Archiv für die Kategorie ‘Internet’
Veröffentlicht am 31. August 2012 um 04:44 Uhr
Habt ihr es gemerkt? Ich habe es geschafft, diesen Monat jeden Tag einen Artikel zu bloggen. Das war nicht immer leicht, ich hoffe aber, ihr fandet es nicht langweilig. Na ja, besser als gar nichts war es sicher schon.
Manchmal hatte ich schon Artikel für eine Woche im Voraus eingetragen, die dann nur noch an den entsprechenden Tagen erschienen. Denn wirklich jeden Tag etwas machen, das ist kein Pappenstiel. Zwischen zwei 12-Stunden-Schichten lässt die Lust arg nach. Aber zum Glück habe ich ein großes Fotoarchiv, da geht fast immer noch was.
Und da wir Kommunisten ja wissen, das nichts ohne einen guten Plan geht, habe ich mir sogar beim imperialistischen Klassenfeind Google einen Kalender dafür angelegt.

Ich weiß nicht, ob ich das weiter schaffe, ich versuche es einfach mal.
Bis dahin könnt ihr Euch ja mal meinen Wunschzettel bei Amazon anschauen, der kann zum 6. September, also meinem 39. Geburtstag, ruhig etwas leerer werden.
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Veröffentlicht am 10. April 2012 um 13:35 Uhr
Ich bin ja jemand, der sich gerne mal jedem Hype anschaut. Die aktuellste Sau ist wohl derzeit im Androiddorf Instagram. Die iPhonebesitzer kennen es schon länger, jetzt gibt es diese App für Smartphones auch für Android.
Um es kurz zu machen, entnehme ich die Beschreibung mal Wikipedia:
Instagram ist eine kostenlose Foto-Sharing-App für Apple- und Android-Mobilgeräte, mit der Nutzer Fotos machen und verfremden können, um sie anschließend anderen über das Internet verfügbar zu machen. In Erinnerung an die Kodak Instamatic und Polaroid-Kameras haben mit Instagram gemachte Fotos eine quadratische Form.
Die Instagram-App ermöglicht es, Fotos in mehreren sozialen Netzwerken (inklusive einem eigenen) zu verbreiten.
Angeblich benutzen inzwischen 30 Millionen Menschen diese App. Und wie es so kommt, vor ein paar Tagen wurde sie komplett für 1 Milliarde Dollar von Facebook aufgekauft.
Wie gesagt, ich versuche ja jeden Hype mitzumachen. Die Fotos, nach dem sie ver”filtert” wurden, sehen dann z.B. so aus:


Das ist ja mal ganz nett anzuschauen. Aber ich denke, der Hype wird sich wieder legen. Das wird enden wie bei den ach so tollen HDR-Fotos. Irgendwann ist man davon einfach übersättigt.
Anderseits… Handyfotos sehen in der Regel sowieso schlecht aus. Je nachdem, was man für Ansprüche hat. Da können so ein paar “Altmachfilter” das auch nicht mehr verschlimmern.
Und was will Facebook damit?
“Instagram wird bestehen bleiben”, versprach auch Firmenmitgründer und -chef Kevin Systrom im firmeneigenen Blog. Das gelte ebenso für die kostenlose App, die auf Apples iPhone und den Android-Smartphones läuft. Das kleine Programm ist quasi das Eingangstor in die Instagram-Welt. Gemeinsam mit Facebook sollten aber neue Funktionen entwickelt werden. Umgekehrt sollen sich die Facebook-Entwickler nach dem Wunsch Zuckerbergs den einen oder anderen Kniff von ihren Instagram-Kollegen abschauen und in die eigenen Services einbauen.
Na das glaube ich erst, wenn man die Fotos auch zu Google + hochladen kann…
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Veröffentlicht am 7. Februar 2012 um 15:37 Uhr
Ihr wisst ja, ich nutze auch Twitter. Es ist ja eigentlich praktisch, vor allem wenn bei Veranstaltungen, wo man mobil unterwegs ist, Tweets aktuelle Informationen verbreitet. Aber es gibt eines, was mich enorm nervt: Retweets!
Einer schreibt: “Ich hab drei #Nazis auf der #Straße in #Dresden gesehen. #ddnazifrei” und dutzende Leute müssen das retweeten. Wenn man dann den Hastag #ddnazifrei abonniert hat, dann sieht man die selbe Meldung auch dutzende Male auf seiner Timeline. Da gehen alle anderen Infos unter.
So kann das dann aussehen.

