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	<title>Kommentare zu: Kundgebung zum neuen Versammlungsgesetz in Sachsen</title>
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		<title>Von: Thomas Trueten</title>
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		<dc:creator>Thomas Trueten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 16:15:42 +0000</pubDate>
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		<description>Dazu die Presseerkl&#228;rung des Stuttgarter Versammlungsrechtsb&#252;ndnisses vom heutigen 22. Januar 2010:

Am vergangenen Mittwoch verabschiedete der S&#228;chsische Landtag ein versch&#228;rftes Versammlungsgesetz. Nach Bayern setzt nun Sachsen als zweites Bundesland die F&#246;deralismusreform mit einem eigenen Gesetz um, aber auch andere Bundesl&#228;nder wie Niedersachsen und Baden-W&#252;rttemberg arbeiten an eigenen Gesetzgebungen.

Zielsetzung des S&#228;chsischen Versammlungsgesetzes ist es, gegen „St&#246;rungen der &#246;ffentlichen Sicherheit und Ordnung durch Versammlungen von Rechtsextremisten und Gegendemonstrationen von Linksextremisten“ besser vorgehen zu k&#246;nnen. Auf Wunsch der s&#228;chsischen Landesregierung wurde dieses nun binnen k&#252;rzester Zeit durchgesetzt, da am 13. Februar der gr&#246;&#223;te Naziaufmarsch Europas in Dresden stattfinden soll.

W&#228;hrend die Stadt Dresden wenig Engagement zeigt, den rechtsextremen Gro&#223;event zu verhindern, nutzte die Staatsanwaltschaft das versammlungsfeindliche Klima, um gegen Antifaschistische Strukturen vorzugehen. So fanden am vergangenen Dienstag mehrere Hausdurchsuchungen statt. Betroffen war die Landesgesch&#228;ftsstelle der Partei Die Linke in Sachsen und der Infoladen „Red Stuff“ in Berlin-Kreuzberg. Anlass sind verschiedene Aufrufe, den Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden zu „blockieren“. Dies sei, laut Durchsuchungsbefehl, als „grobe St&#246;rung des Aufzugs“ zu verstehen. So wird das Plakat, mit dem &#252;ber 300 Organisationen und 1500 Unterst&#252;tzer zu Blockaden des Naziaufmarsches aufrufen inzwischen als „Aufruf zu Straftaten“ bezeichnet.

Der Sprecher des Stuttgarter B&#252;ndnisses f&#252;r Versammlungsfreiheit, Thomas Tr&#252;ten, kommentierte die Gesetzesversch&#228;rfung und die Durchsuchungen:

„Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, unliebsames politisches und soziales Engagement zu unterbinden. Dass die s&#228;chsische Landesregierung Naziaufm&#228;rsche, die die Relativierung des Nationalsozialismus zum Inhalt haben, mit antifaschistischen Aktivit&#228;ten gleichsetzt, ist geschmacklos und ein Hohn auf die Opfer des Faschismus.“

Mit Blick auf Baden-W&#252;rttemberg erkl&#228;rte er:

„Dass die Landesregierung weiterhin vorgibt, aus antifaschistischer Intention an einer Versch&#228;rfung des Versammlungsgesetzes zu arbeiten, ist eine Farce. In Bayern hat sich schon lange gezeigt, dass derartige Gesetzgebungen vollkommen ungeeignet sind, um Naziumtriebe zu unterbinden. &#220;ber 100 Organisationen und zahlreiche Einzelpersonen aus Baden-W&#252;rttemberg haben sich im B&#252;ndnis f&#252;r Versammlungsfreiheit zusammengeschlossen. Sie bezeichnen die aktuellen baden-w&#252;rttembergische Pl&#228;ne als inakzeptabel. Wir fordern die schwarz-gelbe Landesregierung auf, die Pl&#228;ne zur Versch&#228;rfung des Versammlungsgesetzes ersatzlos zur&#252;ckzuziehen.“

Das Stuttgarter B&#252;ndnis f&#252;r Versammlungsfreiheit h&#228;lt daran fest, gegen die Gesetzesversch&#228;rfung vorzugehen und ruft dazu auf, am 13. Februar das Versammlungsrecht auf antifaschistischer Grundlage zu verteidigen.

