Vegetarisch essen (2)

Zu meiner ganz persönlichen Erfahrung mit dem Thema möchte ich einen Kommentar von Thomas Trüten nochmal explizit zitieren.

Also ich kämpfe ja auch mit der Ernährungsumstellung, allerdings auch aus politischen Gründen. Neben den moralischen Apekten der Massentierhaltung sollte auch die aktuelle WWF Studie die Alarmglocken schrillen lassen:

“Die Deutschen benötigen eine Fläche von der Größe Österreichs, nur um ihren Hunger auf Fleisch zu stillen. Für den Anbau des Viehfutters und die Weiden seien 8,42 Millionen Hektar des weltweit knappen Agrarlandes nötig, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Umweltorganisation WWF. Mindestens 23 Prozent davon befinde sich außerhalb Europas, denn auf 1,9 Millionen Hektar stünden Sojapflanzen, die fast vollständig importiert werden. (…)

(…) Jeder Bundesbürger sorgt mit seinem Fleischverzehr im Schnitt dafür, dass laut Studie auf 1.000 Quadratmeter Futtermittel angebaut werden müssen. Ein Schweinebraten-Gericht bedarf demnach 3,12 Quadratmeter Anbaufläche pro Person, 71 Prozent davon für den Fleischanteil. Zum Vergleich: Für einen vegetarischen Pasta-Teller mit Tomatensoße sind nur 0,46 Quadratmeter Acker nötig. Der große Unterschied liegt vor allem darin, dass viel mehr der in Pflanzen gespeicherten Energie verloren geht, wenn Tiere sie in Fleisch umwandeln, als wenn Menschen die Pflanzen direkt essen. (…)”

Via konsumpf, wo übringens auch herausgearbeitet wurde, dass es Bayern wegen des Flächenfraßes bald sowieso nicht mehr gibt. Siehe dazu auch einen ausnahmsweise interessanten Artikel bei SPON.

Sollte man mal drüber nachdenken!

Übrigens: Am 1. November ist Weltvegantag.

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