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Ich bin ein Freisinger

Seit heute bin ich offiziell Bürger der Stadt Freising. Mein Hauptwohnsitz in Dresden und mein Nebenwohnsitz in Marzling (Bayern) sind bereits abgemeldet. Damit wird mich Dresden in Zukunft nur noch 2-4 mal im Jahr sehen, wenn ich einen Schlafplatz finde.

Meine neue Wohnung hat 65qm, da ist alleine das Schlafzimmer größer als meine gesamte Wohnung in Dresden. Dachgeschoss, kein Fahrstuhl und ein schöner Blick Richtung Süden. Da gibt es im Sommer sicher wieder ein paar schöne Gewitterfotos. Ach ja, 750€ warm inkl. Stellplatz in der Tiefgarage.

Was das alles kostet… Erst mal Küche einrichten, zum Schlafen ein Klappbett, für das Wohnzimmer ein Sofa, den Rest eher über Ebay Kleinanzeigen: Aus Dresden nehme ich ja außer der Waschmaschine und ungezählten Büchern nichts weiter mit. Der ganze Rest kommt so nach und nach.

Dafür habe ich dann superschnelles Internet per Kabel. Ganz alleine für mich!

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Politischer Frühshoppen in Marzling

Nachdem ich das Wochenende schon linke Politik erlebt habe, wurde es am Sonntagmorgen mal so richtig schön bürgerlich. In dem kleinen Marzling, wo ich seit fast 5 Jahren lebe, gab es einen politischen Frühschoppen. Um mich anzupassen, habe sogar ich schon um 11 Uhr ein Bier getrunken. ;)

Die musikalische Einstimmung verpasste ich, was ich aber auch nicht schlimm fand. Mich hat vor allem die politische Diskussion interessiert.

Als Gäste waren geladen:

  • MdL Dr. Christian Magerl
  • Landrat Michael Schwaiger
  • Bürgermeister von Freising, Dieter Werner
  • Als Moderator: Chefredakteur des Freisinger Tageblatt, Helmut Hobmaier

Die Themen waren:

  • 3. Startbahn des Münchner Flughafen
  • Ostortsumfahrung Freising (B301)
  • Erweiterung des Sportgelände
  • Asylanten im Landkreis (sic!)

Alles also eigentlich sehr regionale Themen, darum will ich Euch darüber, bis auf den letzten Punkt, auch nicht weiter informieren. Mich selber interessierte auch am meisten das Thema Asylpolitik.

Korrekterweise sprechen wir natürlich auch nicht von “Asylanten” sondern von “Asylsuchenden” oder “Migranten”. Das Wort “Asylanten” ist aber in dieser Runde nicht weiter gefallen.

Hauptsächlich sprach zu dem Thema Michael Schwaiger. Er schilderte die Probleme von überfüllten Aufnahmestellen in München und das kaum noch Kapazitäten vorhanden wären. Die Situation ist jedoch, das sich unsere Regierungen auch aus den weltweiten Krisenherden mehr zurück ziehen und viele Bürger (Ja, er sagte wirklich “Bürger”) zu uns kommen. Im Landkreis besagt die Zuteilungsquote, dass ca. 160 Asylsuchende aufgenommen werden müssen, derzeit sind es 140 Menschen. Dafür werden unbedingt weitere Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Das können auch normale Mietswohnungen sein, die zu normalen Kosten bezahlt werden. Das Landratsamt unterstützt dabei, wichtig sind aber auch die vielen freiwilligen Helfer. Desweiteren ist es ein Ziel, die Abwendung vom Sachwertprinzip (Asylsuchende müssen Lebensmittel bestellen und bekommen 3 mal die Woche eine Lieferung) hin zur Ausgabe von Gutscheinen, mit denen sie in den örtlichen Geschäften einkaufen können.

Der Moderator Helmut Hobmaier sprach davon, das die Ängste gegen Asylbewerber unbegründet sind, die Asylbewerber sind selber auch froh, wenn sie hier sein können.

