Archiv für die Kategorie ‘Bayern’

Bladenight München

Ich habe es mal wieder geschafft, Nachtskaten in München.

Da habe ich eine Ordnerweste an, weil ich Bladeguard war. 🙂

Das war die Strecke:


13.08.2012 21:26 Nachtskaten auf einer größeren Karte anzeigen

Es ging recht schnell, nur 12 Kilometer in einer knappen Stunde, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,47 km/h. Aber schee wars trotzdem 🙂

Proteste gegen die „SiKo“ 2012 in München

Hinweis: Teile dieses Textes, auch wenn nicht extra gekennzeichnet, stammen aus dem Indymediaartikel „[Muc]Proteste gegen die „SiKo“ 2012″. Dieser ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert. Ich stelle hiermit meinen gesamten Artikel, inkl. Bilder, unter die selbe Lizenz.

Die „Sicherheitskonferenz“, auch wenn sie früher Wehrkundetagung hieß, findet seit 1962 in München statt. Seit mittlerweile 10 Jahren gibt es jährlich eine Großdemonstration dagegen.

Offiziell handelt es sich bei der „SiKo“ um eine Privatveranstaltung. Dass die Bundesregierung sie stark finanziell unterstützt, nämlich insgesamt im Jahr 2009 mit 1 Millionen Euro, die sich aus direkter Finanzierung sowie Personal aus Bundeswehr und Bundespolizei zusammensetzt, ändert daran erst einmal nichts. Propagandistisch wird auf der SiKo der Boden für eine stärkere Militarisierung gelegt.

Die Sponsoren der Konferenz sagen schon einiges über die dort vertretene Politik aus. Kraus-Maffei-Wegeman zum Beispiel fiel vor kurzem durch die Lieferung von Leopard II Panzern an das Regime in Saudi Arabien auf. Auf Seiten von BMW engagiert sich vor allem die Herbert-Quandt Stiftung, deren eheml. Vorsitzender Horst Teltschik bis 2008 auf die SiKo leitete. Die Stiftung ist benannt nach dem ehemaligen NSDAP-Mitglied Herbert Quandt der während des deutschen Faschismus Kriegsgefange beschäftigte die mit hochgiftigen chemikalien arbeiteten. Aber auch die LINDE GROUP als neues Aushängeschild hat alles andere als eine weiße Weste. Sie gehörte zu den Profiteueren des NS Regimes und beschäftige ebenfalls Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Auch wenn sie selbst kein klassischer Rüstungsbetrieb ist so schreibt sie selbst über ihre Rolle im Dritten Reich:

„Wenngleich kein direkter Rüstungslieferant, erlebte die Gesellschaft Linde während der Nazizeit ein stürmisches Wachstum. Denn die gesamte Produktpalette – von Gaszerlegern über Industriegase bis zu Motoren und fahrbaren Reparaturwerkstätten – galt als kriegswichtig.“

Der Großteil der Sponsoren besteht immer noch aus Rüstungskonzernen (weitere z.B.: der französische Konerzen Thales oder die EADS Rüstungsfirma Cassidian) oder zumindest Zulieferern für die Rüstungsindustrie.

Auch 2012 fanden sich 2-3000 Menschen bei -15 Grad Kälte zusammen um gegen die Siko, die Kriegsdrohungen gegen den Iran und Syrien und allgemein die kapitalistisch-imperialistische Politik zu protestieren.

Die Auftaktkundgebung fand auf dem Karlsplatz (Stachus) statt, bereits vor Beginn wärmte eine Reggae-Fraktion mit massiven Bässen ein. Nach einer Ansprache und zwei Grußworten begann die Demonstration durch die Münchner Innenstadt. Teilnehmer waren verschiedene Friedensgruppen und politische Organisationen wie z.B. DKP, SDAJ und FDJ. Letztere trug später ein sehr großes Transparent in Form von drei Bahnen in der Demonstration mit und zeigte es auch am Marienplatz.

