29. September, München: Klassenkampf statt Weltkrieg

Darauf sei hingewiesen:


(Download des Flyer als PDF-Datei)

Am 29. September 1938 begann der Marsch in den 2. Weltkrieg. Er wurde als Werk des Friedens gefeiert. England und Frankreich hatten Deutschland ein Stück der Tschechoslowakei ausgeliefert. Mit dem „Münchner Abkommen“, das im sogenannten „Führerbau“ ausgehandelt wurde. Statt die UdSSR beim Wort zu nehmen und mit ihr zusammen und nötigenfalls mit Waffengewalt die Tschechoslowakei zu schützen. Die Quittung kam ein knappes Jahr später mit dem deutschen Einmarsch in Polen, wegen dem Frankreich und England Deutschland den Krieg erklärten, der dann zum Weltkrieg wurde. Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion. Der „Führerbau“ dient heute als Hochschule für Musik und Theater, sieht innen und außen fast genau so aus wie damals und ist ein wahrhaft passender Ort für eine internationale Veranstaltung, mit der Repräsentanten der Völker der Tschechischen Republik, Polens und der BRD und annektierten DDR vor einem 3. Weltkrieg warnen wollen. Am Jahrestag des „Münchner Abkommens“. (…)

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So sollte es sein. Aber…

Eine Antikriegsveranstaltung sei nicht „kompatibel mir dem kulturellen Auftrag“ der Hochschule für Musik und Theater München – der Kanzler der Hochschule kündigte den Mietvertrag für die Veranstaltung zum Jahrestag des Münchner Diktats.

Die auf dem Plakat abgebildete Statue aus dem Treptower Park – Soldat mit Kind auf dem Arm und dem zerschlagenen faschistischen Hakenkreuzsymbol – wird als „stalinistische Monumentalstatue“ verleumdet und zum Vorwand für die Mietvertragskündigung verwendet.

Inzwischen macht die Münchner Polizei Jagd auf Verteiler der Flugschrift, mit der zur Antikriegsveranstaltung eingeladen wird.

Im Roten Sturm Nr. 10 des RFB findet ihr dazu die Presseerklärung des Aktionsbüros:
Download als PDF

  1. Eine Reaktion

  2. Von gewe am 22. Sep 2012 um 08:51 Uhr

    Leg doch mal einige Flyer in Landshut an diesem ominösen Denkmal aus. 🙂

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