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	<title>Kommentare zu: Gewerkschaft oder Partei?</title>
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	<description>Sozialismus 2.0 (beta)</description>
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		<title>Von: Isi</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-14948</link>
		<dc:creator>Isi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 14:06:44 +0000</pubDate>
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		<description>Das sehe ich anders: Nur eine Gewerkschaft erfordert auch die prkatische Umsetzung der Prinzipien. In einer Partei ist es leicht, Phrasen zu dreschen und Stellvertreterpolitik zu machen, aber eine Gewerkschaft fordert eine gewerkschaftliche Praxis ein.

Allerding ist die einzige deutsche Gewerkschaft, die diesen Anspr&#252;chen gerecht werden kann, derzeit die FAU.

Isi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sehe ich anders: Nur eine Gewerkschaft erfordert auch die prkatische Umsetzung der Prinzipien. In einer Partei ist es leicht, Phrasen zu dreschen und Stellvertreterpolitik zu machen, aber eine Gewerkschaft fordert eine gewerkschaftliche Praxis ein.</p>
<p>Allerding ist die einzige deutsche Gewerkschaft, die diesen Anspr&#252;chen gerecht werden kann, derzeit die FAU.</p>
<p>Isi</p>
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		<title>Von: Sepp Aigner</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13289</link>
		<dc:creator>Sepp Aigner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:08:37 +0000</pubDate>
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		<description>Der Ausgangspunkt einer Bestimmung dessen, was eine kommunistische Partei sein muss, sollte, finde ich, ihre Funktion sein. Die Arbeiterklasse muss so viel Macht entwickeln, dass sie die der Bourgeoisie in Frage stellen und ueberwinden kann. Darum geht es. 

Nun hat die Bourgeoisie einen gewaltigen Mchtapparat, einen viel groesseren und ausgereifteren uebrigens als zu Zeiten der Oktoberrevolution, der alle Tricks beherrscht und jedes - aber auch jedes ! - Gewaltmittel &quot;im Bedarfsfall&quot; anwendet.

Einen SOLCHEN Apparat muss man besiegen - was offensichtlich nicht gerade leicht ist.

Ich stelle mir eine kommunistische Partei so vor, dass bei ihr &quot;alle Faeden zusammenlaufen&quot;, von allem, was die Arbeiterklasse politisch unternimmt, von der Durchsetzung eines Zebratstreifens in einem Wohngebiet bis zum Generalstreik. In ihr muessen sich die konsquentesten und ehrlichsten Leute aus solchen Detailkaempfen sammeln, all die Detailanliegen auf das jeweils allerwichtigste konzentrieren und - obwohl das militaerische Bild schief ist, weil eine politische Organisation umfassendere Aufgaben hat - wie ein Generalstab und eine Kaderarmee funktionieren.

Das Problem ist, wie wir aus der Geschichte wissen, dass die beiden Strukturelemente Demokratie und Zentalisierung der Macht oft in Widerspruch zueinander geraten - entweder in der Richtung, dass die Zentrale sich ueber die Masse erhebt, oder in der Richtung, dass die Partei zum zahlosen Debattierklub wird. 

Beides ist kontraproduktiv. Das eine kann man an den regierenden kommunistischen Parteien der ehemaligen sozialistischen Staaten studieren, das andere z.B. an den Trotzkistenhaeuflein oder am sogenannten Eurokommunismus.

Die Einheit von Demokratie und gleichzeitiger zentralisierter Aktion kann man, glaube ich, letzten Endes nicht einfach ueber organisatorische Konzepte oder dadurch, dass man das &quot;dekretiert&quot; erzwingen.Das muss sich in der Praxis durchsetzen (und ist, wo es gelingt, auch gleich wieder gefaehrdet). Solange das ein lebendiger Prozess ist, sind kleine Schwankungen nach der einen oder anderen Seite hin auch nicht schlimm, wenn das nicht gerade in einer Lage passiert, in der es &quot;um die Wurst geht&quot;.

Hier machen die KI-Leute, glaub ich, einen Fehler. Sie kaprizieren sich darauf, dass die kommunistische Partei, die ihnen vorschwebt, jeglichen Revisionismus ausschliessen muss. Es ist allerdings eine Erfahrung, dass Revisionismus gefaehrlich ist. Aber er ist gerade deswegen gefaehrlich, weil er dauernd und unvermeidlich aus den Existenzbedingungen der Arbeiterklasse selbst heraus entsteht und nur konkret, da, wo er halt auftritt, bekaempft werden kann. Sein Auftreten &quot;auszuschliessen&quot;, indem man sich das ganz fest vornimmt, ist m. E. illusionaer, ein ultralinker Schlenker.

