Lohnerhöhung!

Wer findet den Fehler?

  1. 12 Reaktionen

  2. Von Zagard am 12. Mai 2011 um 19:32 Uhr

    Dumm gelaufen.

    Der Stundenlohn erhöht sich um 20 Cent dafür sinkt die einsatzbezogene Zulage um 20 Cent. Bleibt also alles beim alten. 👿

  3. Von gewe am 13. Mai 2011 um 20:37 Uhr

    Der Fehler war ein Zahlendreher. Es sollte heißen
    von 8,42 auf 8,22 erhöht und von 1,78 auf 1,58 erhöht.
    Wer das nicht versteht – macht euch nichts drauß. Das ist die Art den wirtschaftlichen Denkens der Kapitalisten und ihrer politischen Drecksbanden.
    Kann doch nicht sein, dass alles beim alten bleibt. Wenn schon Reform, dann richtig und das war noch immer, mehr für die Ausbeuter und weniger für ihre Arbeitssklaven.
    Was sagt den der DGB zu der „neuen“ Entlohnung? Ist ja schließlich ein tolles Tarifergebnis, was die Herren Gewerkschafter für die Arbeiter rauß geholt haben. Da kann man nur sagen, sind gut geschmiert vom Kapital diese Ausbeuterknechte.

  4. Von oOo am 14. Mai 2011 um 03:08 Uhr

    Die haben sich verschrieben. Eigentlich sollte da 1. April stehen und nicht 1. Mai.

    Auf der anderen Seite: 1. Mai – Sieg des Kapitals.

  5. Von Bitte am 14. Mai 2011 um 14:56 Uhr

    Vielleicht hilft ja noch ein Blick in Par. 4 des BZA auch wenn es nicht viel ist, Kleinvieh macht auch Mist. (1,5% nach 9 Monaten, bzw. 3% nach 12 Monaten). Mit Glück hilft auch ein Gespräch mit der Gewerkschaft, vielleicht zahlt ja der Betrieb noch eine Einsatzzulage für die entsprechenden Leiharbeiter. Diese muss 1:1 an den Leiharbeiter ausgezahlt werden. Ich kenne dieses von Siemens und Continental, wo dann der Leiharbeiter auf 70% bzw. 80% des Gehalt eines festangestellten Arbeiters kommt. Leider sind diese Regelungen meist nur Betriebsvereinbarungen mit dem Betriebsrat und der Betriebsleitung und eine Ausnahme.
    Prinzipiell gehört diese Art der Beschäftigung verboten und abgeschafft. Und auch ich weis, wie man sich fühlt als LOHN- und LEIHSKLAVE!
    Rot Front! Wir werden siegen! (Auch wenn es dauert)

  6. Von Josef A. Preiselbauer am 14. Mai 2011 um 16:31 Uhr

    Also zumindest was den Lohn angeht, kommen wir mit steuerfreier Auslöse locker auf das Selbe wie die Festangestellten. Ich habe das „Glück“, in einem Betrieb eingesetzt zu werden, wo die Zeitarbeiter noch menschlich behandelt werden. Ich habe hier aber auch schon einen anderen Einsatz erlebt. Trotzdem ist Zeitarbeit eine beschissene und demütigende Angelegenheit. Insbesondere, wenn man nun schon fast drei Jahre im selben Betrieb ist.

  7. Von Mark am 15. Mai 2011 um 11:14 Uhr

    Zu gewes Kommentar was der dgb denn dazu meint muss ich sagen:Jede Gewerkschaft kann nur so gut sein wie ihre Mitglieder und die Anzahl derer die sich darin engagieren.
    Wenn unsere heutige Arbeitnehmer gesellschaft entweder zu Faul,zu Geizig,oder zu ignorant oder auch verdummt ist sich
    zu Organisieren so kann ein DGB auch kaum etwas den herschenden verhältnissen entgegensetzen

  8. Von gewe am 15. Mai 2011 um 11:50 Uhr

    @Mark: Der Eindruck, dass die Arbeiterschaft gar nicht mit Gewerkschaft will, kann durchaus entstehen. Andererseits gibts es auch Beispiele, wo die Gewerkschaften eine Verbesserung für die Arbeiterschaft erreicht haben. Die Frage ist halt nur, war das immer ausreichend und den Möglichkeiten entsprechend. Ich habe immer wieder den Eindruck – kann es aber nicht beweisen – dass mehr drin wäre, wenn nicht mit den Unternehmern zu viel gekungelt würde. Die Verhandelungen haben einen seit Jahrzehnten üblichen Ritus. DGB fordert 5%, Unternehmer will nur 0 bis 1% Verbesserung. Es wird verhandelt, ggf. gewarnstreikt oder gar richtig gestreikt. Es wird wieder verhandelt … und eines Tages trifft man sich in der „Mitte“ bei 2,15% …
    Vielleicht ist es auch das, was die Arbeiterschaft unzufrieden macht und von der Gewerkschaft fern hält. Klar gibt es zahlreiche weitere Gründe. Von Angst bis totalem Opportunismus. Der Einfluß der Medien bleibt auch nicht ohne Wirkung. Man tut dort zwar immmer so, als würde man ganz objektiv über beide Seiten berichten. Bei genauerem hinhören merkt man schnell, wie gegen Streikende gehetzt wird, wir Stimmung gemacht wird. Dagegen hilft nur eine gute solidartät unter der Arbeiterschaft … naja …
    Die Medien werden auch der Arbeiterschaft nicht verraten, dass ein gewerkschaftlich organisierter Arbeiter im Mittel ein um 30% höheres Einkommen hat gegenüber unorganisierten Arbeitern.

  9. Von ufuk am 16. Mai 2011 um 01:02 Uhr

    Hallochen,
    seltsam ist das Leiharbeiter im BMW Werk München teilweise Stundenlöhne von 14€- 17€ kriegen.
    Wie das wohl funktioniert???
    Frage für mich ist?
    Wo oder wie ist Gesetzesregelung.
    (Frei erfindbare?Spontane Modernversklavung)

    Armes Deutschland was hat man aus dir gemacht.

  10. Von Simone am 16. Mai 2011 um 22:42 Uhr

    Immerhin 20 Cent . Ja der Staat und die Unternehmen sind schon komisch.

  1. 3 Trackback(s)

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