Archiv für August, 2010

Schön das wir da mal drüber gesprochen haben…

Sowas findet man ab und an leider auch in den Kommentaren. Zum Beispiel zum Thema “40 Jahre auf der sicheren Seite”.

Aber weil es so schön krank und dumm ist, bekommt es sogar einen eigenen Blogeintrag. Das ganze ist natürlich sic.

Hallo zusammen,heute habe ich erfahren,das es wieder FDJodler gibt,die wollen am 3.9.10 in Dresden mit aufmarschieren(Grund wahrscheinlich Kriegsbegin 39 ?)Wieso sich so eine Org.wieder gründen könnte ist mir nicht klar(oder war sie nie aufgelöst)Ich hoffe sie steht unter Beobachtung,denn solche Org.dürfen niewieder ein Sprachroh bekommen(ich setze sie mit der Hitlerjungend gleich)
Peter s.es ist wohl schon eine Weile her,Dein Beitrag.Ich kann nur sagen Du bist krank und wahrscheinlich ein Gehirngrüppel.Strauß hat Kredit gegeben um die Staatsverbrecher zu einer menschlichen Politik gegenüber ihren Bürgern zu bewegen.Der Staat war so platt 89,das es nur eine Frage der Zeit gewesen wäre das er als totaler Bettler bei der Weltbank angefragt hätte.Modrow wollte in Davos von Kohl 15 Milliarden das ist Dir wahrscheinlich entgangen und was die Einheit gekostet kenns Du auch nicht.
Der Hammer ist ja,40 Jahre Knast für Faschisten,von den SED Faschisten hast Du noch nichts gehört,die MfS Leute laufen noch frei herum die Verbrechen zuverantworten haben und sich jetzt auf die Rechtsstaatlichkeit berufen.Die Opfer zum teil nach 20 Jahren noch betroht werden.Die Mehrzahl der DDR Bevölkerung hat 89 die 2.Diktatur zu Teufel gejagt.Du solltest Dich lieber einsetzen das die Linke verschwindet,damit nicht noch eine 3.Diktatur in D.entsteht

Das ist übrigens kein Fake, der Typ schreibt immer so, auch an anderen Stellen im Internet. Aus Datenschutzgründen werde ich selbstverständlich keine weiteren Informationen dazu rausrücken.

Hier gibts was in die Ohren (43): Takeover by Escape From Sickness@ B4-Xmas 2009

Gestern Abend, live in Dresden in der Chemiefabrik.

Escape From Sickness aus der kleinen Schweiz.

Guggst Du auch da: www.myspace.com/escapefromsickness

Aufruf zur Kundgebung am Weltfriedenstag am 1. September 2010, 18.00 Uhr, vor der Drei Königs Kirche auf der Hauptstraße in Dresden

(Download des Aufruf als PDF-Datei)

Dresden mahnt!
Geben wir dem Frieden endlich eine Chance!
Truppen raus aus Afghanistan!

Bereits seit neun Jahren beteiligt sich die Bundesrepublik am Krieg in Afghanistan. Ex-
Bundespräsident Horst Köhler drückte sehr verhalten aus, was längst bekannt ist: In diesem Krieg
geht es um deutsche Kapitalinteressen, um Einflußsphären und Rohstoffressourcen. Deutsche
Soldaten sind keine Entwicklungshelfer in Uniform. Sie führen Krieg am Hindukusch. Dieser Krieg
schafft keinen Frieden für die 33 Millionen Einwohner Afghanistans.

Während andere NATO-Staaten, wie Kanada und die Niederlande, den Abzug ihrer Truppen für
2010/2011 ankündigten, hält die Bundesregierung den Krieg in Afghanistan für die größte
Bewährungsprobe der NATO. Bundeskanzlerin Merkel sprach vom „Lackmustest für die Zukunft
der NATO“.

Laut Umfragen sind 70 Prozent der Bundesbürger, entgegen den Kriegsbefürwortern im
Bundestag, für den schnellstmöglichen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Doch um aus
dieser demoskopischen Mehrheit eine politisch wirksame Kraft zu entwickeln, bedarf es
außerparlamentarischer Massenaktionen.

In Dresden, dieser durch Krieg schwer geprüften Stadt, erheben wir deshalb öffentlich unsere
Stimme gegen die Fortsetzung des Krieges in Afghanistan.

Wir fordern:

  • Die sofortige Einstellung weiterer Waffenlieferungen;
  • Den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan;
  • Schluß mit der illegalen militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig für Kriegseinsätze !

Wir fordern alle Bundestagsabgeordneten auf, im Dezember gegen die anstehende
Mandatsverlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan zu stimmen. Wir bekunden am
Weltfriedenstag 2010 unseren Willen:

Truppen raus aus Afghanistan!
Frieden in Afghanistan statt Krieg!
Truppenabzug jetzt!
Abrüstung statt Sozialabbau!