Auch wenn die Demo weitgehend friedlich verlief, kam es immer wieder zu Stopps und Zwischenfällen, weil die Polizei das bayrische Seitentransparentverbot gegen den internationalistischen Block durchsetzen wollte. Dabei gingen die Provokationen eindeutig von der Polizei aus. Ein schlichtes Ignorieren der Seitentransparente durch die Polizei hätte sicher deeskalierend gewirkt und wäre absolut unproblematisch gewesen. Dabei wurde permanent sowohl stationär als auch mobil die Demonstration abgefilmt.

Ganz am Ende, hinter einer Reihe Polizeifahrzeuge, lief noch eine minimalistische Gruppe Antideutscher mit Israel- und USA-Fahne mit, deren Ziel offensichtlich eine Provokation des antiimperialistischen Konsens der anderen Teilnehmer war, ihr einzigstes Argument war wie üblich der Antisemitismusvorwurf. Dabei kann man wohl klar von einem Mißbrauch des Antisemitismusbegriffes reden. Aber das ist man ja nicht anders von AD’s gewöhnt…

Zielpunkt der Demo war der Marienplatz, bei der Ankunft hissten Aktivisten auf dem Alten Peter ein riesiges Transparent: „Deutsches Diktat über Europa heißt Krieg – Nie wieder!“. Dieses Transparent wurde aber schnell polizeilich entfernt. Dazu sei auf www.jugendkongress-notstand-der-republik.de hingewiesen.

Bei der Abschluss auf dem Marienplatz sprach Malalai Joya, die 2005 als jüngste Abgeordnete ins Afghanische Parlament einzog. Sie kämpfte dort für die Rechte der Frauen, gegen Islamisten, Warlords und Drogenbarone und konsequenterweise auch gegen das Karzai-Regime. Aufgrund ihrer scharfen Kritik wurde sie 2007 aus dem Parlament ausgeschlossen.

[UPDATE]
Siehe auch: Proteste gegen „Sicherheitskonferenz“: Wir können auch Frost! bei trueten.de

Volksfest in Bayern

In der Zeit um das Oktoberfest (d’Wiesn) in München muss ja jedes Kaff noch sein eigenes Volksfest veranstalten. In Freising sieht das Feiern dann so aus wie in ganz Bayern:

Volksfest Freising 01

Ich muss zugeben, im Zuge meiner schleichenden Assimilierung durch die Bayern habe ich am Samstag mich dann auch mitreisen lassen. Das Ergebnis war am Ende, dass ich so blau war, dass ich mehrmals auf dem Heimweg vom Rad gefallen bin. Na ja, Details und Bilder will ich Euch ersparen.

Sonntag habe ich dann die Gelegenheit genutzt, um mal wieder ein paar Langzeitbelichtungen zu produzieren.

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Rennrad fahren

Also erstmal das: Fand ich toll heute, wie Alberto Contador dem Fränk Schleck den Etappensieg bei der TdF gegönnt hat.

Aber nun zu mir altem Egomanen.

Mein altes, schönes Rennrad gammelte fast zwei Jahre in Dresden auf dem Balkon vor sich hin. Das war doch irgendwie schade, darum habe ich es vor kurzem mit nach Bayern mitgenommen. Aber erstmal musste ich die Reifen wechseln. Die, die drauf waren, gingen echt nicht mehr.

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Also neue Reifen gekauft. Dann stand ich vor dem Problem, dass Rennradreifen 8-11 bar Luftdruck brauchen. Das schaffste mit keiner normalen Luftpumpe. An der Tanke? Die meisten Tanken geben auch nur maximal 5-6 bar her. Zum Glück haben wir in Marzling noch ein älteres Modell, da kann man 8 bar zapfen. Das reicht erstmal.

Im Baumarkt kaufte ich mir dann eine Standluftpumpe, die lt. Anzeige bis 11 bar schaffen sollte. Für nur 12 Euro! Aber wie Oma schon immer gesagt hat: „Früher habe ich billig gekauft. Heute kaufe ich teuer und spare dadurch.“. Die Standluftpumpe schaffte gerade mal 5 bar.

Für meinen wagemutigen Nachbarn war selbst das zuviel, wie er an seinem MTB-Reifen vorm Baumarkt testen konnte.

