Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2014

Zur diesjährigen LLL-Demonstration1 in Berlin fanden sich wieder viele Menschen linker, antifaschistischer und kommunistischer Organisationen ein. Wie jedes Jahr musste ich mit Bedauern feststellen, dass die Spaltung der linken Bewegung nicht weniger geworden ist. Auffällig war auch war eine hohe Teilnahmezahl von Mitgliedern türkischer und kurdischer Organisationen, aber auch andere internationale Verbände und Parteien waren zahlreich vertreten.

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Der Demonstrationszug startete 10 Uhr am Frankfurter Tor, es nahmen geschätzt weit über 10.000 Menschen teil. Von Seiten der Polizei gab es für mich keine erkennbaren Provokationen, sie hielt sich deutlich zurück.

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Mit vielen Lautsprecherwagen und noch mehr Sprechchören lief die Demonstration bis zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin Friedrichshain. Dort waren schon am Morgen die Stände der linken Organisationen und Medien aufgebaut. Auch hier wäre es für eine Einheitsfront besser, wenn es eigentlich nur einen Stand gäbe. Das mag übertrieben klingen, wäre aber eine wirkliche Einheitsfront. Natürlich war das bunte Durcheinander trotzdem sehr interessant.

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Viele tausend Menschen haben den Friedhof schon vor der Demonstration besucht. Die Gräber lagen unter einem dichten Meer von roten Nelken. Insbesondere fiel die Ankunft der jungen Genossinnen und Genossen der Freien Deutschen Jugend auf, die singend bis zum Eingangstor des Friedhofes kamen. Offensichtlich wurden sie diesmal nicht durch die Polizei belästigt, von wegen FDJ wäre verboten…

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Gegenüber des zentralen Gedenksteines auf dem Friedhof befanden sich leider auch wieder die so genannten Opfer des Stalinismus um ihren provokanten Gedenkstein herum. Doch während noch am Morgen führende Mitglieder der Linkspartei (Gysi, Riexinger, Kipping und Pau) auch dort ihre Nelken abwarfen, stieß der Stein bei der jetzt Ankommenden auf eine mehrheitliche negative Reaktion. In einer beachtenswerten Aktion der Konferenz „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ wurde dieses „Gedenken“ kurzeitig kritisch begleitet. Nach circa 10 Minuten wurden die jungen Linken aber von der Polizei des dortigen Platzes verwiesen, mit der Begründung, es handelt sich hier und heute um ein „Stilles Gedenken“. Dazu muss ich aber anmerken, den wenigsten Krach machten die beiden, genau genommen waren sie nämlich die ganze Zeit völlig lautlos.

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Mitglieder des Revolutionären Freundschaftsbundes e.V. besuchten anschließend noch die Gräber von Irma Thälmann, der Tochter Ernst Thälmanns, sowie von Ernst Wanitschek, einem Gründungsmitglied des heutigen RFB e.V. und wichtigen Mitinitiators des jährlichen antifaschistischen Riesengebirgstreffen.

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  1. Wir sprechen von LLL, weil wir auch Lenin mit ehren, der im Januar 1924 verstarb []

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