Unterstützer des Aufrufs (Stand: 31. Juli)

Deutscher Freidenker-Verband, Mitgliedergruppe Dresden
Deutsche Kommunistische Partei, Dresden
Freie Deutsche Jugend, Dresden
Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V., Dresden
Kommunistische Initiative, Dresden
Kommunistische Partei Deutschlands, Dresden
Kommunistische Partei Deutschlands(Bolschewiki), Dresden
Kommunistische Plattform bei der Partei Die Linke, Dresden
Revolutionärer Freundschaftsbund, Dresden
RotFuchs – Förderverein , Dresden
Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, Dresden

Offener Brief der BlockadeteilnehmerInnen am Bauzaun-Tor des Stuttgarter Hauptbahnhofs vom 26. 8. 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Beginn des Abrisses des Nordflügels am 25. 8. wollen die S21-Macher die Flucht nach vorne antreten. Sie spekulieren darauf, dass der Widerstand zusammenbricht. Das Gegenteil ist der Fall. Das hat der gestrige Tag bereits gezeigt.

Zehntausende S21-Gegner haben sich spontan am Hauptbahnhof versammelt, Straßen und das Tor am Bauzaun blockiert. Der Widerstand gegen S21 hat damit einen neuen Höhepunkt erreicht und geht jetzt mit einer Rund-um-die-Uhr-Blockade weiter.

Für den morgigen Freitag mobilisiert das Aktionsbündnis zu einer Großdemonstration.

Ein Großteil der S21-Gegner, der Demonstranten und Blockierer sind abhängig Beschäftigte, viele sind Gewerkschaftsmitglieder, darunter Vertrauensleute und Betriebsräte.
Wir denken, dass es höchste Eisenbahn ist, dass sich die Gewerkschaften aktiv in den Widerstand gegen S21 einbringen.

Den Beschlüssen verschiedener Gewerkschaften gegen S21 müssen endlich Taten folgen.

Wir fordern euch auf:

1. Zu der morgigen Großdemonstration aufzurufen und dafür zu mobilisieren.
2. Zur Teilnahme an der Torblockade aufzurufen
3. Den Widerstand gegen S21 in die Betriebe zu tragen (Flugblätter, Mitgliederversammlungen, Diskussionen in Vertrauenskörpern, Betriebsversammlungen)
4. Den Widerstand logistisch zu unterstützen (Lautsprecheranlagen, Geldspenden, Verpflegung von Blockierern usw.)
5. Die Blockaden der S21-Gegner mit politischen Streiks bis hin zu einem regionalen Generalstreik zu unterstützen.

Dieser Aufruf wurde am 26. 8. von den ca. 200 Blockierern am Bauzaun des Nordflügels einstimmig beschlossen.

Wir setzen darauf, Euch von unserem Anliegen zu überzeugen.

via trueten.de, Hervorhebungen von mir.

Der Witz des Tages…

… kommt von SpOn:

Eine Kanzlerin lässt sich von der Wirtschaft nichts vorschreiben – auch nicht von der Stromwirtschaft.

Was haben wir gelacht!

NAZITERROR STOPPEN – Demonstration: Donnerstag, 26. August 2010, 18:30 Uhr, Puschkinplatz, Dresden

Quelle: AK Antifa Dresden

NAZITERROR STOPPEN

S o l i d a r i t ä t m i t d e n B e t r o f f e n e n

Z w e i Brandanschläge innerhalb einer Woche auf alternative Wohnprojekte in Dresden

Demonstration: Donnerstag, 26. August 2010, 18:30 Uhr, Puschkinplatz, Dresden

In der Nacht zum 19. August versuchten bisher Unbekannte das Wohnprojekt „Praxis“ in Dresden-Löbtau in Brand zu stecken. An einem Fenster im Erdgeschoss wurde das Feuer gelegt, im Zimmer schlief in dieser Nacht allerdings niemand. Nur diesem glücklichem Umstand, der schnellen Reaktion der Hausbewohner und der Alarmierung der Feuerwehr durch Nachbare, ist es zu verdanken, dass keine Verletzten zu beklagen sind. Die Flammen konnten erst nach der Evakuierung des Hauses durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die „Praxis“ steht bereits seit längerem im Fokus der lokalen Naziszene und wurde mehrfach angegriffen. Nur wenige Tage zuvor wurde mit einer Mülltonne ein Fenster eingeworfen, im Zusammenhang mit dem 13. Februar versuchte eine Nazigruppe das Hausprojekt zu attackieren.
Am frühen Morgen des 24. August warf ein unbekannter Mann einen Molotow-Cocktail in ein Fenster des antirassistischen Wohnprojekts RM16 in Dresden-Pieschen. Nur dem Zufall war es zu verdanken, dass der Brandsatz nicht zerbrach. Die Person, die im Zimmer schlief, konnte so das Feuer rasch löschen. Die RM16 ist schon seit Jahren im Visier von Nazis. Mehrfach wurden Scheiben eingeworfen und Versuche unternommen in das Haus einzudringen. Seit einigen Monaten kursieren Nazi-Aufkleber, die dazu aufrufen die RM16 anzugreifen.

