<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: 60 Jahre Grundgesetz &#8211; Ein Grund zum Feiern?</title>
	<atom:link href="http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/</link>
	<description>Sozialismus 2.0 (beta)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:00:04 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Sepp Aigner</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10543</link>
		<dc:creator>Sepp Aigner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 08:14:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10543</guid>
		<description>Thomas: Ok, lassen wir es.
Sepp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas: Ok, lassen wir es.<br />
Sepp</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lupe</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10535</link>
		<dc:creator>Lupe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 14:33:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10535</guid>
		<description>Die b&#252;rgerliche Gleichheit vor dem Gesetz ist eine janusk&#246;pfige Angelegenheit. Einerseits gaukelt sie uns vor, dass da alle Menschen gleich seien, andererseits schadet sie uns so. Wie das? Nun, einerseits ist es verlogen, von einer Gleichheit aller Menschen zu sprechen, wenn man wei&#223;, dass Ackerm&#228;nner, Zumwinkel,Mehdorn Hartz, Esser, Kanther und Co. nie nen Knast von innen sahen und sehen, obwohl allerlei Dreck am Stecken habend. Bei den Staatsfiguren gilt, dass oberhalb eines Oberb&#252;rgermeisterpostens praktisch Niemand gesiebte Luft atmen muss. 
Gleiches gilt f&#252;r die Wirtschaftsbosse, die lediglich ne kleine Geldstrafe als Art Obulus entrichten und fertig ist die &quot;Laube&quot;. 
Andererseits gilt festzuhalten, dass Geldstrafen z.B. bei Verkehrsdelikten gleich bewertet werden, egal ob Milliard&#228;r oder Arbeitsloser. Hier ist also die Gleichheit hergestellt, doch trifft es dem einen kn&#252;ppelhart, w&#228;hrend der andere mal l&#228;ssig seine Westentasche ein ganz klein wenig entleert.
Dies nun ein Koan westlicher &quot;Bauart&quot;? Nun ja, vielleicht ein wenig dialektisch gedacht, that`s all.  :roll:  :twisted:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die b&#252;rgerliche Gleichheit vor dem Gesetz ist eine janusk&#246;pfige Angelegenheit. Einerseits gaukelt sie uns vor, dass da alle Menschen gleich seien, andererseits schadet sie uns so. Wie das? Nun, einerseits ist es verlogen, von einer Gleichheit aller Menschen zu sprechen, wenn man wei&#223;, dass Ackerm&#228;nner, Zumwinkel,Mehdorn Hartz, Esser, Kanther und Co. nie nen Knast von innen sahen und sehen, obwohl allerlei Dreck am Stecken habend. Bei den Staatsfiguren gilt, dass oberhalb eines Oberb&#252;rgermeisterpostens praktisch Niemand gesiebte Luft atmen muss.<br />
Gleiches gilt f&#252;r die Wirtschaftsbosse, die lediglich ne kleine Geldstrafe als Art Obulus entrichten und fertig ist die &#8220;Laube&#8221;.<br />
Andererseits gilt festzuhalten, dass Geldstrafen z.B. bei Verkehrsdelikten gleich bewertet werden, egal ob Milliard&#228;r oder Arbeitsloser. Hier ist also die Gleichheit hergestellt, doch trifft es dem einen kn&#252;ppelhart, w&#228;hrend der andere mal l&#228;ssig seine Westentasche ein ganz klein wenig entleert.<br />
Dies nun ein Koan westlicher &#8220;Bauart&#8221;? Nun ja, vielleicht ein wenig dialektisch gedacht, that`s all.  <img src='http://www.woschod.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.woschod.de/wp-includes/images/smilies/icon_twisted.gif' alt=':twisted:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10533</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 11:33:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10533</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Die “klassische” buergerliche Revolution, die franzoesische, stand bekanntlich unter der zentralen Parole “Freiheit - Gleichheit - Bruederlichkeit”&lt;/blockquote&gt;
Wie zentral diese Parole wirklich war, ist so unumstritten auch nicht. Das kann aber auch dahingestellt bleiben, denn die Gleichheit, die b&#252;rgerlichen Kr&#228;fte der Anfangs-Revolution meinten, war keinesfalls eine materielle, egalit&#228;re, sozialistische Gleichheit, sondern die Gleichheit vor dem Gesetz im Sinne der Abschaffung von Standesprivilegien.

&lt;blockquote&gt;die Plattheit, jeder muesse alles tun duerfen, soweit er damit nicht den Rechten anderer Leute schade.&lt;/blockquote&gt;
Diese &quot;Plattheit&quot; halte ich f&#252;r ein ganz zentrales Element jeder der Natur des Menschen angemessenen Gesellschaft. Und zumindest mir ist diese Freiheit bedeutend lieber als die Konzeption des alles regelnden, alles absichernden und vollversorgenden Wohlfahrtsstaats. In der Frage werden wir uns aber mit einiger Sicherheit nicht mehr ann&#228;hern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die “klassische” buergerliche Revolution, die franzoesische, stand bekanntlich unter der zentralen Parole “Freiheit &#8211; Gleichheit &#8211; Bruederlichkeit”</p></blockquote>
<p>Wie zentral diese Parole wirklich war, ist so unumstritten auch nicht. Das kann aber auch dahingestellt bleiben, denn die Gleichheit, die b&#252;rgerlichen Kr&#228;fte der Anfangs-Revolution meinten, war keinesfalls eine materielle, egalit&#228;re, sozialistische Gleichheit, sondern die Gleichheit vor dem Gesetz im Sinne der Abschaffung von Standesprivilegien.</p>
<blockquote><p>die Plattheit, jeder muesse alles tun duerfen, soweit er damit nicht den Rechten anderer Leute schade.</p></blockquote>
<p>Diese &#8220;Plattheit&#8221; halte ich f&#252;r ein ganz zentrales Element jeder der Natur des Menschen angemessenen Gesellschaft. Und zumindest mir ist diese Freiheit bedeutend lieber als die Konzeption des alles regelnden, alles absichernden und vollversorgenden Wohlfahrtsstaats. In der Frage werden wir uns aber mit einiger Sicherheit nicht mehr ann&#228;hern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sepp Aigner</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10529</link>
		<dc:creator>Sepp Aigner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 06:59:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10529</guid>
		<description>Die &quot;klassische&quot; buergerliche Revolution, die franzoesische, stand bekanntlich unter der zentralen Parole &quot;Freiheit - Gleichheit - Bruederlichkeit&quot;. Sie hatte einen unausgesprochenen einschraenkenden Zusatz: GEGEN die Feudalherrschaft. Um diese zu ueberwaeltigen, wurden alle gebraucht, v.a. das &quot;gemeine Volk&quot;, das unter der Fuehrung der jungen Bourgeosie den Kopf dafuer hinhalten sollte und das auch getan hat. Nach dem Machtantritt der Bourgeoisie aenderte sich deren Verhaeltnis zu dieser Parole. Jetzt war sie eine Bedrohung des Eigentums und der politischen Macht, wo das entstehende Proletariat, die Landarbeiter und Bauern usw. sie woertlich nahmen. Die Parole hat ORIGINAER einen materiellen Inhalt: Freiheit, Gleichheit und Bruederlichkeit koennen nur existieren, wenn auch soziale Gleichheit besteht. ERST an DIESER STELLE der historischen Entwicklung - naemlich an der Stelle, an der die Bourgeoisie zwecks Veteidigung ihrer beherrschenden Stellung politisch reaktionaer wurde - setzt die Interpretation der buergerlichen Freiheiten als &quot;Abwehr-Rechte&quot; ein. Das ist die &quot;klassische liberale&quot; Interpretation zum Zweck der Reduzierung der buergerlichen Freiheiten auf die Plattheit, jeder muesse alles tun duerfen, soweit er damit nicht den Rechten anderer Leute schade. 

