Glaubt ihr wirklich, die Moslems fressen Euch die kleinen Kinder auf, nur weil es ein paar Moscheen mit Minaretten gibt? Das war ein absolut unkluger Schachzug, das Ihr Euch von einer derart intoleranten Seite zeigt. Ihr seht ja jetzt, von wem ihr Applaus bekommt.
Na ja, und wir Deutschen? Wir haben erstmal eine bekennende Islamhasserin zur Ministerin gemacht. Und nennen das eine Extremismusexpertin.
Kerstin Sander ist Sprecherin der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB). Die ALB beteiligt sich bereits jetzt an der Vorbereitung der antifaschistischen Proteste gegen einen Großaufmarsch von Neonazis im Februar 2010.
antifa: Die ALB beteiligt sich schon jetzt an der Mobilisierung gegen einen neofaschistischen Großaufmarsch in Dresden im Februar 2010. Warum ist Ihnen dieses Thema besonders wichtig?
Sander: Bei dem Naziaufmarsch in Dresden handelt es sich um eine der größten Zusammenkünfte von Alt- und Neonazis in ganz Europa. Für neonazistische Gruppierungen in der BRD ist der Aufmarsch von zentraler Bedeutung, da sie mit dem Thema »Gedenken an die deutsche Zivilbevölkerung« an geschichtsrevisionistische Positionen eines nicht zu unterschätzenden Teils der Bevölkerung anknüpfen können. Zudem hat der Aufmarsch eine starke Binnenwirkung für das zerstrittene Spektrum der Neonazis. Bei keiner anderen Veranstaltung gelingt das Zusammentreffen von NPD, sogenannten »freien« Kameradschaften mit Burschenschaften und Teilen der Vertriebenenverbände so unkompliziert wie in Dresden.
Diese Konferenz soll offene Fragen zur Regionalisierung und Pressearbeit beantworten. Umfangreiche Diskussionen zur Erarbeitung eines „Manifests“, welches den Aufruf ablösen soll und der Erfahrungsaustausch stehen auf der Tagesordnung!
Der genaue Veranstaltungsort wird bei Eingang der Anmeldung bekannt gegeben.
Ich habe aber keine Lust mich als Gewerkschafter unter einer Führung einer Partei zustellen.
Ist es nicht besser, ein starke Gewerkschaft aufzubauen ohne Ideologie, wo alle mitmachen können, egal wo sie herkommen und welcher Überzeugung sie sind. Ob Christen, Kommunisten, Sozialisten, Hindus, Rätekommunisten und andere. Die Produktionsmittel gehören in die Hand der Arbeiterklasse. Und das kann nur eine weltweite solidarische Gewerkschaft schaffen. Schon mal was von der IWW gehört?
Nichts gegen eine starke Gewerkschaft. Ich finde aber, gerade weil da jeder mit seiner eigenen Meinung drinnen ist und die versucht zu verwirklichen, ist das sehr hinderlich auf dem Weg zum Sozialismus. Nur eine straff geführte Partei mit konsequenter Linie ist in der Lage, eine Gesellschaft zu führen, in der es nicht nur um den gewerkschaftlichen Kampf um Lohnverbesserungen geht sondern um das Ganze an sich.
Was meint ihr?
Rechtschreib- und Plenkfehler von mir korrigiert. [↩]