Ich weiß ja, das meine Leser lauter Profis sind, darum frage ich mal im Blog.
Ich habe in meinem PC vier Lüfter, die alle diesen Anschluss haben:
Leider lassen sich die Lüfter von außen nur bedingt steuern, komplett abschalten geht nicht. Das möchte ich jetzt ändern.
Möglichkeit Eins: Ich bringe auf der Rückseite eine Blende mit einem Schalter an, an dem ich den Lüfterstecker anstecke (Alle vier auf einen, das passt.) und damit die Lüfter komplett abschalten kann. Problem: Ich finde nichts passendes. Ich habe zwar eine Blende mit einem Schalter, aber dann müsste ich wissen, welchen der vier Drähte ich durchschneiden kann, um dort den Schalter dazwischen zu setzen.
Möglichkeit 2: An der Front eine Lüftersteuerung (5,25″-Schacht) einbauen, an der ich im Optimalfall alle vier Stecker einzeln anschließen kann. Problem: Ich finde nichts passendes, alle Lüftersteuerungen sind nur für die kleinen 3- oder 4-Pinstecker gebaut. Alternativ wäre es auch ok, wenn ich darüber alle Lüfter mit einmal ein- und ausschalten kann.
Bisher habe ich es immer so gemacht, dass ich den PC geöffnet habe und die Lüfter einfach vom Stecker getrennt habe. Aber das ist so uncool!
Apple hat vorgestern ein Update des mobilen Betriebssystem iOS auf Version 6 veröffentlicht. Neben zahlreichen kleinen Änderungen ist u.a. eine tiefere Integration von Facebook in das System dazu gekommen. Auf dem iPad NEW (3) kann man jetzt auch Siri nutzen, welches erstaunlich gut funktioniert. Neu ist ebenfalls die App Passbook.
Weggefallen sind die Google -Apps YouTube und Google Maps. Für beide will Google eine alleinstehende App für iOS veröffentlichen, man wartet… Bis dahin kann man Google Maps nur über den Browser nutzen, doch ist auch die Integration von Maps in das System weggefallen, was ärgerlich für viele Navigationsapps ist, die diese bisher nutzten. Streetview fällt damit ebenfalls flach.
Apple hat dafür mit iOS 6 eine eigene App veröffentlich, die auf den einfachen Namen “Karten” hört und Datenmaterial von TOM TOM und Open Street Map nutzt. Sie funktioniert auch. Aber…
Apple hat wesentlich aktuellere Satellitenfotos als Google . Die bietet Microsoft Bing Maps allerdings auch. Aber..
Ich habe mir heute die ersten Satellitenfotos angeschaut und bin regelrecht erschrocken. WTF soll das denn sein?
Hier ein Screenshot, oben Google Maps im Browser, unten Apple Karten in der nativen App.
Wer er nicht erkennt: Das das das Rundkino in Dresden auf der Prager Straße. Nur, bei Google sieht das ordentlich an, wenn man ranzoomt, bei Apple sieht man nur noch ein unscharfes, verpixeltes Bild.
Und auch andere Probleme gibt es mit der App. Im Tumblr-Blog “The Amazing iOS 6 Maps” sind einige Screenshots zu sehen. Die neue 3D-Sicht mag ja nett sein, wenn man aber ungeduldig beim warten ist, sehen alle Häuser aus wie von Hundertwasser entworfen.
Und das Beste: In Berlin liegt jede Adresse in Schöneiche bei Berlin. Das mag ja für ein kleines Städtchen mal verzeihlich sein, aber doch nicht für eine Hauptstadt!
Fazit: Damit macht sich Apple keine Freunde. Und bei Google können sie wahrscheinlich die nächsten drei Wochen nicht arbeiten, weil die Mitarbeiter vor Lachen auf dem Boden liegen.
Habt ihr es gemerkt? Ich habe es geschafft, diesen Monat jeden Tag einen Artikel1 zu bloggen. Das war nicht immer leicht, ich hoffe aber, ihr fandet es nicht langweilig. Na ja, besser als gar nichts war es sicher schon.
Manchmal hatte ich schon Artikel für eine Woche im Voraus eingetragen, die dann nur noch an den entsprechenden Tagen erschienen. Denn wirklich jeden Tag etwas machen, das ist kein Pappenstiel. Zwischen zwei 12-Stunden-Schichten lässt die Lust arg nach. Aber zum Glück habe ich ein großes Fotoarchiv, da geht fast immer noch was.
