampagne ist in der Hauptsache die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg, auch wenn sie mehr oder weniger erfolgreich versucht, andere Glaubensgemeinschaften zu vereinnahmen.

Mich ärgert vor allem die (unterschwellige) Argumentation, daß nur auf einer religiösen Grundlage Ethik und moralische Werte vermittelt werden können. Atheisten, als gott- und vaterlandslose Gesellen sind dazu selbstverständlich nicht in der Lage.

Dabei ist das Gegenteil der Fall. Im Religionsunterricht wird den Kindern die Existenz eines barmherzigen – gütigen – strafenden (Nichtzutreffendes bitte streichen) Gottes eingeredet, der über ihr Leben bestimmt und mit Hilfe der Aussicht auf Paradies – Hölle – Fegefeuer – ewiger Verdammnis (auch hier je nach religiöser Couleur Nichtzutreffendes streichen) wird Angst in die Köpfe der Kinder gepflanzt und sie werden so gefügig gemacht für sexuelle Unterdrückung und Gehorsam gegenüber der Obrigkeit (die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg hat eine lange Tradition als preußische Staatskirche). Außerdem besitzt jede der großen monotheistischen Religionen einen Alleinvertretungsanspruch (»ICH bin der HErr, dein GOTT, du sollst keine anderen Götter neben mir haben«), der die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden impliziert (auch wenn die Religionsvertreter dieses natürlich nach außen weit von sich weisen).

Dabei gibt es keinen Gott. Religionsunterricht ist Betrug an unseren Kindern. Es wird daher Zeit, daß wir Atheisten Farbe bekennen. (…)

Banner & Zitat stammen aus dem Wiki vom Schockwellenreiter. Dort gibt es auch weitere Informationen zu der Aktion.

atheist action week

aaw

Siehe dazu bei Redblog:

  1. 35 Reaktionen

  2. Von Anonymous am 3. Feb 2009 um 16:24 Uhr

    Im Kunstunterricht bekommt man Einblicke in eine ganze Reihe von Stilrichtungen und in ihre Historische entwicklung.

    Wäre es im Religionsunterricht genauso, würdest nicht einmal Du darber ärgerlich werden, oder? 😉

  3. Von Woschod am 3. Feb 2009 um 23:54 Uhr

    Kunst gibt es.
    Gott gibt es nicht.

  4. Von fulluht am 4. Feb 2009 um 13:11 Uhr

    Das fliegende Spaghettimonster und das unsichtbare pinkfarbene Einhorn (gesegnet seien ihre heiligen Hufen)gibt es schon!

  5. Von Angela Brederecke am 4. Feb 2009 um 15:20 Uhr

    Ich würde einen Unterricht in dem alle religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse besprochen werden vorziehen.
    Wenn man sich aber historisch mit der evangelischen Kirche beschäftigt erkennt man dass Luther eigentlich der erste moderne Sozialdemokrat war. Auch er bewegte die Massen, in dem er vorgab die interessen der einfachen Leute zu vertreten, um dann mit den Mächtigen gegen Müntzer zu intrigieren und zum Mord gegen die Bauern aufzurufen. Wenn man heute auf die 99 Thesen und die Agenda 2010 zurückblickt, muss man feststellen, das der Bauernmörder Luther, der Arbeiterverräter Bernstein, die Arbeitermörder Ebert, Noske und Zörgiebel, der antikommunistische Kriegshetzer K.Schuhmacher, der Schlächter von Stammheim H.Schmidt und die volksfeindliche Regierung unter dem ersten Kriegskanzler seit 1945 G. Schröder, eine historische Achse bilden.
    Es gibt also genug Stoff für kritische Fragen im Unterricht.

  6. Von und gott gibt es doch am 8. Feb 2009 um 23:42 Uhr

    Irret euch nicht Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch säht das wird er ernten.

    Schaut euch eure Kommentare an und schaut euch unsere Welt an. Was seht ihr? Einen Haufen Scheisse! Wie kommt dieser Haufen zustande? Durch Leute die die göttliche Ordnung ablehnen!