Die &quot;Leistungsrechte&quot; sind eine zwieschlaechtige Sache. Soweit sie praktisch werden, sind sie einerseits Ausdruck der sozialen Interessen der Arbeiterklasse und anderer. Andererseits sind sie deren Domestizierung. Dass gelegentlich der komplizierten Manoever, mit denen das praktisch &quot;umgesetzt&quot; wird, auch Grundrechts- und Freiheitsrechte eingeschraenkt werden, ist nicht das Wesen der Sache, sondern eher ein Mitnahme-Effekt. Die Bourgeoeisíe kann nicht mehr &quot;klassisch liberal&quot; herrschen. Sie muss sich ein politisches Glacis schaffen, und das tut sie mit einigen sozialen Zugestendnissen. Der Versuch, zum &quot;klassischen Liberalimus&quot; unter dem Label &quot;Neoliberalismus&quot; zurueckzukehren, ist gerade klassisch gescheitert, wie mit der gegenwaertigen Krise offenbar wird. 

Aber heute steht die Frage real gar nicht mehr, ob &quot;klassisch liberal&quot; oder (soziale) Leistungsrechte (&quot;soziale Demokratie&quot;). BEIDES ist illusionaer. (Was die Verteidigung von sozialen und Arbeitsrechten nicht ausschliesst.) Die Frage steht vielmehr so: Sozialismus oder Barbarei (z. B. faschistische Barbarei).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;klassische&#8221; buergerliche Revolution, die franzoesische, stand bekanntlich unter der zentralen Parole &#8220;Freiheit &#8211; Gleichheit &#8211; Bruederlichkeit&#8221;. Sie hatte einen unausgesprochenen einschraenkenden Zusatz: GEGEN die Feudalherrschaft. Um diese zu ueberwaeltigen, wurden alle gebraucht, v.a. das &#8220;gemeine Volk&#8221;, das unter der Fuehrung der jungen Bourgeosie den Kopf dafuer hinhalten sollte und das auch getan hat. Nach dem Machtantritt der Bourgeoisie aenderte sich deren Verhaeltnis zu dieser Parole. Jetzt war sie eine Bedrohung des Eigentums und der politischen Macht, wo das entstehende Proletariat, die Landarbeiter und Bauern usw. sie woertlich nahmen. Die Parole hat ORIGINAER einen materiellen Inhalt: Freiheit, Gleichheit und Bruederlichkeit koennen nur existieren, wenn auch soziale Gleichheit besteht. ERST an DIESER STELLE der historischen Entwicklung &#8211; naemlich an der Stelle, an der die Bourgeoisie zwecks Veteidigung ihrer beherrschenden Stellung politisch reaktionaer wurde &#8211; setzt die Interpretation der buergerlichen Freiheiten als &#8220;Abwehr-Rechte&#8221; ein. Das ist die &#8220;klassische liberale&#8221; Interpretation zum Zweck der Reduzierung der buergerlichen Freiheiten auf die Plattheit, jeder muesse alles tun duerfen, soweit er damit nicht den Rechten anderer Leute schade. </p>
<p>Die &#8220;Leistungsrechte&#8221; sind eine zwieschlaechtige Sache. Soweit sie praktisch werden, sind sie einerseits Ausdruck der sozialen Interessen der Arbeiterklasse und anderer. Andererseits sind sie deren Domestizierung. Dass gelegentlich der komplizierten Manoever, mit denen das praktisch &#8220;umgesetzt&#8221; wird, auch Grundrechts- und Freiheitsrechte eingeschraenkt werden, ist nicht das Wesen der Sache, sondern eher ein Mitnahme-Effekt. Die Bourgeoeisíe kann nicht mehr &#8220;klassisch liberal&#8221; herrschen. Sie muss sich ein politisches Glacis schaffen, und das tut sie mit einigen sozialen Zugestendnissen. Der Versuch, zum &#8220;klassischen Liberalimus&#8221; unter dem Label &#8220;Neoliberalismus&#8221; zurueckzukehren, ist gerade klassisch gescheitert, wie mit der gegenwaertigen Krise offenbar wird. </p>
<p>Aber heute steht die Frage real gar nicht mehr, ob &#8220;klassisch liberal&#8221; oder (soziale) Leistungsrechte (&#8220;soziale Demokratie&#8221;). BEIDES ist illusionaer. (Was die Verteidigung von sozialen und Arbeitsrechten nicht ausschliesst.) Die Frage steht vielmehr so: Sozialismus oder Barbarei (z. B. faschistische Barbarei).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10528</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 04:02:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10528</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Man WOLLTE keine Volksentscheidung ueber eine Verfassung.&lt;/blockquote&gt;
Das bestreite ich ja gar nicht und halte ich auch in der Tat f&#252;r einen Mangel. Nur war eben nach der Wiedervereinigung kein greifbarer Nutzen darin erkennbar, nun eine v&#246;llig neue Verfassung zu konzipieren. Man h&#228;tte tats&#228;chlich eine Volksabstimmung &#252;ber das Grundgesetz durchf&#252;hren k&#246;nnen; das Ergebnis h&#228;tte die Politik mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht f&#252;rchten m&#252;ssen. Eine ernsthafte Legitimit&#228;tsdebatte in Bezug auf das Grundgesetz hat es seitdem aber nicht mehr gegeben.

&lt;blockquote&gt;Handelt es sich bei den von Dir abfaellig bewerteteten Erweiterungen des inhaltsarmen Gleichheits-Blahbla der “klassischen Liberalen” um soziale Rechtsansprueche nicht vielmehr um eine ERWEITERUNG ?&lt;/blockquote&gt;
Nein, es handelt sich vielmehr um eine Ver&#228;nderung des Charakters von Grundrechten von urspr&#252;nglichen Abwehranspr&#252;chen hin zu Leistungsrechten. Das meinte ich aber gar nicht, sondern, wie ich&#039;s auch geschrieben hab, die zahlreichen Grundrechts- und damit Freiheitseingriffe zugunsten ebendieser anderen Werte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man WOLLTE keine Volksentscheidung ueber eine Verfassung.</p></blockquote>
<p>Das bestreite ich ja gar nicht und halte ich auch in der Tat f&#252;r einen Mangel. Nur war eben nach der Wiedervereinigung kein greifbarer Nutzen darin erkennbar, nun eine v&#246;llig neue Verfassung zu konzipieren. Man h&#228;tte tats&#228;chlich eine Volksabstimmung &#252;ber das Grundgesetz durchf&#252;hren k&#246;nnen; das Ergebnis h&#228;tte die Politik mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht f&#252;rchten m&#252;ssen. Eine ernsthafte Legitimit&#228;tsdebatte in Bezug auf das Grundgesetz hat es seitdem aber nicht mehr gegeben.</p>
<blockquote><p>Handelt es sich bei den von Dir abfaellig bewerteteten Erweiterungen des inhaltsarmen Gleichheits-Blahbla der “klassischen Liberalen” um soziale Rechtsansprueche nicht vielmehr um eine ERWEITERUNG ?</p></blockquote>
<p>Nein, es handelt sich vielmehr um eine Ver&#228;nderung des Charakters von Grundrechten von urspr&#252;nglichen Abwehranspr&#252;chen hin zu Leistungsrechten. Das meinte ich aber gar nicht, sondern, wie ich&#8217;s auch geschrieben hab, die zahlreichen Grundrechts- und damit Freiheitseingriffe zugunsten ebendieser anderen Werte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sepp Aigner</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10521</link>
		<dc:creator>Sepp Aigner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:16:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10521</guid>
		<description>zu Thomas.
1.
Ich meinte Verfassungsdiskussion im Sinn einer allgemeinen Diskussion mit dem Ziel einer Beschlussfassung des Volkes ueber seine Verfassung. Dass ein paar Experten ihre Aersche eine Weile auf ihren Buerosesseln abwetzen, meinte ich nicht. Und dass nicht mehr daraus geworden ist, wird kaum an deren mangelnden Lustgefuehlen gelegen haben. Es war natuerlich eine politische Entscheidung, die Sache auf dieser kleinen Flamme zu braten und die kleine Flamme dann ohne weiteres Ausehen ausgehen zu lassen. Man WOLLTE keine Volksentscheidung ueber eine Verfassung. Wie gut oder schlecht das GG ist, tut in dem Zusammenhang nicht viel zur Sache. Das Entscheidende ist, dass das Staatsvolk nicht selbst entschieden hat und nicht entscheiden sollte, sondern dem Staatsvolk (den Buergern) eine Ordnung verordnet worden ist und der &quot;eigentliche Souveraen&quot; damit darauf reduziert wird, das Vorgesetzte nachtraeglich als eine mehr oder weniger feine Sache zu loben.

