positive & negative aspekte der regierungszeit von stalin?

Ja, und den wollte ich auch noch schnell loswerden.

„positive & negative aspekte der regierungszeit von stalin?“

Was Positives seh ich eigentlich nicht. Alle sind sich wohl darin einig: Stalin war ein marxistischer Zar.

Wohl die schlimmste Folge seiner Regierungszeit: die große Säuberung. Stalin lebte in dem krankhaften Wahn – hierin den Zaren eben nicht unähnlich – alle seine Mitstreiter trachteten ihm nach dem Leben.

Falls dir das neu sein sollte: Ab 1937 gab es Agenten in der Partei, die mit der SS zusammen arbeiteten. Im Auftrag dieser V-Männer fälschte die SS Belastungsmaterial hauptsächlich gegen Tuchachewsky und andere Generäle mit dem Ziel, als Voraussetzung für den Raubkrieg gegen die Sowjetunion die russische Generalität zu liquidieren; die deutschen Anfangserfolge von 1941 haben im Wesentlichen diese Ursache.

Als größte Leistung rechnete sich Stalin selbst die Industrialisierung des Landes in den 30-ern zu. Dabei darf man jedoch nie aus den Augen verlieren, dass es hier gerade nicht darum geht, die Privatinitiative auf den Gebieten Massenproduktion und Innovation zu fördern. Stalin dekretierte eine Entwicklung von Oben, die sich im Westen durch autonome Kräfte des Marktes längst von Selber vollzogen hatte.

Ich zerbreche mir mal Stalins Kopf; wenn er sich denn der Aufgabe unterzog, die Weltrevolution zu fördern. Nach 1945 war ja die Sowjetunion in zahlreichen afroasiatischen Ländern präsent; aber das Spanienabenteuer während des Bürgerkrieges ließ sich Stalin vergolden. Die sozialistische spanische Volksrepublik gab den gesamten Kronschatz für die sowjetischen Waffenlieferungen – ein Modell, das bei Stalins Nachfolgern nicht Schule machen sollte.

Was wollte Stalin mit dem Ribbentroppakt? Das Selbe, was er im Falle Japans dann erfolgreich praktizieren sollte. In dem Augenblick, als Japan entscheidend geschwächt ist, kündigt er den Pakt und lässt sich ( sogar von den Westallierten ) zum Angriff drängen.

Mit Hitlers Überfall 1941 war Stalins Prognose gescheitert; wäre Stalin Vorstandsvorsitzender einer Aktiengesellschaft, so hätte ihm die Aktionärsversammlung das Misstrauen aus gesprochen. Dieser Personenkult um Stalin ist damit gleichzeitig ein Gradmesser, bis zu welchem Grade das damalige Sowjetsystem erstarrt war. Es war einfach nicht flexibel genug, Stalin ab zu lösen und eine neue, der aktuellen Krise angemessene Führungsrige ein zu setzen.

Stalin war ganz typisch ein Zeitgenosse, der ‚ nichts dazu lernt ‚ Die Ereignisse des zweiten Weltkriegs hatten ihm doch bewiesen, dass die Zeichen der Zeit auf ( internationale ) Kooperation, nicht Konfrontation standen. Nach 1945 hätte die Sowjetunion ganz dringend einer Phase innerer Konsolidierung bedurft – da leitet Stalin durch seine kontroverse Außenpolitik innerhalb von zwei Jahren die Phase des kalten Krieges ein – Russland gegen den Rest der Welt.

Da rollts mir ja echt die Fußnägel hoch!

  1. 11 Reaktionen

  2. Von gewe am 30. Okt 2010 um 17:28 Uhr

    Ist doch schön, dass es immer wieder solche „klugen“ Köpfe gibt, die den Marxismus komplett verstanden haben und zu derartig „qualifizierten“ Urteilen kommen. Meine ja nur, wir hätten viel weniger zu lachen, wenn es solche neunmalklugen Dummköpfe nicht gäbe.
    Kostet uns auch keine Zeit, denn diskutieren kann man mit solchen Politdummköpfen ohnehin nicht.

  3. Von Sepp Aigner am 30. Okt 2010 um 17:28 Uhr

    Wie war das mit der PISA-Studie ? … 😥

  4. Von peter s. am 31. Okt 2010 um 07:47 Uhr

    diesem zeitgeschichtler (und leider auch vielen historikern) scheint die zeit nach der oktoberrevolution ganz in vergessenheit geraten zu sein. in sowjetrussland war blutiger bürgerkrieg (weißgardisten mit den truppen der USA, England, Frankreich u.a. die sich einmischten um die sowjets wieder wegzujagen…)
    … nach 1945 war es nicht stalin, sondern die USA, die den knüppel mit der A-Bomben herausholten und stalin unter druck setzen wollten …

    in D wurde übrigens die teilung durch die BiZone und die einseitige einführung einer neuen währung eingeleitet… adenauer und die westalliierten besiegelten durch weitere schritte die teilung (brd staatsgründung, wiederbewaffnung, nicht-anerkennung der neuen grenzen nach dem potsdammer abkommen u.s.w.)

