Arsch huh und Gesicht zeigen

(…) Die zweitbeste Trefferquote hat das Wort Rassismus im Zusammenhang mit den USA. Da ist er bekanntlich zu Hause. Wenn dort Promis etwas Rassistisches sagen, steht es auch in Deutschland in der Zeitung. Den unterdrückten Schwarzen in Amerika gilt die Sympathie der Medien immer dann, wenn wieder etwas Schreckliches geschehen ist. Der Mord an dem jungen Schwarzen Trayvon Martin löste auch hierzulande Empörung aus. Die Amerikaner sind, das weiß hier jedes Kind, eben gottverdammte Rassisten. Und schließlich findet der Schwarm einen Rassismus, den es gar nicht gibt. Deshalb kommt er auch nur halb vor. Ein Plakat mit lachendem, schwarzem Jungen, hinter afrikanischer Trommel sitzend, wirbt für eine Musikschule. Daneben steht: „Wir haben Rhythmus im Blut“. (…)

Lesen! bei Frankfurter Rundschau

  1. Eine Reaktion

  2. Von Anonymous am 3. Okt 2012 um 02:37 Uhr

    In gewisser Weise kann man in diesem Spruch: „Wir haben Musik im Blut.“ mit Verbindung eines schwarzen Jungen an einer Trommel zumindest einen latenten Rassismus „erahnen“. In meinen Bekanntenkreis sind einige Migranten, auch aus afrikanischen Herkunftsländern. Oft ist es aber geradezu unverkennbar, wie überdurchschnittlich offenherzig, freundlich, aber auch musi(kali)sch sie sich geben. Meist favorisieren sie Reaggamusik, Rap und trommelartige Musik. Ein feinfühliger Mensch erkennt dabei aber bei diesem Werbespruch trotzdem eine „leichte“ Tendenz zum Rassismus, Vielen ist dies jedoch noch nicht bewußt… Es ist wichtig auch hierauf aufmerksam zu machen, dafür vielen Dank!

Zu diesem Beitrag sind keine Kommentare möglich.