Rom, Tag 7

An unserem letzten Tag in Rom haben wir uns noch mal ein volles Programm gegeben. Erstes Ziel war der Deutsche Friedhof (Campo Santo Teutonico) im Vatikan. Dort kommt man nur rein, wenn man sich am Eingang bei der Schweizer Garde (Hihi, „Grüzli!“) meldet, das gilt für alle aus dem deutschen Sprachraum.

Das nächste Ziel war das Pantheon, ein gigantischer Rundbau mit der größten Kuppel für 1700 Jahre, dem mit am besten erhaltenen Bauwerk aus römischer Zeit. Heute ist es, wie könnte es anders sein, eine katholische Kirche.

Auf dem Weg dahin und wieder weg stolperten wir über diverse andere Kirchen. Das ist in Rom ja nicht schwer. Die San Giovanni dei Fiorentini, die Santa Maria sopra Minerva (Da fand der Inquisationsprozess gegen Galileo Galilei statt), sahen den Vierströmebrunnen, waren bei der Santa Maria degli Angeli e dei Martiri und in der Lateranbasilika sowie der Scala Santa, dem wohl heiligsten Ort für die Christen nördlich von Jerusalem. Dort befindet sich die Treppe, auf der Jesus zum Prozess emporgeschritten sein soll und die man nur auf Knien rutschend begehen darf. (Haben wir nicht.) Die Treppe hochgerutscht, auf jeder Stufe ein Vaterunser gebetet und man bekommt an bestimmten Tagen einen Generalablass. So einfach ist das, wenn man glaubt.

Am Ende gab es auch noch ein bisschen Politik.

Ich habe mir Sicherheit nicht alles aufgezählt. Es war eine anstrengende Woche, die sicher aber auf jeden Fall gelohnt hat! Morgen geht es mit dem Flieger wieder nach Dresden, dann werde ich wahrscheinlich noch ein paar Panoramafotos zeigen.

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