Michael Schwaiger stimmte dem zu, wies aber nochmals darauf hin, das die fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten ein großes Problem sind. Derzeit wird praktisch alles angemietet, was bau- und brandrechtlich möglich ist. In Marzling z.B. gibt es quasi keine offenen Mietwohnungen, da diese immer gleich weiter vermietet werden. Das führt auch dazu, das Asylsuchende in Unterkünften weit ab von Orten untergebracht werden müssen. Er bezeichnete die Asylbewerberverfahren teilweise als menschenverachtend, die Leute haben jede Menge Probleme, wenn sie flüchten. Wenn sie auf abweisende Bürger stoßen, fühlen sie sich nicht zu Hause.

(Meine persönliche Einschätzung ist übrigens, so wie ich das bisher in Marzling mitbekommen habe, die Immigranten freundlich aufgenommen werden und vieles versucht wird, ihnen zu helfen. Das ist auch des Öfteren eine Notiz im Marzlinger Rundblatt wert.)

Nach diesem Thema war die politische Runde fertig, mein Weißbier alle und auf das anschließende Hendl verzichtete ich. ;) Alles in Allem war ich aber positiv überrascht von der Atmosphäre.

Klassenkampf statt Weltkrieg (Veranstaltungsbericht)

Die Veranstaltung „Klassenkampf statt Weltkrieg“ am 29. September 2012 in einem gemieteten Saal der Musikhochschule stand bis zu Letzt auf der Kippe. Zwar gab es eine Entscheidung des Amtsgericht München, das der Mietvertrag vom Kanzler der Hochschule eingehalten werden muss, doch dieser fühlte sich nicht daran gebunden und sprach die Kündigung nochmals aus, er wollte sich vor dem Bayrischen Landgericht sein „Recht“ holen. Das Landgericht jedoch bekundete, die Entscheidung nicht mehr dieses Wochenende zu fällen. Somit war der Kanzler der Musikhochschule gezwungen, sich an die vertraglichen Bedingungen zu halten und die Veranstaltung konnte ungehindert stattfinden.

Der Saal war auf eine gruslige Weise dekoriert. Rote Fahnen mit einem weißen Kreis und einem Hakenkreuz in der Mitte erschreckten den Besucher zuerst. Beim näheren Hinschauen konnte man jedoch erkennen, dass das Hakenkreuz zerstört ist. Gut so!

Zu Beginn der Veranstaltung gab eine junge Genossin einen Rückblick auf die Geschichte des Hauses. Der „Führerbau“ wurde 1937 eingeweiht, 1938 fand hier die Besiegelung des Münchner Abkommens statt. Daran nahmen Delegationen Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Deutschlands teil. Die tschechoslowakische Delegation, also die Abgesandten des Landes, welches betroffen war, durften nicht an dem Treffen teilnehmen. Sie wurden im nachhinein nur über das Ergebnis informiert, welches die Abtretung größerer Gebiete an Nazideutschland vorsah.

Seit 1957 wird das Gebäude von der Hochschule für Musik und Theater genutzt. 1995 wurde an diesem Ort die Münchner Konferenz durch linke Aktivisten nachgestellt.

Während des Rückblick marschierten vier Gestalten über die Bühne, erkennbar als Soldat, Bundespolizist, Helfer des THW und Hitler. Die Veranstalter, u.a. FDJ, Arbeiterbund und Gewerkschaftsjugend, warnen seit Jahren vor dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren und der unmilitärischen Mithilfe von Organisationen wie dem THW im Krisenfalle zur Bekämpfung von Aufständen. Aufstände, wie wir sie derzeit massiv in Griechenland, Spanien und weiteren europäischen Ländern sehen.