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Und ich sagte noch, lass uns erstmal heim fahren! Inzwischen pumpte die Pumpe gar nicht mehr und ist wieder in den Baumarkt zurück gegangen. Daheim in Dresden habe ich noch eine von ALDI, die schafft das. 🙂

Weil das Rennrad nun wieder schön fuhr, habe ich mir gleich noch einen passenden Rucksack gekauft. Einen deuter AC Lite 16.

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Sehr angenehm dieses „Aircomfort Advanced Rückensystem mit Netzrücken und stabilisierendem Federstahlrahmen“. Da schwitzt man nicht auf dem Rücken. Und es drückt nichts.

Heute ging es mit dem Rad nach München. Man, war ich schlecht! Gerade mal einen Schnit von 24 km/h auf 82 km, dabei waren die Straßen hervorragend. Nach München rein die B13 ist dreispurig ausgebaut. Pro Richtung. Ich dachte schon, ich bin auf der Autobahn.

Aber nun weiß ich auch, wo die Raketen gebaut werden.

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in München gab es Döner, der, wie in Bayern zu erwarten, schlecht war. Wenigstens der Wespe hat es geschmeckt.

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Die lies sich auch nicht im geringsten von mir beeindrucken. Ich mich aber auch nicht von ihr.

Alle Fotos wurden übrigens mit der Canon PowerShot A590 gemacht.

Isar Hochwasser (Freising)

Für alle Katastrophengeilen gibt es hier ein paar Fotos vom aktuellen Hochwasser in der Isar.

Das ist natürlich noch keine Katastrope, der Pegel in Marzling (bei Freising) stand bei 300 cm. Das ist zwar Meldestufe 2, aber noch nichts Ernsthaftes.

Hier gibt es den Pegel aktuell.

Blick von der Brücke über der Isar bei Marzling:

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Blick in Freising in die Isar: Read the rest of this entry »

Samstags in München

Nach langem Suchen habe ich endlich mal was für diesen Samstag gefunden, das mich interessiert.

Gods & Queens / Drowning With Our Anchors im Kafe Kult.

Die Hörbeispiele bei Myspace klingen schonn recht vielversprechend:

Schöner, sphärischer langgezogener Gitarrensound. Na ma schaun, wenn nichts dazwischen kommt, lasse ich mir das nicht entgehen.

11.04.09: No pasaran! Kein Naziaufmarsch in München!

Am 11. April kündigen Nazis des sog. „Freien Netz Süd“ einen Aufmarsch in der Münchner Innenstadt an. Anlass liefert ihnen die Verurteilung des Holocaustleugners Horst Mahler, der kürzlich zu insgesamt 12 Jahren Knast verurteilt worden war. Mahler, ehemaliges NPD-Mitglied und Mitbegründer des „Vereines zur Rehabiltierung des wegen des Bestreitens des Holocausts Verfolgten“, einem Sammelbecken von Holocaustleugnern, ist in letzter Zeit, durch seine öffentlichkeitswirksamen Hetztiraden und seiner Selbststilisierung als Märtyrer, wieder zu einer Identifikationsfigur radikal auftretender Neo-Nazis geworden. Dass nun, nach den „Freien Nationalisten München“ um Philipp Hasselbach und Manuel Heine, die NPD-Abspaltung „Freies Netz Süd“ Mahler und die Holocaustleugnung als Thema für sich entdeckt, verwundert kaum bei dem offen nationalsozialistischen Auftreten und der Abgrenzung gegenüber der bürgerlicher auftretenden NPD, sowie ihrer Ableger, wie der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) in Nürnberg und München.

Hinter dem „Freien Netz Süd“, einer offen-nationalsozialistischen Abspaltung von der NPD stehen u.a. der Nürnberger Anti-Antifa-Aktivist Norman Kempken, Matthias Fischer, ehemaliger „Abteilungsleiter Frei Kameradschaften bei der bayrischen NPD und „Hammerskin“- und „Blood and Honour“-Aktivist Norman Bordin aus Ottobrunn bei München. Nach einem gescheiterten Versuch innerhalb der bayrischen NPD eigenen Leuten hochrangige Stellen zu verschaffen, gründeten sie Ende letzten Jahres das „Freie Netz Süd“, dass sich wieder mehr an kameradschaftlichen Strukturen orientiert.