    Die Kirchen wie die katholische und evangelische sind auch nicht ganz unschuldig an diesen Vorurteilen am christlichen Glauben. Würde Jesus noch leben so würde er mit diesen geldgierigen, falschen Hohepriestern und ihren Tempeln aufräumen.

    Wie schon in der Bibel beschrieben: Der Weg ist breit der zur Verdammnis führt, der aber zum Himmelreich führt ist schmal. Diese sogenannten Christen, die euch zum Stein des Anstoßes geworden sind und die in euren Köpfen als Negativbeispiel rumgeistern, werden nur sehr schwer in das Reich unseres Herrn kommen.Auch werden sie dafür Rechenschaft ablegen müssen warum sie soviele Menschen verführt haben mit ihren falschen Lehren. Die Evangelikale die nur versuchen den Tag des Jüngsten Gerichts künstlich herbeizuführen werden sich an diesem Tag die Augen reiben.

    Diese Menschen haben nicht verstanden, dass diese Erde dem Untergang geweiht ist mitsamt ihrer Saat von bösen Menschen. Klimakatastrophen, Kriege, Ungerechtigkeit etc sind alles Gründe der Abkehr des Menschen von Gott. Erst wenn diese sich zu ihm wenden wird es besser (was aber nicht passieren wird). Ich wunder mich immer über den Satz: Warum lässt Gott das zu? Er ist doch der liebende Gott. Ja er ist ein liebender Gott aber auch ein strafender. Er sieht sich dieses Dilemma schon seit einigen Tausend Jahren an und es ist nicht mehr lange bis dahin, bis jeder und wirklich jeder sich vor ihm beugen wird. Auch ihr!

  7. Von Angela Brederecke am 10. Feb 2009 um 00:25 Uhr

    Wenn man ein Abweichen der Geistlichen von den sozialen Werten, die ja in der Schrift durchaus vermittelt werden, kritisiert, sollte man dann nicht auch fragen, wie man soziale Gerechtigkeit auch im Diesseits verwirklichen kann, um Gott zu gefallen oder einfach um Mitmenschlichkeit zu praktizieren?
    Deshalb fände ich es gut, wenn alle aufrechten Menschen, unabhängig vom religiösen oder Weltanschaulichen Bekenntnis, gemeinsam für ein gerechteres Gesellschaftssystem kämpfen würden.
    Ein bloßes Mahnen an das Jenseits, finde ich scheinheilig.

  8. Von und gott gibt es doch am 11. Feb 2009 um 02:07 Uhr

    Selbstverständlich sollte man versuchen sich nicht wie die mönche abzuschotten sondern ein vorbildliches Leben zu führen. Vorbildlich heisst: Den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Darunter fällt auch Menschen, die in Not geraten zu helfen und vieles mehr. Gott will, dass wir uns hier schon bemühen ein Leben zu führen wie Jesus es vorgelebt hat. Er hat sich nicht abgeschottet wie die Mönche sondern hat mit dem dreckigsten Gesindel gespeißt. Er hat Nächstenliebe vorgelebt. Sein Lebenswandel war eine einzige Mission. Er kam nicht mit Feuer und Schwert sondern mit den Worten der Liebe. Nicht mit Gewalt hat er versucht die Leute zu bekehren wie es die Kreuzritter nach ihm getan haben oder die Moslems. Auch hat er sich nicht mit Geld umgarnt wie es die katholische Kirche tut. Ich frage mich manchmal wie kann man Glauben und doch ein anderes Leben führen als die Bibel es vorgibt. Der Papst lässt sich wie ein Popstar feiern und meint noch er wäre der Stellvertreter Jesu auf Erden. Wie hat Jesus reagiert als ein Mann ihn anbeten wollte? Er sagte bete nicht mich sondern Gott an. Daran kann man erkennen, dass der Papst ein falsches Spiel spielt. Dabei müsste er doch grad wissen das geschrieben steht: Wehe dem der nur einen meiner Mitbrüder zum Anstoß wurde, es wäre besser er würde sich einen Stein um den Hals binden und sich im Meer ersaufen. Im Grunde genommen wenn man sich diese mächtigen Institutionen wie die katholische oder evangelische Kirche ansieht, dann kann man nur Atheist werden. Selbst ich könnte nicht garantieren, wenn ich nichts anderes gewohnt wäre, dass ich nicht auch mich auf die Seite derer stellen würde die gegen Gott ist.