Thomas Schmitz-Bender begrüßte die Anwesenden und gab noch mal einen kurzen Rückblick auf den Kampf um den Platz in der Hochschule. Das Ergebnis war eindeutig: „Wir haben gewonnen!“

Anschließend wurde der Film der internationalen Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“ gezeigt, bei der mit mehren LKWs deutsche, tschechische und polnische Städte besucht wurden und dort Aktionen stattfanden. Einer der LKW konnte an diesem Tag vor dem Gebäude betrachtet werden.

Tanja sprach über die derzeitige Krise und vor allem, was sie für die Jugend bedeutet. An Hand einiger Zahlen erläuterte sie, welchen Gewinn Deutschland derzeit aus der Eurokrise zieht. Die Frage ist deshalb: Was heißt es für die Jugend, wenn sie jetzt nicht den Kampf gegen das System beginnt? Während ihrer Worte liefen einige gelb-rot gekleidete Zwerge, einen Sarg tragend, über die Bühne.

Karel Janda (Vorsitzender des Klubs des tschechischen Grenzlandes (K?P) und Mitglied des RFB) erläuterte das Münchner Abkommen und zeigte Parallelen zur heutigen Zeit auf. Nach ihm sprach Radim Gonda ebenfalls über das Thema. Heute führt Deutschland keinen Krieg mehr gegen seine Nachbarländer sondern unterdrückt sie wirtschaftlich. Viele große Firmen in Tschechien und Polen befinden sich in deutscher Hand. Der Zeitungsmarkt in Tschechien wird fast nur durch deutsche Konzerne besetzt.

Marcin Popiuk von der Kommunistischen Partei Polens richtete Grüße aus seinem Land aus und schilderte die Situation in Polen.

Eindringliche Worte kamen von Helge Sommerrock über die Gefahr, die Deutschland in Europa darstellt und wie weit es seine Fühler schon wieder in andere Länder ausgebreitet hat. “Krieg und Faschismus wird es solange geben, wie die Produktionsmittel einer Minderheit gehören.”

Zum Ende kamen wieder die gelb-roten Sargträger. In dem Sarg befand sich das Krokodil, welches man schon von der Aktion der Himmlischen Vier kannte, es stand symbolisch für den Deutschen Imperialismus. Die Zwerge fingen an zu singen „Deutschland, Deutschland…“ Doch schon während der ersten Strophe standen im Publikum Personen auf und fingen an „Vorwärts, und nicht vergessen“ zu singen. Ihr Gesang, in dem immer mehr Anwesende einstiegen, übertönte den „Trauergesang“ der Zwerge. Zu guter Letzt wurde das Krokodil von der Bühne gekippt.

Während nochmals alle Mitwirkenden auf der Bühne erschienen, spielte ein Trompeter die Internationale. Dieser Tag war für alle Gäste ein beeindruckendes Erlebnis.

Erlebnisse aus München

Am Mittwoch war ich mal wieder in München.

Schon die Hinfahrt war problematisch. Auf unserem Dorf wollte ich auf dem Bahnsteig eine Singletageskarte (11 Euro) für den gesamten MVV-Bereich ziehen. Jedoch sprang der Fahrkartenautomat aus der Auswahl immer wieder in den Startbildschirm zurück. Man konnte diese Karte also nicht kaufen.

In München auf dem Hauptbahnhof wollte ich den Automaten im Kundenzentrum melden, am 1. Klasse-Schalter wurde ich allerdings harsch zurückgewiesen, ich muss eine Nummer ziehen. Da ich allerdings nicht 10 Minuten warten wollte, bleibt der Automat also ungemeldet. Der Person hinter dem Schalter war das egal.

Na zumindest hatte ich leichte Leselektüre dabei.

