Archiv für die Kategorie ‘Linux’

Ubuntu auf dem Netbook

Ich muss hier grade mal ein dickes Lob für Ubuntu loswerden. Ich habe das eben auf meinem Netbook installert, und es läuft sofort wie geschmiert. Alle wichtigen Fn-Tasten (die Blauen) funktionieren, Standbye geht, die richtige Auflösung war von Anfang an da, die Fenster wabbeln, wenn man das denn will, LAN & WLAN funktioniert. Also ehrlich mal, nicht schlecht!

Der Beweis:

Ubuntu

Ok, das ist jetzt nur die Grundinstallation. Mehr probier ich, wenn ich mal Lust und Laune habe.

Aber kann mir mal jetzt jemand verraten, wie ich die Kontaktliste vom Pidgin wieder erscheinen lasse, die da offensichtlich rechts oben in der Ecke steckt?

Linus Torvalds bloggt

Dass dieser Blog echt ist bestätigte er gegenüber Networkworld: “Ja, ja, das bin ich. Ein “falscher Linus” würde vermutlich versuchen, unterhaltsam zu sein.”

Quelle: Linux-Magazin

Der Spruch passt zu Linus.

Wenn ihn jetzt jeder bloggende Linuxfan verlinkt, dann ist ruckzuck oben in den Bloggercharts.

Also mach ich das mal.

Ach ja, das ist sein Blog: http://torvalds-family.blogspot.com/

(via: Toms Wochenschau)

“Linux stinkt und Linux-User stinken.”

Sagt der Pantoffelpunk. *kicher*

Eines ist bei Linux schon geil

Das komplette /home auf eine andere Partition kopiert, System neu installiert, alle Einstellungen sind da. Nur die passenden Softwarepakete müssen installiert werden, was so quasie nebenbei passiert.

Das ist einfach mal schön und erspart massig Arbeit.

Dafür hatte ich heute einen Laptop mit WindowsXP unter den Fingern. “Da kommen immer so komische Meldungen…” Als Erstes habe ich ein halbes Dutzend Malwareremovetools deinstalliert. (Wirklich, es waren so viele!) Genützt haben die nämlich gar nichts. Avira meldete mindestens drei verschiedene Trojaner. Nun krieg die mal von der Platte! Ist ja nicht wie bei Linux, wo man einfach als Root ein rm datei in die Konsole hackt, nein, Windows verweigert den Zugriff. Blöderweise konnte man auch keine Rettungs-CD benutzen, weil das CD-Laufwerk kaputt ist. Vom externen Laufwerk bootet der Laptop nicht. Also hilft wohl bloß ein kompletter Ausbau der Platte und das Scannen an einem anderen PC. Muss ja auch Sinn machen, dass es für Linux Virenscanner gibt.

Derzeit konnte ich der jungen Dame nur empfehlen, auf keinen Fall mit der Kiste ins Internet zu gehen und sie auf Irgendwann zu vertrösten. Mir hat es auf jeden Fall gezeigt, dass ich lieber kein Windows benutzen will, wenn ich nicht unbedingt muss.

Opensource-DVD 9.0 erschienen

Gerade bei Thomas gelesen: Gerade bei Pro-Linux gelesen: Die Opensource-DVD, eine Sammlung von freier Software für Windows, ist in Version 9.0 mit 21 neuen Programmen und dem neuen OpenOffice.org 2.4.0 erschienen.

Die neue Version der DVD steht ab sofort zum Download und Kauf bereit. Sie enthält nun 330 Programme.

OpenSource bedeutet übrigens nicht, das die Programme nur für Linux sind. Die wohl bekanntesten Vertreter wie Firefox und OpenOffice (Jetzt Version 2.4 auf der DVD) sollte eigentlich jeder kennen.

Wenn nichts mehr richtig funktioniert…

… einfach mal schauen, ob /tmp voll ist.

SCO vs. Linux – Die unendliche Geschichte

Nun hat SCO also einen neuen/weiteren Geldgeber gefunden, meldet heise online, und kann weiter gegen Linux-Nutzer und -Entwickler prozessieren. Auch wenn es derzeit nur die Großen der Branche wie Novell und IBM betrifft, so stimme ich dem Kommentar von Maureen O’Gara zu:

“Es sind Leute, die – wenn sie gewinnen – nicht nur IBM, Red Hat und Novell auswringen, sondern nicht den geringsten Anstand oder die Spur einer ‘political correctness’ haben und eine SCOSource-Steuer von jedem Linux-Nutzer auf der Erde fordern.”

Ich bin ja kein Fan von großen monopolartigen Konzernen aber IBM wird denen hoffentlich ordentlich den A***llerwertesten aufreisen. Das Ganze mit den neuen Investoren stinkt doch richtig nach “Geld sammeln wollen von jedem, der es wagt, ein freies OS zu benutzen.”