    stalins ausspruch:
    hitler kommen und gehen – das D volk bleibt bestehen !
    churchills ausspruch:
    wir haben das falsche schwein geschlachtet !

    wer hatte von anfang an imperialistische ziele? (die kolonialreiche waren damals noch existent – der su wurde das unterstellt, was diese mächte real praktizierten)

  5. Von Jerry am 31. Okt 2010 um 20:40 Uhr

    Darüber, daß die Stalinsche Regierungszeit nicht zu den Glanzphasen kommunistischer Systeme zählte, muß man wohl nicht zu sehr debattieren. Die massenhafte Lagerhaft von Systemfeinden und Personen, die man als solche betrachtet, bei der der Tod mindestens billigend in Kauf genommen wurde, mitunter auch gezielte Ermordung, ist definitiv nichts erstrebenswertes oder zu beschönigendes, auch wenn, wie von einem Vorkommentator erwähnt, die Erfahrung des Bürgerkrieges wohl einen Teil der ursächlichen Paranoia rechtfertigt.

    Es wird in vielen Kreisen gerne in diesem Zusammenhang die Figur Trotzkis idealisiert, was eigentlich schon Grund genug für mich wäre, ebendiesen skeptisch zu betrachten. Ob sein im Vergleich zu Stalin internationalistischerer Ansatz die Weltrevolution ermöglicht hätte, weiß ich nicht, glaube aber, daß diese Chance Mitte der 20er schon wieder bis auf weiteres vergeben war. Andererseits hätte es unter ihm als Generalsekretär vermutlich nicht in diesem Ausmaß eine (zweifellos höchst brutale) Industrialisierung im Schnellverfahren gegeben, genauso wie andere stabilisierende Maßnahmen wohl nicht ergriffen worden wären.
    Man sollte mit „wenns“ im historischen Kontext vorsichtig sein, aber ich glaube, unter Leo Trotzki wäre die Sowjetunion dem Deutschen Reich nicht gewachsen gewesen, und die heutige Welt wäre in einem Maß anders, das ich nicht erleben möchte.

    Was den vom Zitierten ebenfalls angesprochenen sowjetisch-deutschen Nichtangriffs- und Teilungsvertrag angeht, vertrete ich hierbei die vielleicht etwas ungewohnte Sichtweise, daß die Schuld bei Polen liegt. Von deutscher Seite aus sowieso, da dieses geographisch im Weg zu dem eigentlichen Hauptziel lag, von sowjetischer Seite in der Weise, daß angesichts des offensichtlich bevorstehenden Großkrieges zumindest mit einer Seite ein Verhältnis gefunden werden mußte, das einen Angriff unwahrscheinlicher machte (sowohl das faschistische Deutschland als auch der kapitalistische Westen hatten ja ein nicht zu leugnendes Interesse an der Zerstörung der UDSSR). Nun hat man sich dort lange und erfolglos an einer Anbindung an den Westen als kleineres Übel versucht, was aber eben durch polnisches Veto immer wieder verhindert wurde. Was also sollte man in dieser Lage sonst tun, wenn nicht die einzige Alternative ergreifen?

    Zuguterletzt stimme ich meinem Vorantworter auch dahingehend zu, daß mindestens bis zum Koreakrieg die Agressionen nach ’45 von westlicher Seite ausgingen, während die Sowjetunion unter Stalin, gerade nach einem derartig verheerenden Krieg, eine friedvolle Koexistenz bevorzugt hätte.

    Die Nutzer dieser Plattform, meine Wenigkeit eingeschlossen, neigen mit Sicherheit zu einer eher prosowjetischen Sichtweise und argumentieren dementsprechend. Allerdings sollte sich der Zitierte bewußt sein, daß er von seinem ideologischen Standpunkt aus nicht weniger voreingenommen argumentiert.
    Vielleicht sollten wir in diesem Zusammenhang Kategorien wie „richtig“ und „falsch“ mit Vorsicht betrachten.