Ich finde, Kommunisten, die noch nicht organsiert sind, sollten das am besten in der DKP tun, weil das die Partei ist, die trotz ihrer Kleinheit immer noch die groesste Haufen ist und am ehesten das historische Erbe der KPD repraesentiert. Das ist naemlich auch so ein Punkt: Die gemachten Erfahrungen der vorhergehenden Generationen aufbewahren, die Organisation nicht abreissen lassen, auch dann nicht, wenn es zeitweise oder immer wieder gute Gruende fuer Unzufriedenheit mit dem eigenen Haufen gibt, Schwankungen und alle moeglichen Schwaechen auftreten. In der DKP ziehen sich bestimmte Diskussionen z.B. schon praktisch zwei Jahrzehnte hin. 

Ein Punkt ist seit langem die Einschaetzung der sogenannten Globalisierung und, in dem Zusammenhang, die Bedeutung der Nationalstaaten, die Gewichtung der Buendnisse im imperialistischen Lager, das Verhaeltnis zur linken Sozialdemokratie (PdL).- Und jetzt, mit der Weltwirtschaftskrise, klaert sich so manche theoretische Position einfach praktisch, wird widerlegt oder bestaetigt.

- Das ist, finde ich, ein Beispiel dafuer, dass es sich lohnt, Schwankungen lang auszuhalten - manchmal jahrzehntelang ! - und sich dreimal zu ueberlegen, ehe man wegen Differenzen gleich das Handtuch wirft, sich spaltet und den naechsten Haufen gruendet. 

Wo die kommunistische Bewegung staerker ist als in Deutschland, passiert das auch nicht so leicht. Letzte Endes ist die deutsche Vereinsmeierei auch Ausdruck der politischen Schwaeche und Isoliertheit der Kommunisten. Die portugiesische KP z.B. lebt auch seit langem mit gewissen inneren Differenzen, macht aber trotzdem eine kluge und erfolgreiche Politik. Wuenschen muss man sich natuerlich eine Partei wie die KKE, in der anscheinend grosse innere Einheit besteht und gleichzeitig eine straighte Politik gemacht wird. Aber das kann nur ein ERGEBNIS sein und nicht von VORNHEREIN dekretiert werden.