2.
die &quot;ideale&quot; klassisch-liberale&quot; Grundrechtskozeption &quot;durch kollektivistische Vorstellungen immer mehr zugunsten von Gleichheit, Sicherheit und diffuser Gerechteigkeit BESCHNITTEN&quot; ? - Handelt es sich bei den von Dir abfaellig bewerteteten Erweiterungen des inhaltsarmen Gleichheits-Blahbla der &quot;klassischen Liberalen&quot; um soziale Rechtsansprueche nicht vielmehr um eine ERWEITERUNG ? Und was ist daran schlecht ? (ausser dass sie mehr auf dem Papier steht, als dass sie eingeloest wird)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu Thomas.<br />
1.<br />
Ich meinte Verfassungsdiskussion im Sinn einer allgemeinen Diskussion mit dem Ziel einer Beschlussfassung des Volkes ueber seine Verfassung. Dass ein paar Experten ihre Aersche eine Weile auf ihren Buerosesseln abwetzen, meinte ich nicht. Und dass nicht mehr daraus geworden ist, wird kaum an deren mangelnden Lustgefuehlen gelegen haben. Es war natuerlich eine politische Entscheidung, die Sache auf dieser kleinen Flamme zu braten und die kleine Flamme dann ohne weiteres Ausehen ausgehen zu lassen. Man WOLLTE keine Volksentscheidung ueber eine Verfassung. Wie gut oder schlecht das GG ist, tut in dem Zusammenhang nicht viel zur Sache. Das Entscheidende ist, dass das Staatsvolk nicht selbst entschieden hat und nicht entscheiden sollte, sondern dem Staatsvolk (den Buergern) eine Ordnung verordnet worden ist und der &#8220;eigentliche Souveraen&#8221; damit darauf reduziert wird, das Vorgesetzte nachtraeglich als eine mehr oder weniger feine Sache zu loben.</p>
<p>2.<br />
die &#8220;ideale&#8221; klassisch-liberale&#8221; Grundrechtskozeption &#8220;durch kollektivistische Vorstellungen immer mehr zugunsten von Gleichheit, Sicherheit und diffuser Gerechteigkeit BESCHNITTEN&#8221; ? &#8211; Handelt es sich bei den von Dir abfaellig bewerteteten Erweiterungen des inhaltsarmen Gleichheits-Blahbla der &#8220;klassischen Liberalen&#8221; um soziale Rechtsansprueche nicht vielmehr um eine ERWEITERUNG ? Und was ist daran schlecht ? (ausser dass sie mehr auf dem Papier steht, als dass sie eingeloest wird)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10520</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 10:28:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10520</guid>
		<description>dieser artikel (146) ist nach der vereinigung von BRD und DDR einfach aus dem Grundgesetz gestrichen worden und es wurde nicht als Verfassung deklariert. 

A r t i k e l  146
Dieses Grundgesetz verliert seine G&#252;ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

warum denn wohl ? haben wir so dumme juristen ? 
oder ist die brd doch nicht souver&#228;n - so wie es uns die propagandisten wei&#223;machen wollen ?

(&#252;brigens hat die weimarer verfassung bis 1945 noch gegolten - als einschr&#228;nkung diente das erm&#228;chtigungsgesetz, welches von den damals noch im reichstag sitzenden abgeordneten mit mehrheit beschlossen wurde - der sp&#228;tere BP Heuss stimmte selbstverst&#228;ndlich auch daf&#252;r-die kommunistischen und viele sozialdemokratischen abgeordneten waren verhaftet oder auf der flucht. - formell ist damit die weimarer verfassung bei einem friedensvertrag wieder in kraft)

b&#252;rger westberlins</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>dieser artikel (146) ist nach der vereinigung von BRD und DDR einfach aus dem Grundgesetz gestrichen worden und es wurde nicht als Verfassung deklariert. </p>
<p>A r t i k e l  146<br />
Dieses Grundgesetz verliert seine G&#252;ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.</p>
<p>warum denn wohl ? haben wir so dumme juristen ?<br />
oder ist die brd doch nicht souver&#228;n &#8211; so wie es uns die propagandisten wei&#223;machen wollen ?</p>
<p>(&#252;brigens hat die weimarer verfassung bis 1945 noch gegolten &#8211; als einschr&#228;nkung diente das erm&#228;chtigungsgesetz, welches von den damals noch im reichstag sitzenden abgeordneten mit mehrheit beschlossen wurde &#8211; der sp&#228;tere BP Heuss stimmte selbstverst&#228;ndlich auch daf&#252;r-die kommunistischen und viele sozialdemokratischen abgeordneten waren verhaftet oder auf der flucht. &#8211; formell ist damit die weimarer verfassung bei einem friedensvertrag wieder in kraft)</p>
<p>b&#252;rger westberlins</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Laterne</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10519</link>
		<dc:creator>Laterne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 10:25:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10519</guid>
		<description>@Thomas: GB hat als Verfassung so was wie Versatzst&#252;cke, n&#228;mlich die Magna Charta, die Bill of rights, sowie die Habeaskorpusakte. All das wurde und wird geb&#252;ndelt und ist mit Kommentaren versehen.Eine &quot;feierliche&quot; Verfassungsurkunde fehlt daher.
In der &quot;Deutschen Ideologie&quot; von Marx und Engels ist der Liberalismus des B&#252;rgertums Zielscheibe der Kritik. Die erst sp&#228;ter einsetzende vorgegaukelte Gleichmacherei des B&#252;rgertums setzte wohl mit dem allgemeinen Wahlrecht ein. Das allgemeine Wahlrecht f&#252;r M&#228;nner wurde im Norddeutschen Bund 1867 und dann im Deutschen Reich von 1871 realisiert. Frauen wurden erst 1919 zur Wahl zugelassen. All das machte dann den Art. 3 notwendig, wenn auch nur als hehre Absicht.
Eine der wirklich sinnvollen Art. im GG ist zweifelsohne der Art. 102.(Abschaffung der Todesstrafe) Der kann sich in der Tat sehen lassen. H.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: GB hat als Verfassung so was wie Versatzst&#252;cke, n&#228;mlich die Magna Charta, die Bill of rights, sowie die Habeaskorpusakte. All das wurde und wird geb&#252;ndelt und ist mit Kommentaren versehen.Eine &#8220;feierliche&#8221; Verfassungsurkunde fehlt daher.<br />
In der &#8220;Deutschen Ideologie&#8221; von Marx und Engels ist der Liberalismus des B&#252;rgertums Zielscheibe der Kritik. Die erst sp&#228;ter einsetzende vorgegaukelte Gleichmacherei des B&#252;rgertums setzte wohl mit dem allgemeinen Wahlrecht ein. Das allgemeine Wahlrecht f&#252;r M&#228;nner wurde im Norddeutschen Bund 1867 und dann im Deutschen Reich von 1871 realisiert. Frauen wurden erst 1919 zur Wahl zugelassen. All das machte dann den Art. 3 notwendig, wenn auch nur als hehre Absicht.<br />
Eine der wirklich sinnvollen Art. im GG ist zweifelsohne der Art. 102.(Abschaffung der Todesstrafe) Der kann sich in der Tat sehen lassen. H.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10517</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 00:28:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10517</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Dass nach der Einverleibung der DDR keine Verfassungsdiskussion in Gang gesetzt wurde, hat m.E. mehrere Gruende.&lt;/blockquote&gt;
Diese Diskussion wurde durchaus in Gang gesetzt, allerdings ohne wirklich fruchtbares Ergebnis, da nie wirklich klar war, in welche Richtung eine Reform sto&#223;en sollte. Insgesamt hat sich das GG als wenig inspirierte, aber stabilisierende Verfassung ja bew&#228;hrt. Und die Schwachstellen, die es hat (mangelnde Gewaltenteilung, inkonsequenter F&#246;deralismus, unlogisches Grundrechtskonzept, chaotische Finanzstrukturen, keinerlei direkte Demokratie, etc.) waren und sind durchaus gewollt. Die damals eingesetzte Kommission war dann auch recht schnell amtsm&#252;de.