Dass bei den Nazis Personen wie der Ebersberger Horst Mahler oder andere Holocustleugner wie seine Lebensgefährtin Sylvia Stolz, Germar Rudolf, Ernst Zündel etc., mit ihren durch und durch wirren pseudowissenschaftlichen Thesen gut ankommen ist kein Wunder, liegt den Nazis doch einiges daran, den gesellschaftlich diskreditierten Nationalsozialismus wieder gesellschaftsfähig zu machen. Eine Strategie von seiten der Nazis ist, den Holocaust zu relativieren, seine Singularität zu bestreiten und sich den Begriff selbst anzueignen, sei es mit Vergleichen wie etwa dem „Bombenholocaust“ als Terminus für die alliierten Luftangriffe während dem Zweiten Weltkrieg, dem „Babycaust“ als Diffamierung selbstbestimmter Schwangerschaftabbrüche etc. Eine andere ist die etwa von Mahler vertretene Strategie der Leugnung des Holocausts. Beides ist nicht einfach nur unwissenschaftlich und historisch falsch, sondern basiert notwendig auf verschwörungstheoretischen und antisemitischen Annahmen, wie bspw., dass der Holocaust eine Erfindung der Juden sei, die der Unterdrückung der „Völker“ diene. Sie zielen beide darauf ab antisemitische Ressentiments zu fördern und zu rechtfertigen und den Gegenstand ihrer Leugnung zu fordern: die Ermordung von Menschen aufgrund ihnen wahnhaft zugeschriebenen Eigenschaften. Es scheint paradox, zum einem beziehen sie sich mehr oder weniger offen positiv auf die nationalsozialistische Vernichtungsmaschinerie, zum anderen behaupten sie gleichzeitig deren nicht Nicht-Existenz. Rational aufzulösen ist dieser Widerspruch nicht, es sei den man versteht die Holocaustleugnung als bewusste Lüge im Ansinnen einer Wiederholung des Mordes in den Tötungsfabriken von Belzec, Treblinka, Sobibor und Auschwitz.

Im Bewusstsein um die Geschichte und in Trauer um die Opfer der Nazis können, wollen und werden wir nicht zulassen, dass dies unwidersprochen bleibt!

Dass Nazis in München öffentlich auftreten können ist in München wie anderswo leider keine Seltenheit. Letztes Jahr gab es allein drei Aufmärsche der Nazis in München. Während die ersten beiden von der bürgerlichen Öffentlichkeit kaum Beachtung fanden und auch nennenswerte Proteste von seiten der Zivilgesellschaft ausblieben, wurde im November seitens der Stadtoberen versucht, die Nazidemo zu verbieten. Doch es blieb größtenteils bei bloßen Lippenbekenntnissen, das Verbot wurde von den Gerichten gekippt, doch die Bürgerlichen hatten sich auf das Verbot verlassen und brachten am Ende auch eher wenig zustande. Demgegenüber betrachten wir die letzten von radikalen und autonomen Linken getragenen Mobilisierungen gegen Naziaufmärsche durchaus als erfolgreich. Zwar konnten die Aufmärsche nicht verhindert werden, dennoch kam es zu allerlei begrüßenswerten Aktionen gegen die Nazis, der Marsch im Januar konnte mehrfach kurzzeitig blockiert und durchgehend gestört werden, bei den Aktionen gegen einen Aufmarsch gegen das autonome Zentrum Kafe Marat wurde sich erfolgreich und angemessen gegen Polizeigewalt gewehrt und auch im November gab es vielversprechende Blockadeversuche gegen den Naziaufmarsch.