Und da wir Kommunisten ja wissen, das nichts ohne einen guten Plan geht, habe ich mir sogar beim imperialistischen Klassenfeind Google einen Kalender dafür angelegt.
Ich weiß nicht, ob ich das weiter schaffe, ich versuche es einfach mal.
Bis dahin könnt ihr Euch ja mal meinen Wunschzettel bei Amazon anschauen, der kann zum 6. September, also meinem 39. Geburtstag, ruhig etwas leerer werden.
Nachdem wir uns letztens1 mit dem Computeralltag in den Haushalten der imperialistischen BRD beschäftigt haben, “Da kann man die Frau auch schon mal in die Ecke stellen.”, geht es heute um Computer aus der DDR. Eine schöne, 45-minütige Reportage.
Ich dachte, diesen Artikel hätte ich auch schon mal veröffentlich, dem ist aber wohl nicht so. [↩]
Ich bin ja jemand, der sich gerne mal jedem Hype anschaut. Die aktuellste Sau ist wohl derzeit im Androiddorf Instagram. Die iPhonebesitzer kennen es schon länger, jetzt gibt es diese App für Smartphones auch für Android.
Um es kurz zu machen, entnehme ich die Beschreibung mal Wikipedia:
Instagram ist eine kostenlose Foto-Sharing-App für Apple- und Android-Mobilgeräte, mit der Nutzer Fotos machen und verfremden können, um sie anschließend anderen über das Internet verfügbar zu machen. In Erinnerung an die Kodak Instamatic und Polaroid-Kameras haben mit Instagram gemachte Fotos eine quadratische Form.
Die Instagram-App ermöglicht es, Fotos in mehreren sozialen Netzwerken (inklusive einem eigenen) zu verbreiten.
Angeblich benutzen inzwischen 30 Millionen Menschen diese App. Und wie es so kommt, vor ein paar Tagen wurde sie komplett für 1 Milliarde Dollar von Facebook aufgekauft.
Wie gesagt, ich versuche ja jeden Hype mitzumachen. Die Fotos, nach dem sie ver”filtert” wurden, sehen dann z.B. so aus:
Das ist ja mal ganz nett anzuschauen. Aber ich denke, der Hype wird sich wieder legen. Das wird enden wie bei den ach so tollen HDR-Fotos. Irgendwann ist man davon einfach übersättigt.
Anderseits… Handyfotos sehen in der Regel sowieso schlecht aus. Je nachdem, was man für Ansprüche hat. Da können so ein paar “Altmachfilter” das auch nicht mehr verschlimmern.
“Instagram wird bestehen bleiben”, versprach auch Firmenmitgründer und -chef Kevin Systrom im firmeneigenen Blog. Das gelte ebenso für die kostenlose App, die auf Apples iPhone und den Android-Smartphones läuft. Das kleine Programm ist quasi das Eingangstor in die Instagram-Welt. Gemeinsam mit Facebook sollten aber neue Funktionen entwickelt werden. Umgekehrt sollen sich die Facebook-Entwickler nach dem Wunsch Zuckerbergs den einen oder anderen Kniff von ihren Instagram-Kollegen abschauen und in die eigenen Services einbauen.
Na das glaube ich erst, wenn man die Fotos auch zu Google + hochladen kann…
Ihr wisst ja, ich nutze auch Twitter. Es ist ja eigentlich praktisch, vor allem wenn bei Veranstaltungen, wo man mobil unterwegs ist, Tweets aktuelle Informationen verbreitet. Aber es gibt eines, was mich enorm nervt: Retweets!
Einer schreibt: “Ich hab drei #Nazis auf der #Straße in #Dresden gesehen. #ddnazifrei” und dutzende Leute müssen das retweeten. Wenn man dann den Hastag #ddnazifrei abonniert hat, dann sieht man die selbe Meldung auch dutzende Male auf seiner Timeline. Da gehen alle anderen Infos unter.
So kann das dann aussehen.
Diese Piratenmeldung habe ich 19 mal gezählt.
Also prinzipiell habe ich nichts gegen Retweets, aber man müsste das filtern können, dass man eine gelesene Meldung nicht noch mal sehen muss.
Folgender Artikel ist nur für die Spieler von Monster World unter Euch, die das auf Facebook oder Google + zocken. Alle anderen dürfen das einfach mal ignorieren.