  6. Von Sepp Aigner am 1. Nov 2010 um 14:17 Uhr

    Jerry: Was Korea betrifft, verweise ich auf diesen Link: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=6926&Itemid=313

  7. Von Klaus am 1. Nov 2010 um 23:51 Uhr

    Ich frage mich, zu welchem Zweck Du das hier zitierst…
    Ist es nicht schon schlimm genug, daß sich die sogenannte „politische Bildung“ dieser verdummten Generation nunmehr nur noch auf die gebetsmühlenartige, unkritische Wiederholung bürgerlicher Demagogie beschränkt? Daß die hier wiederkehrenden Phrasen demagogisch sind, dazu bedarf wohl keines Beweises… oder doch?
    Nun –
    1. Stalin war kein Zar, denn der Zarismus wurde nachweislich 1917 gestürzt.
    2. Die Industrialisierung dieses bis dahin rückständigen Landes war keine clevere Idee von Stalin, sondern eine Überlebensnotwendigkeit. Das hat auch nichts mit „oben“ und „unten“ zu tun, sondern beruhte auf einem schier unvorstellbaren Elan der werktätigen Bevölkerung, die sich zugleich gegen ausländische Intervention und gegen die Konterrevolution im Inneren durchsetzen mußte und das auch erfolgreich tat. Wie sonst hätte die Sowjetunion im 2.WK das hochentwickelte, mehrfach überlegene kapitalistische Deutschland besiegen können? Man darf nicht vergessen, daß sich die Arbeiterklasse Rußlands 1917 von ihren Unterdrückern befreite. (Wohin die „Kräfte des Marktes“ führen, das sehen wir ja heute wieder…)
    3. Spanien. Ja, was war denn der spanische Befreiungskampf anderes als der Versuch, sich (ebenso wie zuvor die Arbeiter Rußlands) zu befreien? Von der faschistischen Franco-Diktatur nämlich!
    4. Der „Nichtangriffspakt“ – ein ebenso kluger, wie vorsorglicher Schritt. Daß man dem deutschen Faschismus nicht trauen konnte, ändert daran nichts.
    5. Der Vergleich Stalins mit einem kapitalistischen Aktionär ist mehr als dümmlich, denn die Sowjetunion war keine Aktiengesellschaft, sondern ein sozialistischer Staat. Und die Betriebe, das Transportwesen, die Banken usw. waren Volkseigentum und folglich nicht mehr in Privathand.
    6. usw. usf. Hat der Schreiber dieser Zeilen jemals was von Stalin gelesen??? Nein, ganz sicher nicht. Also, was soll das uninformierte Geschwafel? In der DDR hätte man solche fatale Unkenntnis der Geschichte bereits in der 8.Klasse mit Note „5“ bewertet.

    Aber gut – wie soll ein junger Mensch heute wissen, was wahr ist und was falsch. Es gibt ja doch auch genügend selbsternannte „Historiker“, die die Geschichte gerne und umfänglich zugunsten der Bourgeoisie umschreiben. Das gab es ja nicht erst seit der Nazizeit. Schließlich – und das ist wohl auch nicht zu bestreiten – muß man die Geschichte verstehen als eine Geschichte von Klassenkämpfen. (So ist auch die Bemerkung von Jerry nicht besonders geistreich, daß die „Stalinsche Regierungszeit“ nicht zu den „Glanzphasen kommunistischer System“ gehört habe. Es war eine Diktatur des Proletariats unter den gegebenen Bedingungen – siehe Pkt.2. Was, bitte, hätten sie denn tun sollen damals, den Kapitalismus wieder herstellen???)

    Es ist also durchaus empfehlenswert, sich einmal andere als die heute im Schulunterricht vorliegende Lektüre zur Rate zu ziehen. Bildung ist nämlich immer klassengebunden; und Unbildung ist ein Markenzeichen dieser bürgerlichen Gesellschaft. Denn ein dummes Volk läßt sich eben leichter regieren…
    KLaus

  8. Von Josef A. Preiselbauer am 2. Nov 2010 um 01:16 Uhr

    Es ist also durchaus empfehlenswert, sich einmal andere als die heute im Schulunterricht vorliegende Lektüre zur Rate zu ziehen.

    Natürlich. Als erstes sei da immer wieder „Stalin anders betrachtet“ von Ludo Martens empfohlen.