Doch bei den Aktionen gegen Nazis gibt es, gerade in München noch einen anderen Gegner:
Die Polizei. Wo antifaschistischer Protest sich artikuliert und es ernst meint, da kommt er mit den staatlichen Repressionsorganen in Berührung, sei es dem Verfassungsschutz der die linke, antifaschistische Bewegung aushorcht und diffamiert, seien es Zivicops, die verunsichern und festnehmen, seien es Bereitschaftpolizei und USK, die prügeln, seien es die Staatsanwälte und Richter die Linke verurteilen, auch sie tragen dazu bei, dass Nazis ein Weg durch die Straßen gebahnt wird und auch sie sorgen dafür, dass die Nazis ihre Propaganda verbreiten können. Auch dagegen müssen wir und zur Wehr setzen.

In diesem Sinne:
Für einen autonomen Antifaschismus, der mehr kennt als Lippenbekenntnisse und Verbote!
Für ein offensiven Umgang mit staatlichen Repressionsorganen!
Kein Naziaufmarsch! Weder in München, noch sonstwo.

Antifa-Kundgebung: 11:30 Bahnhofsvorplatz

aktuelle infos: www.antifa-nt.de
antifa nt (München)

Punk in München

Hülfe!!!

Kennt jemand einen guten Ort in München, wo man sich am Wochenende bei ordentlichem Punk mal so richtig die Knochen aus dem Leibe pogen kann?

Warum MVG-Manager mehr verdienen müssen!

Am Freitag den 27. Februar werden die Angestellten der Münchner Verkehrsbetriebe einen 24-stündigen Warnstreik durchziehen.

In der TZ kann man dazu lesen:

„Wir müssen unseren Forderungen nach einer Tariferhöhung von 9,5% mehr Lohn, mindestens 250 Euro, und der Erhöhung der Schicht- und Wechselschichtzulage Nachdruck verleihen“, begründet der Verhandlungsführer von Verdi, Frank Riegler, den Aufruf der Beschäftigten in den bayerischen Nahverkehrsbetrieben. „Die Arbeitgeber haben uns mit ihrem völlig unzureichenden Angebot in der zweiten Verhandlungsrunde den Warnstreik förmlich aufgenötigt. Mit unseren Aktionen wollen wir ihnen klar machen, dass sie ein Angebot vorlegen müssen, über das auch verhandelt werden kann“, so Riegler weiter.

Doch nicht der Streik ist absurd, sondern die Tatsache, dass die Manager des MVV eine 50%ige Gehaltserhöhung eingesteckt haben. Reinhard Büttner, ehemals Gewerkschafter, jetzt Geschaftsführer bei den Stadtwerken München, erklärt in einem Interview, wieso das sein musste:

Unsere Manager-Gehälter liegen immer noch unter denen, die andere Unternehmen bezahlen. Die Gehälter werden vom Aufsichtsrat festgelegt. Grundlage der Gehaltshöhe war ein Gutachten der Firma Kienbaum. Diese Empfehlung enthielt den Satz: ,Damit bewegen sich die SWM-Geschäftsführergehälter im unteren Drittel vergleichbarer Unternehmen.‘

Oooooooch!!!!!!!!!! Wirklich? Da kann man natürlich nicht nein sagen und vielleicht nur 10% mehr nehmen, wenn die Firma Kienbaum (vermutl. diese) sagt, das wäre zu wenig.

Hallo? Jemand zu Hause?

Der kleine Fortschritt in Bayern

Zumindest in Bayern gibt es in der Diskussion…

… ob Polizisten in Unterstützungskommandos (USK, sic) der Polizei auch zukünftig anonym agieren oder lieber eine sichtbare Kennung tragen sollen (näheres dazu hier)….

…Fortschritte. Und darum passierte im Münchner Stadtrat Folgendes, wobei ich weiter bei Thomas Hummel von der Bayernpartei1 zitiere:

Ich war, wie die Mehrheit, dafür und damit wird das für die Polizei zuständige Innenministerium gebeten, das entsprechend in die Wege zu leiten. Mehr als eine Empfehlung oder Bitte ist das natürlich nicht.

Na schaun wir mal, was aus der Empfehlung wird.

  1. Bekomme ich jetzt wieder Vorwürfe von links, dass ich mit Nationalisten paktiere? []