Diese Piratenmeldung habe ich 19 mal gezählt.
Also prinzipiell habe ich nichts gegen Retweets, aber man müsste das filtern können, dass man eine gelesene Meldung nicht noch mal sehen muss.
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Veröffentlicht am 2. Februar 2012 um 05:04 Uhr

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Veröffentlicht am 6. Dezember 2011 um 15:19 Uhr
Schreibt heise online.
Facebook ist in Deutschland trotz Kritik von Datenschützern und Politikern die beliebteste Social-Media-Plattform. Laut einer Studie besuchen 72,7 Prozent der deutschen Online-User im Alter über 15 Jahren die Seite des weltgrößten Online-Netzwerks. (…)
Hätten die Marktforscher mal im heise-Forum nachgefragt…
… dann wüssten sie die absolut unumstössliche Wahrheit, nämlich das eigentlich absolut niemand bei dieser Mode, diesem “Fratzenbuch” ist und wenn doch, dass die Millionen alles nur Fakeaccounts sind, die nur dazu dienen, sich die Bilder der anderen Fakeaccounts anzuschauen. heise-User sind nämlich überstdurchschnittlich gebildet und würden nienieniemals ihre Daten irgendwo eingeben. Und niemand der heise-User kennt jemanden, der bei diesem FB ist, außer die mit dem Fakeaccounts, die… Ach, ich wiederhole mich. Also der normale heise-User hat nur genau drei echte Freunde, die er auch Nachts um drei anrufen kann, wenn er jemanden spontan für einen Umzug braucht. Alles andere sind sowieso keine echten Freunde. Aber bei FB hat natürlich trotzdem niemand einen Account. Also abgesehen jetzt von den Fakeaccounts…. Na ja, egal. Ist halt so. Das weiß der heise-User genau. Und weil er das so genau weiß, kann es gar nicht anders sein.