Genügend Woogoo vorausgesetzt kann man bei Monster World die Kaktus Karambolage (Wurfbude) bauen und spielen und dabei Zauberstäbe, Woogoo, Punkte, Geld, Pokale und andere Dinge gewinnen. Es lohnt sich aber wirklich nur, wenn man zuviele Woogoo hat, denn so gut stehen die Chancen dabei nicht.
Mit diesem praktischen Tool kann man Mausaktionen (Bewegen, Klicken, Tastenkombinationen) automatisch ausführen und diese auch immer wiederholen lassen.
Eigentlich ist es ganz einfach. Das Mauszeiger muss immer nur abwechselnd an zwei Stellen klicken. Einmal auf die Wurfbude und einmal auf die Schaltfläche Werfen. Dazu den Inhalt des Browser vorher so zurecht rücken, dass wenn eine von den beiden Klickstellen nicht da ist, nichts anderes an dieser Stelle angeklickt wird.
Da klickt er auf die Wurfbude, das Wurfbudenfenster geht auf und dann auf Werfen. Dann wieder auf die Wurfbude, wenn die nicht da ist, egal, dann wieder auf Werfen. Steht da Auszahlen, dann zahlt er halt aus. Ist die Schaltfläche noch grau beim Draufklicken, auch egal, beim nächsten Klick geht es ja automatisch weiter.
Also die zwei Klicks automatisch immer wieder abspielen. Klappt wunderbar. Man kann halt nur nichts anderes zu der Zeit am Computer machen.
Im Video sieht das so aus, dabei habe ich die Maus nicht selber bewegt, alles läuft automatisiert ab. (YouTube-Link)
Damit das immer wiederholt wird, sollte man beim Mausrekorder den START/STOP (sowie praktischerweise den RECORD START/STOP) mit einer Tastenkombination belegen (Menü -> Edit -> Settings -> General…) und unter den Advanced Options den “times to play script”-Wert auf Null stellen. Dann läuft das solange durch, bis ihr es mit der Tastenkombination stoppt. Es geht auch ohne Tastenkombination, aber glaubt mir, wenn ihr das erste Mal versucht, die Maus wohin zu bewegen, wenn die immer wieder an eine andere Stelle springt, werdet ihr blöde dabei.
Und nun folgt etwas für die Fortgeschrittenen unter Euch.
Mich hat es genervt, dass ich das Skript gestartet habe und irgendwann die Meldung kam, dass etwas schiefgelaufen ist und damit ein RELOAD anstand. Außerdem wurde es im Browser nach vielen Durchgängen unerträglich langsam. Dann hat das Skript zwar lustig weiter geklickt, aber nichts mehr bewirkt. Also habe ich das Skript in einerTextdatei geöffnet und da kann man es prima bearbeiten. Erstmal all die Mausbewegungen rausgenommen, die braucht es nicht, der Zeiger darf ruhig direkt zum Ziel springen. Während des Spiels klickt er immer nur auf zwei Stellen. Auf die Wurfbude (“Klick auf Wurfbude”) und dann auf den Knopf Werfen oder Auszahlen (“Klick auf Werfen”). Natürlich ist der Klick auf die Wurfbude ohne Ergebnis, wenn sie ey schon offen ist, aber das ist egal. Nach der Auszahlung muss sie ja wieder angeklickt werden.
Was aber nun, wenn die RELOAD-Schaldfläche erscheint? Ja ganz einfach, dann muss die Seite neu geladen werden. Dabei ist es gut, dass das Spielfeld von MW nach einem Reload in immer der selben Position eingestellt ist. Dazu sollte der Browser auch im maximierten Fenstermodus laufen.
Also als erstes im Skript ein Klick auf den Reloadknopf des Browser. (“Reload der Seite”) Danach wartet das Skript 30 Sekunden, damit die Seite geladen ist.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man ist im Spiel oder es erscheinen erstmal die ganzen Nachbarschaftanfragen. Letztere werden hier aber nicht beantwortet sondern durch einen automatischen Klick auf das X ignoriert. (“Wegklicken der Nachbaranfragen”) Dann wieder 30 Sekunden warten, bis das Spiel komplett geladen ist.
