„Ausländerfeindlichkeit ist bei Deutschen weit verbreitet“

Unter diesem Titel schreibt Telepolis über eine Studie. Nun gut, nicht wirklich überraschend, trotzdem interessant zu lesen.

Dies deckt sich auch mit meinen Erfahrungen:

Am stärksten ausländer- oder fremdenfeindlich sind nicht diejenigen, die mit Ausländern zusammenleben, sondern die kaum oder keinen Kontakt zu ihnen haben.

2005 sagte mir eine Anwältin, die selber mit einem Schwarzen aus München zusammen ist, dass das Problem im Osten ist, dass es zuwenige Ausländer gibt. Seit ich in Bayern lebe, sehe ich es auch selber jeden Tag. Hier ist es völlige Normalität, das in einer Gruppe Jugendlicher Mädchen mit Kopftuch und/oder Jugendliche mit dunkler Hautfarbe dabei sind. Dem kann man hier nicht mal entgehen, wenn man will. Da hat man es als Nazi nicht leicht. Zum Glück, möchte ich sagen. Trotzdem gibt es leider und natürlich auch hier den latenten Rassismus. Den, wie die Studie auch erkannt hat, öfters bei der älteren Generation. Schön ist es aber, das es den Widerstand gegen Naziaufmärsche überall gibt.

  1. 2 Reaktionen

  2. Von Markus am 28. Mrz 2013 um 22:02 Uhr

    Ist mir auch schon lange aufgefallen: Dort, wo die wenigsten Ausländer leben, ist die Ausländerfeindlichkeit am größten ( und genau dort wählt man dann ja auch NPD um „die da oben ´n bissl zu erschrecken (da könnte ich kotzen!!!)).

  3. Von Woschod am 28. Mrz 2013 um 22:12 Uhr

    Oft sind dort auch die meisten Menschen in sozialer Schieflage. Man könnte daraus schlussfolgern, das Ausländer helfen, das soziale Gleichgewicht zu halten.

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