Spot(t)light (54) – 13. Februar 2010
14. Februar 2010 22:38Anlässlich unseres Erfolges gegen die Nazis will ich hier noch einige Links zusammenfassen.
Eines gleich mal vorneweg: Nazis haben kleine Schwänze!
Wer meinen ausführlichen Bericht noch nicht gelesen haben sollte, tut es bitte jetzt!
Thomas hat sich bereits die Mühe gemacht und vieles zusammengetragen. Zum einen die verfälschenden Medienberichte von der Menschenkette, die uns vor den braunen Horden bewahrt hat, anderseits aber auch viele Links zu Berichten und Fotos sowie diverse Videos. Also, unbedingt reinschauen: “Dresden: Die Menschenkette macht’s. Oder?”
Weitere Zusammenfassungen gibt es bei Indymedia: “Bilder aus Dresden”. Da auch allem mit Verweisen auf Flickr . Außerdem noch einen guten Bericht: “Dresden – Massenblockaden: Ablauf”
Erwähnt werden muss auf jeden Fall auch: www.dresden-nazifrei.com.
Explizit möchte ich auch auf die Fotos bei Recherche Ost hinweisen: “Im Kessel von Dresden”.
Die Junge Welt glänzt, wie wäre es anders zu erwarten, gleich mit drei Artikeln, darunter einem Interview: “Eindrucksvolles Signal” – “Dresden setzt sich quer” – “Wir werden das im Jahr 2011 genauso machen”
Weil die Junge Welt so klare Worte findet, zwei Zitate:
Ganz im Gegensatz zu den engagierten Blockierern, die den Aufmarsch der Nazis konkret verhinderten, blieb das offizielle Sachsen seiner politischen Linie treu. In weiter Ferne zum Aufzug des braunen Mobs veranstaltete die Dresdner Politik eine Menschenkette. Nicht nur der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (beide CDU), sondern auch Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Die Linke) übten sich im feierlichen Händchenhalten gegen »Extremisten« und sattsam bekannten Betroffenheitsduseleien.
Etwa 10000 Menschen hatten sich ebenfalls am Samstag fernab des Aufmarschortes der Neonazis versammelt und eine Menschenkette in der Altstadt gebildet. Harsche Kritik an der auf Initiative der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) durchgeführten Aktion äußerte der Vorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Heinrich Fink. Ohne den beteiligten Bürgern zu nahe treten zu wollen, müsse festgehalten werden, daß Symbolpolitik nicht ausreiche, einen Aufmarsch gewalttätiger Neofaschisten zu stoppen.