Das eigentliche Ziel in München war die Schufa, um mal herauszubekommen, was die über mich gespeichert haben. Eine Auskunft pro Jahr muss ja kostenlos gemacht werden.1 Ich habe sie in der Eisenheimer Straße 61 dank Smartphonenavigation auch schnell gefunden. Vor dem Ziel gab es aber noch eine Hürde zu bewältigen, der Fahrstuhl war defekt. Aber da bekam ich einen tollen Tipp:

Am Ziel angekommen: Bätsch! Die ganzen Adressen, die man im Internet findet, kann man vergessen. Es gibt die Fiale nicht mehr. Dafür wird man an einen Kreditanbieter in München verwiesen. Ich habe den besucht, aber der konnte mit für die kostenlose Selbstauskunft nur ein Formular in die Hand drücken. Na da hätte ich auch drauf verzichten können.

Also bin ich ein bisschen in München herumspaziert und habe die wichtigsten Läden der Stadt besucht.

Auf dem Marienplatz war 12 Uhr gerade das Glockenspiel des Rathausturms zu sehen. Interessant, dass es anscheinend inzwischen modern ist, mit einem Tablet2 zu fotografieren… Na ja, jeder wie es ihm/ihr gefällt.

Anschließend war ich im Kino und habe mir “Das Bourne Vermächtnis” angeschaut. Waren aber eher langweilige 2 Stunden.

  1. Sorry für der holprige Deutsch []
  2. Nein, nicht nur iPads, u.a. habe ich eines von Asus gesehen! []

Bladenight München

Ich habe es mal wieder geschafft, Nachtskaten in München.

Da habe ich eine Ordnerweste an, weil ich Bladeguard war. :)

Das war die Strecke:


13.08.2012 21:26 Nachtskaten auf einer größeren Karte anzeigen

Es ging recht schnell, nur 12 Kilometer in einer knappen Stunde, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,47 km/h. Aber schee wars trotzdem :)

Proteste gegen die “SiKo” 2012 in München

Hinweis: Teile dieses Textes, auch wenn nicht extra gekennzeichnet, stammen aus dem Indymediaartikel “[Muc]Proteste gegen die “SiKo” 2012″. Dieser ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert. Ich stelle hiermit meinen gesamten Artikel, inkl. Bilder, unter die selbe Lizenz.

Die “Sicherheitskonferenz”, auch wenn sie früher Wehrkundetagung hieß, findet seit 1962 in München statt. Seit mittlerweile 10 Jahren gibt es jährlich eine Großdemonstration dagegen.

Offiziell handelt es sich bei der “SiKo” um eine Privatveranstaltung. Dass die Bundesregierung sie stark finanziell unterstützt, nämlich insgesamt im Jahr 2009 mit 1 Millionen Euro, die sich aus direkter Finanzierung sowie Personal aus Bundeswehr und Bundespolizei zusammensetzt, ändert daran erst einmal nichts. Propagandistisch wird auf der SiKo der Boden für eine stärkere Militarisierung gelegt.

Die Sponsoren der Konferenz sagen schon einiges über die dort vertretene Politik aus. Kraus-Maffei-Wegeman zum Beispiel fiel vor kurzem durch die Lieferung von Leopard II Panzern an das Regime in Saudi Arabien auf. Auf Seiten von BMW engagiert sich vor allem die Herbert-Quandt Stiftung, deren eheml. Vorsitzender Horst Teltschik bis 2008 auf die SiKo leitete. Die Stiftung ist benannt nach dem ehemaligen NSDAP-Mitglied Herbert Quandt der während des deutschen Faschismus Kriegsgefange beschäftigte die mit hochgiftigen chemikalien arbeiteten. Aber auch die LINDE GROUP als neues Aushängeschild hat alles andere als eine weiße Weste. Sie gehörte zu den Profiteueren des NS Regimes und beschäftige ebenfalls Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Auch wenn sie selbst kein klassischer Rüstungsbetrieb ist so schreibt sie selbst über ihre Rolle im Dritten Reich:

“Wenngleich kein direkter Rüstungslieferant, erlebte die Gesellschaft Linde während der Nazizeit ein stürmisches Wachstum. Denn die gesamte Produktpalette – von Gaszerlegern über Industriegase bis zu Motoren und fahrbaren Reparaturwerkstätten – galt als kriegswichtig.”