Na ja, vielleicht ist es auch eine kleine Retourkutsche von IBM gegenüber, dass die sich damals so mit dem MS-DOS-Deal über den Tisch haben ziehen lassen haben. Wobe ich natürlich niemals behaupten würde, Microsoft hat bei SCO irgendwie seine Finger drinne.

Linuxisten aller Länder, vereinigt Euch!

Frag mal, warum die Linuxisten so wenige Anhänger haben. Das ist wie überall. Der übermächtige Gegner, die Windowisten, die haben ein System und das wars. Entweder man akzeptiert es oder nicht. Wenn man es akzeptiert, dann lässt man sich ohne Wenn und Aber unterdrücken.

Bei den Linuxisten mit ihren vielen Splitterdistributionen ist das ganz anders.

Da gibt es zum Beispiel die Debianisten. Auch bekannt durch ihrer Kerneltaliban. Von denen haben sich u.a. die Ubuntuisten abgespalteten. Die existierten noch nicht lange, da gab es schon die Kubuntuisten und die Xubuntuisten.
Auch von den Debianisten haben sich die Knoppisten abgespalten. Die verfolgen wieder einen ganz anderen Weg als die Debianisten, nämlich werden sie zu Liveisten. Damit bauen aber auf der Theorie der Debianisten auf.

Dann sind da die Suseisten. Die waren in den letzten zwei Jahren sehr revisionistisch, haben sich aber langsam aus dem Tal der Tränen wieder hochgearbeitet. Die benutzen zwar das selbe Paketformat wie die Redhatisten, aber kommen trotzdem nicht zusammen. Von den Redhatisten haben sich die Fedoristen und die Mandrivaisten abgespalten. Von den Suseisten haben sich die Opensuseisten abgespalten.

Desweiteren die Linuxisten, die den ganzen Krempel von Grund auf selber bauen wollen: Die Gentooisten. Ganz schwer von sich Überzeugte. Genauso puristisch geben sich die Slackwareisten. Die müssen auch jeden Buchstaben des Linuxismus nochmal durchkauen.

Die Schlimmsten sind aber die Linspireristen, die sich früher Lindowisten nannten und davor eigentlich Ubuntuisten waren. Die würden am liebsten mit den Windowisten ins Bett gehen. Von den Linspireristen haben sich wieder die Freespireisten abgespalten.

In dieser Aufzählung haben ich viele Klein- und Kleinstgruppen weggelassen, das würe den Rahmen sprengen. Was jedoch erstaunlich ist, ist die Tatsache, das es in den vielen Splitterdistributionen wiederum Gemeinsamkeiten gibt, die sich in sich aber wieder unterscheiden. Ich meine die Kadeisten, die Gnomisten und die xfeisten. Um nur drei der bekanntesten zu nennen.

Letztendlich möchte ich auch noch auf die Wanderer zwischen den Welten hinweisen, die der Meinung sind, Feuer und Wasser könnten produktiv miteinander leben. Ich meine die Vmwareisten und die Virtualboxisten. Und, am allerschlimmsten, die Dualbootisten.

Das Ziel kann nur heißen:
Linuxianer aller Distributionen vereinigt Euch!

Dann wird auch irgendwann werden, was unser Lehrer, der große Linux Torvalds einst gesagt hat: “Linux will nicht die Weltherrschaft. Aber nett wär’s schon.”

PDF-Dateien unter Linux bearbeiten

PDF-Dateien unter Linux zu bearbeiten ist keine so einfache Sache. Mit dem Tool pdftk geht es, da ist aber viel Kommandozeilenfrickelei nötig.

Geht es dagegen nur darum, einzelne Seiten herauszutrennen, klappt das mit einem einfachen aber effektiven Trick. Man nehme das Tool kpdf (KDE), öffne die PDF-Datei und drucke anschließend die gewünschten Seiten über den PDF-Drucker einfach in eine neue Datei.

Ola.

Lustige Meldungen unter Linux

Befehl an der Konsole: dpkg -i opera_9.50-20070903.6-shared-qt_i386.deb

Ausgabe:

Wähle vormals abgewähltes Paket opera.
dpkg: Ziehe Entfernen von opera-static zugunsten von opera in Betracht …
dpkg: Ja, werde opera-static zugunsten von opera entfernen.
(Lese Datenbank … 226160 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Entpacke opera (aus opera_9.50-20070903.6-shared-qt_i386.deb) …
Richte opera ein (9.50-20070903.6) …

Gefällt mir. :) Da weiss man doch wenigstens, was das System macht. Das finde ich mindestens genauso witzig wie der Kommentar, den apt-get am Ende ausgibt:

Dieses APT hat Super-Kuh-Kräfte.

Man kann natürlich auch eingeben: apt-get moo

apt-get-moo.jpg

Sage noch einer, mit Linux könne man keinen Spaß haben!