Archiv für August, 2011

1. September: Antikriegstag in Dresden

Zum Weltfriedenstag / Antikriegstag “Stoppt die imperialistischen Angriffskriege!” – Kundgebung

18 Uhr, 01097 Dresden, Hauptstraße, gegenüber Dreikönigskirche

Die Partei- und Verbandsorganisationen des Kommunistischen Aktionsbündnis Dresden unterstützen die Kundgebung.

Hauptredner: Gerd Hommel, Bundesvorsitzender des RFB e. V.


Am Weltfriedenstag Podiumsdiskussion “Bundeswehrreform – für eine Armee des Friedens?”

19 Uhr, 01097 Dresden, Hauptstraße 23, Haus der Kirche

Es laden ein:
Sächsische friedensinitiative Dresden e. V.,
Haus der Kirche,
Ausländerrat Dresden e. V.,\
Dresdner Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik e.V.,
u. a.

Im Podium:
Dr. Alexander S. Neu (Fraktion DIE LINKE / Verteidigungsausschuß im Bundestag),
Oberst i. G. Eckart Keller (Stellv. Kommandeur der Offiziersschule des Heeres / Leiter Lehre und Ausbildung)

Moderation: Prof. Dr. Wilfried Schreiber (Dresdner Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik)

Freiheit für Chris! Für antifaschistische Solidarität!

(Übernommen von redblog)

Am 4. August wurde ein Stuttgarter Antifaschist festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wird ihm die Beteiligung an antirassistischen Protesten gegen einen „islamkritischen Kongress“ und den Gründungsparteitag des Landesverbandes der Partei „Die Freiheit“ Anfang Juni diesen Jahres. Im Rahmen dieser Aktivitäten soll der Antifaschist an zwei Körperverletzungsdelikten beteiligt gewesen sein. Eine unter anderem mit fehlenden sozialen Bindungen begründete Fluchtgefahr dient als Begründung der Untersuchungshaft.

Wir fordern die Aufhebung der Untersuchungshaft und solidarisieren uns mit dem Beschuldigten.

Für antifaschistische Solidarität!

Die mit fehlenden sozialen Beziehungen begründete Fluchtgefahr muss angesichts der Tatsache, dass der Angeklagte in Stuttgart eine langjährige Beziehung, einen festen Wohnsitz sowie eine Familie besitzt, als unhaltbar zurückgewiesen werden. Dass der Antifaschist dennoch weiterhin in U-Haft sitzt und ihm in ungewöhnlich kurzer Zeit der Prozess gemacht werden soll deutet vielmehr darauf hin, dass erneut in Stuttgart ein Exempel der Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands statuiert werden soll.
Getroffen hat es dabei einen Einzelnen, gemeint sind jedoch alle die sich vielfältig, gemeinsam und entschlossen Rassisten entgegenstellen!

Besucht die Gerichtsverhandlung am 2. September!
Solidarisiert euch mit dem Antifaschisten!

Bitte spendet für den Genossen und die Solidaritätsarbeit:
Rote Hilfe e.V.
OG Stuttgart
Stichwort: PI
KTO: 4007 238 313
BLZ: 430 609 67
GLS-Bank

Weitere Infos: Solikreis Stuttgart

Mensch Junge Welt, nun entschuldige Dich doch endlich auch mal!

Da hat es die Junge Welt doch tatsächlich gewagt, sich mal für 28 Jahre Berliner Mauer zu bedanken und ein Sturm der Empörung weht durch das Land. Könnte man glauben. Sogar zum Boykott wird aufgerufen.

Auf der Seite Freiheit und Sozialismus, die laut dem Logo zur Linkspartei gehört, findet sich dann auch der Aufruf: “Keine Kooperation mit der Jungen Welt!” Da bekommt man doch nur noch das Kotzen, wenn man das liest.

Ein richtiger und passender Kommentar kommt dazu von einem Johnny Michel aus Chemnitz, den ich hier im Ganzen wiedergeben will:

An Scheinheiligkeit nicht zu überbieten

Ich schäme mich als Genosse für die Aktion gegen die junge welt. Allein das Lesen des Erstunterzeichners des Offenen Briefes, des Islamhassers M. Broder, der immer noch nicht gemerkt hat, dass der Kalte Krieg zu Ende ist, bereitet mir Schmerzen. Dass sich führende Genossen, wie der Kreisvorsitzende Chemnitz, Nico Brünnler, ebenfalls an der Aktion beteiligen, stimmt mich zornig. Viele der Unterzeichner bedienen sich Zeitschriften, die alles andere als der LINKEN wohl gesonnen sind. Und das ist scheinheilig. Sicher kann man über die Titelseite unterschiedlicher Meinung sein – aber gleich eine Boykott-Hetze lostreten? Zu DDR-Zeiten entschied die jeweilige Bezirksleitung der SED darüber, was in den Zeitungen stehen darf und was nicht. Manche der Unterzeichner scheinen sich in diese alten Zeiten zurück verlieben zu wollen. Oder braucht man schon jetzt einen Buhmann für die zu erwartenden schlechten Wahlergebnisse? Dazu taugt die junge welt nicht. Diese Wahlergebnisse sind Partei-hausgemacht. Mit einem Unterstützungsentzug für die Zeitung beweisen die Unterzeichner mangelndes Demokratieverständnis nach dem Motto: Wasch’ mich, aber mach’ mich nicht nass. Von solchen Menschen möchte ich nicht regiert werden.

