Archiv für Mai, 2010

Horst Köhler Gedenksong

(Danke Andreas!)

Rosario hat gemalt

Bitte nur positive Kommentare! ;)

Que se puede hacer en un dia libre? Dibujar y pintar siempre son una buena opcion de ocio. Despues de 12 horas de trabajo, y mientras convives con tus personas preferidas, en una tarde soleada, hacer un poco de arte es una excelente manera de pasar el tiempo, relajandose y expresando un poco de creatividad. Asi que para aquellos que entiendas este texto, los invito a todos a postear algo bueno.

Ohne Worte…

Karatekid

Recherche: Die systematische Judenvernichtung

Ich habe eine Mail bekommen, vielleicht kann jemand meiner Leser etwas dazu sagen?

… eine kleine Anfrage, in der Hoffnung, daß Sie mir weiterhelfen können.

Seit mehreren Wochen arbeite ich an unterschiedlichen Themen, die sich vorwiegend mit dem Faschismus beschäftigen. Während ich viele Artikel oder Kurzgeschichten aus mir heraus oder in Verbindung mit einer gewissenhaften Recherche relativ schnell erarbeiten kann, stehe ich momentan vor einem Recherche-Rätsel.

Das Thema ist die systematische Judenvernichtung. Es gab – so meine Erinnerung an eine Information – eine geheime Konferenz der Nazis, in der schon 1935 jede größere Einzelheit der Judenvernichtung geplant wurde, um den zweiten Weltkrieg vorzubereiten.

Leider weiß ich weder den Titel noch den Autor dieses Buches; eine Internetrecherche, die mehr als zwei Tage dauerte, brachte kein Ergebnis. Da ich mir jedoch wirklich sicher bin, daß es solche eine Konferenz gegeben haben muß, wird es auch dieses Buch geben.

Können Sie mir bitte weiterhelfen?

Kurz & Knapp

Geht ja auch noch: http://goo.gl/gxmq

Dokumentation einer Hausbesetzung und -räumung

Straßenfest und Besetzung der Liststraße 8 in Dresden.

Quelle: Utopien entdecken.

Siehe auch: “Hausbesetzung und Räumung der Liststraße 8: Die Stadt/Stadtentwässerungs GmbH kennt kein Erbarmen” und “Das Konzept für die Liststraße 8″

Stuttgart: Schnellgerichtsverfahren zum 1. Mai: 4 Monate und 2 Wochen für einen angeblichen Tritt

Verfasst von: Rote Hilfe/Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen.
Quelle: linksunten.indymedia.org
Verfasst am: 07.05.2010 – 21:01. Geschehen am: Freitag, 07. Mai 2010.
Gefunden bei trueten.de

Dem im Rahmen der Revolutionären 1. Mai Demonstration Festgenommene wurde am Freitag, den 7. Mai in einem Schnellgerichtsverfahren der Prozess gemacht.

Vorgeworfen wurde ihm bei den Übergriffen der Polizei, die ein zu langes Transparent (!) beschlagnahmen wollten, einen Beamten getreten zu haben. Trotz widersprüchlicher Aussagen der drei Zeugen, die allesamt Polizisten waren, wurde der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von 4 Monaten und 2 Wochen auf zwei Jahre Bewährung verurteilt. Bis zu seinem Prozess befand sich der Angeklagte in Untersuchungshaft.

Hintergrund

Hintergrund des Ganzen waren die Übergriffe der Polizei, die das Fronttransparent der Revolutionären 1. Mai Demo beschlagnahmen wollte, da das Transparent gegen die Auflage verstoßen hat, die vorschrieb, dass Transparente eine Maximallänge von 3 Metern haben dürfe. Die Frage welchen Sinn diese Auflage haben sollte, wurde leider nicht verhandelt.

Bei diesen Auseinandersetzungen, die von den Beamten mit Schlagstöcken und dem massiven Einsatz von Pfefferspray geführt wurde, kam es zu diesem Tritt, der bei dem Beamten keine Verletzungen hervorrief und ihn nur kurz zum „durchatmen“ zwang.

Beweise und Zeugen

Nur einer der geladenen Zeugen, der sich als Zivilpolizist an der Seite der Demonstration befand, wollte den Tritt dem Angeklagten zuordnen können, woraufhin die Beamten diese Person dann bis zum Ende der Demonstration nicht mehr aus den Augen liessen und ihn dann schließlich bei der Abschlusskundgebung festnahmen. Bei der Festnahme soll er sich dem Handgriff der Polizei entzogen haben und damit Widerstand geleistet haben..

Nach seiner Festnahme wurde er am Sonntag, den 2. Mai einem Haftrichter vorgeführt der veranlasste, dass er bis zu dem Schnellgerichtsverfahren am 7. Mai in Haft komme.

Urteil

Dem Plädoyer des Staatsanwaltschaft Biehl zu Folge, der sich bereits mehrmals dadurch hervorgetan getan hat gegen Linke in besonderer Härte vorzugehen (zuletzt im Oktober 2009, als er einen Antifaschisten ohne Beweise in U-Haft steckte), müsse bei dem jetzt Angeklagten, der bereits einige Strafbefehle wegen Widerstand und ähnlichem bekommen hat, „endlich ein Zeichen“ gesetzt werden, der es ihm verdeutliche, dass man sich nicht in dieser Weise zur Wehr setzen darf. In ordentlicher Staatsmanier verwies er darauf, dass man ja durchaus seine Meinung sagen dürfe, aber halt nur so wie es die Polizei vorschreibe und manifestierte damit das staatliche Gewaltmonopol. Seine Forderung belief sich auf 7 Monate auf Bewährung.