Uff, besser, ich hoer an der Stelle mal auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausgangspunkt einer Bestimmung dessen, was eine kommunistische Partei sein muss, sollte, finde ich, ihre Funktion sein. Die Arbeiterklasse muss so viel Macht entwickeln, dass sie die der Bourgeoisie in Frage stellen und ueberwinden kann. Darum geht es. </p>
<p>Nun hat die Bourgeoisie einen gewaltigen Mchtapparat, einen viel groesseren und ausgereifteren uebrigens als zu Zeiten der Oktoberrevolution, der alle Tricks beherrscht und jedes &#8211; aber auch jedes ! &#8211; Gewaltmittel &#8220;im Bedarfsfall&#8221; anwendet.</p>
<p>Einen SOLCHEN Apparat muss man besiegen &#8211; was offensichtlich nicht gerade leicht ist.</p>
<p>Ich stelle mir eine kommunistische Partei so vor, dass bei ihr &#8220;alle Faeden zusammenlaufen&#8221;, von allem, was die Arbeiterklasse politisch unternimmt, von der Durchsetzung eines Zebratstreifens in einem Wohngebiet bis zum Generalstreik. In ihr muessen sich die konsquentesten und ehrlichsten Leute aus solchen Detailkaempfen sammeln, all die Detailanliegen auf das jeweils allerwichtigste konzentrieren und &#8211; obwohl das militaerische Bild schief ist, weil eine politische Organisation umfassendere Aufgaben hat &#8211; wie ein Generalstab und eine Kaderarmee funktionieren.</p>
<p>Das Problem ist, wie wir aus der Geschichte wissen, dass die beiden Strukturelemente Demokratie und Zentalisierung der Macht oft in Widerspruch zueinander geraten &#8211; entweder in der Richtung, dass die Zentrale sich ueber die Masse erhebt, oder in der Richtung, dass die Partei zum zahlosen Debattierklub wird. </p>
<p>Beides ist kontraproduktiv. Das eine kann man an den regierenden kommunistischen Parteien der ehemaligen sozialistischen Staaten studieren, das andere z.B. an den Trotzkistenhaeuflein oder am sogenannten Eurokommunismus.</p>
<p>Die Einheit von Demokratie und gleichzeitiger zentralisierter Aktion kann man, glaube ich, letzten Endes nicht einfach ueber organisatorische Konzepte oder dadurch, dass man das &#8220;dekretiert&#8221; erzwingen.Das muss sich in der Praxis durchsetzen (und ist, wo es gelingt, auch gleich wieder gefaehrdet). Solange das ein lebendiger Prozess ist, sind kleine Schwankungen nach der einen oder anderen Seite hin auch nicht schlimm, wenn das nicht gerade in einer Lage passiert, in der es &#8220;um die Wurst geht&#8221;.</p>
<p>Hier machen die KI-Leute, glaub ich, einen Fehler. Sie kaprizieren sich darauf, dass die kommunistische Partei, die ihnen vorschwebt, jeglichen Revisionismus ausschliessen muss. Es ist allerdings eine Erfahrung, dass Revisionismus gefaehrlich ist. Aber er ist gerade deswegen gefaehrlich, weil er dauernd und unvermeidlich aus den Existenzbedingungen der Arbeiterklasse selbst heraus entsteht und nur konkret, da, wo er halt auftritt, bekaempft werden kann. Sein Auftreten &#8220;auszuschliessen&#8221;, indem man sich das ganz fest vornimmt, ist m. E. illusionaer, ein ultralinker Schlenker.</p>
<p>Ich finde, Kommunisten, die noch nicht organsiert sind, sollten das am besten in der DKP tun, weil das die Partei ist, die trotz ihrer Kleinheit immer noch die groesste Haufen ist und am ehesten das historische Erbe der KPD repraesentiert. Das ist naemlich auch so ein Punkt: Die gemachten Erfahrungen der vorhergehenden Generationen aufbewahren, die Organisation nicht abreissen lassen, auch dann nicht, wenn es zeitweise oder immer wieder gute Gruende fuer Unzufriedenheit mit dem eigenen Haufen gibt, Schwankungen und alle moeglichen Schwaechen auftreten. In der DKP ziehen sich bestimmte Diskussionen z.B. schon praktisch zwei Jahrzehnte hin. </p>
<p>Ein Punkt ist seit langem die Einschaetzung der sogenannten Globalisierung und, in dem Zusammenhang, die Bedeutung der Nationalstaaten, die Gewichtung der Buendnisse im imperialistischen Lager, das Verhaeltnis zur linken Sozialdemokratie (PdL).- Und jetzt, mit der Weltwirtschaftskrise, klaert sich so manche theoretische Position einfach praktisch, wird widerlegt oder bestaetigt.</p>
<p>- Das ist, finde ich, ein Beispiel dafuer, dass es sich lohnt, Schwankungen lang auszuhalten &#8211; manchmal jahrzehntelang ! &#8211; und sich dreimal zu ueberlegen, ehe man wegen Differenzen gleich das Handtuch wirft, sich spaltet und den naechsten Haufen gruendet. </p>
<p>Wo die kommunistische Bewegung staerker ist als in Deutschland, passiert das auch nicht so leicht. Letzte Endes ist die deutsche Vereinsmeierei auch Ausdruck der politischen Schwaeche und Isoliertheit der Kommunisten. Die portugiesische KP z.B. lebt auch seit langem mit gewissen inneren Differenzen, macht aber trotzdem eine kluge und erfolgreiche Politik. Wuenschen muss man sich natuerlich eine Partei wie die KKE, in der anscheinend grosse innere Einheit besteht und gleichzeitig eine straighte Politik gemacht wird. Aber das kann nur ein ERGEBNIS sein und nicht von VORNHEREIN dekretiert werden.</p>
<p>Uff, besser, ich hoer an der Stelle mal auf.</p>
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	<item>
		<title>Von: AnyMOUSE</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13288</link>
		<dc:creator>AnyMOUSE</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:40:04 +0000</pubDate>
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		<description>Deswegen zielte meine Idee erstmal darauf ab, wichtige Mandate zu erlangen, durch gezieltes Einsetzen von gemeinsamen Kandidaten. Somit h&#228;tten die eher linken Parteien mehr Stimmen bekommen... (siehe Post weiter oben)

Alles hat seine Vor- und Nachteile! So auch eine Partei mit weitreichend basisdemokratischen Entscheidungsprozessen, oder eine straff von oben gef&#252;hrte Organisation...