F&#252;r das &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info&quot;&gt;Stuttgarter B&#252;ndnis f&#252;r Versammlungsfreiheit&lt;/a&gt;
Thomas Tr&#252;ten

Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht2009.de/neu/pics/BdsVersammlungsrechtStuttgartPressemitteilung22102010.pdf&quot;&gt;Presseerkl&#228;rung 22. Januar 2010&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu die Presseerkl&#228;rung des Stuttgarter Versammlungsrechtsb&#252;ndnisses vom heutigen 22. Januar 2010:</p>
<p>Am vergangenen Mittwoch verabschiedete der S&#228;chsische Landtag ein versch&#228;rftes Versammlungsgesetz. Nach Bayern setzt nun Sachsen als zweites Bundesland die F&#246;deralismusreform mit einem eigenen Gesetz um, aber auch andere Bundesl&#228;nder wie Niedersachsen und Baden-W&#252;rttemberg arbeiten an eigenen Gesetzgebungen.</p>
<p>Zielsetzung des S&#228;chsischen Versammlungsgesetzes ist es, gegen „St&#246;rungen der &#246;ffentlichen Sicherheit und Ordnung durch Versammlungen von Rechtsextremisten und Gegendemonstrationen von Linksextremisten“ besser vorgehen zu k&#246;nnen. Auf Wunsch der s&#228;chsischen Landesregierung wurde dieses nun binnen k&#252;rzester Zeit durchgesetzt, da am 13. Februar der gr&#246;&#223;te Naziaufmarsch Europas in Dresden stattfinden soll.</p>
<p>W&#228;hrend die Stadt Dresden wenig Engagement zeigt, den rechtsextremen Gro&#223;event zu verhindern, nutzte die Staatsanwaltschaft das versammlungsfeindliche Klima, um gegen Antifaschistische Strukturen vorzugehen. So fanden am vergangenen Dienstag mehrere Hausdurchsuchungen statt. Betroffen war die Landesgesch&#228;ftsstelle der Partei Die Linke in Sachsen und der Infoladen „Red Stuff“ in Berlin-Kreuzberg. Anlass sind verschiedene Aufrufe, den Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden zu „blockieren“. Dies sei, laut Durchsuchungsbefehl, als „grobe St&#246;rung des Aufzugs“ zu verstehen. So wird das Plakat, mit dem &#252;ber 300 Organisationen und 1500 Unterst&#252;tzer zu Blockaden des Naziaufmarsches aufrufen inzwischen als „Aufruf zu Straftaten“ bezeichnet.</p>
<p>Der Sprecher des Stuttgarter B&#252;ndnisses f&#252;r Versammlungsfreiheit, Thomas Tr&#252;ten, kommentierte die Gesetzesversch&#228;rfung und die Durchsuchungen:</p>
<p>„Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, unliebsames politisches und soziales Engagement zu unterbinden. Dass die s&#228;chsische Landesregierung Naziaufm&#228;rsche, die die Relativierung des Nationalsozialismus zum Inhalt haben, mit antifaschistischen Aktivit&#228;ten gleichsetzt, ist geschmacklos und ein Hohn auf die Opfer des Faschismus.“</p>
<p>Mit Blick auf Baden-W&#252;rttemberg erkl&#228;rte er:</p>
<p>„Dass die Landesregierung weiterhin vorgibt, aus antifaschistischer Intention an einer Versch&#228;rfung des Versammlungsgesetzes zu arbeiten, ist eine Farce. In Bayern hat sich schon lange gezeigt, dass derartige Gesetzgebungen vollkommen ungeeignet sind, um Naziumtriebe zu unterbinden. &#220;ber 100 Organisationen und zahlreiche Einzelpersonen aus Baden-W&#252;rttemberg haben sich im B&#252;ndnis f&#252;r Versammlungsfreiheit zusammengeschlossen. Sie bezeichnen die aktuellen baden-w&#252;rttembergische Pl&#228;ne als inakzeptabel. Wir fordern die schwarz-gelbe Landesregierung auf, die Pl&#228;ne zur Versch&#228;rfung des Versammlungsgesetzes ersatzlos zur&#252;ckzuziehen.“</p>
<p>Das Stuttgarter B&#252;ndnis f&#252;r Versammlungsfreiheit h&#228;lt daran fest, gegen die Gesetzesversch&#228;rfung vorzugehen und ruft dazu auf, am 13. Februar das Versammlungsrecht auf antifaschistischer Grundlage zu verteidigen.</p>
<p>F&#252;r das <a href="http://www.versammlungsrecht.info">Stuttgarter B&#252;ndnis f&#252;r Versammlungsfreiheit</a><br />
Thomas Tr&#252;ten</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.versammlungsrecht2009.de/neu/pics/BdsVersammlungsrechtStuttgartPressemitteilung22102010.pdf">Presseerkl&#228;rung 22. Januar 2010</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: trueten.de - Willkommen in unserem Blog!</title>
		<link>http://www.woschod.de/2010/01/20/kundgebung-zum-neuen-versammlungsgesetz-in-sachsen/comment-page-1/#comment-15936</link>
		<dc:creator>trueten.de - Willkommen in unserem Blog!</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:54:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Was mir heute wichtig erscheint #182...&lt;/strong&gt;