    Ich komme jetzt mal wieder zurück auf das eigentliche Thema.
    Es ist klar das wir soweit es uns möglich ist, versuchen sollten das Leid hier auf dieser Erde zu bekämpfen. Man sollte nicht erst versuchen den Leuten einen Glauben aufzuschwatzen und dann ihnen erst zu essen zu geben. Es ist aber so, dass wenn man die Bibel liest und daran glaubt, es unabdingbar ist, dass diese Welt dem Untergang geweiht ist. Schau dir nur mal die Nachrichten an und vergleiche es mal mit den Wehen der Endzeit.
    Wir als Christen sehen es so, dass wir unser Hauptaugenmerk auf ein reines geheiligtes Leben richten. Unsere Mitmenschen achten und lieben und Gott. Wenn ein jeder Mensch das einhalten würde, gäbe es viele unserer Probleme nicht mehr. Allein die 2 Gebote: Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen und deinen Nächsten.
    Wenn ein Christ diese 2 Gebote auch nur annähernd einhalten kann, hat er dieser Welt mehr gegeben und mehr verändert als alle Politiker zusammen.

    Sorry das ich mich so lang gefasst habe.

  9. Von und gott gibt es doch am 11. Feb 2009 um 03:35 Uhr

    Werner Heisenberg, Physiker (1901-1976):
    „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“

  10. Von und gott gibt es doch am 11. Feb 2009 um 03:36 Uhr

    Max Planck, Physiker (1858-1947):
    „Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT !“

  11. Von und gott gibt es doch am 11. Feb 2009 um 03:45 Uhr

    nur soviel zum Thema es gibt keinen Gott 🙄

  12. Von Woschod am 11. Feb 2009 um 13:16 Uhr

    Schöne Zitate. Und?

    „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden.“ – Albert Einstein, Brief vom 3. Januar 1954

  13. Von und gott gibt es doch am 11. Feb 2009 um 23:49 Uhr

    Albert Einstein, Physiker (1879-1955):
    „Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen …“

  14. Von Woschod am 12. Feb 2009 um 01:09 Uhr

    Albert Einstein:

    Kann Gott einen so großen Stein erschaffen, dass er ihn nicht mehr heben kann?
    Entweder er kann ihn nicht erschaffen oder er kann ihn nicht heben!

  15. Von und gott gibt es doch am 12. Feb 2009 um 12:45 Uhr

    😈 ich glaube wir sollten wieder zurück zum thema kommen. ich könnte zwar wieder ein zitat hier reinschmeissen in die runde aber letztendlich kommen wir nicht weiter.

    was ich damit sagen wollte ist, dass in dieser welt grundsätzlich die evolutionstheorie als DIE wahrheit gelehrt wird. dabei ist sie total umstritten nur wird es weiter in den schulen gelehrt, damit man ja nichts von gott sagen muss. unter wissenschaftlern selbst sieht man diese theorie schon längst als überholt ein. nur irgendwas muss man ja lehren. solange es keine bessere theorie gibt nimmt man halt das was so einigermaßen evtl in paar ansätzen stimmen könnte.

    die wissenschaftler die aber an eine schöpfungstheorie glauben werden konsequent stumm geschaltet. man hört und sieht von denen nichts in den massenmedien. kein wunder das der mensch dann diese hokopukus theorie der evolution dann als die einzige wahrheit wahrnimmt. es gibt ja keinen der was anderes behauptet.