Z e h n Brandanschläge in Sachsen seit Jahreswechsel

Diese Angriffe reihen sich nahtlos in eine Serie von Brandanschlägen in Sachsen ein. Die Ziele sind dabei entweder nach rassistischen Kriterien ausgewählt oder Projekte und Personen, die dezidiert nicht-rechts oder antifaschistisch auftreten – also diejenigen, die in Augen der Nazis als Feinde zu bekämpfen sind. Die Nazis wollen die Betroffenen einschüchtern, ihnen die Existenzgrundlage rauben und sie so vertreiben bzw. politisch ruhig stellen. Menschenleben zählen ihnen dabei nichts, mit Brandanschlägen auf Wohnhäuser nehmen sie Tote billigend in Kauf.

S o l i d a r i t ä t ist eine Antwort

Diese Angriffe dürfen nicht unbeantwortet bleiben. Sie dürfen nicht ignoriert werden und auch nicht klein geredet. Sie sind Angriffe auf Leib und Leben. Sie müssen verhindert werden, sei es durch antifaschistische Selbsthilfe, gesellschaftliche Ächtung, Antidiskriminierungsarbeit, Umwälzung der Verhältnisse. Jeder Schritt zählt. Bis dahin gilt es die Betroffenen zu unterstützen, auch und gerade diejenigen, die keine Lobby haben, die nicht auf breite Unterstützung hoffen können. Zeigen wir ihnen unsere Solidarität, lassen wir den Täter keine Ruhe, greifen wir gesellschaftliche Zustände an, wo sie die Freiheit zu leben bedrohen!

Als Anfang: Demonstration am 26. August. Auf gehts, ab gehts!

Was haben Autos und Synagogen gemeinsam?

Manchmal gibt es von den “Gegen jeden Extremismus, egal ob von Rechts oder Links”-Typen Aussagen, die sind so selten dämlich, dass man sie glatt zitieren muss.

Das verbrennen von Autos ist im Grunde nichts anderes als das symbolische Verbrennen von Büchern unliebsamer Autoren oder das abfackeln von Synagogen durch die Nazis als Zeichen der Verachtung gegenüber den Juden.
Nicht der materielle Wert ist entscheidend, sondern die Symbolkraft der Handlung.
Nur weiter so…..

Quelle: heise-Forum.

Ob das Abfackeln von Autos als Ausdruck von Kapitalismuskritik sinnvoll ist, das sei an dieser Stelle dahingestellt. Aber die Verfolgung von Juden, nur weil sie Juden sind, damit gleichzusetzen, das ist schon bewusst böswillig.

Aber was kann man von jemanden erwarten, der sich mit solchen Aussagen präsentiert:

… ich frage mich, warum ausschließlich der rechte Rand beleuchtet wird, während der linksextreme Rand mal wieder ungeschoren davon kommt.
Seien wir ehrlich: ob blutig Rot oder rostig Braun spielt im Ergebnis keine Rolle.
Das sind alles faschistoide Dreckbacken, nur der farbige Anstrich variiert.

Wenn man natürlich nur BILD liest und sich nicht mit den grundlegenden Unterschieden zwischen Rechts und Links auseinandersetzt, dann kann man schon mal in solche stereotypen Denkstrukturen verfallen.

Es geht übrigens um den heise-Artikel: “Zahl rechtsextremer Webseiten auf Höchststand”.

Und wie nicht anders zu erwarten, kommen sie gleich wieder aus ihren Löchern gekrochen. “Aber, aber… die Linken, aber die sind doch auch so toll böse.”

Jaja, und eigentlich noch viel schlimmer, gelle? Denn im Gegensatz zu den Nazis bekämpfen die die Linken den Kapitalismus und soziale Ungleichheit, statt einfach nur den Neger totzuschlagen.

Da kann man nur noch mit dem Kopf gegen die Wand schlagen

heise online:

Das Erbacher Unternehmen koziol muss sich einen neuen Namen für einen Eierbecher des Designers Michael Neubauer einfallen lassen, den es bislang unter der Bezeichnung eiPOTT vertreibt. Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg sieht in dem Namen eine Verwechslungsgefahr mit einem Medienabspielgerät des Herstellers Apple (Az.: 5 W 84/10)

Ein EIERBECHER!!!!!

Christoph Schlingensief

Einer der ganz Grossen ist mit nur 49 Jahren von uns gegangen.

“Wenn dein Leben sich in eine Tragödie verwandelt, versuche, sie als Zuschauer zu betrachten.”
(SZ Magazin Heft 38/2008)

(Bildquelle: Wikimedia)

Tanzen in Auschwitz

I will survive in auschwitz

Zum Hintergrund dieses Videos verweise ich ausnahmsweise mal auf einen Artikel von Henryk M. Broder bei SpOn: “Schaut her, ich lebe!”