Aber vielleicht ist es auch einfach besser, das die Marktforscher nicht im heise-Forum nachfragen…
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Veröffentlicht am 7. September 2011 um 11:56 Uhr
Ich hatte in diesem Blog ja schonmal einen Facebook-Button drinne, den dann aber wieder rausgenommen. Das Problem bei den Like-Button (und anderen) ist, dass sofort Daten an Facebook übertragen werden, sobald man die Seite aufruft, auf der sich der Button befindet. Abgesehen davon, dass das offensichtlich mit dem deutschen Datenschutzrecht kollidiert, ist das auch kein feiner Zug gegenüber meinen Lesern.
Bei heise.de hat man sich darüber Gedanken gemacht und eine Lösung entwickelt, bei der der Button zwar erscheint, aber nicht aktiviert ist. Erst durch das manuelle Eingreifen des Users geschieht die Aktivierung und ab dann werden auch Daten übertragen. Durch einen weiteren Klick kann man dann auch den Artikel “liken” oder für Google “plusen”. Oder wie immer man das nennen will.
Facebook fand das nicht so gut und hat sich beschwert, am Ende konnten sie aber heise erstmal nur etwas für die Verwendung des Originallayouts anhängen, darum sieht das Facebook bei heise nicht ganz aus wie das Facebook. Aber was solls…
heise nennt diese Aktion “2 Klicks für mehr Datenschutz”.
Ja, und weil die Leute bei heise auch an ihre Leser denken, und an alle anderen, haben sie den Code für die Buttons freigegeben. (Direktlink) Es hat nicht lange gedauert, und es gab auch gleich ein Plugin für WordPress dafür, das auf dem Code von heise aufsetzt.
Ich habe diese Buttons jetzt hier im Blog eingebaut. Man sieht sie aber nur, wenn man Artikel einzeln aufruft, also da, wo man auch die Kommentare eingibt. Im Vertrauen auf heise sollten also bei dem Aufrufen des Artikels erstmal keine Daten an Facebook / Twitter / Google + übertragen werden. Wenn man mit der Maus über die Buttons fährt, werden Erklärungen angezeigt, ich denke, der Rest ist auch selbsterklärend. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Facebookbutten 100% funktioniert. Das Problem allgemein bei allen ist, dass man nur sehr bedingt manuell in die Erstellung des Beitrages bei Facebook oder Google + eingreifen kann, so dass durchaus das Bild nicht hinhaut.
Also viel Spaß damit. Probiert es aus oder lasst es sein.
Und wer mich bei Facebook / Twitter / Google + sucht, mein Name ist ja bekannt, steht auch im Impressum. (Übrigens wieder mein Realname!) Und wer noch immer nicht bei Google + reingekommen ist, weil er verpeilt hat, sich einladen zu lassen, da gehts: Einladung!
[UPDATE] Man kann sie ja ruhig mal erwähnen, die Homepage des WP-Plugin-Autor.
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Veröffentlicht am 29. August 2011 um 15:47 Uhr
Bei heise online zum Thema “Drei Viertel der deutschen Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken” meint mal wieder ein Oberschlauer:
Und ich frage mich bei der Gelegenheit, ob diese 73 Prozent eigentlich wissen, was „direkter zwischenmenschlicher Kontakt“ bedeutet.
Oder bezieht sich das Pflegen von „Freundschaften“ mehr auf die „Freunde“, die man nur von Gesichtsbuch & Co. kennt und in seinem Leben noch nie real gesehen hat..?
Weitere Frage, die sich mir stellt: Kennt von denen eigentlich noch den Unterschied zwischen Bekanntschaft und Freundschaft? Ich zweifle daran.
Da frage ich mich doch, Woher kommt bei einigen eigentlich der Wahn, das man persönliche Freundschaften immer nur im direkten menschlichen Kontakt pflegen soll, und die sonst keine richtigen Freundschaften sind? Muss ich denn mit Freunden immer in der verqualmten Kneipe oder der kalten Bushaltestelle zusammenhocken? Nur weil wir das bisher ja auch immer so gemacht haben?
Ich kann mit meinen Freunden auch daheim über Internet prima kommunizieren. Sehr praktisch vor allem, da ich arbeitsmäßig gezwungen ziemlich am Arsch der Welt lebe. Ich hau mir meinen Heavy Metal um die Ohren und kann trotzdem chatten, Fotos tauschen, Spaß haben und vieles mehr. Und ich kann auch Freunde daran teilhaben lassen, die gerade zu einem bestimmten Termin keine Zeit haben.
Meine Freundesliste bei Facebook umfasst derzeit 86 Person. Mindestens 75 davon kenne ich persönlich und sehe ich auch ab und an. Aber auch wenn ich öfters mit denen online kommuniziere als an der frischen Luft, sind sie trotzdem meine Freunde.
Zeiten ändern sich, wir leben nicht mehr im vordigitalen Zeitalter.
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Veröffentlicht am 22. Juni 2011 um 14:30 Uhr
… war nicht der Anfang des Zweiten Weltkrieges. Aber er war ganz sicher der Anfang vom Ende des “Tausendjährigen Reiches”. Darum, um es mit den Worten Ernest Hemingways zu sagen:
„Jeder Mensch, der die Freiheit liebt, hat der Roten Armee mehr zu verdanken, als er jemals in seinem Leben bezahlen könnte.“
(via Weltendenzwischen, und nebenbei, abonniert das Blog ruhig mal. Es ist neu, wird aber sicher noch einiges Interessantes zu bieten haben.
)
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Veröffentlicht am 13. Juni 2011 um 16:15 Uhr
Ab sofort müssen keine Angaben mehr bei Name, Mailadresse oder Webseite eingegeben werden, wenn man kommentiert. Auch keine Fakeangaben. Allerdings ist dabei die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr groß, dass die Kommentare automatisch als Spam aussortiert werden.
Eine Frage an die Blogexperten: Es gelingt mir seit einiger Zeit fast nie, ein mit Serendipity gehostetes Blog anzupingen. Also zum Beispiel diesen Eintrag bei treuten.de. Automatisch bekommt trueten.de da sowieso keinen Trackback. Aber auch das manuelle Einfügen der Trackback-URL
http://www.trueten.de/comment.php?type=trackback&entry_id=7110
in das entsprechende Feld bei WordPress hier löst keine Reaktion aus. Es bleibt auch nach Veröffentlichung des Artikels so stehen.

Eigentlich sollte es dann so aussehen (andere Adresse, aber egal):

Hat irgendjemand eine Idee?
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Veröffentlicht am 1. Februar 2011 um 03:25 Uhr
Eines meine Lieblingsblogs wurde beendet.
Station57
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