Der Großteil der Sponsoren besteht immer noch aus Rüstungskonzernen (weitere z.B.: der französische Konerzen Thales oder die EADS Rüstungsfirma Cassidian) oder zumindest Zulieferern für die Rüstungsindustrie.

Auch 2012 fanden sich 2-3000 Menschen bei -15 Grad Kälte zusammen um gegen die Siko, die Kriegsdrohungen gegen den Iran und Syrien und allgemein die kapitalistisch-imperialistische Politik zu protestieren.

Die Auftaktkundgebung fand auf dem Karlsplatz (Stachus) statt, bereits vor Beginn wärmte eine Reggae-Fraktion mit massiven Bässen ein. Nach einer Ansprache und zwei Grußworten begann die Demonstration durch die Münchner Innenstadt. Teilnehmer waren verschiedene Friedensgruppen und politische Organisationen wie z.B. DKP, SDAJ und FDJ. Letztere trug später ein sehr großes Transparent in Form von drei Bahnen in der Demonstration mit und zeigte es auch am Marienplatz.

Auch wenn die Demo weitgehend friedlich verlief, kam es immer wieder zu Stopps und Zwischenfällen, weil die Polizei das bayrische Seitentransparentverbot gegen den internationalistischen Block durchsetzen wollte. Dabei gingen die Provokationen eindeutig von der Polizei aus. Ein schlichtes Ignorieren der Seitentransparente durch die Polizei hätte sicher deeskalierend gewirkt und wäre absolut unproblematisch gewesen. Dabei wurde permanent sowohl stationär als auch mobil die Demonstration abgefilmt.

Ganz am Ende, hinter einer Reihe Polizeifahrzeuge, lief noch eine minimalistische Gruppe Antideutscher mit Israel- und USA-Fahne mit, deren Ziel offensichtlich eine Provokation des antiimperialistischen Konsens der anderen Teilnehmer war, ihr einzigstes Argument war wie üblich der Antisemitismusvorwurf. Dabei kann man wohl klar von einem Mißbrauch des Antisemitismusbegriffes reden. Aber das ist man ja nicht anders von AD’s gewöhnt…

Zielpunkt der Demo war der Marienplatz, bei der Ankunft hissten Aktivisten auf dem Alten Peter ein riesiges Transparent: “Deutsches Diktat über Europa heißt Krieg – Nie wieder!”. Dieses Transparent wurde aber schnell polizeilich entfernt. Dazu sei auf www.jugendkongress-notstand-der-republik.de hingewiesen.

Bei der Abschluss auf dem Marienplatz sprach Malalai Joya, die 2005 als jüngste Abgeordnete ins Afghanische Parlament einzog. Sie kämpfte dort für die Rechte der Frauen, gegen Islamisten, Warlords und Drogenbarone und konsequenterweise auch gegen das Karzai-Regime. Aufgrund ihrer scharfen Kritik wurde sie 2007 aus dem Parlament ausgeschlossen.

[UPDATE]
Siehe auch: Proteste gegen “Sicherheitskonferenz”: Wir können auch Frost! bei trueten.de

Volksfest in Bayern

In der Zeit um das Oktoberfest (d’Wiesn) in München muss ja jedes Kaff noch sein eigenes Volksfest veranstalten. In Freising sieht das Feiern dann so aus wie in ganz Bayern:

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Ich muss zugeben, im Zuge meiner schleichenden Assimilierung durch die Bayern habe ich am Samstag mich dann auch mitreisen lassen. Das Ergebnis war am Ende, dass ich so blau war, dass ich mehrmals auf dem Heimweg vom Rad gefallen bin. Na ja, Details und Bilder will ich Euch ersparen.

