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Blogparade: Wie sinnvoll sind Blogrolls?

Juhu, eine Blogparade gab es schon lange nicht mehr und nun habe ich gleich zwei1 am Wickel.

Also, das aktuelle Thema, vorgegeben vom Meinungsplanet, lautet: Wie sinnvoll sind Blogrolls?

Habt Ihr eine Blogroll?

Ja, guggst Du doch! 🙂

Wer kommt in Eure Blogroll?

Blogs, die ich gerne lese oder aus verschiedenen Gründen für wichtig halte.

Betreibt Ihr „Linktausch“ via Blogroll?

Eigentlich nicht, aber keine Ausnahme ohne Regel.

Findet Ihr Blogrolls sinnvoll?

Logisch, darüber findet man manche Perle, die einem sonst entgangen ist.

Versteht Ihr Leute, die keine Blogrolls haben?

Soll doch jeder machen, wie er/sie es mag. Mein Blog ist mein Blog, was andere tun, darüber habe ich nicht zu entscheiden.

Gibt es irgendwelche Besonderheiten Eurer Blogrolls?

Ich habe zusätzlich noch eine Linkliste für eine statische Internetseiten ohne Blog.

  1. Nr. 2 kommt demnächst []

4 x Stalinblog

Wow! Normalerweise habe ich ungefähr aller zwei bis drei Tage Inhalt für mein Stalinblog, und heute waren es gleich vier Einträge! Unter anderem zu der Frage, ob Stalin Kommunist war. Im Ponti-Blog sieht man das nämlich anders.

Das soweit zur Werbung in eigener Sache. Darf doch auch mal sein, oder?

Jaja, diese Blogger… Ihr müsst uns nicht mögen!

Wirklich, wir betteln niemanden, auch niemanden aus dem Peter-Hacks-Forum, wo ich dieses gefunden habe, von einem „Autoren“, den ich persönlich kenne:

Über Blogs und Blogger, das ist lange fällig, sollte ich wirklich mal ein Grundsatzurteil fällen: Ein Blogger ist einer, dem niemand, der nicht dafür bezahlt wird, etwas für seine Gedanken bezahlen würde und der sich auch sonst keiner Förderung erfreut. Er wird nicht gedruckt, so muß er bloggen. Es fehlt ihm kurzum sowohl an Talent als auch an Beziehungen. Letzteres ist Pech, und ersteres, nunja: keiner kann für den Kopf, mit dem er geboren wird. Es ist möglich, mit einem anschaulichen und für jedermann verständlichen Beispiel zu beschreiben, was ich meine: Hätte es in der Deutschen Demokratischen Republik, dieser sympathischen kleinen ostelbischen Diktatur, bereits das Internet gegeben, so wäre Lutz Rathenow nicht Dissident sondern Blogger geworden. Das Internet ist der Ort, wo das, was früher aus schriftstellerischem Mißerfolg in Politik machte, heute schriftstellerisch reüssieren kann. Das mag die Politik etwas weniger anstrengend gemacht haben, das Leben sicher nicht. (Überhaupt ist eines der entscheindenden Merkmale des Sozialismus, daß er die Gefechte, die heute in der Gesellschaft ausgetragen werden, in der Politik ausgetragen hat.) Ferner: über das Unglück mangelnder Forcierung und den Mangel an Begabung hinaus bedarf der Blogger, um einer zu sein, noch eines übermäßigen Mitteilungsbedürfnisses sowie einer zielstrebig gegen Null gehenden Substanz an Mitteilenswertem. Ersteres, damit er tatsächlich die anhaltende Lust verspürt, seinen Blog zu betreiben; denn was bliebe von einem Blog, zöge man von ihm die Zeitnähe von Gegenstand und Kommentar sowie die Menge der Meldungen ab? Der Mangel an Substanz wiederum ist an Bloggers Blöggen deshalb unvermeidlich, weil es ganz unmöglich ist, mit Regelmäßigkeit geistig Wertvolles zu produzieren. Selbst einem Genie gelingt das nur in Abständen; und wer seine Zeit auf das Betreiben von Blöggen verwendet, ist für gewöhnlich kein Genie. Der Blogger also, um es zusammenzufassen, tut etwas, das niemand außer ihm verrichten könnte, das er aber gerade dieser Eigenschaft wegen niemals wird gut verrichten können.

Gerechtigkeit indes ist, den Blogger als den Gaukler zu behandeln, der er ja auch ist. Ich würde, das ins Protokoll, einem Blogger im Leben kein Geld leihen, ihm kein Wort glauben noch einem überhaupt die Hand geben. Ich wollte, darauf mein Wort, lieber meine Tochter in den Iran verkaufen, als sie einem Blogger zur Frau zu geben. Und ich werde, das ins Testament, nur dann glücklich sterben, wenn ich am Ende meines Lebens sagen kann: diese Welt ein wenig mehr vom Einfluß der Blogger befreit zu haben ist ein bißchen auch mein Werk.

Aber am Ende lest Ihr doch mein Blog. Und am Ende freut Ihr Euch auch, das wir Blogger uns herablassen, Euch zu erwähnen. Stimmts?

