Die Politik sorgt sich wegen des Nazi-Terrors um den guten Ruf des Landes – mit Recht: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sitzen tief in der deutschen Gesellschaft. Das zeigt nicht zuletzt der unselige Begriff von den “Döner-Morden”, meint Stefan Kuzmany.
So langsam muss man ernsthaft darüber nachdenken, auszuwandern. Es wird immer widerlicher in diesem Land!
Die turbulente Integrationsdebatte verändert die politische Stimmung in der Republik: Fast jeder fünfte Deutsche würde einer Emnid-Umfrage zufolge eine neue Protestpartei wählen – vorausgesetzt deren Chef hieße Thilo Sarrazin.
Der Unmut vieler Bürger über die etablierten Parteien wächst…
Das kann ich ja wirklich nachvollziehen! Aber da denkt man, im Glauben daran, dass diese Menschheit doch kein rettungsloser Fall ist1 , die unmutigen Bürger würden mal aufwachen und erkennen, was wirklich abgeht… Aber nein, dann kommt sowas!
Wie eine repräsentative Emnid-Umfrage für “Bild am Sonntag” ergab, würden 18 Prozent aller Deutschen eine neue Partei wählen – wenn ihr Chef der Migrationskritiker Thilo Sarrazin wäre. Damit stellt sich fast jeder fünfte Deutsche eindeutig hinter dessen umstrittene Thesen.
Und wenn Du dann glaubst, es geht nimmer schlimmer, dann kommt noch so ein Kracher:
Besonders viel Zuspruch bekäme eine Sarrazin-Partei bei Anhängern der Linkspartei (29 Prozent).
WTF???
Arrrg! Ich will mich zum Sonntag morgen nicht weiter aufregen. Aber eines noch:
Die in Deutschland lebenden Zuwanderer forderte Merkel dazu auf, sich der Gesellschaft anzupassen.
Seit ich in Bayern lebe, kenne ich nicht wenige hier lebende “Zuwanderer”. Da kann ich nur sagen, die sind teilweise integrierter als mancher Arier Deutsche hier!
Da zitiere ich doch nochmal den Hagen Rether:
Und dieses Kopftuch hat keineswegs ausschließlich mit Unterdrückung zu tun. Das hat auch was mit Stolz und Identität zu tun. Und oft sind es auch diese jungen Frauen mit Kopftuch die viel besser Deutsch können und viel besser integriert sind als ihre vollkommen überassimilierten bauchnabelgepiercten Arschgeweihschwestern.
“Ich glaube nämlich nicht, daß die Menschheit ein für immer hoffnungsloser und unheilbarer Fall ist.” (Stanislaw Lem in “Mein Leben”, 1983) [↩]
Der Herr hat bekannt lich genügend Hirn vom Himmel geworfen. Er hat nur leider nicht getroffen. [↩]
Früh Morgens musste ich noch eine andere Arbeit erledigen, dort wo ich normalerweise gewesen wäre, half solange ein sher dunkelhäutiger Kollege (Afrikaner? k.A.) für mich aus.
Stunden später, die über 50-jährige bayrische Kollegin zu mir:
Du musst die Dinger aber auch zurecht schneiden.
Das weiß ich doch.
Der Bimbo heute früh, der hat das nämlich nicht gemacht.
Wer???
Na der Bimbo, der heute für Dich gearbeitet hat.
Später dann:
Wir hatten ja mal einen hier, der hat die absolut korrekt an Kante geschnitten und die dann sauberst gestapelt. Das Erstaunliche dabei war, der war ja auch noch Türke.
Was hat das denn damit zu tun?
Na die Hunde sind doch sonst alle zu faul zum Arbeiten!
Worum ging es? Urspünglich musste man als Ausländer in der Schweiz, wenn man einen schweizerichen Pass haben wollte, zur Gemeinde gehen. Dort wurde dann darüber abgestimmt, und wenn das für den Antragssteller mit einer Niederlage geendet hat, dann hatte er schlichtweg keine Chance, sich zu wehren. 2003 wurde diese Praxis geändert und es wurde die Möglichkeit des Einspruchs geschaffen. Die SVP (Schweizerische Volkspartei), die bereits mehrmals durch rassistische Kampangen aufgefallen ist, wollte dies rückgängig machen.
Das von Blocher (SVP) vorgeschlagene Verfahren hätte künftig wieder die Gemeinden geheim über die Passgesuche bestimmen lassen. Einspruchsmöglichkeiten bei einem Gericht hätte es dann nicht mehr geben sollen. Die Kampagane war eine Reaktion auf Urteile des Schweizer Bundesgerichts aus dem Jahr 2003. Darin waren die Kommunen verpflichtet worden, für Einbürgerungen ein rechtsstaatliches Procedere einzuführen, mit der Chance für Immigranten, sich einzuklagen. Die damalige Praxis war verworfen worden als diskriminierend und nicht mit internationalem Recht vereinbar. Davor gab es kommunale Voten über Einbürgerungsanträge, die bei Zuwanderern vom Balkan fast immer scheiterten.
Dabei setzte die SVP wiederholt auf eine rassistische Kampange mit solchen Plakaten:
Dieses Plakat wurde vor einigen Jahren breits schoneinmal eingesetzt, damals ging noch eine Welle der Empörung durch das Land. Heuer interessierte das offensichtlich keinen mehr so richtig. Im Gegenteil, selbst beim einfachen Bürger entstehen völlig unbegründete Ängste vor eine Islamisierung der Schweiz. “Dann haben wir hier bald überall Minarette”.
Um so besser ist das Ergebnis der Volksabstimmung letzten Samstag. Die Schweizer sprachen sich mehrheitlich gegen die Verschärfung des Einbürgerungsgesetzes aus, wie es Blocher von der SVP gewünscht hatte.
A: Die mit ihrem Ludwigshafen. Jetzt sagen die Türken schon, das wäre Absicht gewesen.
B: Die spinnen doch alle. Wahrscheinlich war das ein Bandenkrieg und die haben das selber angezündet.
A: Man sollte denen allen, wenn die in unser Land kommen, eine Zettel in die Hand drücken, wie die sich in Steinhäusern zu verhalten haben. Die kennen ja nur ihre Holzhütten.
B: Ich muss mir das in meinem Land nicht gefallen lassen, mich von denen als Scheiß-Deutscher anmachen zu lassen.