Jonny Michel, KV Chemnitz

Der Kommentar von Henryk M. Broder bei der Achse des Guten ist wirklich ganz besonders widerlich. Broder schreibt:

Insofern ist es kein Zufall, dass das Zentralorgan der Freien Deutschen Jugend in der DDR ebenfalls “junge Welt” hiess, ging es doch darum, die Tradition der HJ fortzusetzen. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass die jW sich heute bei Mauermördern bedankt, die einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau des Nationalsozialismus mit menschlichem Antlitz (also mit Autobahnen, Kraft durch Freude aber ohne Auschwitz) geleistet haben.

Aber es ist halt symptomatisch für viele Linke in Deutschland, dass sie lieber auf ihre Feinde hören statt zu dem zu stehen, was eine revolutionäre Linke ausmachen sollte. Dann meinen sie sich vorschreiben lassen zu müssen, insbesondere von Rechten, wie sie sich als Linke zu verhalten haben.

Man sieht es z.B. an einem Kommentar in meinem Blog, wo der Kommentator schreibt:

“Ich sage an dieser Stelle einfach mal danke, daß mit solchen Zeitungsartikeln der Ruf des linken Spektrums starken Schaden nimmt und den antisozialistischen Hetzern Munition geliefert wird…”

Wer sind wir, dass wir von unseren Gegnern unser Verhalten vorschreiben lassen sollen?

Ich halte es da lieber mit dem Revolutionären Freundschaftsbund e.V. (RFB):

Auch wir sagen einfach: Danke!

Danke der sozialistischen Tageszeitung junge Welt

… für die Berichterstattung, Information und Aufklärung in historischen Zusammenhängen, die unumstößliche Wahrheiten darstellen. Wen wundert es, dass diese Fakten zum 13. August 1961 den Interessen der Mächtigen des Kapitals und deren Medien zuwiderlaufen?

So ist der Klassenkampf noch immer! Wer ihn aber leugnet, wie ein Teil der VorstandsLINKEN, vertritt eben nicht sozialistische Interessen, sondern landet – na wo schon? …, und setzt den Bestand der PDL aufs Spiel! Wo die Mitglieder und Sympathisanten des RFB e. V. stehen, symbolisiert auch das Foto: an der Seite der jungen Welt!

Rot Front!

Gerd Hommel, Bundesvorsitzender des RFB.

Und vor allem, Junge Welt, es gibt für uns nichts wofür wir uns bei unseren Gegnern entschuldigen müssen.

Ich und meine Freunde

Bei heise online zum Thema “Drei Viertel der deutschen Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken” meint mal wieder ein Oberschlauer:

Und ich frage mich bei der Gelegenheit, ob diese 73 Prozent eigentlich wissen, was „direkter zwischenmenschlicher Kontakt“ bedeutet.

Oder bezieht sich das Pflegen von „Freundschaften“ mehr auf die „Freunde“, die man nur von Gesichtsbuch & Co. kennt und in seinem Leben noch nie real gesehen hat..?

Weitere Frage, die sich mir stellt: Kennt von denen eigentlich noch den Unterschied zwischen Bekanntschaft und Freundschaft? Ich zweifle daran.

Da frage ich mich doch, Woher kommt bei einigen eigentlich der Wahn, das man persönliche Freundschaften immer nur im direkten menschlichen Kontakt pflegen soll, und die sonst keine richtigen Freundschaften sind? Muss ich denn mit Freunden immer in der verqualmten Kneipe oder der kalten Bushaltestelle zusammenhocken? Nur weil wir das bisher ja auch immer so gemacht haben?

Ich kann mit meinen Freunden auch daheim über Internet prima kommunizieren. Sehr praktisch vor allem, da ich arbeitsmäßig gezwungen ziemlich am Arsch der Welt lebe. Ich hau mir meinen Heavy Metal um die Ohren und kann trotzdem chatten, Fotos tauschen, Spaß haben und vieles mehr. Und ich kann auch Freunde daran teilhaben lassen, die gerade zu einem bestimmten Termin keine Zeit haben.