In der Beweisaufnahme konnte zwar zu keiner Zeit einwandfrei festgestellt werden, dass der Angeklagte getreten hat, dennoch folgte die Richterin dem Staatsanwalt in seiner Argumentation und verurteilte den Angeklagten sowohl wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Widerstand (er soll sich mit dieser Handlung einer polizeilichen Aktion – der Beschlagnahmung des Transparentes – widersetzt haben) zu 4 Monaten, als auch wegen Widerstandes bei der Festnahme zu den restlichen 2 Wochen – mit dem Verweis, dass die Polizei doch nur ihren Job gemacht habe und dass diese beim nächsten Mal evtl. „die Linken“ mit ihrem Körper beschützen müsse.

Fazit

Der Angeklagte wurde nur aufgrund einer Aussage eine Woche lang in U-Haft gesteckt, es wurde ein Schnellgerichtsverfahren gegen ihn angestrengt und schließlich zu 4 Monaten und 2 Wochen auf zwei Jahre Bewährung verurteilt, weil ein Polizist, der die Demonstration angegriffen hat, einen Tritt abbekommen hat und keine Verletzungen davon getragen hat.

Rote Hilfe OG Stuttgart
Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Stuttgart

Das von der Polizei bemäkelte Transparent war übrigens ganze 34 Zentimeter zu lang…

Muss auch mal hier gesagt werden:

Bundesliga!!!!

8. Mai 1945: Game Over Krauts!

Zum Tag des Sieges:

Quelle: addn.me

Außerdem wurde ich noch auf diesen Link hingewiesen: http://grand-pobeda.rutube.ru/

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten erklärt:

8. Mai 2010 – 65. Jahrestag der Befreiung – Tag des Sieges

Vor 65 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus.

Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtenden Regimes des Hitler-Faschismus,

- das politische Gegner und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte und inhaftierte,
- das Menschen allein aus einer konstruierten Rassezugehörigkeit als Juden, als Sinti und Roma, als Slawen millionenfach ermordete,
- das alle Nachbarstaaten in Europa und selbst Länder und Völker in anderen Teilen der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog, ein Krieg, der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.
- Die faschistischen Weltherrschaftspläne wurden durch das gemeinsame Handeln der Anti-Hitler-Koalition gestoppt.

Es waren die Angehörigen der Streitkräfte der Alliierten, vor allem die Angehörigen der sowjetischen Armee, die die Hauptlast des Krieges trugen (27.000.000 zivile und militärische Opfer in der UdSSR), die diese Bedrohung auch militärisch zerschlugen.

Es waren die Partisanen und Widerstandskämpfer in allen okkupierten Ländern und auch in Deutschland selber, die ihr Leben einsetzten für die Freiheit ihrer Heimat. Diese nationale Befreiungsbewegung umfasste Frauen und Männer, Kommunisten und Katholiken, Liberale und Sozialdemokraten, Gewerkschafter und auch Konservative.

Wir ehren all diese Patrioten, den Beitrag der antifaschistischen Allianz und der nationalen Befreiungsbewegungen der Völker.

Der 8. Mai 1945 ist damit der Tag der Befreiung und des Sieges für alle vom deutschen Faschismus bedrohten Völker, für die Kämpfer gegen den Faschismus in allen Ländern, für alle Verfolgten und Opfer faschistischer Regime. Diese historische Wahrheit wird zunehmend verdrängt. Die Verbrechen des Faschismus werden relativiert, Kollaborateure rehabilitiert oder zu “Freiheitshelden” stilisiert. Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – FIR – Bund der Antifaschisten verwahrt sich gegen alle Versuche der Etablierung eines reaktionären Geschichtsbildes – geprägt von Totalitarismusdoktrin und Geschichtsverfälschung – in Europa.

Wir erinnern anlässlich dieses Jahrestages daran:

Der 8. Mai 1945 markiert den Beginn einer neuen Politik in den internationalen Beziehungen. Die Gemeinsamkeit des Handelns aller Nazigegner schuf die Grundlage für die Gründung der Vereinten Nationen und die Fixierung von Grundlagen des Völkerrechts, die die Basis für die Verfolgung und Verurteilung der Hauptkriegsverbrecher im Nürnberger Tribunal darstellten.

Nach dem Sieg über den Nazifaschismus erhielten die Völker verschiedener Länder zum ersten Mal politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Rechte, die in ihren Verfassungen und Rechtsgrundlagen fixiert worden waren. Dies war auch bedeutend für die Verstärkung des antikolonialen und antifaschistischen Kampfes in den Ländern, in denen solche Regime noch bestanden.

Heute gilt oftmals – im Gefolge des Zusammenbruchs der früher sozialistischen Länder – das “Recht des Stärkeren” in den internationalen Beziehungen. Vereinbarungen und internationales Recht – entstanden unter dem Dach der UNO – wird gebrochen und ausgesetzt. Daher müssen wir unseren Kampf verstärken gegen imperialistische Interventionen und Übergriffe, gegen Militarisierung und für die Wiederherstellung der Autorität des internationalen Rechts und der Entschließungen der Vereinten Nationen.

Die gemeinsame Losung aller Antifaschisten lautete “Nie wieder!” Dies ist Verpflichtung für heute und morgen. Gemeinsam mit den Angehörigen heutiger Generationen handeln wir

- gegen Neofaschismus, extreme Rechte und Rechtspopulismus,
- gegen soziale Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus,
- gegen Krieg und Terrorismus sowie deren gesellschaftlichen Wurzeln.

Ausgehend von der Gemeinsamkeit im Handeln gegen die faschistische Barbarei treten die 65 Mitgliedsorganisationen der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten in Israel und Europa heute ein

- für Frieden und Abrüstung,
- für politische und soziale Menschenrechte, für Demokratie.

So schaffen wir eine “neue Welt des Friedens und der Freiheit!”