Um was zu erreichen, muss man oft eine gewisse Gr&#246;&#223;e und dadurch leider erst St&#228;rke und somit politische Relevanz erreicht haben. Aber wie es so ist, je gr&#246;&#223;er die Partei/Organisation ist, desto mehr Kompromisse m&#252;ssen eingegangen werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deswegen zielte meine Idee erstmal darauf ab, wichtige Mandate zu erlangen, durch gezieltes Einsetzen von gemeinsamen Kandidaten. Somit h&#228;tten die eher linken Parteien mehr Stimmen bekommen&#8230; (siehe Post weiter oben)</p>
<p>Alles hat seine Vor- und Nachteile! So auch eine Partei mit weitreichend basisdemokratischen Entscheidungsprozessen, oder eine straff von oben gef&#252;hrte Organisation&#8230;</p>
<p>Um was zu erreichen, muss man oft eine gewisse Gr&#246;&#223;e und dadurch leider erst St&#228;rke und somit politische Relevanz erreicht haben. Aber wie es so ist, je gr&#246;&#223;er die Partei/Organisation ist, desto mehr Kompromisse m&#252;ssen eingegangen werden&#8230;</p>
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		<title>Von: fulluht</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13285</link>
		<dc:creator>fulluht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das h&#246;rt sich sehr starr an und scheint innerparteiliche Demokratie, die ja nicht zuletzt von Rosa Luxemburg gefordert wurde, auszuschlie&#223;en? Eine Partei ist keine* milit&#228;rische Organisation, die von ein paar Leuten an der Spitze gef&#252;hrt wird. Der Input muss von allen Mitgliedern kommen. Ansonsten fangen wir dort wieder an, wo wir aufgeh&#246;rt haben. Nur wenige w&#252;rden sich einer solchen Partei anschlie&#223;en, und das mit Recht. Solange die Grunds&#228;tze der Partei nicht angetastet werden (z.B. Vergesellschaftung der PM), sollte dort Platz f&#252;r jede Meinung sein.

*sollte keine sein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das h&#246;rt sich sehr starr an und scheint innerparteiliche Demokratie, die ja nicht zuletzt von Rosa Luxemburg gefordert wurde, auszuschlie&#223;en? Eine Partei ist keine* milit&#228;rische Organisation, die von ein paar Leuten an der Spitze gef&#252;hrt wird. Der Input muss von allen Mitgliedern kommen. Ansonsten fangen wir dort wieder an, wo wir aufgeh&#246;rt haben. Nur wenige w&#252;rden sich einer solchen Partei anschlie&#223;en, und das mit Recht. Solange die Grunds&#228;tze der Partei nicht angetastet werden (z.B. Vergesellschaftung der PM), sollte dort Platz f&#252;r jede Meinung sein.</p>
<p>*sollte keine sein</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Eduardo</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13268</link>
		<dc:creator>Eduardo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 23:47:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Nur eine straff gef&#252;hrte Partei mit konsequenter Linie ist in der Lage, eine Gesellschaft zu f&#252;hren, in der es nicht nur um den gewerkschaftlichen Kampf um Lohnverbesserungen geht sondern um das Ganze an sich.&quot;
Das ist richtig. Es gibt aber ein Problem, das gleichzeitig eine Gefahr repraesentiert, und naemlich: was versteht sich unter &quot;eine straff gef&#252;hrte Partei mit konsequenter Linie&quot;? :roll:  :!:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nur eine straff gef&#252;hrte Partei mit konsequenter Linie ist in der Lage, eine Gesellschaft zu f&#252;hren, in der es nicht nur um den gewerkschaftlichen Kampf um Lohnverbesserungen geht sondern um das Ganze an sich.&#8221;<br />
Das ist richtig. Es gibt aber ein Problem, das gleichzeitig eine Gefahr repraesentiert, und naemlich: was versteht sich unter &#8220;eine straff gef&#252;hrte Partei mit konsequenter Linie&#8221;? <img src='http://www.woschod.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />   <img src='http://www.woschod.de/wp-includes/images/smilies/icon_exclaim.gif' alt=':!:' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: redflag</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13263</link>
		<dc:creator>redflag</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:49:15 +0000</pubDate>
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		<description>Warum oder? Im Sozialismus soll es soch auch eine Einheits-Gewerkschaft geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum oder? Im Sozialismus soll es soch auch eine Einheits-Gewerkschaft geben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Trixie</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13249</link>
		<dc:creator>Trixie</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:14:56 +0000</pubDate>
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		<description>H&#246;rt sich irgendwie gef&#228;hrlich an....nach Aberkennung der eigenen Meinung...wer gibt die Linie vor?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>H&#246;rt sich irgendwie gef&#228;hrlich an&#8230;.nach Aberkennung der eigenen Meinung&#8230;wer gibt die Linie vor?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: AnyMOUSE</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13247</link>
		<dc:creator>AnyMOUSE</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 10:54:39 +0000</pubDate>
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		<description>Das mag schon sein, dass es dann sehr viele Str&#246;mungen gibt, aber es l&#228;sst sich auch eine klare linke Position erkennen. 