Sonntag habe ich dann die Gelegenheit genutzt, um mal wieder ein paar Langzeitbelichtungen zu produzieren.

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Rennrad fahren

Also erstmal das: Fand ich toll heute, wie Alberto Contador dem Fränk Schleck den Etappensieg bei der TdF gegönnt hat.

Aber nun zu mir altem Egomanen.

Mein altes, schönes Rennrad gammelte fast zwei Jahre in Dresden auf dem Balkon vor sich hin. Das war doch irgendwie schade, darum habe ich es vor kurzem mit nach Bayern mitgenommen. Aber erstmal musste ich die Reifen wechseln. Die, die drauf waren, gingen echt nicht mehr.

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Also neue Reifen gekauft. Dann stand ich vor dem Problem, dass Rennradreifen 8-11 bar Luftdruck brauchen. Das schaffste mit keiner normalen Luftpumpe. An der Tanke? Die meisten Tanken geben auch nur maximal 5-6 bar her. Zum Glück haben wir in Marzling noch ein älteres Modell, da kann man 8 bar zapfen. Das reicht erstmal.

Im Baumarkt kaufte ich mir dann eine Standluftpumpe, die lt. Anzeige bis 11 bar schaffen sollte. Für nur 12 Euro! Aber wie Oma schon immer gesagt hat: “Früher habe ich billig gekauft. Heute kaufe ich teuer und spare dadurch.”. Die Standluftpumpe schaffte gerade mal 5 bar.

Für meinen wagemutigen Nachbarn war selbst das zuviel, wie er an seinem MTB-Reifen vorm Baumarkt testen konnte.

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Und ich sagte noch, lass uns erstmal heim fahren! Inzwischen pumpte die Pumpe gar nicht mehr und ist wieder in den Baumarkt zurück gegangen. Daheim in Dresden habe ich noch eine von ALDI, die schafft das. :)

Weil das Rennrad nun wieder schön fuhr, habe ich mir gleich noch einen passenden Rucksack gekauft. Einen deuter AC Lite 16.

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Sehr angenehm dieses “Aircomfort Advanced Rückensystem mit Netzrücken und stabilisierendem Federstahlrahmen”. Da schwitzt man nicht auf dem Rücken. Und es drückt nichts.

Heute ging es mit dem Rad nach München. Man, war ich schlecht! Gerade mal einen Schnit von 24 km/h auf 82 km, dabei waren die Straßen hervorragend. Nach München rein die B13 ist dreispurig ausgebaut. Pro Richtung. Ich dachte schon, ich bin auf der Autobahn.

Aber nun weiß ich auch, wo die Raketen gebaut werden.

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in München gab es Döner, der, wie in Bayern zu erwarten, schlecht war. Wenigstens der Wespe hat es geschmeckt.

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Die lies sich auch nicht im geringsten von mir beeindrucken. Ich mich aber auch nicht von ihr.

Alle Fotos wurden übrigens mit der Canon PowerShot A590 gemacht.

Isar Hochwasser (Freising)

Für alle Katastrophengeilen gibt es hier ein paar Fotos vom aktuellen Hochwasser in der Isar.

Das ist natürlich noch keine Katastrope, der Pegel in Marzling (bei Freising) stand bei 300 cm. Das ist zwar Meldestufe 2, aber noch nichts Ernsthaftes.

Hier gibt es den Pegel aktuell.

Blick von der Brücke über der Isar bei Marzling:

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Blick in Freising in die Isar: Read the rest of this entry »

Samstags in München

Nach langem Suchen habe ich endlich mal was für diesen Samstag gefunden, das mich interessiert.

Gods & Queens / Drowning With Our Anchors im Kafe Kult.

Die Hörbeispiele bei Myspace klingen schonn recht vielversprechend:

Schöner, sphärischer langgezogener Gitarrensound. Na ma schaun, wenn nichts dazwischen kommt, lasse ich mir das nicht entgehen.