&lt;blockquote&gt;Es gibt b&#252;rgerlich-demokratische Staaten, die auch ohne eine Verfassung auskommen, z.B. GB.&lt;/blockquote&gt;
Das ist fast so ein Klassiker wie &quot;Das Grundgesetz ist keine Verfassung&quot;. Nat&#252;rlich hat Gro&#223;britannien (bzw. das Vereinigte K&#246;nigreich) eine Verfassung, nur halt keine geschriebene.

&lt;blockquote&gt;deshalb hei&#223;t es ja auch Grundgesetz und nicht Verfassung&lt;/blockquote&gt;
Genau, die Verfassung der Bundesrepublik hei&#223;t Grundgesetz. Die d&#228;nische Verfassung hei&#223;t auch so; die Verfassung Liechtensteins hei&#223;t Verfassung; Israel hat einige Gesetze mit eigenen Titeln, die gemeinsam eine Verfassung bilden; und es gibt mit Sicherheit noch einige andere Staaten, deren Verfassungen bestimmte historisch begr&#252;ndete Formen oder Namen haben. Da&#223; der Begriff &quot;Grundgesetz f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland&quot; urspr&#252;nglich, wie hier ja schon ausf&#252;hrlichst dargelegt wurde, mit viel Bedacht gew&#228;hlt wurde, hat heute jegliche Bedeutung verloren.

&lt;blockquote&gt;es hei&#223;t immer noch Bundesrepublik Deutschland und nicht Deutschland…&lt;/blockquote&gt;
Und was lernen wir daraus...? Also ich w&#252;&#223;te spontan nicht viele Staaten, deren offizielle Bezeichnung einfach nur &quot;XY-Land&quot; ohne jede Beif&#252;gung der Staatsform lautet. Repubblica Italiana, Konungariket Sverige, Freistaat Bayern, Reino de España, Eesti Vabariik, República Federativa do Brasil, ...