  16. Von Woschod am 12. Feb 2009 um 13:28 Uhr

    Die Evolutionstheorie ist nicht total umstritten sondern wird vor allem von regligiösen Fanatikern angezweifelt bis verketzert.

    Man kann ja gerne über sie streiten (nichts ist perfekt.), aber es ist absoluter Käse zu behaupten, irgendein höheres Wesen hätte die Welt gebastelt (erschaffen). Denn nur mal die Frage, wer hat dieses höhere Wesen geschaffen?

    Evolution for IDiots

    Weitere Kritikpunkte an Religion sind z.B. das selbstlose Vertrauen auf Gott (Der wirds schon richten) und damit das Ablegen von Eigeninitiative. Was bei einigen sogar soweit geht, zu sagen: „Ich helfe nur armen Menschen, wenn Gott mir den Auftrag gibt.“. Oder wie eine polnische Freundin auf die Frage, was sie denn gegen die Situation in ihrem Lande tun, antwortete: „Wir vertrauen auf Gott.“

    Klar, vertraut mal schön weiter. Die Leuteschinder freuts, können sie Euch doch noch mehr ausbeuten.

  17. Von und gott gibt es doch am 20. Feb 2009 um 09:48 Uhr

    Komischerweise ist jeder Mensch religiös. Selbst die bis vor kurzem unerreichten Buschvölker haben den Glauben an ein höheres Wesen. Warum ist das so? Jeder Mensch weiß in seinem inneren, dass es irgend etwas gibt, das höher ist als er und mächtiger.

    Tja das ist der springende Punkt. Wenn man dem biblischen Berichten glauben schenkt, dann ist Gott zeitlos und immer dagewesen. Ihn hat keiner erschaffen. Er existierte schon immer.

    Weißt du, der christliche Glauben der von der katholischen oder evangelischen Kirche verkündet wird ist längst faul.
    Wie schon in der Bibel geschrieben: „Wehe dem der nur einem seiner Mitknechte zum Anstoß wurde…“ Diese Glaubensgemeinschaften haben von außen den Schein, dass sie lebendig sind aber innerlich sind sie tot.
    Da es die größten Kirchen sind und dementsprechend die meißten Mitglieder haben, sind sie natürlich in den Köpfen der Leute representant. Mal ehrlich… Ich war paar mal in diesen Vereinen und habe es als reine Zeitvergeudung angesehen. Aber Außnahmen bestätigen ja die Regel bekanntermaßen. Ich weiß, dass meine Worte hier auf taube Ohren treffen aber ich will es einfach mal gesagt haben und ein Zeugnis ablegen, dass christlicher Glaube nicht immer so sein muss wie man ihn kennt. Meine Aufgabe ist auch nicht Leute zu überzeugen, denn die Bibel lehrt, dass man zwar den Menschen von Gott erzählen soll, aber keinesfalls aufdringlich werden. Man soll nur den Samen streuen überall. Gott ist für das gedeihen verantwortlich.

