Andere über den 19. Februar in Dresden

Ihr dürft mal raten, wer diesen Mist geschrieben hat.

(…) Die bunte Mischpoke von „Dresden Nazifrei“, wo vermeintliche Linke, Sozialisten und Kommunisten, unbeirrt zusammen mit Antideutschen Kriegstreibern, bürgerlichen Kapitalisten sowie parasitären Ein-Punkt-(Anti)faschisten, Nazis blockieren wollen, haben sich doch tatsächlich gegen Faschismus und Krieg auf ihre Fahnen geschrieben, Heuchelei! Im Aufruf wird die erfolgreiche Zusammenarbeit der Vorjahre gefeiert, weil es immer mehr Menschen wurden die sich vom Kapitalismus, ohne es beim Namen zu nennen, auf einen Nebenkriegsschauplatz umleiten ließen. Denn schließlich will sich die bunte Mischpoke unter gar keinen Umständen durch die Extremismustheorie spalten lassen und sich lieber solidarisch zusammenschließen, dabei werden dann auch schon mal ein oder beide Augen zugedrückt , um mit dem angeblichen Feind gegen einen anderen konstruierten Feind zu demonstrieren bzw. diesen zu blockieren. So schafft man sich seine ganz eigene „Volksgemeinschaft“. Die bürgerliche Herrschaft hat ihr Ziel erreicht, sie hat eine Linke nach ihren Vorstellungen, jetzt wird dies nur noch weiter perfektioniert. (…)

  1. 9 Reaktionen

  2. Von gewe am 20. Feb 2012 um 18:05 Uhr

    Na mir fällt da nur KO ein. Das der es immer noch nicht aufgegeben hat? Aber mancher Mann ackert wie wild, will dennoch nicht hinzu lernen oder noch schlimmer, aus der Geschichte lernen. Gerade die Uneinigkeit der Menschen in Deutschland von 1933 war mit eine der Ursachen für Adolfs Machtantritt.
    Die Erhaltung der bürgerlichen Demokratie ist notwendig, damit unter diesen Rahmenbedingungen die nächsten Aufgaben angegangen werden können. Unter faschistischen Machtverhältnissen ist das unmöglich.
    Nur dass hat der Herr offenbar schon lange vergessen und verbreitet in seinen Brandreden derartigen Unfug, dass man schon wieder gewillt ist, zu fragen, ob er jetzt für die NPD & Co. arbeitet.
    Nun ja, die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter …

  3. Von Mischka am 20. Feb 2012 um 18:29 Uhr

    Den Text habe ich zufällig auf der Hp:kommunist-online gelesen.

  4. Von Mischka am 21. Feb 2012 um 08:39 Uhr

    @gewe: Der der den Text geschrieben hat,heißt Franz Rheinberger. Franz Rheinberger war Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und wurde am 10 Nov. 1944 ohne Gerichtsurteil
    mit anderen Jugndliche hingerichtet(gehenkt)Er gehörte zu den Edelweißpiraten steht so in Wiki. Frage schreibt G.A unter falschen Name und antwortet darauf selber?

  5. Von Hannes am 21. Feb 2012 um 22:04 Uhr

    Das klingt nach einem mir bekannten Linkssektierer und Ultra”linken”, der dich, weil du den Nahost-Konflikt diffenziert betrachtet hast und nicht Partei für die Hamas/Hisbollah ergriffen hast, als “Subjekt” bezeichnet hat.

    Solche Leute haben aus dem Januar 1933 keine Lehren gezogen. Die Lehre, daß die Arbeiterbewegung einig sein muß, damit es nie wieder zum Faschismus kommt, mißachten sie und predigen lieber gegenseitige Selbstzerfleischung. Und das sind oft dieselben Leute, die in den 70ern und 80ern blind China und Albanien folgen und gegen die Sowjetunion schimpften.

  6. Von Woschod am 21. Feb 2012 um 22:20 Uhr

    Mischka, sehr interessanter Hinweis! Wenn man den Schreibstil und die Rechtschreibfehler von Ackermann kennt, liegt es in der Tat sehr nahe, zu vermuten, er schreibt sich seine Leserbriefe selber.

  7. Von Woschod am 21. Feb 2012 um 22:22 Uhr

    Ach ja, die Quelle natürlich:

    KO

  8. Von gewe am 22. Feb 2012 um 19:59 Uhr

    Kann mir nicht vorstellen, dass solche Texte ein anderer als A. geschrieben haben soll. @Mischka. hast Du den Originaltext zur Hand.
    Im obigen A-Text sind zu viele konkrete Zeitbezüge auf die aktuelle situation in DD.

  9. Von Woschod am 22. Feb 2012 um 22:29 Uhr

    Gewe: Hab doch den Link zu KO in meinem Kommentar drinne. :)

  10. Von gewe am 23. Feb 2012 um 21:17 Uhr

    O.k., ich habe das mit Franz Rheinberger falsch verstanden. Für mich klang das so, als hätte der Franz Rheinberger das bereits vor 1944 geschrieben. Ist natürlich eine bodenlose Sauerei, wenn GA ermordete Antifaschisten als Leserbriefschreiber mißbraucht. Das räumt meine letzten Zweifel am Geisteszustand des Herrn aus.Fanatismus ist halt kein guter Ratgeber und führt zu keinem der gewollten Ziele.

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