&lt;blockquote&gt;“Keines der sogenannten Menschenrechte geht also &#252;ber den egoistischen Menschen hinaus, &#252;ber den Menschen, wie er Mitglied der b&#252;rgerlichen Gesellschaft, n&#228;mlich auf sich, auf sein Privatinteresse und seine Privatwillk&#252;r zur&#252;ckgezogenes und vom Gemeinwesen abgesondertes Individuum ist.”&lt;/blockquote&gt;
Es wundert mich in der Tat, da&#223; Marx das so klar festgestellt hat. Das war einst die klassisch-liberale (und aus meiner Sicht ideale) Grundrechtskonzeption, bevor sie durch popul&#228;re kollektivistische Vorstellungen immer mehr zugunsten von Gleichheit, Sicherheit und diffuser Gerechtigkeit beschnitten wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dass nach der Einverleibung der DDR keine Verfassungsdiskussion in Gang gesetzt wurde, hat m.E. mehrere Gruende.</p></blockquote>
<p>Diese Diskussion wurde durchaus in Gang gesetzt, allerdings ohne wirklich fruchtbares Ergebnis, da nie wirklich klar war, in welche Richtung eine Reform sto&#223;en sollte. Insgesamt hat sich das GG als wenig inspirierte, aber stabilisierende Verfassung ja bew&#228;hrt. Und die Schwachstellen, die es hat (mangelnde Gewaltenteilung, inkonsequenter F&#246;deralismus, unlogisches Grundrechtskonzept, chaotische Finanzstrukturen, keinerlei direkte Demokratie, etc.) waren und sind durchaus gewollt. Die damals eingesetzte Kommission war dann auch recht schnell amtsm&#252;de.</p>
<blockquote><p>Es gibt b&#252;rgerlich-demokratische Staaten, die auch ohne eine Verfassung auskommen, z.B. GB.</p></blockquote>
<p>Das ist fast so ein Klassiker wie &#8220;Das Grundgesetz ist keine Verfassung&#8221;. Nat&#252;rlich hat Gro&#223;britannien (bzw. das Vereinigte K&#246;nigreich) eine Verfassung, nur halt keine geschriebene.</p>
<blockquote><p>deshalb hei&#223;t es ja auch Grundgesetz und nicht Verfassung</p></blockquote>
<p>Genau, die Verfassung der Bundesrepublik hei&#223;t Grundgesetz. Die d&#228;nische Verfassung hei&#223;t auch so; die Verfassung Liechtensteins hei&#223;t Verfassung; Israel hat einige Gesetze mit eigenen Titeln, die gemeinsam eine Verfassung bilden; und es gibt mit Sicherheit noch einige andere Staaten, deren Verfassungen bestimmte historisch begr&#252;ndete Formen oder Namen haben. Da&#223; der Begriff &#8220;Grundgesetz f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland&#8221; urspr&#252;nglich, wie hier ja schon ausf&#252;hrlichst dargelegt wurde, mit viel Bedacht gew&#228;hlt wurde, hat heute jegliche Bedeutung verloren.</p>
<blockquote><p>es hei&#223;t immer noch Bundesrepublik Deutschland und nicht Deutschland…</p></blockquote>
<p>Und was lernen wir daraus&#8230;? Also ich w&#252;&#223;te spontan nicht viele Staaten, deren offizielle Bezeichnung einfach nur &#8220;XY-Land&#8221; ohne jede Beif&#252;gung der Staatsform lautet. Repubblica Italiana, Konungariket Sverige, Freistaat Bayern, Reino de España, Eesti Vabariik, República Federativa do Brasil, &#8230;</p>
<blockquote><p>“Keines der sogenannten Menschenrechte geht also &#252;ber den egoistischen Menschen hinaus, &#252;ber den Menschen, wie er Mitglied der b&#252;rgerlichen Gesellschaft, n&#228;mlich auf sich, auf sein Privatinteresse und seine Privatwillk&#252;r zur&#252;ckgezogenes und vom Gemeinwesen abgesondertes Individuum ist.”</p></blockquote>
<p>Es wundert mich in der Tat, da&#223; Marx das so klar festgestellt hat. Das war einst die klassisch-liberale (und aus meiner Sicht ideale) Grundrechtskonzeption, bevor sie durch popul&#228;re kollektivistische Vorstellungen immer mehr zugunsten von Gleichheit, Sicherheit und diffuser Gerechtigkeit beschnitten wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lupe</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10514</link>
		<dc:creator>Lupe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 18:24:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10514</guid>
		<description>Was ist eine b&#252;rgerliche Verfassung? Ihr Hauptinhalt ist die Sicherung des Privateigentums und dessen Mehrung. Gegen&#252;ber den feudalen Privilegien sorgt sie f&#252;r die Beseitigung einer pers&#246;nlichen Knechtschaft und Leibeigenschaft, tauscht diese aber durch Knechtschaft und Abh&#228;ngigkeit eines Lohnverh&#228;ltnisses aus. 
Der entscheidende Mangel der b&#252;rgerlichen Verfassung ist der,  dass sie sich an der Realit&#228;t des b&#252;rgerlichen Alltags mit ihrem Privateigentum &quot;blamiert&quot;, d.h. sie scheitert an ihm. 
Noch was zu den Menschenrechten, die da in den b&#252;rgerlich-demokratischen Verfassungen &quot;herumgeistern&quot;. &quot;Keines der sogenannten Menschenrechte geht also &#252;ber den egoistischen Menschen hinaus, &#252;ber den Menschen, wie er Mitglied der b&#252;rgerlichen Gesellschaft, n&#228;mlich auf sich, auf sein Privatinteresse und seine Privatwillk&#252;r zur&#252;ckgezogenes und vom Gemeinwesen abgesondertes Individuum ist.&quot;(Marx, MEW 1, S.366) (P.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eine b&#252;rgerliche Verfassung? Ihr Hauptinhalt ist die Sicherung des Privateigentums und dessen Mehrung. Gegen&#252;ber den feudalen Privilegien sorgt sie f&#252;r die Beseitigung einer pers&#246;nlichen Knechtschaft und Leibeigenschaft, tauscht diese aber durch Knechtschaft und Abh&#228;ngigkeit eines Lohnverh&#228;ltnisses aus.<br />
Der entscheidende Mangel der b&#252;rgerlichen Verfassung ist der,  dass sie sich an der Realit&#228;t des b&#252;rgerlichen Alltags mit ihrem Privateigentum &#8220;blamiert&#8221;, d.h. sie scheitert an ihm.<br />
Noch was zu den Menschenrechten, die da in den b&#252;rgerlich-demokratischen Verfassungen &#8220;herumgeistern&#8221;. &#8220;Keines der sogenannten Menschenrechte geht also &#252;ber den egoistischen Menschen hinaus, &#252;ber den Menschen, wie er Mitglied der b&#252;rgerlichen Gesellschaft, n&#228;mlich auf sich, auf sein Privatinteresse und seine Privatwillk&#252;r zur&#252;ckgezogenes und vom Gemeinwesen abgesondertes Individuum ist.&#8221;(Marx, MEW 1, S.366) (P.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sepp Aigner</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10510</link>
		<dc:creator>Sepp Aigner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 09:26:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10510</guid>
		<description>peter s.:
GG oder Verfassung ist wahrscheinlich voelkerrechtlich Jakce wie Hose (Ich bin aber kein Voelkerrechtler und weiss das nicht wirklich.). Dass nach der Einverleibung der DDR keine Verfassungsdiskussion in Gang gesetzt wurde, hat m.E. mehrere Gruende. Erstens haette das den Bestand Deutschlands noch einmal in die Diskussion gebracht, was in Hinblick auf seine internationale Stellung nicht oppurtun war, weil es moeglicherweise schlafende Hunde geweckt haette. Zweitens haette das zu einer von den Herrschenden unerwuenschten Politisierun der Buerger beigetragen, die sich erinnert haetten, dass sie der &quot;eigentliche Souveraen&quot; sind. Drittens waere unvermeidlch aufs Tapet gekommen, dass die sogenannte Wiedervereinigung nicht eine Vereinigung von Gleichen war, sondern eine Annexion.

Die Veraenderung der Praeambel ist, vermute ich, schon von erheblicher Bedeutung. Was vorher als Fordrung formuliert war (&quot;Einheit in Freiheit&quot;) konnte ja nicht nur auf die DDR gemuenzt werden, sondern auf alle &quot;verlorenen Gebiete&quot;, also auch einen Teil Polens und das ehemalige Ostpreussen. In der Tat gab es in der BRD ja Kraefte, die nicht nur die Wiederherstellung der Grenzen von 1937 forderten, sondern die Grenzen von 1939 - also einschliesslich des damals schon besetzten Oetserreichs und der besetzten Teile der Tschechoslowakei. In der neuen Praeambel ist nun formuliert, die &quot;Einheit in Freiheit&quot; sei jetzt VOLLENDET. Das scheint schon ein impliziter &quot;Verzicht&quot; auf die vorhergehenden Anmassungen zu sein. Wobei man diesen Leuten natuerlich keinen Augenblick lang trauen darf. Nebenbei leisten sie sich mit dieser neuen Praeambel die Frechheit zu behaupten, §die Deutschen&quot; haetten die &quot;Einheit in Freiheit&quot; hergestellt - die Deutschen, die weder zum Grundgesetz noch zur Einverleibung der DDR gefrgt worden sind und die weiterhin keine Verfassung haben duerfen, der sie auch selbst zugestimmt haben. Ich nehme an, dass der implizite Verzicht auf die alten Gebietsforderungen das alte Misstrauen in anderen europaeischen Staaten daempfen soll. Die Sache ist ja auch gewissermassen historisch ueberholt. Es geht heute schon nicht mehr um ein Stueck Polen oder Russland, sondern um ganz Osteuropa als deutsches Einflussgebiet und die Vorherrschaft Deutschlands in ganz Europa. Das hat Hitler die &quot;neue europaeische Friedensordnung&quot; (!) genannt. Der Wiederaufsteig deutschlands ist weit genug gediehen, dass das wieder zur Option zu werden beginnt, ob unter dem Deckmantel der EU oder ohne diesen.

