Bitcoin

Wer seine loswerden möchte 😀

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So langsam verstehe ich das System des Bitcoin, aber ich habe meine Zweifel, dass sich das auf breiter Basis durchsetzen wird. Dazu ist der Kurs derzeit zu hohen Schwankungen ausgesetzt. Wenn ich als Händler etwas verkaufe, und dafür sagen wir mal ein BTC bekomme, und der am nächsten Tag 30% weniger wert ist, dann ist das wohl eher ungünstig. Klar, der Wert kann auch am nächsten Tag steigen, aber als Händler wäre das ein zu spekulatives Geschäft. Also müsste ich es gleich in etabliertes Geld umtauschen. Ich will den Euro oder den Dollar nicht loben, aber derzeit garantieren € & $ doch eine gewisse Wertstabilität.

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(Bildquelle: bitcoin.de)

Der Vorteil von BTC ist sicher, dass da keine Bank oder ähnliches (Paypal) dazwischen hängt, was mir mal eben mein Guthaben sperren kann. Und die Transaktion geht in Sekunden vonstatten. (Nur die Bestätigung dauert länger.)

Derzeit ist meiner Meinung nach, aus oben genannten Gründen, Bitcoin als Zahlungsmittel eher riskant.

Spannend wird es auf jeden Fall, wenn alle 21 Millionen BTCs geschürft sind.

Aber wer mich kennt, ich bin ja offen für neues. 😉

Eure Meinungen dazu würden mich interessieren.

  1. 9 Reaktionen

  2. Von gewe am 9. Dez 2013 um 10:56 Uhr

    Ich kann nur sagen, Hände weg davon. Spekulation hoch n und wenn die jetzige Blase platzt, wird es viel Geheul geben. Bitcoins selbst rechnen ist auch ein Verlustgeschäft. Aufwand (Hardware & Stromkosten) stehen in keinem Verhältnis zum Wert eines BTC.
    Nichts gegen offen für Neues. Das kann man mit anderen Themen mit weitaus weniger Risiko für die eigene finanzielle Basis haben. Zum Beispiel mit neuen Ideen in der Physik … 🙂

  3. Von Wolf am 9. Dez 2013 um 11:25 Uhr

    Im Moment wirken Euro und Dollar stabiler, aber darauf möchte ich mich nicht verlassen, da wird mir zu sehr Feuer mit Feuer bekämpft … Bin allerdings auch noch kein Bitcoin-Besitzer …

  4. Von Woschod am 9. Dez 2013 um 11:50 Uhr

    @gewe: Das Mining hat sich nur für die gelohnt, die das am Anfang gemacht haben. Die mal eben in einer Woche mit ihren Laptop 10BTC gemint haben. Aber auch nur, wenn sie die behalten haben und das mit dem heutigen Wert in € verrechnen.

    Die das heute machen, hoffen darauf, dass der Wert noch mal um ein vielfaches ansteigt. Aber das ist halt hochspekulativ.

    In absehbarer Zeit sind allerdings fast alle BTCs gemint, dann wird die Rechenpower nur noch zum bestätigen der Transaktionen genutzt. Wird sich zeigen, ob sich das lohnt. Für mich sicher nicht, ich kann mir kein Rechenzentrum in den Keller stellen.

  5. Von gewe am 9. Dez 2013 um 13:39 Uhr

    Danke, dass Du meine Sichtweise bestätigt hast. Ein RZ in den Keller ist wie ein Auto in der Garage. Beide brauchen Treibstoff. Die Stromrechnung für ein RZ lohnt sich daher nicht für Bitcoins. Die neuerdings dafür angebotene Hardware mit mehreren GPU-Karten muss man ja nicht für den Bitcoin-Unfug (Schneeballsystem) nutzen. Da lassen sich hochparallelisiert z.B. physikalische Modelle rechnen. Die Stromkosten sind dann sinnvoll und eher beherrschbar. 🙂
    Man kann den Spaß (nicht BTC-Mining) auch gern mit Raspberry Pi’s machen. Lernt man einfach das meiste, weil mehrere Themen parallel anstehen.

  6. Von Thomas am 9. Dez 2013 um 14:29 Uhr

    Als Zahlungsmittel sind Bitcoins noch nicht zu gebrauchen, jedenfalls nicht für größere Anschaffungen. Ein paar sollte man aber schon haben finde ich. Wenn der Kurs wieder richtig steigt und man hat ein paar günstig erworben ist das ein nettes Zubrot. Richtig viel Geld würde ich nur dann investieren, wenn ich Geld zuviel hätte.

  7. Von Woschod am 9. Dez 2013 um 17:31 Uhr

    Im Freitag steht dazu ein Artikel.

    http://www.freitag.de/autoren/the-babyshambler/beenden-wir-die-macht-der-banken

    Wobei ich den Eindruck habe, der Autor will lieber Werbung für Quarks machen. (Nicht die Milchspeise und auch keine Elementarteilchen!)

    Der erste Kommentar dort sagt eigentlich schon alles dazu:

    (…) Wenn ich Geld in Form von Transaktionswährungen zur Ware mache, so folge ich nur dem allgemeinen Kapitalbildungsgesetz. Das „mining“ schöpft weder Werte noch „neues Geld“, den Traum jedes Kapitalisten.

    Vieleicht sollten all die jungen Nerds mit Ihren Powerrechnern mal bei Marx nachlesen und begreifen was der Warencharakter des Geldes eigentlich ist.

    „Die Macht der Banken brechen“ mit Einführung von Crytowährungen – How silly can one get.

    Die Banken handeln heute schon mit „Produkten“ wie Derivaten, Wetten, etc, da werden sie sich den Bitcoinmarkt gerade entgehen laasen.

    Nicht Cryptowährungen sind zu schaffen, die doch nur ein weiteres Tauschäquivalent, einen neue Warenform im Kreislauf G-W-G‘ einführen, sondern die Art des Wirtschaftens, die im Kapitalinteresse aus Geld, Geld heckt, ist abzuschaffen. (…)

  8. Von murx am 9. Dez 2013 um 20:48 Uhr

    tipp: litecoin

  9. Von Woschod am 9. Dez 2013 um 22:16 Uhr

    Murx: Macht welchen großen Unterschied?

  10. Von gewe am 10. Dez 2013 um 08:44 Uhr

    Ja Thomas, Du sagst es. Alles reine Spekulation. Auch der Aktienbesitzer kauft ein, wenn der Kurs fällt und hofft, dass der Kurs wieder steigt. Klappt manchmal sogar.
    Klappt auch beim Lottospielen manchmal. In all den Fällen, zahlen sehr viele Menschen relativ kleine Beträge, damit einige wenige mit übervollen Taschen nach Hause gehen können.
    Kann man „mitspielen“ und die Umverteilung des Geldes damit unterstützen. Kann man aber auch sein lassen …
    Einige BTCs ruinieren keinen, aber reich werden in 50 Jahren?
    Ich gewinne jede Woche im Lotto … das Geld, welches ich nicht einsetze. 😆
    Mit Aktien und all den anderen Tauschmitteln halte ich es eben so. Man glaubt es kaum … ich bin noch nicht verhungert – im Gegenteil.

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