Oder um es mit Peter Hacks zu sagen: „Wir sind doch alle Unikümer.“

„Ein Weblog ist der unwichtigste Scheißdreck, den es auf diesem Planeten gibt!“

Na und meines besonders!

(via trueten.de via pepilog)

Spruch des Monats

Der ehemalige Arbeitgeberpräsident Michael Rogowski am 16.12.2004 auf Phoenix:

Am 9. November 1989 haben wir mit der Maueröffnung auch die Abrissbirne gegen den Sozialstaat in Stellung gebracht. Hartz V bis VIII werden demnächst folgen. Es ist ein Klassenkampf, und es ist gut so, dass der Gegner auf der anderen Seite kaum noch wahrzunehmen ist.

Da hat Rogowski durchaus was Richtiges gesagt, vor allem, was seine Einschätzung des Gegners betrifft.

Gefunden habe ich das Zitat bei schillernaut.de, dem Blog mit dem „…Blick in die Blogoshpäre und den Rest der Welt“. Das Blog ist noch recht jung aber trotzdem interessant. Veröffentlich werden dort aktuelle Nachrichten aus der Politik, bevorzugt natürlich aus linker Sicht.

Also, täglich reinschauen oder gleich in den Feedreader: www.schillernaut.de

Jetzt nochmal offiziell: www.stalinblog.de

www.stalinblog.de

Dies ist ein weiterer Versuch, ein Blog zu führen. Inhaltlich soll es dabei um die Sowjetunion, den Bolschewismus und ihre führenden Persönlichkeiten Lenin & Stalin gehen. Dabei spielen ältere Texte aber auch aktuelle Nachrichten eine Rolle. Das können selbstverständlich auch kritische Nachrichten sein.

Es stellt eine Ergänzung zu www.stalinwerke.de und dem Forum www.stalinforum.de dar.

Bei dem Design habe ich diesmal bewusst auf die Farbe Rot verzichtet. 🙂 Die Zielgruppe ist dafür sicher sehr klein, aber vorhanden. Also, wen es interessiert, der kann ja öfters mal reinschauen:

www.stalinblog.de

Und wer meint, er passe dort in die Blogroll, gebt nur einfach Bescheid.

Das rote Blog

Eine flotte reell sozialistische Privatpage…

Danke für das Kompliment! 🙂

Brauche Hilfe zu WordPress

Ich suche eine Möglichkeit, dass WP automatisch alle Artikel des aktuellen Monats (und nur die) auf der Startseite anzeigt.

Kennt da jemand was?

Danke im Voraus.

Twitter

Ich bin jetzt schon hier und hier und hier und hier über den Begriff „Twitter“ gestolpert. Noch versuche ich rauszukriegen, was das eigentlich wirklich ist und ob es mir etwas nützt. Vor allem, ob es meinen Lesern etwas nützt.

Offensichtlich handelt es sich dabei um eine Form von Bloggen, allerdings mit extrem kurzen Einträgen bis maximal 140 Zeichen. Bei Wikipedia steht dazu:

Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst.

Angemeldete Benutzer können dort SMS-ähnliche Textnachrichten, die „Updates“ oder „Tweets“ (maximal 140 Zeichen), über verschiedene Dienste versenden. Diese Nachrichten werden anschließend an alle Benutzer verteilt, die sich für das jeweilige Thema, den Autor oder die Gruppe angemeldet haben. Die Nachrichten werden in einer Art Blog eingetragen und werden entlang eines Zeitstrahls dargestellt. Der Absender entscheidet, ob er die Information allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken möchte.

Dem User stehen unter anderem die Kommunikationsstrukturen wie SMS, IM (Jabber, Google Talk und LiveJournal) oder einfache Eingabehilfen über die Twitter-Homepage (RSS) sowie eine Desktopapplikation zur Verfügung.

Über bestimmte Erweiterungen lassen sich zusätzliche Informationen über den Absender und die Empfängergruppe anzeigen, wie etwa den Standort auf Google Maps.

Na mal schauen, ich habe jetzt erstmal rechts in der Sidebar ein Plugin integriert, wo meine Twitternachrichten zu sehen sind. Direkt aus http://twitter.com/woschod. per RSS-Feed lässt sich das ganze auch verfolgen. Vielleicht ist das ja die Möglichkeit, meine minimalistischen Gedankensplitter zu veröffentlichen, ohne die Rubrik „Banales“ zu überstrapazieren.

Links:
– Basic Thinking: Twitter: was für realtime Netzimmigranten
– Tautoke: Twitter – Thesen zum Hype
– netzpolitik.org: Twitter für Demonstrationen?
– Telepolis: Twitter macht nicht nur Spaß
– Landwehr Online Reputation Management: Die 142 beliebtesten Twitter Clients

Alles Gute Redblog!

Redblog verabschiedet sich bis auf weiteres aus der Bloglandschaft. Ich finde das sehr schade, aber jeder junge Mensch kommt mal in seinem Leben an den Punkt, wo er Prioritäten setzen muss. Darum: Alles Gute Redblog, wir lesen uns!

(che 1928 2008 wird aber weiter betrieben. 😛 )