FG, Sepp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>peter s.:<br />
GG oder Verfassung ist wahrscheinlich voelkerrechtlich Jakce wie Hose (Ich bin aber kein Voelkerrechtler und weiss das nicht wirklich.). Dass nach der Einverleibung der DDR keine Verfassungsdiskussion in Gang gesetzt wurde, hat m.E. mehrere Gruende. Erstens haette das den Bestand Deutschlands noch einmal in die Diskussion gebracht, was in Hinblick auf seine internationale Stellung nicht oppurtun war, weil es moeglicherweise schlafende Hunde geweckt haette. Zweitens haette das zu einer von den Herrschenden unerwuenschten Politisierun der Buerger beigetragen, die sich erinnert haetten, dass sie der &#8220;eigentliche Souveraen&#8221; sind. Drittens waere unvermeidlch aufs Tapet gekommen, dass die sogenannte Wiedervereinigung nicht eine Vereinigung von Gleichen war, sondern eine Annexion.</p>
<p>Die Veraenderung der Praeambel ist, vermute ich, schon von erheblicher Bedeutung. Was vorher als Fordrung formuliert war (&#8220;Einheit in Freiheit&#8221;) konnte ja nicht nur auf die DDR gemuenzt werden, sondern auf alle &#8220;verlorenen Gebiete&#8221;, also auch einen Teil Polens und das ehemalige Ostpreussen. In der Tat gab es in der BRD ja Kraefte, die nicht nur die Wiederherstellung der Grenzen von 1937 forderten, sondern die Grenzen von 1939 &#8211; also einschliesslich des damals schon besetzten Oetserreichs und der besetzten Teile der Tschechoslowakei. In der neuen Praeambel ist nun formuliert, die &#8220;Einheit in Freiheit&#8221; sei jetzt VOLLENDET. Das scheint schon ein impliziter &#8220;Verzicht&#8221; auf die vorhergehenden Anmassungen zu sein. Wobei man diesen Leuten natuerlich keinen Augenblick lang trauen darf. Nebenbei leisten sie sich mit dieser neuen Praeambel die Frechheit zu behaupten, §die Deutschen&#8221; haetten die &#8220;Einheit in Freiheit&#8221; hergestellt &#8211; die Deutschen, die weder zum Grundgesetz noch zur Einverleibung der DDR gefrgt worden sind und die weiterhin keine Verfassung haben duerfen, der sie auch selbst zugestimmt haben. Ich nehme an, dass der implizite Verzicht auf die alten Gebietsforderungen das alte Misstrauen in anderen europaeischen Staaten daempfen soll. Die Sache ist ja auch gewissermassen historisch ueberholt. Es geht heute schon nicht mehr um ein Stueck Polen oder Russland, sondern um ganz Osteuropa als deutsches Einflussgebiet und die Vorherrschaft Deutschlands in ganz Europa. Das hat Hitler die &#8220;neue europaeische Friedensordnung&#8221; (!) genannt. Der Wiederaufsteig deutschlands ist weit genug gediehen, dass das wieder zur Option zu werden beginnt, ob unter dem Deckmantel der EU oder ohne diesen.</p>
<p>FG, Sepp</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tagwächter</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10509</link>
		<dc:creator>Tagwächter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 09:19:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10509</guid>
		<description>1. Der Ansto&#223; zur Schaffung des GG ging von den 3 westl. Besatungsm&#228;chten aus, die im Juli 1948 die Ministerpr&#228;sidenten der westdeutschen L&#228;nder aufforderten, eine verfassungsagebende Versammlung f&#252;r ihre L&#228;nder einzuberufen. Der von den 11 Landtagen gew&#228;hlte parlamentarische Rat trat am 1.9.48 in Bonn zusammen, inkl. d. 5 Vertreter Berlins m. beratender Stimme. 
Der bewu&#223;t nicht als Verfassung bezeichnete und nicht vom Volk gew&#228;hlten verfassungsgebenden Nationalversammlung ausgearbeitete GG war zun&#228;chst als &#220;bergangsl&#246;sung bis zu einer endg&#252;ltigen Wiedervereinigung Ds gedacht. Mit dem Beitritt der DDR ist es nun die Verfassung Gesamtdeutschlands. 
2. Palamentarischer Rat: Er arbeitete das GG aus, bestand aus 65 Abgeordneten, die aus den einzelnen L&#228;ndern entsandt wurden. Ihnen geh&#246;rten 27 Vwertreter der CDU/CSU, 5 Vertreter d. FDP u 2 V. d. Deutschen Partei (DP),der KPD u. des Zentrums an. Zum Pr&#228;sidenten wurde Adenauer gew&#228;hlt. 
Im Mai 49 wurde dann das GG gegen die Stimmen der KPD, DP, des Zentrums u. 6 Vertretern d. CSU verabschiedet. 
3. Maunz: Der Altnazi Maunz spielte bei der Ausgestaltung des GG eine nicht zu untersch&#228;tzende Rolle. Dies zeigte sich vor allem bei der Kommentierung des GG.Wie so viele Altnazis, war er auf einmal ein &#252;berzeugter &quot;Demokrat&quot;. 
4. Das GG ist von Zeit zu Zeit eine Baustelle, Ab,-u. Umbauarbeiten herrschen vor.Verbesserungen gab es bis dato noch keine.
5. Das GG ist auch so was wie ein Projektionsschirm. Je nach politischem Standpunkt f&#228;llt die Hermeneutik/Exegese daher unterschiedlich aus.(Deutung von Bibel,Rorschach Tarotkarten usw. erfolgt auch unterschiedlich)  Im Sinne der politisch herrschenden Klasse sind Linke mehr oder minder Verfassungsfeinde, je nachdem, wo sie verortet sind/werden. 
Umgekehrt stellt z.B. die DKP regelm&#228;&#223;ig fest, dass die vorherrschende politische Klasse gegen die Verfassung verst&#246;&#223;t. &#196;ndern tut sich dadurch nichts, allenthalben werden B&#252;rger so sensibilisiert. 
6. Es gibt b&#252;rgerlich-demokratische Staaten, die auch ohne eine Verfassung auskommen, z.B. GB. 
7. Den meisten Menschen in D ging das 60-j&#228;hrige Jubil&#228;um so ziemlich am verl&#228;ngerten R&#252;ckgrat vorbei, die Berliner vielleicht ausgenommen. Gef&#228;hrdete Arbeitspl&#228;tze, Arbeitslosigkeit, Rentenklau etc. sind so schwerwiegend, dass das Geburtstagsereignis dagegen restlos verblo&#223;t!
Hinzu kommen die regelm&#228;&#223;igen Verfassungsbr&#252;che durch den Staat, siehe Angriffskriege Ds.    P.H.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Der Ansto&#223; zur Schaffung des GG ging von den 3 westl. Besatungsm&#228;chten aus, die im Juli 1948 die Ministerpr&#228;sidenten der westdeutschen L&#228;nder aufforderten, eine verfassungsagebende Versammlung f&#252;r ihre L&#228;nder einzuberufen. Der von den 11 Landtagen gew&#228;hlte parlamentarische Rat trat am 1.9.48 in Bonn zusammen, inkl. d. 5 Vertreter Berlins m. beratender Stimme.<br />
Der bewu&#223;t nicht als Verfassung bezeichnete und nicht vom Volk gew&#228;hlten verfassungsgebenden Nationalversammlung ausgearbeitete GG war zun&#228;chst als &#220;bergangsl&#246;sung bis zu einer endg&#252;ltigen Wiedervereinigung Ds gedacht. Mit dem Beitritt der DDR ist es nun die Verfassung Gesamtdeutschlands.<br />
2. Palamentarischer Rat: Er arbeitete das GG aus, bestand aus 65 Abgeordneten, die aus den einzelnen L&#228;ndern entsandt wurden. Ihnen geh&#246;rten 27 Vwertreter der CDU/CSU, 5 Vertreter d. FDP u 2 V. d. Deutschen Partei (DP),der KPD u. des Zentrums an. Zum Pr&#228;sidenten wurde Adenauer gew&#228;hlt.<br />
Im Mai 49 wurde dann das GG gegen die Stimmen der KPD, DP, des Zentrums u. 6 Vertretern d. CSU verabschiedet.<br />
3. Maunz: Der Altnazi Maunz spielte bei der Ausgestaltung des GG eine nicht zu untersch&#228;tzende Rolle. Dies zeigte sich vor allem bei der Kommentierung des GG.Wie so viele Altnazis, war er auf einmal ein &#252;berzeugter &#8220;Demokrat&#8221;.<br />
4. Das GG ist von Zeit zu Zeit eine Baustelle, Ab,-u. Umbauarbeiten herrschen vor.Verbesserungen gab es bis dato noch keine.<br />
5. Das GG ist auch so was wie ein Projektionsschirm. Je nach politischem Standpunkt f&#228;llt die Hermeneutik/Exegese daher unterschiedlich aus.(Deutung von Bibel,Rorschach Tarotkarten usw. erfolgt auch unterschiedlich)  Im Sinne der politisch herrschenden Klasse sind Linke mehr oder minder Verfassungsfeinde, je nachdem, wo sie verortet sind/werden.<br />
Umgekehrt stellt z.B. die DKP regelm&#228;&#223;ig fest, dass die vorherrschende politische Klasse gegen die Verfassung verst&#246;&#223;t. &#196;ndern tut sich dadurch nichts, allenthalben werden B&#252;rger so sensibilisiert.<br />
6. Es gibt b&#252;rgerlich-demokratische Staaten, die auch ohne eine Verfassung auskommen, z.B. GB.<br />
7. Den meisten Menschen in D ging das 60-j&#228;hrige Jubil&#228;um so ziemlich am verl&#228;ngerten R&#252;ckgrat vorbei, die Berliner vielleicht ausgenommen. Gef&#228;hrdete Arbeitspl&#228;tze, Arbeitslosigkeit, Rentenklau etc. sind so schwerwiegend, dass das Geburtstagsereignis dagegen restlos verblo&#223;t!<br />
Hinzu kommen die regelm&#228;&#223;igen Verfassungsbr&#252;che durch den Staat, siehe Angriffskriege Ds.    P.H.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: peter s.</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10506</link>
		<dc:creator>peter s.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 20:23:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10506</guid>
		<description>@ woschod

