Diese Antideutschen mal wieder (6): Junge Welt Fake

Ich hab drüber nachgedacht, ob ich das überhaupt erwähne, aber das das Kind ja nun schon mal in den Brunnen gefallen ist, bringe ich es nochmal als eigenen Artikel.

Das es im Frankfurter Club Voltaire kürzlich einige Probleme mit Antideutschen gab, denen eine Veranstaltung mit der Arbeiterfotografie nicht passte, ist ja bereits bekannt. Ich verwies in den Spotlights bereits darauf.

Nur am Rande wurde dabei bekannt, das dort auch eine Junge Welt auslag, die zugegebenermaßen ziemlich professionell gemacht war, aber sich als Fake herausstellte. (Dank an Lupe für den Hinweis.) Auf der Buchmesse in Frankfurt tauchte die Zeitung auch auf.

Was äußerlich wie die Junge Welt aussieht, stellte sich nach dem genaueren Hinschauen recht schnell als ein von antideutschen initiiertes Fake heraus. Sätze wie:

Die „junge Welt” als Sprachrohr der antisemitischen Hamas und Hisbollah

oder

Die Blattlinie der „junge Welt“ folgt an vielen Punkten einer antiimperialistischen Hauptfeind-USA-und-Israel-Linie.

sprechen eine ziemlich eindeutige Sprache.

Wer sich dieses Machwerk mal komplett anschauen will, kann unter http://www.rote-jungewelt.de/ eine PDF der gesamten Zeitung runterladen.

Siehe auch: „Feinde haben wir genug“ in der Jungen Welt.

Unterstützenswert ist aber nur das Original!

Junge-Welt

3 Wochen gratis und unverbindlich Junge Welt probelesen.

https://www.jungewelt.de/abo/3wochenabo.php

  1. 3 Reaktionen

  2. Von Lupe am 16. Okt 2009 um 20:46 Uhr

    Woschod, die Post war also schneller als gedacht, Donnerwetter. (oft ist sie es aber nicht)

    Noch was zur „gegendiestroemung“. Die beziehen sich auch auf die KPD und die Weltrevolution, verkennen dabei aber, dass der besagte Artikel in einer Zeit entstand, als so was vorstellbar war. Das entsprechende Zeitfenster war aber nur bis spätestens 1923 geöffnet, danach schloss es sich.
    Selbstverständlich hatte das die KPD erkannt, während diese Schlaumeier einfach in der Zeit von 1918 – 1923 stehen geblieben sind. Kein Wunder, dass sie daher auch Trotzki in ihrer Ahnengalerie aufführen. Der erkannte auch nicht, dass das Zeitfenster sich ganz einfach schloss!

  3. Von syntax am 21. Okt 2009 um 22:15 Uhr

    leider werden es immer mehr von denen, deswegen sollte man diese motherf****er bekämpfen wo es nur geht. wenn man antifaschist ist dann bedingungslos u. radikal. ansonsten kann man sich zu den anderen PSUDOS zuordnen

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  2. 18. Okt 2009: trueten.de - Willkommen in unserem Blog!

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