Strafbar: Da auch ich mich durch die Unterzeichnung des Aufrufs zur Gegendemo gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 13. Februar vielleicht schon strafbar gemacht habe, frage ich mich, ob ich jetzt noch auf ein Video verweisen darf, in dem erkl&#228;rt wird...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was mir heute wichtig erscheint #182&#8230;</strong></p>
<p>Strafbar: Da auch ich mich durch die Unterzeichnung des Aufrufs zur Gegendemo gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 13. Februar vielleicht schon strafbar gemacht habe, frage ich mich, ob ich jetzt noch auf ein Video verweisen darf, in dem erkl&#228;rt wird&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: kucaf</title>
		<link>http://www.woschod.de/2010/01/20/kundgebung-zum-neuen-versammlungsgesetz-in-sachsen/comment-page-1/#comment-15932</link>
		<dc:creator>kucaf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:07:25 +0000</pubDate>
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		<description>Und, eigentlich doch nicht verwunderlich, nicht nur das eine Kr&#228;he der anderen kein Auge aus hackt, so hat es auch etwas mit Nachsicht gegen&#252;ber den eigenen Z&#246;glingen zu tun! Ob es nun den einen oder anderen passt, die faschistische Ideologie ist ein Bestandteil der b&#252;rgerlichen Ideologie, entspringt ihr, wird &#252;ber diese aber nie hinausgehen! Was wundert da, dass, bevor sich wirkungsvoller linker Protest gegen den Naziaufmarsch formiert und manifestiert, schon mal versucht wird die linke Ausrichtung des Protestes abzuschw&#228;chen und diese im eigenem Interesse zu vereinnahmen, wenn dieses nicht gelingt, wird mit den Mitteln des Rechtsstaates dagegen vorgegangen. Die schwierigste Aufgabe f&#252;r die Protest-vereinnahmen-oder-verhindern-wollenden ist dabei das eigene Gesicht zu waren. 
Das das angestrebte Gesetz nun v&#246;llig Nutzlos ist, stimmt zwar im Zusammenhang mit dem geplanten Aufmarsch, aber nicht f&#252;r die eigentliche Zielsetzung, die linke Bewegung zu schw&#228;chen. Und ich kann mich irren, aber ist die Situation f&#252;r ein solches Gesetz im Moment nicht sehr g&#252;nstig, da viele B&#252;rger nicht wissen was eigentlich hinter diesem Gesetz steckt und der Illusion folgen, Aufm&#228;rsche von Faschisten damit verhindern zu k&#246;nnen? Au&#223;erdem, was sind schon verfassungsrechtliche Bedenken, wenn es um die Erhaltung der Macht geht! Eine Gefahr f&#252;r dieses System ist noch nie von den faschistischen Horden ausgegangen, diese haben durchaus ihren Platz und ihre Aufgabe in diesem System. Mit einer linken Bewegung sieht es da schon etwas anders aus, besonders wenn diese sich entwickelt, formiert und letztendlich zum Schluss kommt, dieses System selbst infrage zu stellen. Auch wenn dieses im Moment noch nicht so sein sollte, so schlummern in einer solchen Bewegung immer die Potenzen zur notwendigen System&#252;berwindung. Nicht vom faschistischem Mob geht eine Gefahr f&#252;r dieses System aus, auch wenn von diesem eine Gefahr f&#252;r die Menschen ausgeht und dementsprechend sind auch die Handlungen der Macht-vertretenden und -erhaltenden Institutionen. 
