Alerta Stuttgart

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Sicher, Linke und Kommunisten gehören zum geistig kompetenterem Teil dieser Gesellschaft und sind auch sonst angenehmere Zeitgenossen. Was sie jedoch kaum von Konservativen und Religiösen unterscheidet ist die Unfähigkeit, eigene Einstellungen und Standpunkte zu hinterfragen und zu verändern, sowie einzusehen, dass die Standpunkte und Meinungen anderer durchaus richtig sein können und durch Argumente auch nachvollziehbar sind. Dogmatismus, Starrköpfigkeit und Selbstüberschätzung schaden der Sache. Ein wenig mehr Selbstkritik, Beweglichkeit des Denkapparates, ein bisschen mehr Liberalität und Einfühlungsvermögen würde unseren Genossen daher gut stehen.

Deshalb versuche ich immer für mich selber Dogmatismus zu vermeiden und Realist zu sein. Auch wenn es manchen nicht schmeckt. Leider sind aber gefühlte tausende linke Parteien, Organisationen und Einzelpersonen alle für sich im alleinigen Besitz der absoluten Wahrheit.

  1. 3 Reaktionen

  2. Von gewe am 31. Jan 2014 um 10:31 Uhr

    Es wurde alles erfolgreich zig mal gespalten. Die heute Mächtigen waren erfolgreich. Die so geteilte Welt des möglichen Fortschritts kann keine Milliardenschwere Krise erschüttern. So hat sich das Kapital den Weg für ungehemmtes Agieren und Vermehren des Reichtumgs „freigeschossen“. Ooh, schon wieder so ein Dogma. 🙄

  3. Von Markus am 31. Jan 2014 um 19:48 Uhr

    Da haste leider sooo Recht…

  4. Von Bolschewik am 20. Feb 2014 um 14:27 Uhr

    „Damit man ein standhafter Kommunist ist, muss man vor allem eine feste kommunistische Weltanschauung besitzen. Die kommunistische Weltanschauung gibt uns die Möglichkeit, jede Frage geschickt anzupacken, an jede Erscheinung richtig heranzugehen. Die kommunistische Weltanschauung ist für die Kämpfer der proletarischen Revolution dasselbe wie…für den Astronomen das stärkste Teleskop oder für den Forscher im Laboratorium das Mikroskop.“ – M. I. Kalinin, ‚Werdet allseitig entwickelte Menschen‘ (Rede auf einer Aktivberatung des Kommunistischen Jugendverbandes von Dnjepropetrowsk im Mai 1934)

    „Wer sein Leben der sozialistischen Arbeit weiht, der verändert das Leben schöpferisch, er kämpft, reißt Altes nieder, schafft Neues.“ – M. I. Kalinin, ‚ebenda‘

    „Für den sozialistischen Aufbau sind gebildete Menschen nötig, aber als gebildeter Mensch kann nur derjenige gelten, der nicht bloß viel liest, sondern sich gründlich mit der materialistischen Philosophie befasst, den Reichtum der Wissenschaft ausschöpft, das Gelesene im Kopf verarbeitet und versteht, wie revolutionäre Theorie mit der revolutionären Praxis zu verbinden ist.“ – M. I. Kalinin, ‚ebenda‘

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