Dresden als Geisel der Linksextremisten

Das ist einfach zu köstlich, was der FDP-Typ (Ja, die gibts hier noch!) Benjamin Karabinski (!!! KARABINSKI !!! Was für eine Ironie!) von sich gibt.

Benjamin Karabinski, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im sächsischen Landtag, feuerte indes direkt nach Ende des Treffens die Hetzkampagne gegen das bundesweite antifaschistische Bündnis weiter an. Die Ankündigung von »Dresden nazifrei!«, legale und ordnungsgemäß angemeldete Versammlungen durch rechtswidrige Blockaden zu verhindern, stelle einen »Aufruf zum Rechts- und letztlich zum Verfassungsbruch« dar, fabulierte der Innenpolitiker. Zudem warf er »den Akteuren, die hinter ›Dresden nazifrei‹ stecken«, vor, »weiter hemmungslos ihren Weg der Eskalation« zu beschreiten. Diese würden offenkundig schon jetzt in Kauf nehmen, daß »die Gewaltexzesse im kommenden Februar die vergangenen noch übertreffen« würden.

Karabinski warf den Nazigegnern zudem vor, »Dresden und die Dresdner in Geiselhaft für ihren ideologische Großkampftag im Februar« nehmen zu wollen. »Unter dem moralischen Deckmäntelchen des Antifaschismus nehmen aber auch Linkspartei, SPD und Grüne billigend in Kauf, daß Dresden zum Tummelplatz und Aufmarschgebiet gewaltbereiter Autonomer aus ganz Deutschland wird. Anders ist ihr gemeinsames Engagement unter anderem mit Extremisten und Spinnern von DKP, MLPD oder Antifa im sogenannten Bündnis ›Dresden nazifrei‹ nicht mehr zu erklären«, giftete der Landtagsabgeordnete in einer Erklärung weiter.

Das Zitat stammt aus dem Artikel “Dresden in Geiselhaft?” in de Jungen Welt, den ihr dort bitte ganz lest.

  1. 4 Reaktionen

  2. Von Felix am 12. Okt 2011 um 19:34 Uhr

    Man darf gespannt sein auf auf den nächsten Februar. Ich erinnere mich kurz nach dem Amtsantritt des neuen Polizeipräsidenten Dieter Kroll gelesen zu haben das dieser sagte, er erwäge das Konzept der räumlichen Trennung aufzugeben. Sollte es tatsächlich dazu kommen hätte das Vor- und Nachteile. Protest in Sicht und Hörweite würde möglich und die Nazis würden in einem Wanderkessel festsitzen aber eben dieser Wanderkessel wäre auch in der Lage wen Weg der Nazis einfach frei zu prügeln, wenn es den der Wille des Staates ist und ich fürchte er ist es.

  3. Von gewe am 12. Okt 2011 um 19:47 Uhr

    Es lebe der jährliche ideologische Großkampftag im Februar. Sollten wir später mal zum Feiertag erklären.

    Hat schon jemand der NPD Bescheid gegeben, dass ein bald schon arbeitsloser und gescheiterter FDP-Bonze eine neue Partei braucht?

  4. Von timofix am 13. Okt 2011 um 00:04 Uhr

    Da hat wohl einer Angst um seinen Posten. Man kann ja mal versuchen, im rechten und Stammtisch-Lager Stimmen zu fangen. Hauptsache, man fällt auf, eine Abgeordneten-Pension ist ja doch recht “mager”.

  5. Von Thomas Trueten am 16. Okt 2011 um 11:21 Uhr

    Die Dresdner Antiextremisten. Die Geißel der antifaschistischen Menschheit. Nächste Woche sollen sich in Stuttgart wieder Antifas zur ED Behandlung begeben.

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