auch wenn es von allen seiten gebetsm&#252;hlenartig verk&#252;ndet wird - das Grundgesetz ist nicht gleich einer verfassung ! (deshalb hei&#223;t es ja auch Grundgesetz und nicht Verfassung)

juristisch und v&#246;lkerrechtlich ist das von entscheidender bedeutung. auch die frage eines friedensvertrages mit dem zustandekommen der 4+2-verhandlungen und der &#252;bergabe der ddr an die brd ist nicht beendet. es hei&#223;t immer noch Bundesrepublik Deutschland und nicht Deutschland... (leider wird dieses thema nur von den rechten kreisen so erkannt und die linke ist da sehr naiv)

unabh&#228;ngig davon sollten allerdings die b&#252;rgerlichen rechte des GG von uns verteidigt und genutzt werden. das war &#252;brigens ein gesichtspunkt in max reimanns rede zur ablehnung dieses GG :es wird der tag kommen, wo wir kommunisten dieses von uns abgelehnte GG verteidigen werden - wie wahr er hatte ! (kurz darauf wurden in der brd die kampagne zur wiedervereinigung als von der ostzone gesteurt - verboten !!! (dann die kpd - und unter brandt die berufsverbote eingef&#252;hrt...)

b&#252;rger westberlins</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ woschod</p>
<p>auch wenn es von allen seiten gebetsm&#252;hlenartig verk&#252;ndet wird &#8211; das Grundgesetz ist nicht gleich einer verfassung ! (deshalb hei&#223;t es ja auch Grundgesetz und nicht Verfassung)</p>
<p>juristisch und v&#246;lkerrechtlich ist das von entscheidender bedeutung. auch die frage eines friedensvertrages mit dem zustandekommen der 4+2-verhandlungen und der &#252;bergabe der ddr an die brd ist nicht beendet. es hei&#223;t immer noch Bundesrepublik Deutschland und nicht Deutschland&#8230; (leider wird dieses thema nur von den rechten kreisen so erkannt und die linke ist da sehr naiv)</p>
<p>unabh&#228;ngig davon sollten allerdings die b&#252;rgerlichen rechte des GG von uns verteidigt und genutzt werden. das war &#252;brigens ein gesichtspunkt in max reimanns rede zur ablehnung dieses GG :es wird der tag kommen, wo wir kommunisten dieses von uns abgelehnte GG verteidigen werden &#8211; wie wahr er hatte ! (kurz darauf wurden in der brd die kampagne zur wiedervereinigung als von der ostzone gesteurt &#8211; verboten !!! (dann die kpd &#8211; und unter brandt die berufsverbote eingef&#252;hrt&#8230;)</p>
<p>b&#252;rger westberlins</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Woschod</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10495</link>
		<dc:creator>Woschod</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 07:30:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10495</guid>
		<description>Aus der Pr&#228;ambel des Grundgesetz:

&lt;blockquote&gt;Die Deutschen in den L&#228;ndern Baden-W&#252;rttemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Th&#252;ringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz f&#252;r das gesamte Deutsche Volk.&lt;/blockquote&gt;

In &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz#R.C3.A4umlicher_Geltungsbereich&quot;&gt;Wikipedia &lt;/a&gt;steht dazu, und ich gehe mal davon aus, dass das richtig dort steht:



&lt;blockquote&gt;R&#228;umlicher Geltungsbereich

Nach der Wiederherstellung der deutschen Einheit wurde das Grundgesetz ge&#228;ndert:

- In der Pr&#228;ambel hei&#223;t es nunmehr, das Grundgesetz gelte f&#252;r das gesamte deutsche Volk.
- Der bisherige Art. 23 ist entfallen, der den Geltungsbereich des Grundgesetzes f&#252;r „andere Teile Deutschlands“ offen hielt.
- Art. 146 stellt unmissverst&#228;ndlich klar, dass die Einheit Deutschlands vollendet ist.

Somit ergibt sich, dass mit Deutschland in den heutigen Grenzen der Geltungsbereich des Grundgesetzes endg&#252;ltig festgelegt ist und Gebietsanspr&#252;che der Bundesrepublik nicht bestehen.&lt;/blockquote&gt;

Ach und zum 146er:

&lt;blockquote&gt;...verliert seine G&#252;ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.&lt;/blockquote&gt;