  18. Von kucaf am 23. Feb 2009 um 00:53 Uhr

    @und gott gibt es doch, aber nicht nur!
    Von Ewigkeit zu Ewigkeit und noch ein Stück weiter, dann links abbiegen und man hat sein Ziel erreicht, die Ewigkeit! 😯 Oder, die Unendlichkeit ist die Summe unendlich vieler Endlichkeit!
    Zum Bezug nehmenden Text, welcher das schleudern von Zitaten gegen den göttlichen Gegenstand zelebrierte, hatte ich einen Kommentar ( http://www.woschod.de/2009/02/11/gott/#comment-9722 ) geschrieben. Nun, eigentlich sollten Zitate die eigene Meinung untermauern und nicht ersetzen und ob dieses Thema mit kurzen Kommentaren, in welchen Meinungen gegen Meinungen gestellt werden, zu lösen ist, wage ich berechtigter Weise zu bezweifeln.
    Nicht uninteressant ist auch der erste Beitrag von „und gott gibt es doch“. Einmal davon abgesehen das hier wohl keiner Gott spottet, sondern nur seine Existenz in Frage gestellt wird, so entpuppt der zweite Satz des Beitrages den Charakter Gottes, es ist ein nehmender Gott! 😯 Der Mensch sät und Gott erntet, dem einen die Arbeit, dem anderen das Produkt und dafür bekommt Mensch seinen Seegen, damit er davon satt werde. 👿
    Da nun Gott nicht selbst erscheint hat er seine Vertreter auf Erden, welche für ihn die Ernte einfahren! Halleluja! 💡
    Soll dies die göttliche Ordnung sein welche die Leute ablehnen? Und wenn ein Haufen Sch**** postuliert wird, wie ist es zu diesem gekommen, wo war Gott, als dieser Haufen aufgetürmt wurde? Nun stinkt dieser Haufen Sch**** schon lange zum Himmel und was macht Gott? Er erntet all das was auf diesem Haufen Sch**** hervorragend gedeiht, warum soll er auch etwas dagegen unternehmen, er scheint ja gut davon zu leben?
    Nun gut, oder auch nicht, es ist erst einmal egal wer diesen Haufen Sch**** zu verantworten hat, denn er scheint dem Gott zu gefallen, ansonsten hätte er gegen diesen sicher schon etwas unternommen, es sei den …, es gibt ihn nicht, den Gott, der Haufen dagegen ist durchaus real.
    Sollte es den Gott nun doch geben, so er aber nichts gegen diesen Haufen unternimmt, wird dieser wohl gottgewollt sein und somit können „Leute die die göttliche Ordnung ablehnen!“ nicht dafür verantwortlich gemacht werden.
    Aber was ist schon „die göttliche Ordnung“ und wie sieht sie aus?
    Vielleicht kann „und gott gibt es doch“ wenigstens die Grundzüge der göttlichen Ordnung darlegen/veranschaulichen!
    Der nächste Abschnitt ist durchaus geneigt Verwirrung zu stiften, nicht das festgestellt wird das die Kirchen „Vorurteile am christlichen Glauben“ mit zu verantworten haben, sonder die Feststellung das Jesus tot ist, wo doch der harte Kern der Anhänger Jesus selbst mit Aufklebern herum fährt welchen zu entnehmen ist das Jesus lebt! Übrigens etwas ganz normales für einen Gott, welcher eigentlich über die Eigenschaft der Unsterblichkeit verfügt.
    Was die Hohepriester anbelangt, so scheinen diese unter dem Schutz Gottes zu stehen, denn heißt es nicht, „hilf die selbst, dann hilft dir Gott“? Also warum treiben die Gläubigen nicht selbst ihre Hohepriester aus dem Tempel? Was hindert sie daran, ihr Glaube an Gott und an die göttliche Ordnung, welche diese Hohepriester beinhaltet?
    Ja, Verdammte dieser Erde und wer hat euch verdammt und lässt die Verdammnis schon zu Lebzeiten Realität werden und realisiert für sich das Himmelreich?
    Es sind nicht die Christen welche Stein des Anstoßes sind, es ist der Glaube, es ist das Dogma und die damit verbundene Unfreiheit des Denkens! Es geht um freies Denken, welches mit Dogmen und den Glauben an höhere Wesen nicht vereinbar ist. Freies Denken, ist ein Denken, welches sich befreit von religiösen und anderen Dogmen und Tabus, die Suche nach Wahrheit wird zum wichtigsten Kriterium und es ist dem Wohl des Menschen verpflichtet, es tritt für weltanschauliche Selbstbestimmung des Menschen ein, ihm liegt die Überzeugung zugrunde, dass der Mensch die Fähigkeit besitzt, sich ein Bild von der Welt, wie sie wirklich ist, seinen Selbstwert zu begreifen und seinem Leben so begründet einen Sinn zu geben.
    Solange Menschen leben wird es Geschichte und Entwicklung dieser geben, sie ist permanenten Veränderungen unterworfen und ‚alles was Besteht ist wert das es zugrunde geht‘, um es mit Goethe zu sagen.
    Kurz gesagt, Gott ist nicht die Lösung, er ist ein Teil des Problems!