  9. Von gewe am 2. Nov 2010 um 12:09 Uhr

    @Jerry. Ich habe den Eindruck, Du bist Dir mit Deiner Bewertung selbst recht unsicher. Du willst das eine aber auch das andere. Nur es ist unmöglich, es allen Menschen Recht zu tun. Das ist eher die Art der Diskussion in der PdL (nicht bei allen!)
    Aus derartigem Dilemma kommt man nur mit einem klaren Standpunkt heraus. Diesen kann man sich über viele Jahre, durch Lesen, Diskutieren und Verarbeiten aneignenen. Man entwickelt im Kopf sein Modell der Welt (Weltanschauung) und prüft es immer wieder mit dem aktuellen Geschehen und der Geschichte. Natürlich ist man dabei auch den ständigen Einfluss der bürglerichen Ideologie (Medien) ausgesetzt. Erkenntnisgewinnung ist aber kein gerader Weg. Da gibt es viel hin und her, doch man kann voran kommen.
    Sicher gab es zu Stalins Zeiten viele Dinge, wo alle glücklich wären, wenn es diese nicht gegeben hätte. Die Frage bleibt aber, welche Alternativen hätte Stalin gehabt? Stalin hat die Revolution von 1917 konsequent weitergeführt. Nenne mir eine Revolution (also eine wirkliche und nicht die Konterrevolution von 1989) wo es keine Opfer gab.
    Stalin hat auf marxistischer Grundlage sehr gute Einschätzungen der jeweiligen aktuellen Lage erarbeitet und die richtigen Schlußfolgerungen daraus gezogen. Darauf aufbauend hat er die erforderlichen Maßnahmen ergriffen. Ich brauche jetzt nicht den Beitrag von Klaus zu wiederholen. Doch sicher ist, ohne den Aufbau der Industrie und ohne die Vernichtung Hitlers 5.Kolonne hätte es keinen Sieg über Nazideutschland gegeben. Die Westalliierten haben erst eingegriffen, als die Erfolge der Roten Armee zu offensichtlich wurden (auch wenn die heutige Geschichtsschreibung das gern ignorriert).
    Das alles hat Millionen Menschenleben gekostet. Dazu zähle ich auch die 25 Millionen Kriegstoten. Seriöse Historiker beziffern die Anzahl der Toten, die auf Stalins Politik zurückgehen, auf etwa 560000. Aber nicht vergessen, darunter waren sehr viele Konterrevolutionäre, Saboteure und auch Mörder. Leider auch Unschuldige – aber siehe oben.
    Das Schlimmste für mich ist, dass die politische Führung nach Stalin alle diese Opfer verraten hat, indem Schritt für Schritt dem Kapitalismus die Türen geöffnet wurden, die ein Gorbatschow und Jelzin am ende ganz aufgestoßen haben.

  10. Von Patrice am 21. Dez 2010 um 20:15 Uhr

    Wenn die sog. Anti-Stalin-Linke in der BRD große Fresse haben, es liegt in drei Punkten.
    1. Trozki, der größte Konterrevolutionäre in seiner Zeit. Mann muss nur Lenin lesen, um zu wissen, was Trotzki wirklich war. Dann wir man feststellen müssen, wie Stalin Recht hatte.
    2.Krutschow. Er war verdorbenste sowjetische Führer wie Andrapow und Gorbi. Er hat mit seinen Lügen Stalin in Dreck gezogen und alle Verräter der SU rehabilitiert und korrumpierte Kader gebildet.
    3.Stalingrad. Viele Deutschen verfluchen Stalin nicht deswegen, dass er die Säuberungen der KPdSU geführt hat, sondern das Traum der Deutschen an der Volga platzen liesst. Seit mehr als 60 Jahre haben viele Deutsche stalingradische Posttraumatische Belastungsstörungen nicht überwindet.

  11. Von pd am 17. Jan 2011 um 15:21 Uhr

    Guten Tag wir haben im Moment das Thema Stalinismus in der Schule. In unserem Buck „Anno 4“ stehen die schlimmsten Sachen die man sich vorstellen kann drin zb das wegen Stalins Kollektivierung 10-11 Million Menschen an hunger not leiden mussten und und und als ich aber meine Eltern fragte haben sie mir erzählt das das alles nicht so stimmte und Stalin ein guter Mensch sei. Das schrieb ich auch in meiner Zusammenfassung über den Stalinismus als Selbstbeurteilung. Darauf hin habe ich eine ziemlich schlechte Note deswegen bekommen und als ihr versuchte zu erzählen das Stalin auch sehr viel gutes getan hat hörte sie wieder an zu reden und sprach von lauter Bücher in denen Stand wie schrecklich Stalin sei. Sie vergleichte ihn sogar mit Hitler… ich war kurz davor auszuticken da sie selbst sicher war zu wissen das es stimmt. Sie meinte auch irgendwas das Stalin mit Adolf Hitler zusammen gearbeitet hatte usw. Bei meine Selbstbeurteilung stand das ich finde das stalin ein guter mensch war sie machte sofort ein strich durch und meinte das dies nicht stimmte aber erstens stimmt das und zweitens ist das MEINE verdammte Meinung !!! ich geh in die 9 klasse gym an der SZ findorff und finde das einfach unglaublich DUMM von ihr. 👿

  12. Von Revoluzzer am 2. Jul 2013 um 00:27 Uhr

    Die Zeit unter Lenin-Stalin war nicht nur die beste, sondern im Vergleich zu anderen Ländern dieser Zeit auch unbestreitbar die progressivste. Deswegen sollten die heutigen Kommunisten aller Länder nicht davor scheuen, folgenden äußerst wichtigsten Fakt auszusprechen: Stalin ist ein wichtiger und überaus wertvoller Klassiker des Marxismus

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