Spotlight (80)

Heute mal wieder mit Zitaten. :)

“Kommt zu Tisch, das Essen wird welk” – Warum Fleischesser Vegetarier anfeinden

…Fleischesser hätten oft das Gefühl, dass Vegetarier sie moralisch verurteilten und fühlten sich zu schlechten Menschen degradiert. Und Attacken auf ihr positives Selbstbild wehren Menschen ab, indem sie Angreifer lächerlich machen. (…) Deshalb müssen Vegetarier nicht einmal penetrant mit ihrer Entscheidung hausieren gehen, um bei Fleischessern Abwehrreaktionen auszulösen. Schon ein stummer Vegetarier stellt einen impliziten moralische Vorwurf dar, auf den Menschen hochsensibel reagieren. …

Nazis zündeln der Staat sperrt ab

Dem seit den Oktober 1999 besetzten linken Wohn- und Kulturprojekt wurde nach einer Prüfung durch das Bauaufsichtsamt (BAA) der Keller gesperrt. Schon am 20. März hatte das Amt bei einer Begehung des Hauses die Nutzung des Kellers für Veranstaltungen wegen eines fehlenden Notausganges untersagt. Zuvor hatte das LKA dem Amt eine Prüfung der Räumlichkeiten “nahegelegt”. …

Und das ist das Projekt: RM16 in Dresden

Was ganz anderes. Oder? Habt ihr eigentlich alle den Arsch offen??????

Unbedingt lesen!

…An Tagen wie Samstag ist mir unaufhörlich übel, nicht nur im Geist sondern auch physisch. Von all der Heuchelei. Von den Dummschwätzern aus dem Rathaus, die Ausländer in gute und schlechte sortieren und sie dann in einem Abschiebelager wie Horst von der Außenwelt isolieren. Die gleichen Schwätzer die mit ihrer Politik der Mitte die Gesellschaft in Deutsche und Migranten aufteilen, von geschlechtsspezifischer Verfolgung faseln, eine bunte Karte in die Luft halten und meinen sie hätten damit den Fremdenhass besiegt. (…) Leute die sich in 10 Kilometern Abstand, hinter 20 Polizeibarrieren und tausenden Menschen, die ihren Kopf hinhalten, vor dem braunen Gesindel verstecken und dann noch die Dreistigkeit besitzen auf eben diese Leute mit dem Finger zu zeigen und sie als undemokratisch und gewaltorientiert zu beleidigen. …

Diesmal wirklich etwas anderes, was aber noch erwähnt werden muss. Karl Valentin und die Anwälte

Was Karl Valentin wohl zum Internet gesagt hätte? Am Montag (04.06.2012) vor 130 Jahren wurde der große bayerische Humorist geboren. Seine Enkelin sieht seinen Nachlass inzwischen durch das Netz bedroht. Wegen Urheberrechtsverstößen lässt sie auch die Betreiber kleiner Webseiten abmahnen.

Ich erlebe es, wie dumm und dümmer über die Griechen hergezogen wird. Mit Lügen, die die große Zeitung verbreitet. Und dann sitzt man den Kollegen gegenüber, die das faseln und weiß nicht mehr was man sagen soll bei soviel Lernresistenz.

Trotzdem ein schöner Artikel. Der Grieche.

Fast drei Jahrzehnte war Pantelouris als Diplomat in Deutschland akkreditiert, zuletzt als Botschaftsrat und Leiter des Presse- und Informationsbüros der Griechischen Vertretung in Berlin. Die beiden letzten Jahre, sagt er, seien die stressreichsten seines Lebens gewesen. Jahrelang habe sich kaum ein Journalist für Griechenland interessiert. Seit Beginn der Krise aber hatte er täglich Dutzende Anfragen zu beantworten. “Die Kenntnisse über Griechenland waren oft sehr sehr bescheiden. Das hat mich überrascht, und dieses Ausmaß an aggressiver und zum Teil beleidigender Berichterstattung hatte ich nicht erwartet.” Da wurde von den “faulen Griechen” gesprochen, von Busfahrern des öffentlichen Verkehrs, die 3500 Euro verdienen würden, den Griechen wurde unterstellt, sie gingen alle mit 53 Jahren in Rente. (…)

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