Viel Erfolg beim Protest!
Solidarischen Gru&#223;
Thomas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und, eigentlich doch nicht verwunderlich, nicht nur das eine Kr&#228;he der anderen kein Auge aus hackt, so hat es auch etwas mit Nachsicht gegen&#252;ber den eigenen Z&#246;glingen zu tun! Ob es nun den einen oder anderen passt, die faschistische Ideologie ist ein Bestandteil der b&#252;rgerlichen Ideologie, entspringt ihr, wird &#252;ber diese aber nie hinausgehen! Was wundert da, dass, bevor sich wirkungsvoller linker Protest gegen den Naziaufmarsch formiert und manifestiert, schon mal versucht wird die linke Ausrichtung des Protestes abzuschw&#228;chen und diese im eigenem Interesse zu vereinnahmen, wenn dieses nicht gelingt, wird mit den Mitteln des Rechtsstaates dagegen vorgegangen. Die schwierigste Aufgabe f&#252;r die Protest-vereinnahmen-oder-verhindern-wollenden ist dabei das eigene Gesicht zu waren.<br />
Das das angestrebte Gesetz nun v&#246;llig Nutzlos ist, stimmt zwar im Zusammenhang mit dem geplanten Aufmarsch, aber nicht f&#252;r die eigentliche Zielsetzung, die linke Bewegung zu schw&#228;chen. Und ich kann mich irren, aber ist die Situation f&#252;r ein solches Gesetz im Moment nicht sehr g&#252;nstig, da viele B&#252;rger nicht wissen was eigentlich hinter diesem Gesetz steckt und der Illusion folgen, Aufm&#228;rsche von Faschisten damit verhindern zu k&#246;nnen? Au&#223;erdem, was sind schon verfassungsrechtliche Bedenken, wenn es um die Erhaltung der Macht geht! Eine Gefahr f&#252;r dieses System ist noch nie von den faschistischen Horden ausgegangen, diese haben durchaus ihren Platz und ihre Aufgabe in diesem System. Mit einer linken Bewegung sieht es da schon etwas anders aus, besonders wenn diese sich entwickelt, formiert und letztendlich zum Schluss kommt, dieses System selbst infrage zu stellen. Auch wenn dieses im Moment noch nicht so sein sollte, so schlummern in einer solchen Bewegung immer die Potenzen zur notwendigen System&#252;berwindung. Nicht vom faschistischem Mob geht eine Gefahr f&#252;r dieses System aus, auch wenn von diesem eine Gefahr f&#252;r die Menschen ausgeht und dementsprechend sind auch die Handlungen der Macht-vertretenden und -erhaltenden Institutionen.<br />
Viel Erfolg beim Protest!<br />
Solidarischen Gru&#223;<br />
Thomas</p>
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