Sollten diese Nachbaranfragen aber nicht dagewesen sein, dann klickt er mit dem obigen Klick auf das Schild Verkäufe an Roberta. Das will ich nun aber gar nicht. Darum noch ein Klick an die Stelle, wo man das Gratulationsfenster wieder schließen kann. (“Wegklicken der eventuellen “Verkaeufe an Roberta”") Sollten die Nachbar anfragen da gewesen sein, dann geht das Gratulationsfenster nicht auf, dieser Klick also ins Leere. Egal.
Tja, und dann startet das Wurfbudenspiel.
Ich werfe dann ca. 300 mal, das indem ich den Teil “Klick auf Wurfbude” & “Klick auf Werfen” (Und nur die beiden!) 300 mal hintereinander in das Skript kopiere. Dieses ist dann ca. 3020 Zeilen lang. Der Mausrekorder läuft im Endlosmodus, wenn also die 3020 Zeilen abgearbeitet sind, startet es wieder von vorne mit einem Reload der Seite.
Sollte vorher schon die Meldung “…schiefgelaufen…” kommen oder auch gar nicht, das ist egal, da es nach 21 Minuten sowieso wieder neu startet.
Und so habe ich es letzte Nacht 4 Stunden laufen lassen und damit ca. 5000 Zauberstäbe eingesammelt.
Hier der Quellcode als Textdatei, die XY-Angaben müssen natürlich alle individuell an Euren Bildschirm und Browser angepasst werden.
**Script version 2.0.2.0**
5 64
4 {Alt}
5 32
4 w
5 32
1 X:81 Y:89 //Reload der Seite
2 Left Down //Reload der Seite
5 10 //Reload der Seite
2 Left Up //Reload der Seite
5 30000 //Reload der Seite
1 X:1163 Y:428 //Wegklicken der Nachbaranfragen
2 Left Down //Wegklicken der Nachbaranfragen
5 10 //Wegklicken der Nachbaranfragen
2 Left Up //Wegklicken der Nachbaranfragen
5 30000 //Wegklicken der Nachbaranfragen
1 X:1048 Y:450 //Wegklicken der eventuellen "Verkaeufe an Roberta"
2 Left Down //Wegklicken der eventuellen "Verkaeufe an Roberta"
5 10 //Wegklicken der eventuellen "Verkaeufe an Roberta"
2 Left Up //Wegklicken der eventuellen "Verkaeufe an Roberta"
5 1000 //Wegklicken der eventuellen "Verkaeufe an Roberta"
1 X:1373 Y:541 //Klick auf Wurfbude
2 Left Down //Klick auf Wurfbude
5 10 //Klick auf Wurfbude
2 Left Up //Klick auf Wurfbude
5 1000 //Klick auf Wurfbude
1 X:698 Y:877 //Klick auf Werfen
2 Left Down //Klick auf Werfen
5 10 //Klick auf Werfen
2 Left Up //Klick auf Werfen
5 3000 //Klick auf Werfen
Wie das im Editor vom Mausrekoder ausschaut, habe ich mal als Screenshot angehangen.
Facebook ist in Deutschland trotz Kritik von Datenschützern und Politikern die beliebteste Social-Media-Plattform. Laut einer Studie besuchen 72,7 Prozent der deutschen Online-User im Alter über 15 Jahren die Seite des weltgrößten Online-Netzwerks. (…)
Hätten die Marktforscher mal im heise-Forum nachgefragt…
… dann wüssten sie die absolut unumstössliche Wahrheit, nämlich das eigentlich absolut niemand bei dieser Mode, diesem “Fratzenbuch” ist und wenn doch, dass die Millionen alles nur Fakeaccounts sind, die nur dazu dienen, sich die Bilder der anderen Fakeaccounts anzuschauen. heise-User sind nämlich überstdurchschnittlich gebildet und würden nienieniemals ihre Daten irgendwo eingeben. Und niemand der heise-User kennt jemanden, der bei diesem FB ist, außer die mit dem Fakeaccounts, die… Ach, ich wiederhole mich. Also der normale heise-User hat nur genau drei echte Freunde, die er auch Nachts um drei anrufen kann, wenn er jemanden spontan für einen Umzug braucht. Alles andere sind sowieso keine echten Freunde. Aber bei FB hat natürlich trotzdem niemand einen Account. Also abgesehen jetzt von den Fakeaccounts…. Na ja, egal. Ist halt so. Das weiß der heise-User genau. Und weil er das so genau weiß, kann es gar nicht anders sein.
Aber vielleicht ist es auch einfach besser, das die Marktforscher nicht im heise-Forum nachfragen…