Meine Freundesliste bei Facebook umfasst derzeit 86 Person. Mindestens 75 davon kenne ich persönlich und sehe ich auch ab und an. Aber auch wenn ich öfters mit denen online kommuniziere als an der frischen Luft, sind sie trotzdem meine Freunde.

Zeiten ändern sich, wir leben nicht mehr im vordigitalen Zeitalter.

The Toughest Job in North Korea

Mut zur Lücke!

1:39!

Letzten Samstag ging es auf die Schneekoppe rauf. So wie jedes Jahr am letzten Augustwochenende nach dem proletarischen Riesengebirgstreffen.

Diesmal habe ich es ganz besonders cool angestellt und den Auf- und Abstieg per GPS geloggt.

Der Aufstieg ging von Mala Upa auf dem Kammweg hoch zum Gipfel. Insgesamt 700 Höhenmeter über 7 km, die ich in einer Stunde und 39 Minuten geschafft habe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,2 km/h (4,5 in bewegung). Der Schnellste von unserer Wandergruppe war ich allerdings nicht. Ein ehemaliger Leistungssportler schaffte den Aufstieg mit seinen 71 Jahren sogar noch ein paar Minuten schneller.

Der Abstieg ging vom Gipfel hinab nach Pec pod Snezkou (?). Die 6,42 km schaffte ich in 1:14h.

Damit das ganze auch schön visualisiert ist, könnt ihr Euch das bei Google direkt auf der Karte anschauen: http://g.co/maps/g5tu.


Schneekoppe auf einer größeren Karte anzeigen

Leider wird das Höhenprofil vom Aufstieg nicht angezeigt. Wenn ich mal hinter das Rätsel gestiegen bin, wie ich bei Android Screenshots anlege, dann zeige ich das auch. ;)

Ein paar Bilder gibt es natürlich auch. Während es bei dem Aufstieg noch schönen Sonnenschein gab, zogen hinter mir der Nebel und die Wolken richtig schnell den Berg hoch. Aber das war angekündigt. Ein paar Fotos entstanden mit dem 8mm-Fischaugeobjektiv.

Schneekoppe

500 People in 100 Seconds!

Beeindruckend!

(via Blechblog)

Da geht es heute hoch!

Die Schneekoppe…

Berlin im Fischauge

Fotografiert mit einem 8mm Fischauge, da am Crop (Canon EOS 450D) entspricht das ca. 13mm.

Berlin im Fischauge

Bayern gegen Linksextremismus

Ich finde es schön, dass mir auch hier im Gastland geholfen wird, auf den rechten Weg zu finden. Eine Hilfe ist da Bayern gegen Linksextremismus.

Bayern gegen Linksextremismus richtet sich an alle, die sich pädagogisch, politisch und persönlich mit Linksextremismus auseinandersetzen.

Aber was tun, wenns brennt? Da guttenberge ich doch gerne gleich mal den ganzen Text: Erste Hilfe.

Was tun Ihr Kind in die linksextremistische Szene gerät?

Sie sind sich unsicher, wie das Verhalten Ihres Kindes einzuordnen ist? Hier finden Sie Tipps und Ansprechpartner.

Herausgeber: Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus — Staatliche Einrichtung

Es ist begrüßenswert, wenn sich junge Menschen mit politischen Fragen befassen, sich aktiv für Demokratie und gegen Rechtsextremismus engagieren und dabei auch das verfassungsrechtlich garantierte Demonstrationsrecht in Anspruch nehmen. Wenn Ihr Kind aber in Kreise gerät, die unseren Rechtsstaat pauschal als „kapitalistisches Fascho- und Bullensystem“ diffamieren, eine Beseitigung der freiheitlich demokratischen Grundordnung fordern und hierfür auch Gewalt als legitimes Mittel betrachten, sollten Sie hellhörig werden.

Wir empfehlen Ihnen:

  • Achten Sie auf signifikante Veränderungen im Verhalten, bei Aussagen, Umgang und Kleidung Ihrer Kinder.
  • Schauen Sie nicht weg, sondern setzen Sie sich mit seinen/ihren Thesen aktiv auseinander.
  • Beziehen Sie klar Position für Demokratie und Toleranz und gegen jede Form von Extremismus und Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung.
  • Seien Sie selbst Vorbild.
  • Halten Sie Ihrem Kind die „Rückkehrmöglichkeiten“ aus der Szene offen und machen Sie ihm dies deutlich!

Beratung bietet die Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE):

E-Mail: gegen-extremismus@stmi.bayern.de

Ganz besonders herausheben möchte ich die Aussage: “Beziehen Sie klar Position … gegen jede Form von … Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung.”

Und wenn ihr wissen wollt, was für schlimme Symbole die linksextremistischen Bayern verwenden, kann euch auch geholfen werden. OMG! Sogar die SED ist dabei!