  19. Von Anonymous am 7. Mrz 2009 um 21:45 Uhr

    Jesus lebt – ihr werdet es erleben.

  20. Von Alles, nur nicht anonym am 24. Mrz 2009 um 21:26 Uhr

    Ich sag nur „Oh mein Gott“… :mrgreen:
    Nein, im Ernst: Würde es Gott geben, sähe es hier anders aus. Das ändert aber nichts an der in unserer Kultur (und nicht nur in der) fest verwurzelten Ansicht, dass man seinen Genossen (archaisch: Nächsten) lieben soll. Und das ist ja auch garnicht schlecht!
    Nur wenn jetzt alle rumhocken und auf ihren Erlöser warten, dann können die noch in alle Ewigkeit hocken! Archaisch formuliert (für die religiösen Leser, damit die wissen, wovon ich rede) : Jeder muss ein Erlöser sein!
    Das Himmelreich Gottes ist selbst nach katholischer Auslegung ein kommunistisches Land!

  21. Von Morgenegg Hanspeter am 28. Mai 2009 um 00:45 Uhr

    Wenn man die die ganze Natur, das Universum kurz gesagt
    die Schöpfung betrachtet wie alles zusammen passt und
    harmoniert kommt man nicht darum herum an Gott zu glauben
    da so etwas wohl kaum durch einen Urknall enstanden sein
    kann.Ihr Atheisten wollt nur eure Angst vor der Hölle
    verdrängen.

  22. Von kucaf am 9. Jun 2009 um 22:44 Uhr

    @Morgenegg Hanspeter,
    einmal davon abgesehen, dass es kam möglich sein wird die „ganze Natur, das Universum…“ zu betrachten, schon allein der Unendlichkeit wegen, war auch der Urknall nicht Ursache allen Seins, von Ewigkeit zu Ewigkeit, was hat da eigentlich urgeknallt? Und auch davon einmal abgesehen, dass Atheismus auch nur eine Form religiösen Glaubens ist, wer hat schon Angst vor der Hölle, wenn man sich der Auswüchse menschlichen Seins bewusst ist? 👿 😯 🙄

  23. Von Anonymous am 22. Jul 2009 um 22:07 Uhr

    Eigentlich bin ich ja Atheist, aber bei der Frage: „Wie kommt nur all die Scheiße in die Gehirne der Menschen?“, die ich mir bei manchen Kommentaren stelle, kommen mir Zweifel. Da Gott die Menschen nach seinem Vorbild geschaffen haben soll, liegt die Antwort auf diese Frage natürlich auf der Hand?!
    Aber Spaß beiseite. Der Mensch erschuf Gott und nun sollten wir den Alten endlich sterben lassen und die Verantwortung selbst übernehmen.

  24. Von Gicht am 20. Okt 2009 um 13:53 Uhr

    Man hat mich mal beschuldigt, als Rassist! Weil ich mich öffentlich dazu geäußert habe, das es keine Götter gebe! Kein Buda, kein Alha, keine Chiema, kein Christus etc.! Ich gab nur eine Antwort! Eigentlich ist die Kirche das beste Beispiel für Rassismus, will nicht wissen, wieviele ROT-Haarige Menschen sterben mußten(Hexenverbrennung)!

  25. Von Hanna am 6. Dez 2009 um 21:52 Uhr

    Ich kann nicht verstehen, wie man heutzutage noch an Gott glauben kann!!! Das ist gleichzusetzen mit dem Glauben an den Nikolaus oder an den Osterhasen…ganz nett, aber doch nicht der Realität entsprechend ;-).