Da aber bisher keine vom deutschen Volke beschlossene Verfassung in Kraft getreten ist, beh&#228;lt das Grundgesetz seine G&#252;ltigkeit. Ist doch logisch, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Pr&#228;ambel des Grundgesetz:</p>
<blockquote><p>Die Deutschen in den L&#228;ndern Baden-W&#252;rttemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Th&#252;ringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz f&#252;r das gesamte Deutsche Volk.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz#R.C3.A4umlicher_Geltungsbereich">Wikipedia </a>steht dazu, und ich gehe mal davon aus, dass das richtig dort steht:</p>
<blockquote><p>R&#228;umlicher Geltungsbereich</p>
<p>Nach der Wiederherstellung der deutschen Einheit wurde das Grundgesetz ge&#228;ndert:</p>
<p>- In der Pr&#228;ambel hei&#223;t es nunmehr, das Grundgesetz gelte f&#252;r das gesamte deutsche Volk.<br />
- Der bisherige Art. 23 ist entfallen, der den Geltungsbereich des Grundgesetzes f&#252;r „andere Teile Deutschlands“ offen hielt.<br />
- Art. 146 stellt unmissverst&#228;ndlich klar, dass die Einheit Deutschlands vollendet ist.</p>
<p>Somit ergibt sich, dass mit Deutschland in den heutigen Grenzen der Geltungsbereich des Grundgesetzes endg&#252;ltig festgelegt ist und Gebietsanspr&#252;che der Bundesrepublik nicht bestehen.</p></blockquote>
<p>Ach und zum 146er:</p>
<blockquote><p>&#8230;verliert seine G&#252;ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.</p></blockquote>
<p>Da aber bisher keine vom deutschen Volke beschlossene Verfassung in Kraft getreten ist, beh&#228;lt das Grundgesetz seine G&#252;ltigkeit. Ist doch logisch, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Irbis</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10494</link>
		<dc:creator>Irbis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 06:51:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10494</guid>
		<description>Das Grundgesetz d&#252;rfte in seiner vorliegenden Form nach 1990 eigentlich nicht mehr existieren, siehe Art. 146. (Geltung und Geltungsdauer des Grundgesetzes)&quot;Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands f&#252;r das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine G&#252;ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.&quot; Soweit der &quot;146-er&quot;. 
Da wir es aber eher mit einem Anschluss zu tun haben, kommt der entsprechende Art. nicht zur Geltung - sollte man jedenfalls annehmen oder wie oder was sonst?  :roll: 
Nur gut, dass alle relevanten Entscheidungen von den ma&#223;geblichen Politikern ausgehen bzw. getroffen werden, so ist jedenfalls gew&#228;hrleistet, dass das Volk nicht etwa auf &quot;dumme&quot; Gedanken kommt und gar eigene Wege geht. (Peter H.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Grundgesetz d&#252;rfte in seiner vorliegenden Form nach 1990 eigentlich nicht mehr existieren, siehe Art. 146. (Geltung und Geltungsdauer des Grundgesetzes)&#8221;Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands f&#252;r das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine G&#252;ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.&#8221; Soweit der &#8220;146-er&#8221;.<br />
Da wir es aber eher mit einem Anschluss zu tun haben, kommt der entsprechende Art. nicht zur Geltung &#8211; sollte man jedenfalls annehmen oder wie oder was sonst?  <img src='http://www.woschod.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /><br />
Nur gut, dass alle relevanten Entscheidungen von den ma&#223;geblichen Politikern ausgehen bzw. getroffen werden, so ist jedenfalls gew&#228;hrleistet, dass das Volk nicht etwa auf &#8220;dumme&#8221; Gedanken kommt und gar eigene Wege geht. (Peter H.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Woschod</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10493</link>
		<dc:creator>Woschod</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 06:00:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10493</guid>
		<description>Doch, das Grundgesetz ist die Verfassung der BRD. Ob das manchen passt oder nicht. Ob die nun durch das Volk abgestimmt wurde oder nicht. (Welches Gesetz wurde das schon in der BRD?)

Und gerade, weil das Grundgesetz die Verfassung der BRD ist, wird sie immer wieder von den Politikern ausgeh&#246;lt bzw. gebrochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, das Grundgesetz ist die Verfassung der BRD. Ob das manchen passt oder nicht. Ob die nun durch das Volk abgestimmt wurde oder nicht. (Welches Gesetz wurde das schon in der BRD?)</p>
<p>Und gerade, weil das Grundgesetz die Verfassung der BRD ist, wird sie immer wieder von den Politikern ausgeh&#246;lt bzw. gebrochen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: peter s.</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10489</link>
		<dc:creator>peter s.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 21:57:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10489</guid>
		<description>auch wenn es manchen nicht in sein geschichtsbild passt: das brd-grundgesetz (keine verfassung!) war der anfang der deutschen teilung!

adenauer (kanzler der allierten - schumacher) war ein separatist - d.h. er wollte schon in den 20-jahren das rheinland an frankreich verscherbeln) hat deutlich gemacht: lieber die westzonen als gesamtdeutschland! - also keine l&#246;sung wie in &#246;sterreich ! (neutralit&#228;t und eigenes gesamt-deutschland wie im abkommen der allierten vorgesehen)

der vorschlag von stalin 1953 einen gesamtdeutschen staaat zu gr&#252;nden wie es im potsdamer abkommen vorgesehen war-verweigerte die westdeutsche seite.

schon bei dem treffen der ministerkonferenz 1947 in m&#252;nchen bestanden die vertreter westdeutschlands auf die teilung deutschlands ! die ostdeutschen vertreter mu&#223;ten abreisen, weil es zu keinem gemeinsamen tagesordnungspunkt kam.

die heutige geschichtsschreibung verf&#228;lscht die entstehung des grundgesetzes. es wurde nicht vom volk legimitiert und st&#228;ndig ver&#228;ndert. es sollte ein provisorium sein - bis zur wiedervereinigung ! doch dieser artikel wurde trotz einigungsvertrag einfach gestrichen !

d.h. 
1. unser GG ist bis heute keine verfassung ! (also ohne einen friedensvertrag)  
2. die BRD ist bis heute nicht souver&#228;n ! (deshalb sind noch atomraketen der usa stationiert-und der us-pr&#228;sidentschaftskandidat stellt sich in seinem protektorat vor)
3. die su hat sich mit dem generalsekret&#228;r der KPDSU aus der verantwortung des potsdammer abkommens gezogen. (er -der oberste kommunist - wurde ehrenb&#252;rger von berlin u.a.und sorgte f&#252;r die zerschlagung der SU und des soz. systems)

u.s.f.
b&#252;rger westberlins</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>auch wenn es manchen nicht in sein geschichtsbild passt: das brd-grundgesetz (keine verfassung!) war der anfang der deutschen teilung!</p>
<p>adenauer (kanzler der allierten &#8211; schumacher) war ein separatist &#8211; d.h. er wollte schon in den 20-jahren das rheinland an frankreich verscherbeln) hat deutlich gemacht: lieber die westzonen als gesamtdeutschland! &#8211; also keine l&#246;sung wie in &#246;sterreich ! (neutralit&#228;t und eigenes gesamt-deutschland wie im abkommen der allierten vorgesehen)</p>
<p>der vorschlag von stalin 1953 einen gesamtdeutschen staaat zu gr&#252;nden wie es im potsdamer abkommen vorgesehen war-verweigerte die westdeutsche seite.</p>
<p>schon bei dem treffen der ministerkonferenz 1947 in m&#252;nchen bestanden die vertreter westdeutschlands auf die teilung deutschlands ! die ostdeutschen vertreter mu&#223;ten abreisen, weil es zu keinem gemeinsamen tagesordnungspunkt kam.</p>
<p>die heutige geschichtsschreibung verf&#228;lscht die entstehung des grundgesetzes. es wurde nicht vom volk legimitiert und st&#228;ndig ver&#228;ndert. es sollte ein provisorium sein &#8211; bis zur wiedervereinigung ! doch dieser artikel wurde trotz einigungsvertrag einfach gestrichen !</p>
<p>d.h.<br />
1. unser GG ist bis heute keine verfassung ! (also ohne einen friedensvertrag)<br />
2. die BRD ist bis heute nicht souver&#228;n ! (deshalb sind noch atomraketen der usa stationiert-und der us-pr&#228;sidentschaftskandidat stellt sich in seinem protektorat vor)<br />
3. die su hat sich mit dem generalsekret&#228;r der KPDSU aus der verantwortung des potsdammer abkommens gezogen. (er -der oberste kommunist &#8211; wurde ehrenb&#252;rger von berlin u.a.und sorgte f&#252;r die zerschlagung der SU und des soz. systems)</p>
<p>u.s.f.<br />
b&#252;rger westberlins</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Woschod</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10474</link>
		<dc:creator>Woschod</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 23:07:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10474</guid>
		<description>Gern geschehen. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gern geschehen. <img src='http://www.woschod.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: farfalla</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/05/24/60-jahre-grundgesetz-ein-grund-zum-feiern/comment-page-1/#comment-10473</link>
		<dc:creator>farfalla</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 21:59:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.woschod.de/?p=5782#comment-10473</guid>
		<description>danke f&#252;r die fotos und so... :mrgreen:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke f&#252;r die fotos und so&#8230; <img src='http://www.woschod.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