In Deutschland ist es momentan leider so, dass vor allem durch die Direktkandidaten eine sehr ungenaue Repr&#228;sentation der Meinung stattfindet. Nehmen wir einmal an, Linke, Gr&#252;ne, DKP, MLPD, etc, w&#252;rden insgesamt vielleicht 60 Prozent der Erststimmen bekommen (also eine Mehrheit), k&#246;nnen diese jedoch trotzdem keinen Kandidaten stellen. Denn jede Partei einzeln d&#252;mpelt dann irgendwo bei 15% w&#228;hrend die CDU z.B. mit 20 Prozent dann doch eine &quot;klare&quot; Mehrheit bekommen hat. Die ganzen linken Stimmen in diesem Wahlkreis sind also egal, da keine linke Partei genug Stimmen bekommen hat. Die CDU allerdings kann mit ihrer eigentlichen Minderheit (gegen&#252;ber den linken Parteien im Ganzen) trotzdem das Direktmandat bekommen.

Von daher w&#228;re es meiner Meinung nach schon sinnvoll eine &#252;bergeordnete Partei/Gewerkschaft zu schaffen, um halt solche Chancen nicht verstreichen zu lassen. Aber da sind viele Politiker wahrscheinlich wieder zu kleinkariert und egoistisch um soetwas umzusetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mag schon sein, dass es dann sehr viele Str&#246;mungen gibt, aber es l&#228;sst sich auch eine klare linke Position erkennen. </p>
<p>In Deutschland ist es momentan leider so, dass vor allem durch die Direktkandidaten eine sehr ungenaue Repr&#228;sentation der Meinung stattfindet. Nehmen wir einmal an, Linke, Gr&#252;ne, DKP, MLPD, etc, w&#252;rden insgesamt vielleicht 60 Prozent der Erststimmen bekommen (also eine Mehrheit), k&#246;nnen diese jedoch trotzdem keinen Kandidaten stellen. Denn jede Partei einzeln d&#252;mpelt dann irgendwo bei 15% w&#228;hrend die CDU z.B. mit 20 Prozent dann doch eine &#8220;klare&#8221; Mehrheit bekommen hat. Die ganzen linken Stimmen in diesem Wahlkreis sind also egal, da keine linke Partei genug Stimmen bekommen hat. Die CDU allerdings kann mit ihrer eigentlichen Minderheit (gegen&#252;ber den linken Parteien im Ganzen) trotzdem das Direktmandat bekommen.</p>
<p>Von daher w&#228;re es meiner Meinung nach schon sinnvoll eine &#252;bergeordnete Partei/Gewerkschaft zu schaffen, um halt solche Chancen nicht verstreichen zu lassen. Aber da sind viele Politiker wahrscheinlich wieder zu kleinkariert und egoistisch um soetwas umzusetzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix</title>
		<link>http://www.woschod.de/2009/11/17/gewerkschaft-oder-partei/comment-page-1/#comment-13243</link>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 07:37:40 +0000</pubDate>
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		<description>Exakt, dem ist nichts hinzu zu f&#252;gen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Exakt, dem ist nichts hinzu zu f&#252;gen.</p>
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