  26. Von hoggla_boggla am 21. Apr 2010 um 08:12 Uhr

    „Kein Gott, kein Staat, lieber was zu saufen“

    Diese Textzeile aus einem Song von Deichkind sagt viel über die Bedürfnisse der Deutschen. Alle scheinen so satt, dass die Wirtschaft mit der Politik tun und lassen kann was sie will. Auf keine der noch so unglaublichen Frechheiten der Politiker und Wirtschaftsgötter wird vom „Volk“ reagiert.

    Hoffentlich geht uns der Sprit bis zum Ende nicht aus!

  27. Von Ostler am 7. Aug 2011 um 01:20 Uhr

    Die einen glauben an Gott, die anderen an den Kommunismus… EINS steht doch aber fest: Kommunismus ist eine Utopie!

  28. Von Woschod am 7. Aug 2011 um 07:30 Uhr

    Lieber eine Utopie als gar nix, also Gott.

  29. Von oleping am 7. Aug 2011 um 17:57 Uhr

    Jedem das Seine… träume schön weiter…

  30. Von maxlrainer am 8. Aug 2011 um 14:19 Uhr

    Nach was suchen denn die Gläubischen, die hier reinstolpern und allen Ernstes eine Glaubensdebatte vom Zaun brechen?

    Und wie kommt wohl das oleping ausgerechnet auf „Jedem das Seine“ beim Versuch die Debatte zu beenden?

  31. Von Maxim am 24. Jan 2013 um 20:15 Uhr

    Die Religion gibt den Menschen eine „Kraft“ weiterzuleben.
    Wenn etwas schlimmes im Leben passiert ist , dann beten diese
    Menschen und denken das alles besser wird!
    Würde es keine Religion geben das würden die Menschen nicht wissen , was sie machen sollen.
    Das heißt aber nicht das es Gott in der Realität gibt.
    Ich denke Gott und alle Religionen sind erfunden wurde.
    Doch das ist für die einen und anderen keine schlechte Erfindung. Bin selber Atheist und überzeugt davon das es Gott
    nicht geben kann.
    „Er existiert quasi nur in unseren Gehirn aber nicht in der Realität“.
    Früher hat man als Kind geglaubt das der Weihnachtsman echt ist , nun ist man klug geworden und wusste das es ihn nicht gibt. Viele Menschen glauben an Gott , aber manche sind klug geworden und wissen das es ihn in der Realität nicht gibt.

  32. Von Revoluzer am 26. Jan 2013 um 21:14 Uhr

    Was mich am heutigen Religionsunterricht besonders stört, ist folgender Fakt: Es gibt zwei Fächer mit ein und demselben Thema, nämlich „Religion“ sowie „Werte und Normen“.

    So, jetzt kommt das eigentlich verwerfliche: Während im Fach „Religion“ nur katholische und evangelische Schüler unterrichtet werden, kommt der Rest in den „Werte und Normen“-Bereich… Als ob der Islam oder der Buddismus z.B. keine Religionen wären…!

    Als Kommunist bin ich zwar selbstverständlich Atheist, dennoch ist diese Einteilung eines Themengebietes in zwei Fächer ein weiterer Beweis für den Sozial-Faschismus im kapitalistischen System!

  33. Von G.Kirchner am 30. Jan 2013 um 08:45 Uhr

    Naja,ich hab noch nie so dermaßen agressive Menschen erlebt die einen ihren Gotteswahn einbleuen wollen.Das ist meine Meinung.

  34. Von ghuz am 3. Mrz 2013 um 13:55 Uhr

    Gott steht nur fuer das, was der beschissene mensch sich nicht erklaeren kann. und wenn es wirklich einen „gott“ geben sollte, dann war der mensch seine schlechteste idee! guckt euch die welt doch an. die menschen haben nur vorurteile gegenueber anderen, tolerieren nichts etc.

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  2. 25. Feb 2009: Was so bewegt! » Blog Archive » Der Charakter Gottes!
  3. 10. Mrz 2009: Was so bewegt! » Blog Archive » Drei Versuche fehlgeschlagen.

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